Zurück nach Deutschland Pensionskasse BVG

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    • Hallo, also verstehe ich das richtig?
      Ich darf 3 Monate nach dem Rückzug nach Deutschland nicht Arbeiten?

      Ich bin noch bis zum 31.12 in der Schweiz Angestellt und gehe dann zurück, einen Job habe ich noch nicht.
      Ich habe mit der PK von meinem Arbeitgeber gesprochen und die sagten mir, dass der Überobligatorische Teil im Januar auf ein Schweizer Konto meiner Wahl ausgezahlt wird. Der Obligatorische Teil wird auf ein von mir eröffnetes Freizügigkeitskonto überwiesen.

      Ich habe hier auch einen Kollegen, der es auch so gemacht hat und im Anschluss sofort eine neue Arbeitsstelle hatte, der hatte keine Probleme deshalb.
    • honigbiene111 schrieb:

      Hallo Benz V8
      Du hast also eine 1:1 identische Situation eines Bekannten...der genau Deine Frage beantwortetn kann .
      Frage:...Wie können wir Dir dabei denn helfen?Was wünscht Du Dir?
      Honigbiene
      Ich denke er wollte wissen ob es wirklich so ist dass er 3 Monate lang in D nicht arbeiten darf
      wenn er vorher Geld von seinem BVG Konto bezogen hat.
      Was mich übrigens auch interessieren würde
    • ibourasch schrieb:

      Hallo Zusammen,

      Ich möchte nur eine Info bzw. eine Hinweise dazu geben: Wenn man die Schweiz verlässt darf man in den ersten drei Monaten nicht in einer sozialpflichtigen Verhältnis befinden (Zum Beispiel nicht in einer Festanstellung, nicht als arbeitslose angemeldet usw...), sonst darf man das Geld nicht auszahlen.

      Zitat aus der Formular: Antragsformular für die Abklärung der Sozialversicherungspflicht in Deutschland nach dem endgültigen Verlassen der Schweiz schrieb:

      Die folgenden Fragen sind bezogen auf einen Stichtag 3 Monate nach dem Datum der Ausreise aus der Schweiz bzw. nach Aufgabe der Erwerbstätigkeit in der Schweiz zu beantworten! Wird der Antrag später als 1 Jahr nach der Ausreise bzw. nach der Aufgabe der Erwerbstätigkeit in der Schweiz eingereicht,sind die Fragen bezogen auf diesen Zeitpunkt zu beantworten.

      • Haben Sie eine abhängige Beschäftigung oder selbständige Erwerbstätigkeit in Deutschland / einem anderen EU-/EFTA-Staat* ausgeübt, die kraft Gesetzes versicherungspflichtig ist, oder haben Sie die Versicherungspflicht in der deutschen Rentenversicherung beantragt?
      • Haben Sie Leistungen von der deutschen Bundesagentur für Arbeit (z.B. Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II) bezogen oder haben Sie solche Leistungen oder die Versicherungspflicht wegen des Bezuges von Arbeitslosengeld beantragt?
      • Haben Sie am Stichtag drei Monate nach der Ausreise aus der Schweiz bzw. (bei Grenzgängern) dem Beschäftigungsende in der Schweiz ein Kind in Deutschland erzogen, das das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet hatte?
      • Waren Sie Beamter oder Mitglied einer berufsständischen Versorgungseinrichtung und deswegen in der deutschen Rentenversicherung versicherungsfrei oder von der Rentenversicherungspflicht befreit?

      Viele GrüßeIbo
      Hallo mitenand,
      oben genannten Antrag habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit bei der Sicherheitsfonds BVG, Bern gestellt. Auf Nachfrage hat mir die Dt. Rentenvers. Bund, Stralsund auch mitgeteilt, dass mein Antrag an sie weitergeleitet wurde: Weiß zufälligerweise jemand, wann man nun mit dem Bestätigungsschreiben der Sicherheitsfonds BVG rechnen kann bzw. wie man der Antragsbearbeitung auf die Sprünge helfen kann?

      Herzlichst,
      Efka
    • Hallo Efka,

      Ja das kann dauern, Sie kriegen erstmal einen Brief/Formular von der Rentenversicherung Baden Württemberg Karlsruhe (wenn Sie aus BRD sind), dann müssen Sie den Formular ausfühlen und unterschreiben, in dem Formular bestätigen Sie dass Sie nicht in einer sozialpflichtigen Verhältnis befinden. Erst dann antwortet die Rentenversicherung die Sicherheitsfonds BVG in Bern und erst dann bekommen Sie auch eine Antwort von Sicherheitsfonds BVG Bern.

      Viele Grüße
      Ibo
    • ibourasch schrieb:

      Hallo Efka,

      Ja das kann dauern, Sie kriegen erstmal einen Brief/Formular von der Rentenversicherung Baden Württemberg Karlsruhe (wenn Sie aus BRD sind), dann müssen Sie den Formular ausfühlen und unterschreiben, in dem Formular bestätigen Sie dass Sie nicht in einer sozialpflichtigen Verhältnis befinden. Erst dann antwortet die Rentenversicherung die Sicherheitsfonds BVG in Bern und erst dann bekommen Sie auch eine Antwort von Sicherheitsfonds BVG Bern.

      Viele Grüße
      Ibo
      Hallo Ibo,
      vielen Dank für die schnelle, hilfreiche Antwort :)

      Herzlichst,
      Efka
    • Hans Maulwurf schrieb:

      Hallo erstmal

      Tolles Forum, hab mich gleich angemeldet. Das Thema Rückwanderung interessiert mich sehr.
      Bin seit 2003 in CH aber jetzt seit 1 Jahr arbeitslos (und Ü55). Die Lage ist recht aussichtslos und deshalb
      denke ich immer öfter daran wieder rüberzumachen. Dazu hätte ich auch gleich mal eine Frage:
      Kann mir jemand anhand der angehängten Datei sagen wieviel ich mir auszahlen lassen kann bei
      einem Wegzug aus CH. Danke
      Auch wenn die Antwort etwas spät kommt: Bei "Anteil BVG" dürfte es sich um den obligatorischen Teil handeln. Der Rest (Betrag Freizügigkeitsleistung abzüglich Anteil BVG) dürfte den überobligatorischen Teil darstellen.
    • Zunächst entschuldigt bitte, ich habe mich neu im Forum angemeldet und in wenigen Wochen ist es für mich auch soweit.
      Für mich sind die Themen leider teilweise noch fremd und es fängt wahrscheinlich schon beim Einfachsten an.
      Könnt Ihr mir bitte helfen, wie ich den Vorsorgeausweis interpretiere?

      Freizügigkeitsleistung - das steht nirgends - wo sollte das stehen?
      Altersguthaben BVG - hier gibt's "BVG Anteil in CHF" und "Total in CHF (inkl. BVG-Anteil)" - welcher Betrag ist für mich relevant?
      Möglicher Einkaufsbetrag - ich habe nie eingekauft, daher erübrigt sich das
      Max. Vorbezug für Wohneigentum - wo steht das?

      Bei mir ist das so, dass ich mich in wenigen Wochen von der Schweiz abmelde und dann zum 1. Mai in Deutschland einen neuen Job anfange.
      Ich hatte mich bereits bei der Pensionskasse gemeldet (leider dürfen sie mir telefonisch keine Auskunft geben über die Beträge) und auch beim Sicherheitsfonds Bern.
      Bei mir trifft "Wohneigentum" zu. Mein Mann hat schon immer in Deutschland gelebt und wir haben im Sommer 2019 ein Haus gekauft.
      Der Sicherheitsfonds teilte mir mit, dass der überobligatorische Teil meines Guthabens bar ausbezahlt werden kann. Der obligatorische Teil meines Guthabens kann nur vollständig bar ausbezahlt werden, wenn ich in Deutschland nicht sozialversichert sind. Ich werde aber in Deutschland sozialversichert sein aufgrund neuem Job und ich habe das Rentenalter noch nicht erreicht. Betreffend einem Vorbezug für Wohneigentum muss ich mich jedoch an die Vorsorgeeinrichtung (=Pensionskasse) wenden. Der Sicherheitsfond meinte, dass die Pensionskasse zuständig für die Frage ist, ob und wieviel ich beziehen darf.

      Die Antwort der Pensioskasse:
      "Die Schweiz hat mit der EU im Rahmen der Bilateralen Verträge ein Freizügigkeitsabkommen abgeschlossen. Darunter fällt auch die Erwerbstätigkeitsaufgabe in der CH und Wegzug in die EU. Falls eine Person die Schweiz für immer Richtung EU verlässt, so ist gemäss dem Abkommen das obligatorische AGH auf eine Freizügigkeitspolice zu überweisen bis das Vorsorgealter erreicht wird. Das überobligatorische AGH hingegen darf bei einem Wegzug bar bezogen werden.
      Ich befürchte, dass Sie nicht drumherum kommen, ihr obligatorisches Altersguthaben auf ein Freizügigkeitskonto zu platzieren, bis Sie das gesetzliche Pensionierungsalter erreicht haben."

      Jetzt meine eigentliche Frage: Der überobligatorische Teil darf unabhängig immer bezogen werden? Darf ich diesen noch auf mein Schweizer Konto überweisen lassen? Mein Schweizer Konto wird Ende April aufgelöst und dann wird alles auf das deutsche Konto überwiesen. Aber wo zahle ich Steuern auf den überobligatorischen Teil, in der Schweiz oder in Deutschland?

      Wegen dem Wohneigentum habe ich das noch nicht ganz begriffen - gilt das für den obligatorischen Teil?

      Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    • Vielen Dank Harro.

      Ich bin noch leicht verunsichert: Der überobligatorische Teil darf unabhängig immer bezogen werden? Darf ich diesen noch auf mein Schweizer Konto überweisen lassen? Mein Schweizer Konto wird Ende April aufgelöst und dann wird alles auf das deutsche Konto überwiesen. Aber wo zahle ich Steuern auf den überobligatorischen Teil, in der Schweiz oder in Deutschland?

      Wegen dem Wohneigentum habe ich das noch nicht ganz begriffen - gilt das auch für den obligatorischen Teil?
    • @lieberjott
      Vielen Dank für die Rückmeldung.
      Ja ich plane einen Vorbezug zu tätigen (Erwerb einer Immobilie).
      Warum heisst es Vorbezug? Ich muss demnach nichts mehr "zurück"zahlen, da ich nicht mehr in die Schweiz zurückkehre.

      Findet man irgendwo im Netz ein Muster Vorsorgeausweis, wo erklärt ist, wie er zu "lesen/interpretieren" ist?
      Ich möchte nur wissen, wie hoch der Betrag von meinem obligatorischen und überobligatorischen Anteil ist.
    • "Altersguthaben BVG" ist der obligatorische Anteil.
      "Total inkl BVG" ist obligatorisch und überobgligatorisch zusammen. Dank Dreisatz (der obligatorische Teil ist ja bekannt) kann man so den überobligatorischen Teil ausrechnen.

      Der Beitrag für WEF Vorbezug entspricht in der Regel deinem gesamten Altersguthaben.