Warum beim Wandern der richtige Sonnenschutz auf keinen Fall fehlen darf

5 1 1 1 1 1 Gesamtbewertung (1)
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
Sonnenschutz beim Wandern
Sonnenschutz beim Wandern

Schönes Wetter und sommerliche Temperaturen locken automatisch immer wieder ins Freie und nicht selten wird wunderbares Wetter für ausgiebiges Wandern genutzt. Doch Vorsicht, denn nur nicht beim Sonnenbaden ist der richtige Sonnenschutz wichtig, auch beim Wandern kann die Sonne der Haut schaden und mindestens für einen Sonnenbrand sorgen. Wie der richtige Sonnenschutz bei einer Wanderung aussehen sollte, erklärt der folgende Ratgeber.

Berge, blaue Seen und ganz viele Sonne - Wandern in der Schweiz

Wandern ist eine Unternehmung, die überall getätigt werden kann, doch wenn man sich das Panorama aussuchen kann, dann bevorzugen viele Wanderfreunde einen Wanderweg in der Schweiz. Kaum ein anderes Land auf dieser Welt bietet solche optimalen Verhältnisse für eine unvergessliche Wandertour, wie die Schweiz. Neutral in vielerlei Hinsicht und einmalig in Flora und Fauna. Wandern in der Schweiz stellt ein einmaliges Erlebnis dar und das nicht nur aufgrund der sauberen frischen Luft, sondern auch wegen der vielen sagenhaft schönen Bergen und den Seen in einem kräftigen Blau.

Auch die Sonne stellt eine Gefahr beim Wandern dar

Sich in der freien unberührten Natur zu bewegen, ist immer mit einer Handvoll Risiken verbunden, so kann man z.B. stürzen oder sich verlaufen. Aber auch die Sonne ist eine Gefahr für Wanderer, denn die Kraft der UV-Strahlen darf nicht unterschätzt werden. Ein entsprechender Sonnenschutz gehört daher nicht nur in die Tasche für den Strand, sondern auch in den Wanderrucksack.

Natürlich möchte kaum jemand bei Schmuddelwetter eine ausgiebige Wandertour unternehmen und die Sonne spendet ja nicht nur Wärme, sie sorgt auch für Wohlbefinden und Heiterkeit. Zudem ist das Sonnenlicht für den menschlichen Organismus, immens wichtig. Vitamin D bildet sich und zahllose Regulierungsvorgänge innerhalb der Körperzellen, werden unterstützt. Trotzdem ist es wichtig, die Strahlen der Sonne nur dosiert zu geniessen und vor allen Dingen mit dem richtigen Sonnenschutzmittel. Wer sich nämlich häufiger einen Sonnenbrand zuzieht, nimmt in Kauf, dass sich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken massiv erhöht. Eine große Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist im Onlineshop von Douglas zu finden.

Gewisse Körperteile des Wanderers sind während seiner Tour explizit den Strahlen der Sonne ausgesetzt. So z.B. Waden und Nacken. Besonders kniffelig wird es allerdings im Gesichtsbereich. Ohren, Lippen, Nase und Stirn stehen unter hohem Sonneneinfluss. Genannte Partien sind auch bekannt als "Sonnenterrassen" und bekommen sehr viel von den schädlichen UV-Strahlen ab.

Der UV-Index

Der UV-Index (Ultraviolett-Index), steht für eine weltweit normierte Einheit für die Stärke von solarer Bestrahlung (sonnenbrandwirksam). Generell bezieht sich der UV-Index als Mass auf die stärkste Sonnenstrahlung, Tageshöchstwert um die Mittagszeit. Umso höher der Wert des UV-Indexes, umso kann ungeschützte Haut durch die Strahlen, etwaige Schäden erleiden.

Möglichkeiten für den richtigen Sonnenschutz

Beim Wandern sollte primär auf entsprechende Schutzkleidung geachtet werden. Auch wenn sehr hohe Temperaturen herrschen, sollte auf eine langärmelige Oberbekleidung nicht verzichtet werden. Genau wie auch lange Hosenbeine, Sonnenbrille (Absorbieren von UV-A und UV-B Strahlen) und Sonnencreme. Inzwischen gibt es spezielle Funktionskleidung, die durch einen integrierten Schutz, vor den Strahlen schützen. Für den Kopf darf der Sonnenhut nicht fehlen, optimal ist dieser mit einer breiten Krempe ausgestattet.

Das Eincremen mit Sonnencreme unter Berücksichtigung des eigenen Hauttyps

Das es unterschiedliche Hauttypen gibt, ist seit langem bekannt und somit benötigt jeder Hauttyp auch einen anderen Schutzfaktor. Allgemein wird von vier unterschiedlichen Hauttypen gesprochen:

  • 1.Hauttyp - hell, mit äusserst empfindlicher Haut. Dieser Hauttyp wird so gut wie nicht braun, betreffende Personen haben vermehrt Sommersprossen, rötliche bis hellblonde Haare mit hellen Augen. Etwa fünf bis zehn Minuten ist hier die Eigenschutzzeit. Ab LSF 25 aufwärts (Lichtschutzfaktor).
  • 2.Hauttyp - helle Haut mit leichter Bräunungsneigung. Vereinzelt Sommersprossen mit hellen Augen und Haaren. Etwa zehn bis zwanzig Minuten Eigenschutzzeit. Mindestens LSF 20.
  • 3.Hauttyp - mittel-helle Haut mit Bräunung. Keine Sommersprossen, Augen sind hell oder dunkel mit braunem Haar. Etwa zwanzig bis dreißig Minuten Eigenschutzzeit. Mindestens LSF 15 - 20.
  • 4.Hauttyp - kaum empfindliche braune Haut. Dunkelbraune bis schwarze Haare mit dunklen Augen. Etwa dreißig bis fünfzig Minuten Eigenschutzzeit. Mindestens LSF 15.

Was tun bei Sonnenbrand

Bei Sonnenbrand gilt, die Sonne direkt verlassen und mit dem Kühlen der Haut beginnen. Viel trinken und sogenannte After-Sun-Produkte anwenden. Bei schwerem Sonnenbrand mit Bläschen, Erbrechen und Übelkeit, direkt zum Arzt gehen.