Wo: In der ganzen Schweiz

Dreikönigskuchen am Tag der Heiligen drei Könige

Geschichte der Heiligen drei Könige

Der Begriff „Heilige Drei Könige“ bezeichnet die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Die drei Weisen kennt man als Kaspar, Melchior und Balthasar. Der Geschichte nach folgten die drei Weisen einem Stern zum dem Stall, in dem Jesus geboren wurde. Laut Bibel waren sie die ersten Heiden, die die Göttlichkeit Jesu erkannten. Sie knieten vor ihm nieder und überreichten kostbare Geschenke. Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Der Dreikönigskuchen

Der Dreikönigskuchen ist ein süsses Hefegebäck. Dieser besteht meist aus sechs kleineren Teigstücken, die Ringförmig um ein grösseres Teigstück in der Mitte angeordnet sind. In einem der kleineren Teigstücke ist ein König aus Plastik versteckt. Dem Brauch nach, wird derjenige den König findet, für einen Tag selbst zum König ernannt. Gerade bei Kindern ist diese Tradition sehr beliebt, denn der König muss zum Beispiel nicht abwaschen, darf das Essen bestimmen oder später zu Bett gehen. Welche Vorteile das genau sind, ist individuell verschieden.

Ursprünglich wurde im Dreikönigskuchen eine Bohne versteckt, erst später wurde dieser mit dem König aus Kunststoff ersetzt. Jedes Jahr werden in der Schweiz über eine Million Dreikönigskuchen in der Schweiz am 6.Januar verkauft. Den Kuchen gibt es mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen.

Gesetzlicher Feiertag: Schwyz, Uri, Tessin und in wenigen Gemeinden Graubündens

Buchtipp

Globis Buch vom Schweizer Brauchtum

Die schönsten Schweizer Feste und Bräuche für Kinder. Globi reist durch die ganze Schweiz und erlebt viele verschiedene traditionelle Feste und Bräuche. Ihm gefällt das muntere Treiben. Neugierig kostet er auch die leckeren Spezialitäten, die zu fast jedem Brauch gehören. Die von Globi ausgewählten Bräuche und die mit ihnen verbundenen Geschichten lassen das Schweizer Brauchtum neu aufleben - kindgerecht, spannend und lebendig.