Rückzug nach Deutschland

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    • Rückzug nach Deutschland

      Hallo!

      Ich habe noch kein Thema gefunden, bei dem ich mich mit meinem Thema "Rückzug nach Deutschland" einklinken kann- Deswegen eröffne ich ein neues.

      Ich habe Vollzeit in der Schweiz gelebt für zweieinhalb Jahre (komplett abgemeldet von Deutschland, kein Grenzgänger) und will im Februar 2018 zurückziehen nach Deutschland, meinen Job beende ich bereits auf Ende 2017.
      Einen neuen Job habe ich in Deutschland noch nicht gefunden.

      Nun habe ich die Arbeitsagentur kontaktiert um in Erfahrung zu bringen, was ich alles beachten muss bei meinem Rückzug.

      Dabei bin ich in der Broschüre vom Arbeitsamt darauf gestossen:

      3 Sie haben im Ausland gearbeitet und wollen in Deutschland Arbeitslosen-geld beziehen?
      3.1 Grundsatz: Zwischenbeschäftigung in Deutschland
      Ausländische Versicherungs- oder Beschäftigungszei-ten können für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder zur Erhöhung der Anspruchsdauer nur dann be-rücksichtigt werden, wenn zwischen der Auslandsbe-schäftigung und dem Eintritt der Arbeitslosigkeit und Antragstellung in Deutschland eine versicherungs-pflichtige Beschäftigung in Deutschland ausgeübt wurde. Die Dauer dieser Beschäftigung ist nicht vorge-schrieben.


      Habt ihr dazu einen Tipp? Ich habe gehört, dass diese Beschäftigung auch nur eine Woche andauern kann..

      Habt ihr noch generell Tipps,was ich sonst noch beachten sollte?

      Man muss sich auch überlegen ob man mit der PDU1 oder PDU2 geht, die erstere ist für das Arbeistamt in Deutschland, um dort Gelder zu beantragen.
      Mit der PDU2 ist der Vorgang so, dass man sich auf Jobsuche nach Deutschland begibt, aber vom RAV noch 3 Monate Geld bekommt.

      Danke im Vorraus!!
      Panabell
    • Das ist leider etwas über der Grenze. Im Allgemeinen ist es kein Problem wenn man nach max. 2 Jahren nach Deutschland zurückkehrt. Ist man drüber muss man einen deutschen Vertrag mit mind. 1 Tag in Deutschland arbeiten das man ALG bekommen kann. Das ist zumindest was ich von jemandem gehört habe der sich erst vor Kurzem darüber informiert hat.

      business-wissen.de/artikel/arb…-nach-auslandsaufenthalt/
      www3.arbeitsagentur.de/web/wcm….sid=L6019022DSTBAI389390
    • Hallo, danke für eure antworten.
      Ich habe leider keinen Anspruch mehr auf ALG 1 in Deutschland. Dadurch das ich über zwei Jahre in der Schweiz gearbeitet habe, kann ich den in der Schweiz erworbenen Anspruch aber nach Deutschland mitnehmen.
      Das wird aber nur anerkannt, wenn ich eben mindestens einen Tag in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen bin (so genannte Zwischenbeschäftigung). wie du schon geschrieben hast, tonictickle!

      Was mich daran so verwirrt: Wird das wirklich akzeptiert, wenn man einfach nur EINEN einzigen Tag beschäftigt gewesen ist?

      Mich würde wirklich interessieren, wie die Rückkehrer das organisieren, also wo sie dann eine Anstellung finden für kurze Zeit, einen Tag oder vielleicht eine Woche???

      Was denkt ihr??

      LG Panabell
    • Katy schrieb:

      Könnt Ihr mich bitte betreffend Steuererklasse aufklären (Ehepaar) bzw. könnt Ihr mir eine Website empfehlen, wo man sehen kann in welche Klasse man sich und seinen Ehepartner am besten einordnet?
      Ich habe noch nie in Deutschland bisher gearbeitet und habe daher keine Erfahrung.
      Bei Google und Wikipedia solltest du eigentlich genug finden.
      Steuerklassen beeinflussen nur die Höhe des Lohnsteuerabzugs. Die Lohnsteuer ist quasi eine Quellensteuer; Vorauszahlung auf die eigentliche Einkommenssteuer und ändert in der Regel nie etwas daran, in welcher Höhe letztendlich Steuern anfallen. Das ist immer noch ein grosser Irrtum in Deutschland dass die Leute denken, man würde mit einer anderen Steuerklasse Steuern sparen. Das ist bei kluger Wahl höchstens unterjährig der Fall, aber bei der Einkommenssteuererklärung nivelliert sich das eh alles.

      Im Zweifeslfall einfach Steuerklasse 4 und 4, die würdet ihr vermutlich eh automatisch bekommen.
    • SK 3/5 (einer in 3 einer in 5) wäre empfehlenswert, wenn einer deutlich mehr verdient. Der Mehrverdiener kommt in SK 3, der Partner in SK5 (höhere Abzüge).
      Wenn beide ungefähr gleich verdienen wäre SK 4/4 empfehlenswert.

      Nebeninfo:
      SK1 = ledige / verwitwete /geschiedene
      SK2 = allerinerziehende / getrennt lebende
      SK6 = Zweit- und Nebenjob (unabhängig vom Familienstand)

      LG
      Hennemi