Arbeitssuche in der Schweiz

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    • Arbeitssuche in der Schweiz

      Hallo zusammen,

      erstmal stelle ich mich Euch vor :) Mein Name ist Vero, bin 32 Jahre alt, Bankkauffrau, Dipl.Betriebswirtin (VWA, wird also wahrscheinlich nicht anerkannt) und gepr. Bilanzbuchhalterin (IHK).
      Mein Freund ist Schweizer (Kanton Zürich) und da wir die Fernbeziehung (wohne in Rheinland-Pfalz) langsam leid sind, haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir in der Schweiz zusammen wohnen wollen. Wo auch sonst ;)
      Nun stellt sich für mich natürlich die Frage, wie ich am geschicktesten auf Arbeitssuche gehe. In einem der Forenbeiträge habe ich gelesen, dass die Bewerbungszeit durchaus sechs Monate dauern kann.
      In Deutschland habe ich in der Vergangenheit schon mal (mal gut, mal weniger gut) mit Personalberatern zusammen gearbeitet (Robert Half etc.)

      Was macht in der Schweiz mehr Sinn: auch der Weg über Personalberater? Oder lieber Intiativbewerbungen? Oder dann doch den "klassischen" Weg gehen und via Jobbörsen (jobscout24.ch) auf Stellensuche gehen und direkt bewerben?
      Wenn ich richtig informiert bin, genügt es, die Aufenthaltsbewilligung B zu beantragen, wenn ich eine Stelle erhalten habe. Quasi während der ersten drei Monate des Aufenthaltes (in der Probezeit). Bin ich hier richtig informiert?
      Eine Wohnung habe ich ja schon, was mir die Sache hoffentlich etwas erleichtern wird :)

      Bin über Tipps sehr dankbar, möchte mich hier gut aufstellen und den Arbeitsmarkt nicht mit meinen Bewerbungen überschwemmen - gleichzeitig jedoch auch zügig etwas finden. Aber wer will das nicht, gell? :)

      Viele Grüße und einen schönen Abend!
      Vero
    • Hallo Vero und Willkommen im Forum

      So wie du schreibst bist du schon recht gut informiert und deine Motivation (Liebe) für den Weg in die Schweiz finde ich auch gut. Also die Voraussetzungen stimmen. :thumbsup:

      Einen ganz grossen Vorteil sehe ich darin, dass du bereits eine Adresse in der Schweiz angeben kannst. Dies würde ich unbedingt auf den Bewerbungen tun. Senkt etwas die Hemmschwelle der Arbeitgeber und der Kontakt läuft leichter.

      Als nächstes würde ich genau abklären, welche Abschlüsse in der Schweiz anerkannt werden. Allein dafür empfiehlt sich der Weg zum Personalvermittler. Entweder "Private Arbeitsvermittler" oder die staatliche Arbeitsvermittlung "Treffpunkt Arbeit".

      Ich persönlich habe die besten Erfahrungen, mit dem abklappern der Internetseiten der Firmen gemacht, halte ich für die effektivste Variante. Am besten nimmst du aber jede Möglichkeit wahr.

      Viel Erfolg :thumbup:

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Hallo & vielen lieben Dank für die Tipps! Werde sie beherzigen und bin gespannt, wie es sich entwickeln wird.

      Habe am Donnerstag in der früh einen Personalleiter bzgl. einer von ihm ausgeschrieben Stelle via Xing angeschrieben: Dass ich aus Deutschland komme, hierher ziehe und ob es aus seiner Sicht Sinn macht, dass wir in Kontakt treten. In Xing ist ja auch der komplette berufliche Werdegang abgebildet, so konnte er sich ja schon eine Meinung zu mir und meiner Person bilden. Sage und schreibe 1,5 Stunden später erreichte mich schon seine Antwort: er möchte sehr gern mit komplettes Dossier haben.
      Letztenendes ist nichts daraus geworden, da die letzte `Hürde` Leiter der Fachabteilung bereits jemand anderen ins Auge gefasst hatte. Das ist ja auch nicht schlimm, ich wäre ohnehin nicht davon ausgegangen, dass die erste Bewerbung was wird. Doch für den Anfang war ich positiv überrascht & werde es mal so weitermachen.

      Gerne berichte ich dann auch darüber, wie es wann geklappt hat (denn ich hoffe ja, dass es klappen wird) - ggf. ist ja dann auch der eine oder andere Tipp für jemand anderen dabei.

      Viele Grüße & weiterhin einen schönen Sonntag sende ich heute aus dem Kanton Züri :)
    • Hallo Vero, ich werde ab 1.9.in Zürich anfangen zu arbeiten (sozialer Bereich, Kindertageseinrichtung). Meine Erfahrung ist tatsächlich, dass sich die Verfahren ziemlich lange hinziehen, dafür sind sie aber sehr professionell und anspruchsvoll. Mir hat eine Broschüre "Arbeiten und Leben in der Schweiz" sehr geholfen. die konnte ich im Internet für 7 Euro runter laden. Allerdings musst du bedenken, dass die Bewerber aus der Schweiz vorrangig eingestellt werden bei gleicher Eignung. Also viel Erfolg!!!
    • Hallo zusammen,

      nun habe ich mich längere Zeit nicht gemeldet und doch ist einiges geschehen: die Wohnung in Deutschland ist aufgegeben und in der letzten Woche haben mein Freund und ich meine Möbel hierher gebracht! Da ich leider noch keine neue Stelle vorweisen kann, arbeite ich bis Ende November vier Tage die Woche bei meinem alten Arbeitgeber in DE und übernachte bei einer Freundin. Somit habe ich den Umzug schon hinter mich gebracht und nachdem sich die Stimmen mehrten, ich solle doch erst mal hierher kommen und dann wäre ich für schweizer Arbeitgeber näher (als mit Standort DE), habe ich Nägel mit Köpfen gemacht.

      Mein Fahrzeug ist somit auch noch in DE gemeldet, ich selbst auch. Die Jobsuche zieht sich hin, doch das war hier im Forum ja schon das eine oder andere Mal Thema und Carolin sagte es auch: gut Ding will Weile haben ... da brauche ich wohl einfach Geduld.

      Nun frage ich mich etwas anderes: mein Fahrzeug ist nun 14,5 Jahre alt, TÜV gilt noch bis Juni 2016 - wie gestaltet sich das bei der Einfuhr? Muss er - ähnlich wie beim TÜV - vorgeführt werden oder reicht das auszufüllende Formular?
      Bei der Einfuhr der Möbel hatten mein Freund und ich kleinere Probleme, da ich mich derzeit ja noch nicht ummelden kann (musste provisorisch verzollen), weswegen mir nun wegen dem Fahrzeug etwas mulmig zumute ist... Kann mir hierzu irgendwer Info´s geben?

      Vielen lieben Dank im Voraus und einen schönen Sonntag!!!

      Vero
    • Hallo Vero

      Ich kann dich beruhigen, die Fahrzeugeinfuhr als Umzugsgut ist recht unproblematisch. Wichtig ist nur, dass du das Fahrzeug bereits 6 Monate vor der Einreise besessen hast.

      Wenn du es dann später als Umzugsgut eingeführt hast, hast du 12 Monate Zeit dies beim Strassenverkehrsamt zur MFK (Motorfahrzeugkontrolle) vorzuführen. Ist in etwa mit deutschen TÜV vergleichbar und auch ähnlich streng. Wenn aber alles am Auto ok ist, stört es auch nicht weiter wie alt dein Fahrzeug ist. Auf der Hauptseite hab ich einige Infos zur Fahrzeugeinfuhr als Umzugsgut zusammengetragen.

      Viel Erfolg bei der weiteren Jobsuche. Bin gespannt wie es sich weiterentwickelt.

      Schöne Grüsse
      Maik :)