2. Wohnsitz mit 1 Auto

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    • 2. Wohnsitz mit 1 Auto

      Guten Abend

      Könnt ihr mir helfen betreffend meinem aktuellen Problem,

      Ich wohne seit 1. Sept 2017 in Deutschland bei meiner Freundin, bleiben möchten wir noch bis Sommer 2019, das wären dann gesammt 2 Jahre.

      Ich habe aktuell das Auto was in der Schweiz über meine Mutter angemeldet ist.

      Wie genau muss ich vorgehen, kann meine Mutter mir das Auto ‚ausleihen‘ für diese 2 Jahre und es über sie angemeldet lassen (mit Schweizer Kennzeichen) ?

      Ich bin seit 1. Sept in Deutschland angemeldet, in der Schweiz abgemeldet. Arbeite auch in Deutschland, habe einen Arbeitsvertrag auf Probezeit 6 Momate, meinen erste Arbeitsstelle habe ich nach 3 Monate wechseln müssen(kündigung)

      Ich bin als italienischer staatsangehöriger angemeldet, also EU Bürger.

      Wie muss ich vorgehen? ich möchte ja nicht jetzt extra ein Auto auf mich einlösen für ein Jahr, der ganze Papierkram mit Tüv Anmelden vom Kfz usw alles sparen daher wir ja sowieso nach dann knapp 2 Jahren in die Schweiz zurück gehen wollen..

      Und wie ist es mit meinem Führerschein?
      Muss ich den umschreiben oder ist es egal für 2 Jahre?

      Mit freundlichen Grüßen

      danke im vorraus hoffe auf informatives wissen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leetex () aus folgendem Grund: delet

    • Hallo leetex,

      du darfst in Deutschland nicht mit dem Schweizer Auto deiner Mutter fahren, es sei denn sie befindet sich auch in einem EU-Land. Da ich davon ausgehe dass sie weiterhin in der Schweiz wohnt würde ich an deiner Stelle die Sache mit dem Auto lassen.
      Mehr Infos dazu hier: aso-deutschland.de/nachrichten…zer-auto-fahren-darf.html

      Gleiches gilt übrigens auch umgekehrt: also wenn du in der Schweiz ein Auto fahren würdest welches ein EU-Kennzeichen hat und sich der Halter nicht in der Schweiz aufhält.

      Bzgl Führerschein: den musst du innerhalb von sechs Monaten umschreiben lassen in Deutschland.
      fahrtipps.de/forum/lesen.php?nr=20402&forum=3
      fahrtipps.de/fuehrerschein/umschreibung.php

      verkehrsportal.de/fuehrerschei…discher_fuehrerschein.php


      Falls du länger in Deutschland bleiben willst würde ich an deiner Stelle dort ein Auto kaufen und anmelden.





      VG basileus
    • Naja, die Rechtslage ist relativ eindeutig: so lange deine Mutter sich in der Schweiz aufhält, darfst du mit ihrem (Schweizer) Auto nicht in einem EU-Land (also in deinem Fall Deutschland) damit herumfahren.

      Du hast also nur die Möglichkeit entweder ganz auf ein Auto zu verzichten oder dir in Deutschland ein eigenes Auto zu kaufen.

      Den Führerausweis musst du auch innerhalb der nächsten sechs Monate umschreiben, sonst gilt das als Fahren ohne Fahrerlaubnis.

      VG basileus
    • <p><p>
      </p></p>

      Habe gehört man könnte irgendwo ein Formular beantragen, das ich es in Deutschland für maximal 2 Jahre fahren kann, ohne zu verzollen/versteuern..
      weil es ja keine 6 monate vor dem auswandern im besitz war..

      muss ich den führerschein umschreiben lassen?
      lohnt sich doch nicht für 1-1.5 jahre oder?

      mfg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leetex ()

    • Hallo leetex

      Ich kenne mich leider nur in die Richtung vom EU/Ausland in die Schweiz aus, andersherum eher weniger. Das Formular, von dem du redest gibt es für die Schweiz, für Deutschland kenne ich dies nicht.

      Grundsätzlich musst du aber dein Auto in Deutschland anmelden. Mit Schweizer Kennzeichen kannst du es nicht weiterfahren. Siehe dazu hier: formulare-bfinv.de/ffw/form/di…text=7451C7F2FA09E26D99AE
      Daher denke ich so wie basileus, dass du dir entweder den Aufwand machen musst oder auf ein Auto verzichtest oder dir in Deutschland ein Auto kaufst.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Das Auto gehört nicht dir, sondern momentan deiner Mutter. Wenn Sie es dir jetzt verkauft, hast du es keine sechs Monate in deinem Besitz. Du musst dann in Deutschland 19% Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Je nach Wert des Autos kann das einiges sein. Genauere Infos unter: adac.de/infotestrat/fahrzeugka…EFTA-Staaten/default.aspx, dort dann unter Zollanmeldung & Verzollung.

      Die sechs Monate Frist kenne ich im Übrigen nur in der Gegenrichtung, also von Deutschland in die Schweiz einführen. Wie oben schon geschrieben denke ich dass es einfacher ist sich in Deutschland ein Auto zuzulegen. Muss ja kein Neuwagen sein.

      Ja, du musst den Führerschein innerhalb von sechs Monaten umschreiben lassen. Kein Wenn und aber.
      eda.admin.ch/countries/germany…hrerausweis-fahrzeug.html
      Machst du das nicht verliert dein Schweizer Führerausweis nach sechs Monaten seine Gültigkeit.

      VG basileus
    • Von der Schweizer 6-Monatsregel habe ich beim deutschen Zoll nichts gefunden. Die Schweiz akzeptiert ja auch eine schriftliche Bestätigung der Eltern, in welcher bestätigt wird, dass man der hauptsächliche Nutzer des Fahrzeuges war bzw. ist, vielleicht funktioniert dies auch in die Gegenrichtung, für den Fall das du das Fahrzeug länger als 6 Monate besitzen musst. Aber ich denke du erkundigst dich am besten beim deutschen Zoll, wie die Voraussetzungen sind.
    • Vielen dank an alle

      Habe mir noch folgendes überlegt;
      wie sieht es aus wenn ich mein hauptwohnsitz in der schweiz habe, hin und her fahre quasi. und aber in deutschland arbeite?

      so kann ich ja das auto weiterhin nutzen mit schweizer kennzeichen und muss den führerschein auch nicht umschreiben lassen?

      wie muss ich genau vorgehen? kommen da irgendwelche nachteile hinzu?
      bzg steuern/sonstiges?

      wo wäre ich dann krankenversichert, auch in der schweiz logischerweise oder?

      wäre sehr dankbar für wertvolle informaitonen
      ich fände das die beste entscheidung, weiss jedoch nicht ob das so realisierbar ist

      danke in vorraus

      Mit freundlichen Grüßen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von leetex ()

    • Ich habe das gleiche gemacht, allerdings genau umgekehrt (Status als internationaler Wochenaufenthalter und Hauptwohnsitz weiterhin in Deutschland).

      Wenn die Fahrt mehr als 1.5h dauert bzw du weiter als 110km von deinem Arbeitsort entfernt wohnst musst du nicht täglich heimfahren. Daraus ergibt sich aber über die 60 Tage-Regelung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz die Folge dass du die Steuern im Tätigkeitsstaat abführen musst. In deinem Fall zahlst du also Lohnsteuer in Deutschland.

      Als Grenzgänger in die Schweiz konnte ich mich über BVG bei der Swica versichern und habe eine kostenlose Mitgliedschaft in der AOK in Deutschland gehabt (glaube Formular 106). Wie das umgekehrt aussieht weiss ich leider nicht.

      An deiner Stelle würde ich mich mal auf den Webseiten der Grenzgänger Beratungen umschauen. Ich war damals bei Grenzgänger I-N-F-O in Lörrach. Ich glaube die haben auch noch woanders Büros (am Bodensee).


      VG basileus
    • 2. Wohnsitz mit 1 Auto

      Habe mir noch folgendes überlegt;
      wie sieht es aus wenn ich mein hauptwohnsitz in der schweiz habe, hin und her fahre quasi. und aber in deutschland arbeite?

      so kann ich ja das auto weiterhin nutzen mit schweizer kennzeichen und muss den führerschein auch nicht umschreiben lassen?

      wie muss ich genau vorgehen? kommen da irgendwelche nachteile hinzu?
      bzg steuern/sonstiges?

      wo wäre ich dann krankenversichert? in deutschland oder wo ich ja arbeite...

      wäre sehr dankbar für wertvolle informaitonen
      ich fände das die beste entscheidung, weiss jedoch nicht ob das so realisierbar ist

      danke in vorraus

      Mit freundlichen Grüßen

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    • leetex schrieb:

      so kann ich ja das auto weiterhin nutzen mit schweizer kennzeichen und muss den führerschein auch nicht umschreiben lassen
      Ich bin in einer ähnlichen Situation: Umgekehrter Grenzgänger - Wohnsitz CH und Arbeitsort D.
      Ich war bisher der Auffassung, dass ich meinen deutschen Führerschein innerhalb von 1 Jahr in den schweizerischen Fahrausweis umtauschen lassen muss. Lese aber im entsprechenden Gesetz auch etwas von einer Ausnahme (Art. 115 VZV, Absatz 7a):

      admin.ch schrieb:

      Absatz 6 gilt nicht, wenn ausländische Fahrzeuge nur vorübergehend mit schweizerischem Ausweis und Kontrollschildern zugelassen werden oder wenn eine Doppelimmatrikulation erforderlich ist, weil:
      a.der Halter Wohnsitz in der Schweiz hat, sein Arbeitsort sich aber im Ausland befindet[...]


      Kennt sich jemand diesbezüglich aus? Doppelimmatrikulation klingt jetzt aber auch nicht gerade besonders sexy... Wie würde es sich hier mit Nummernschild, Versicherung, etc. verhalten?