Steuer für Wochenaufenthalter

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    • Steuer für Wochenaufenthalter

      Liebes Forumland,

      hier gibt es ja schon einige Fragen bzgl. Steuern etc. aber eine Antwort auf meine Frage ist wohl noch nicht vorhanden.

      Zuerst war ich Grenzgänger mit üblicher Quellenbesteuerung, nach 3 Monaten dann eine eigene Wohnung und entsprechend als Wochenaufenthalter mit Wohnhaft nach Progressionstabelle in % besteuert. Nun ist es ja so, dass ich im kommenden Jahr (auch) eine Steuererklärung in der Ch zu machen habe. Meine Frage: Nachdem ich ordentlich nach Tabelle besteuert bin, mit wie viel muss man denn rechnen? Üblicherweise Nachzahlung? Wovon abhängig? Was kann ich geltend machen? Zu wem gehe ich am besten (wohne in Uzwil) - aufs Steueramt der Gemeinde oder gar zu einem xxx Büro?

      Vielen Dank und Grüsse
      Timo
    • Hallo Timo

      Mit Details kann ich dir nicht helfen, aber ich kann dir ans Herz legen dich beim Steueramt Uzwil zu melden. Erfahrungsgemäss sind die Steuerämter in der Schweiz recht hilfsbereit.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Hallo Bodenseher,

      ich musste als Wochenaufenthalter keine Steuererklärung machen, da ich durch die unterjährige Beschäftigung nicht über die 120k pro Jahr gekommen bin.
      Die Quellensteuer errechnet sich aus dem durchschnittlichen Steuersatz für dein Einkommen im Kanton. Falls du in einer steuergünstigen Gemeinde wohnst, wirst du Geld wiederbekommen bei der Steuererklärung. Wohnst du in einer Gemeinde mit höheren Steuern, musst du nachzahlen.

      Wie Maik schon geschrieben hat wird dir dein lokales Steueramt sicherlich genauere Auskunft geben können.

      Geltend machen kannst du Heimfahrten als Wochenaufenthalter (Tankrechnungen sollten vorliegen), Kosten für auswärtige Verpflegung (Sätze stehen auf dem Steuerformular), Weiterbildungskosten die du selber bezahlt hast, eventuelle Krankheitskosten, Prämien für die Säule 3a. Was du auch noch ansetzen kannst ist ein Zimmer deiner Wohnung, also dein Mietzins durch die Anzahl der Zimmer teilen. Bei mir ging das damals.

      Ich weiss nicht wie es in deinem Kanton aussieht, aber mit der Steuersoftware (in der sehr viel gut erklärt wird) sowie ein oder zwei Nachfragen beim Steueramt kann man die Steuererklärung sehr gut selber machen.


      VG basileus
    • Mal eine grundsätzliche Frage dazu, wann wird man zum Wochenaufenthalter ?

      Muss man sich als Grenzgänger registrieren oder als Aufenthalter?


      Ich dachte für mich wäre die Sache klar, B-Schein und steuern zahlen in der Schweiz. Aber weil es jetzt mit dem Firmenwagen so viel Theater gab, bin ich über den Wochenaufenhalter Status gestolpert.
    • Hallo Druschii,

      du musst unterscheiden zwischen den folgenden Bewilligungen:
      a) G-Bewilligung als Grenzgänger
      b) B-Bewilligung als Aufenthalter

      Mit der G-Bewilligung bezahlst du die ermässigte Quellensteuer von 4,5% in der Schweiz, und der Rest des Einkommens wird in Deutschland mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert (die 4,5% kannst du anrechnen lassen).
      Grenzgänger ist normalerweise eine Person die in Deutschland wohnt, jeden Tag in die Schweiz zum Arbeiten pendelt und jeden Abend wieder nach Deutschland an seinen Wohnsitz zurückkehrt.

      Jetzt gibt es aber den Spezialfall internationaler Wochenaufenthalter. Ursprünglich kommt der Begriff Wochenaufenthalter daher dass ein Schweizer mehrere Wohnsitze haben kann. Er oder Sie kann also in einem steuergünstigen Kanton wohnen und dort am Wochenende sein und über die Woche in einen anderen Kanton zum Arbeiten fahren. Den Begriff internationaler Wochenaufenthalter gibt es offiziell so nicht, aber er leitet sich von dem innerschweizerischen Wochenaufenthalt ab.

      Um internationaler Wochenaufenthalter zu werden musst du beim Einwohneramt deiner Gemeinde begründen warum du solch einen Status haben möchtest. Bei mir war der Grund ein Bauprojekt in Deutschland, für welches ich noch meinen Wohnsitz in der Heimat behalten musste. Das Einwohneramt Basel-Stadt hat das in meinem Fall für ein Jahr genehmigt. Es ist also an gewisse Bedingungen geknüpft. Es kann auch passieren dass das Einwohneramt dieses Gesuch ablehnt.

      Der internationale Wochenaufenthalter hat, im Gegensatz zum Grenzgänger, seinen Wohnort mehr als 110km entfernt und/oder müsste pro Tag über 1,5h einfache Strecke pendeln. Wenn man innerhalb der 110km wohnt wird es schwierig mit diesem Status. Durch die lange Entfernung zwischen Schweizer Wohnsitz und Wohnsitz in Deutschland pendelt der internationale Wochenaufenthalter nur am Wochenende.

      Jetzt kommt noch die 60-Tage Regel ins Spiel: du musst als internationaler Wochenaufenthalter mehr als 60 Tage in der Schweiz übernachten (!) und dies am besten mit Quittungen belegen können.


      Wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind, zahlst du die volle Quellensteuer in der Schweiz, hast eine G-Bewilligung, musst deinen Führerschein nicht umschreiben lassen und zahlst eine günstigere Krankenversicherung (KVG) als ein Aufenthalter.


      VG basileus
    • Okay, danke für die Info!
      Ich würde aufgrund meiner Familiensituation (Lebensgefährtin & Kind) ständig nach Deutschland am Wochenende pendeln wollen. Wir können derzeit nicht gemeinsam umziehen und ich würde wohl über einen Zeitraum von 1 1/2 bis 2 Jahren pendeln müssen.
      Ich habe einen unbefristeten, ohne Probezeit beinhaltenen Arbeitsvertrag ab 01.10.. Zusätzlich natürlich auch einen festen Wohnsitz in Zürich (vorerst möblierte Wohnung).
      Wie weißt man denn da nach, dass ich 60 Tage in der Schweiz übernachte habe? Erschwerend kommt noch hinzu, dass ich beruflich auch ins EU Ausland / International reise.

      Meinen Führerschein werde ich wohl sofort umschreiben müssen, da ich einen schweizer Firmenwagen habe, der für die private Nutzung in der EU verzollt wird und wohl dies nur mit einem schweizer Führerschein einhergeht...

      Ist das Migrationsamt in Zürich die richtige Anlaufstelle für mich, um den Aufenthaltstatus zu klären? Oder muss dies über die Firma geschehen?
    • Den Nachweis über die 60 Tage macht dein Arbeitgeber mit dem sogenannten GRE-3 Formular. Dort bestätigt der AG dass du mehr als 60 Tage in der Schweiz übernachtet hast.

      Die Nachweise für das deutsche Finanzamt gehen am besten über Rechnungen in der Schweiz, also z.B. den Einkauf bei Coop oder Migros.

      Wenn du auch international reist, gehen diese Tage nicht mit in die 60 Tage ein.

      Du kannst die HR-Abteilung deiner neuen Firma kontaktieren. Eventuell kennen sie sich schon damit aus.
      Alternativ im Migrationsamt anrufen. Die können dir sicher sagen ob das mit den 2 Jahren so funktioniert als internationaler Wochenaufenthalter.


      VG basileus
    • Hi, darf ich mich mal mit einklinken? Basileus, du hattest oben so gut erklärt, ab wann man den Wochenaufenthalter-Status erlangen kann. Bei Druschii gehts ja um den Arbeitsplatz in der Schweiz - wie funktioniert das andersherum?

      Also ich habe vor, zu meinem Freund in die Schweiz zu ziehen (er hat die C-Aufenthalsbewilligung) und behalte jedoch vorerst meinen Arbeitsplatz in Berlin. Würde auf Teilzeit runter gehen und nur 3 Tage die Woche in Berlin sein und Freitag bis Montag in der Schweiz wohnen. Ich würde in Teilzeit immernoch gut 40.000 CHF verdienen. Irgendwo stand, dass man damit auch die B-Bewilligung bekommen könnte??

      Jedenfalls wäre mein Wochenaufenthalter Status mit dem Job in Berlin gut begründbar oder? Zudem - wie verhält sich das mit der 60 Tage Regel? Gilt die für diesen Fall auch? Ich hatte bisher immer den Eindruck, dass in meinem Fall nur der "Wegzügler"-Status steuerlich greifen würde - also 5 jahre weiterhin in Deutschland voll besteuert werden..
    • Hallo Bealinerin,

      ich hab dein Thema gestern schon kurz durchgelesen, aber auf die Schnelle ist mir auch nichts eingefallen.
      Die meisten Leute machen es halt andersrum wg der besseren Löhne in der Schweiz.

      Grundsätzlich gilt das Doppelbesteuerungsabkommen in beide Richtungen, soweit ich das als Laie beurteilen kann.

      Wenn du die B-Bewilligung bekommst, bist du unbeschränkt steuerpflichtig in der Schweiz. Laut dem Link (klick) gilt für Steuerpflicht in der Schweiz und Erwerbstätigkeit im Ausland die Besteuerung nach Arbeitsortprinzip, also in deinem Fall in Deutschland.

      Du wärst internationaler Wochenaufenthalter. Wenn wir das Arbeitsortprinzip mal aussen vorlassen, würde unabhängig davon für dich auch die 60-Tage Regel gelten (siehe DBA DE-CH Art. 15a, Abs. 2 Satz 2). Ein paar Infos gibt es auch noch hier


      Ich denke trotzdem dass es Sinn macht wenn du dich mit einem Steuerberater, bzw einem Treuhänder (Schweiz) kurzschliesst.

      Die können dir definitiv bessere Auskünfte geben.


      Eine Frage: warum versuchst du nicht in der Schweiz einen Arbeitsplatz zu finden? Das spart Nerven wg der Pendelei, und du hast auch einen besseren Verdienst.



      VG basileus
    • Hallo Basileus, vielen Dank für die rasche Antwort! Ich hab dazu auch einen Thread eröffnet, um es näher zu erläutern. Ich versuch bereits seit 1,5 Jahren, einen Job zu bekommen. Aber nicht einmal eine Einladung zum Interview kam dabei heraus. In Deutschland hatte ich dagegen bereits zwei Interviews von 3 Bewerbungen (aus Verzweifelung hatte ich mich auch „grenznah“ beworben, aber da stimmte das Gehalt einfach gar nicht..)
      Daher muss ich nun diesen Weg gehen, der mir eigentlich ganz gut gefällt, da ich im öffentlichen Dienst unbefristet eingestellt bin und ich ganz viele Freiheiten habe.

      Ich frag mich halt, ob ich die G oder B Bewilligung beantragen muss. Ich habe nun mitbekommen, dass man da zweierlei Dinge unterscheiden muss - zum einen den Aufenthaltsstatus und zum anderen die steuerliche Seite. Steuerlich gelte ich als Wegzügler, werde also noch 5 Jahre voll in Deutschland versteuert, es sei denn, ich bekomme zwischenzeitlich einen Job in der Schwiiz..das scheint ganz sicher zu sein.
      Wie das jedoch mit dem Aufenthaltsstatus aussieht, gibt mir weiterhin Rätsel auf....
    • Hallo Bealinerin,

      bzgl dem Aufenthaltsstatus kannst du auch das Migrationsamt im Kanton deines Freundes anrufen. Bisher habe ich mit den Auskünften von offiziellen in der Schweiz sehr gute Erfahrung gemacht. Alternativ gehst du vor Ort ins Einwohneramt und trägst dort dein Anliegen vor. Fragen kostet schliesslich nichts.


      VG basileus
    • Ja, hab ich heut dann auch glatt gemacht. Allerdings schriftlich per Kontaktformular. Auf meine vielen Fragen wurde leider nicht eingegangen, man hat mir nur das Merkblatt für die Aufenthaltsbewilligung B ohne Erwerbstätigkeit gesandt. Daraus leite ich nun ab, dass G für mich nicht gilt und eben alles ohne Erwerb ist. Jetzt hatte ich daraufhin noch einmal gefragt, wieviel ich verdienen muss, um „ausreichende finanzielle Mittel“ nachzuweisen. Mal sehen, was geantwortet wird..
    • Auf die Antwort bin ich auch gespannt Bealinerin. Offizielle Antworten mit genauen Zahlen habe ich dazu bisher leider nicht gehört, ist aber auch Grund von den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten von Kanton zu Kanton sicher verschieden.
    • Hallo zusammen,

      Also mir wurde auch hier wieder nur eine Tabelle gesandt mit dem Hinweis, dass bei näheren Auskünften meine Unterlagen geprüft werden müssten, es mir aber frei steht, das Gesuch inkl. aller im Merkblatt aufgeführten Unterlagen, über das Einwohnermeldeamt einzureichen.

      Die Tabelle erschließt sich mir nicht zu 100 %.

      Unter Nr. 1 ist der Grundbedarf für den Lebensunterhalt aufgeführt:
      1 Person CHF 1013
      2 Personen CHF 1550
      3 Personen CHF 1884 etc.


      Dann folgt Nr. 2 Ergänzungsbedarf für den Lebensunterhalt:
      1 Person CHF 241
      2 Personen CHF 452
      3 Personen CHF 609 etc.

      Dann folgt Nr. 3 Wohnungskosten (monatlich):
      Gemäß Mietvertrag inkl. aller Nebenkosten

      Nr. 4 Krankenversicherung :
      Effektiv zu bezahlende Prämien der obligatorischen Grundversicherung plus 1/12 Jahresfranchise pro Person

      Nr. 5 Weitere finanzielle Verpflichtungen:
      Alimente, Schuld- und Darlehenszinsen, Steuerschulden, zusätzliche finanzielle Verpflichtungen

      Nr. 6 Lohngestehungskosten:
      Erwerbsunkosten (pro erwerbstätiger Person pauschal CHF 250 pro Monat bei Vollzeit), Kosten für die Fremdbetreuung der Kinder (effektive Kosten bzw. mind. pauschal CHF 250)



      Kann mir das jemand erläutern?

      1. Also mein Grundbedarf ist 1013, weil ich ja nur eine Person bin, die den Antrag stellt oder 1550, weil wir zu zweit wohnen? (Mein Partner dürfte ja hier eigentlich gar nicht mit auftauchen oder?)

      2. Fällt der immer an? Also rechne ich diesen Betrag noch zu Nr. 1 hinzu.

      3. Wohnungskosten werde ich nur die in Deutschland haben, zählen die mit hierein?

      4. die Krankenversicherung wird wie gehabt über den Arbeitgeber in Deutschland abgerechnet. Muss ich da trotzdem einen Betrag angeben (meine Hälfte vom Anteil im Brutto)?

      5. ist klar

      6. zählen hier auch die Pendel-Kosten mit rein?

      Am Ende habe ich eine Summe X, die dann 1 zu 1 mit meinem monatlichen Netto zu verrechnen ist.

      Mir erschließt sich nicht ganz, ob ich nur die Tatsachen, die in der Schweiz dann vorliegen (keine Miete, keine extra Krankenkassenbeiträge etc.) angeben muss oder eben die Deutschen.

      Ich hoffe, jemand hat damit schon mal Erfahrungen gemacht. Ich würde ungern den Antrag abgeben, und am Ende ein böses Erwachen haben..
    • Hallo Bealinerin,

      ich bin da leider auch mit meinem Latein am Ende. 1) und 2) würde ich auf jeden Fall rechnen, in dem Fall für dich als Einzelperson.

      Ich vermute der Hintergrund für das Merkblatt ist sich eine Übersicht aller Ausgaben zu machen und dann zu schauen ob das Nettogehalt dafür ausreicht. Solche Spezialfälle wie "3 Tage arbeiten in Deutschland" sind damit sicher nicht abgedeckt.

      Für dich kann es aber hilfreich sein sich über das Ganze mal Gedanken zu machen. Du weisst ja dein Nettogehalt aus Deutschland (wo die Krankenversicherung schon abgezogen wurde). Punkt 4) brauchst du aus meiner Sicht somit nicht angeben.

      Mach dir einfach selber eine Übersicht über Einnahmen (Nettogehalt in Deutschland x aktuellem Wechselkurs) und rechne die Punkte 1) und 2) dagegen. Die Pendelkosten solltest du für dich auch mit einrechnen. Dann hast du eine ungefähre Vorstellung ob das Ganze funktioniert oder nicht.

      Alternativ ruf einfach mal in dem Amt an. Bisher hatte ich bei Anrufen gute Erfahrungen. Kann natürlich von Kanton zu Kanton variieren, aber so kann man direkt nachfragen wenn man etwas nicht verstanden hat.


      VG basileus
    • Ich hatte eben auch mit der Dame telefoniert.

      Also wie du auch sagtest, zähle ich als Einzelperson.

      Die Nr. 2 wird wohl irgendwie nochmal genau errechnet für jede Person.

      Bei den Wohnungskosten ist es so, dass mein Partner mir eine Bestätigung schreiben müsste, dass ich bei ihm keine Miete zahlen muss und sollte dann die Miete aus Deutschland angeben. Andernfalls würde die Hälfte der Miete in der Schweiz angerechnet werden.

      Als es dann zur Krankenkasse kam, sagte ich, dass ich hier keine Kosten extra hätte, eben nur das, was bei mir vom Brutto (hälftig AG/AN) abgehen würde und die Erweiterung für die Schweiz ginge dann über das E 107 Formular (hatte mir die TK vorhin auch bestätigt). Dabei hieß es dann, dass ich mich in Deutschland aber abmelden müsse, was ich ja nicht kann, wenn ich noch eine Wohnung habe.
      Wie regelt sich das denn dann?

      Auf jeden Fall bin ich zwar ein Stück weiter und ich werde es mir mal durchrechnen, wie du beschreibst Basileus. Mein Partner wird zudem ja auch mit für mich aufkommen, ich möchte halt nur nicht, dass er für mich bürgen muss..
    • Ein Formular E107 kenne ich nicht. Aus meiner Zeit als Grenzgänger kannte ich das Formular E106, mit welchem man bei einer gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland kostenlos mitversichert ist. Meine "echte" Krankenversicherung hatte ich in der Schweiz nach KVG in einem Grenzgängermodell.

      Ich denke eher du musst bei deiner deutschen Krankenkasse nachfragen ob diese auch Kosten in der Schweiz übernimmt. Viele Kassen machen das nämlich nicht.

      Warum du dich in Deutschland abmelden sollst verstehe ich nicht.


      VG basileus
    • Du hast natürlich recht, es ist das E106 Formular. Das gilt für mich auf jeden Fall auch und ich würde es zugeschickt bekommen, wenn ich der TK die neue Adresse mitteile. Dann müsste ich es einer schweizerischen KK vorlegen und mich bei der versichern und die würden dann die Kosten mit der TK abrechnen, ohne dass mir zusätzliche entstehen.

      Das mit dem Abmelden hab ich hier schon des Öfteren gelesen, manche Gemeinden verlangen die Abmeldung aus Deutschland, manche nicht. Mir ist schleierhaft, wie das umzusetzen ist. Kennt sich vielleicht jemand damit aus?
    • Hallo Bealinerin

      Ich würde der Gemeinde erklären, warum du dich nicht in Deutschland abmelden kannst. Wenn dies, wie bei dir nachvollziehbar ist, lenken die Gemeinden im Normalfall ein. Aber das würde ich mir unbedingt schriftlich geben lassen, daher solltest du es am besten per E-Mail mit der Gemeinde klären.

      Ansonsten vielen Dank für das Einstellen der Tabelle. Jetzt kann man zumindest einmal besser nachvollziehen, wie sich die Anforderungen für den Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit zusammensetzen.

      Schöne Grüsse
      Maik