2014 Neuerungen

Am 1.Januar 2014 treten einige Neuerungen in der Schweiz in Kraft.

Strassenverkehr

Der zweite Teil des Verkehrssicherheitsprogramms „Via sicura“ wird umgesetzt. Ab dem 1.Januar 2014 gilt neu auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht zu fahren. Fahrzeuge, die über ein Tagfahrlicht verfügen, haben dies einzuschalten, bei allen anderen muss das Abblendlicht eingeschaltet werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Ordnungsbusse von 40 Franken rechnen.

Ebenso gilt neu ein Alkoholverbot für Berufsfahrer, Inhaber des Führerausweises auf Probe (Neulenker), Fahrschüler, Begleitpersonen bei Lernfahrten und Fahrlehrern. All diese Personengruppen dürfen maximal einen Blutalkoholwert von 0.1 Promille aufweisen. Für alle Fahrer gilt neu, wer mit mehr als 1.6 Promille Blutalkohol erwischt wird, muss seine Fahreignung durch einen Mediziner abklären lassen.

Neu müssen die Ordnungsbussen vom Fahrzeughalter übernommen werden, wenn der Fahrer nicht bekannt gegeben wird oder nicht mit einfachen Möglichkeiten ermittelt werden kann.

Quellensteuer

Ab Januar gelten für alle Kantone einheitliche Quellensteuertarife. Für die meisten Auswanderer ändert sich aber wenig, dennoch sollte man sich beim Kanton über die neuen Tarife informieren. Die Umstellung erfolgt automatisch.

Sozialplanpflicht

Bisher gab es in der Schweiz keine Pflicht für einen Sozialplan bei grösserem Stellenabbau. Um den Finanzheuschrecken vorzubeugen, gilt ab dem 1.Januar eine Sozialplanpflicht. Jedes Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, das 30 Angestellte oder mehr entlassen will, muss einen Sozialplan aushandeln.

 

 

Ländersteckbrief "Deutsche im Ausland e.V."

Der Verein „Deutsche im Ausland e.V.“ veröffentlicht jeden Monat auf seiner Internetseite einen Ländersteckbrief für Deutsche im Ausland. Dieser bietet, auf eine unterhaltsame Art und Weise,  einen Überblick verschiedener Auswanderungsziele der Deutschen.

Der zweite Ländersteckbrief dieser Reihe wurde der Schweiz gewidmet. Ein Blick auf die Bewertung verrät warum die Schweiz bei Auswanderern so beliebt ist. Die Jobchancen und die Bezahlung sind hoch. Bei der Natur, beim Glücksfaktor und bei der Wettbewerbsfähigkeit belegt die Schweiz ebenfalls Spitzenplätze. Bemängelt werden lediglich die hohen Lebenshaltungskosten und die geringen Fortschritte beim Schutz von Whistleblowern und bei der Parteifinanzierung.

Link: Ländersteckbrief der Schweiz

Einführung der Kategorie Brauchtum und Feste

Zum Auswandern gehören nicht nur Behördengänge und Umzugsstress. Sobald man einigermassen angekommen ist, lohnt es sich mit den Traditionen der Schweiz auseinanderzusetzen. Denn davon hat die Schweiz eine Menge lohnenswerte zu bieten. Die neue Kategorie findet Ihr auf der rechten Seite unter „Schweizer Kultur“.

Den Anfang in der neuen Kategorie macht einer der imposantesten Nikolausbräuche Europas, das Küssnachter Klausjagen. Dieses Jahr startet der Umzug am 5.Dezember um 20:15 Uhr in der Seebodenstrasse. Ich kann jeden nur empfehlen, sich dieses Spektakel zumindest einmal anzuschauen.

PDF-Version der Checkliste für Auswanderer

Die praktische Checkliste für Auswanderer, gibt es jetzt auch als PDF-Variante zum Download. Diese habe ich, zur Online-Version, optisch noch etwas verschönert. Einfach runterladen und ausdrucken. Bereits erledigte Dinge können gestrichen werden und eigene Punkte einfach handschriftlich ergänzen. Die Checkliste am besten immer in Reichweite haben, dann kann bei der Auswanderung nichts vergessen werden.

PDFDownload Checkliste

Resultate der Volksabstimmungen vom 24. November 2013

Die Schweiz hat entschieden, alle drei Volksabstimmungen sind abgelehnt worden. Überraschend ist vor allem, die Deutlichkeit bei der „Familieninitiative“ und „Autobahnvignette 100 Franken“. Die Umfragen vom 13.November deuteten für diese beiden Initiativen eher auf eine sehr knappes Ja hin.

65,3 Prozent haben die „1:12 Initiative“ abgelehnt. In keinem der Kantone konnte die Initiative Mehrheiten bekommen. Wahrscheinlich war die Forderung zu stark. Die Familieninitiative wurde mit 58,5 Prozent abgelehnt. Die Initiative hatte in den letzten Wochen immer mehr an Zustimmung eingebüsst. Aus dem anfänglich deutlichen Ja, wurde jetzt ein deutliches Nein. Die Preiserhöhung der Autobahnvignette, von 40 auf 100 Franken, wurde mit 60,5 Prozent abgelehnt. Der Preis liegt damit seit 1995 weiterhin bei 40 Franken. Ob die fehlenden Einnahmen mit einer erhöhten Benzinsteuer kompensiert werden, bleibt abzuwarten.