Berechnung Steuern

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    • Berechnung Steuern

      Hallo zusammen

      Es wurde ja schon öfters berichtet, dass man trotz B-Bewilligung und Quellensteuer eine Steuererklärung abgeben kann - wenn es sich lohnt.
      Jetzt habe ich mir mal den Spass gegönnt und versucht das ganze zu berechnen. Erschwerend kommt bei mir hinzu, dass ich im letzten Jahr in einen anderen Kanton gezügelt bin.
      Laut meiner Berechnung würde ich auf eine Erstattung von rund 2000 CHF kommen. Bevor ich jetzt jedoch zu euphorisch werde, wollte ich meine Berechnungen mal vorstellen und Fragen (sofern das jemand beurteilen kann) ob ich richtig liege.

      Die Beträge sind jetzt eher beliebig, da ich nicht mit meinem Gehalt hausieren möchten. Aber es geht ja auch nur um die allgemeine Berechnung

      Steuerbares Gesamteinkommen: 80000
      Wohnhaft im Kanton BE: 03.17 - 09.17 ==> steuerbares Einkommen in BE: 80 / 10 (Monate insgesamt in der Schweiz) * 7 (Monate in BE) = 56000
      Wohnhaft im Kanton LU: 10.17 - 12.17 ==> steuerbares Einkommen in LU: 80 / 10 (Monate insgesamt in der Schweiz) * 3 (Monate in BE) = 24000

      Ergebnis der Berechnung aus BE:
      Bundessteuer: 1000
      Kantonssteuer: 6000
      Gemeindesteuer: 3000
      Gesamtsteuer: 10000

      Ergebnis der Berechnung aus LU:
      Gesamtsteuer: 3000

      Meine Berechnung der Steuern für die gesamten 10 Monate: Gesamtsteuern BE + Gesamtsteuern LU - einmalig Bundessteuer, da in beiden Berechnungen identisch enthalten) = 12000

      Bezahlte Steuern lt. Lohnausweis: 14000

      Muss ich evtl. noch 1 Monat Lohn aus Deutschland berücksichtigen? In Deutschland habe ich bereits den Lohnsteuerausgleich gemacht und bekomme dort auch etwa 1000 € zurück.


      Wenn meine Berechnung so stimmt, würde ich dann eine Steuererklärung abgeben.
      Ich weiss, dass ich dann jedes Jahr eine abgeben muss. Bin ich dann aber auch weiterhin Quellensteuerpflichtig oder werde ich direkt auf das Schweizer System umgestellt?


      Danke für euer Feedback


      LG
      Oliver

      Über meine Erlebnisse und Erfahrungen zu meiner Auswanderung berichte ich nun in meinem Blog.

    • Hallo Oliver

      Ich bin jetzt kein Steuerexperte, aber ich bin der Meinung, dass dein deutsches Gehalt für die Berechnung des Steuersatzes noch eine Rolle spielt. Das dürfte aber nicht allzu stark ins Gewicht fallen. In diesem Punkt bin ich mir aber sehr unsicher. Das Steueramt Luzern sollte die Fragen aber hoffentlich beantworten können.

      Allerdings hat Grossdietwil im Vergleich zu anderen Gemeinden im Kanton einen eher höheren Steuerfuss. Im Vergleich zur pauschalen Quellensteuer, wirst du dann etwas drauflegen. Wenn du aber jedes Jahr noch Abzüge in der Steuererklärung gelten machen kannst, könnte es sich unterm Strich dennoch lohnen.

      Ansonsten kann ich dir sagen, dass du sicher auch weiterhin Quellensteuerpflichtig bist. Die Quellensteuerpflicht entfällt erst mit dem Erhalt der Niederlassungsbewilligung.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Hallo Oliver,

      wir haben das Thema gestern kurz beim Schlitteln angesprochen. Aus meiner Sicht solltest du prüfen ob du eine Tarifkorrektur für die Quellensteuer einreichen kannst. Bei mir im Kanton Basel-Stadt geht so etwas. Du musst dann keine reguläre Steuererklärung abgeben, sondern das Steueramt rechnet dir die Abzüge vom Gehalt ab und du bekommst das zu viel bezahlte Geld wieder. Vorteil wäre dass du in den Jahren danach nicht verpflichtet wärst eine Steuererklärung abzugeben. Hinzu kommt die Sache mit dem Steuerfuss den Maik beschrieben hat.

      steuerverwaltung.bs.ch/steuere…llensteuer/formulare.html
      steuerverwaltung.bs.ch/dam/jcr…rag_tarifkorrektur_ch.pdf


      Abzüge kannst du geltend machen für Fahrkosten, auswärtige Verpflegung, Weiterbildungskosten etc.


      Das deutsche Gehalt spielt meiner Meinung nach keine Rolle für die Berechnung der Quellensteuer in der Schweiz. Du hast dieses Gehalt ja auch schon in Deutschland versteuert, d.h. eine Doppelbesteuerung darf eh nicht stattfinden.


      VG basileus