Geldwechseln von CHF nach Euro

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    • Geldwechseln von CHF nach Euro

      Hallo liebe Community,

      ich bin hier neu und bin über google mit einer Frage hier gelandet und habe mich angemeldet. Es ist gut, ein Forum zu haben, wo man Fragen Rund um die Einwanderung in die Schweiz Fragen stellen kann.
      Seit 2016 wohnen wir auch in Zürich, wir sind aus Oesterreich in die Schweiz gezogen.

      Da ich (wie manche auch) vermietete Immobilien in einem Euro-Land haben und dementsprechend meine Finanzierungen bedient werden müssen, beschäftigte ich mich damit, wie ich meine CHF günstig in Euros bekomme.
      Denn ich möchte die derzeitige Niedrigzinsphase nutzen, um meine Hypotheken mittels Sondertilgungen schneller voran zu bringen.

      Zeitweise habe ich einfach über UBS auf mein Ö-Konto überwiesen. Das ärgerliche war immer, erstens wusste ich gar nicht, zu welchem Kurs meine Euros dort landen (es war letztendlich für mich ein schlechter Kurs), zum anderen kommt auch noch zusätzliche Gebühren drauf. Eigentlich doppelt ärgerlich, zumal sich ja auch der Eurokurs etwas nachteilig verändert hat in letzter Zeit.

      Da ich aus der IT komme und mich auch sehr mit FinTech (Finanztechnologie) Firmen beschäftige, habe ich eine andere Lösung gefunden, die ich hier gerne bekannt machen möchte. Die Seite ist sehr interessant für alle die, die Kosten in einem Euro-Land haben, diese aber mit den verdienten CHF bedienen müssen. Es könnte auch interessant sein für diejenigen, die bereits in der Schweiz leben, aber ein Konto brauchen mit einer DE-Iban. Ich unterteile das hier mal in drei Sektionen:

      Kosten in EURO müssen mit CHF gedeckt werden:
      Mit der Seite könnt Ihr Euer Euro Konto (in D, AT, oder sonst wo) hinterlegen, dies gilt dann als euer Hauptkonto. Wenn der EUR-CHF Kurs günstig liegt, könnt ihr euch auf die Seite einloggen und dann Euch den Kurs sichern. Ihr wollt dann bspw. 1000 CHF überweisen, davon geht dann eine geringe Gebühr ab (im Beispiel 4.50 CHF), 995.50 CHF werden dann zum aktuellen Kurs konvertiert und an Euer Euro-Konto überwiesen. Ich nutze es seit einem Jahr etwa und bin bestens zufrieden, die Überweisung dauert auch etwa 1 Tag.

      Brauche eine DE-IBAN-Konto
      Das oben beschriebene ist nur eine Funktionalität, es kann noch mehr. Man kann noch zusätzlich die Seite wie ein Bankkonto nutzen. Das heisst, man kann sich eine deutsche IBAN geben lassen und diese anderen geben, um Euros zu erhalten. Die können auch weiterhin als Euro gehalten werden (Multi-Währung), eine Konvertierung in eine andere Währung ist somit nicht zwingend. Auch andere Währungen können dort gehalten werden (z.B. USD). Die Gebühren fallen auch erst an, wenn man Währungen in andere Währungen wechselt.

      Debitkarte:
      Man kann auch eine Debitkarte bestellen, und wenn man am Automat Geld abhebt, wird immer zunächst das Konto mit der selben Währung belastet wie man abhebt, um die Gebühren zu sparen. Vorausgesetzt, man hat dort Guthaben drauf, ansonsten findet eine Konvertierung statt. Ich habe selbst da aber noch keine Erfahrung, da ich die Debitkarte noch nicht bestellt habe, es aber nicht aussschliesse, auch diesen Service zu nutzen.

      Edit vom Admin: *Absatz entfernt - unerwünschtes Forenmarketing*

      Wichtiger Hinweis: Ich nutze TransferWise und auch andere Applikationen privat und bin nicht darauf ausgebildet. Hier gebe ich nur meine persönliche Erfahrungwerte und Meinungen weiter. Es ist jeder selbst für eigene Recherchen und Meinungsbildung verantwortlich. Meine Postings ersetzten keine persönliche Beratung, wie so ziemlich alles im Internet besteht immer ein gewisses Risiko. Ich übernehme keinerlei Haftung oder sonstige Entschädigungsansprüche.
    • Hallo hemi,

      sorry, aber einiges von dem was du sagst stimmt einfach nicht. Mal davon abgesehen dass du Werbung für dich machst wenn jemand über deinen Affiliate-Link ein Konto bei Transferwise eröffnet...

      Ich habe schon Geldtransfers via Transferwise gemacht. Nur die erste Überweisung hat die geringe Gebühr von 4,50 CHF für die Überweisung. Alle nächsten Überweisung sind deutlich teurer. In meinem Fall waren es fast 50€ Gebühr, da diese sich in Abhängigkeit von der Höhe des Betrages berechnet.

      Transferwise ist ok, hat aber im Vergleich nicht die niedrigsten Gebühren. Die gibt es bei freemarketfx oder xendpay. Man sollte bei all diesen Anbietern aber mal nach Erfahrungswerten googeln.
      In der Tat sind die Fintech Unternehmen günstiger als die Standardbanken. Im Vergleich zu den Banken im Grenzgebiet hält sich der Vorteil aber in Grenzen.

      @Bodenseher: das hast du richtig erkannt. Du überweist CHF auf ein Transferwise Konto, und Transferwise überweist dann auf dein deutsches Girokonto. Vorteil dieser Variante ist dass du den Kurs, zu welchem überwiesen wird, gleich siehst.


      VG basileus
    • Hi Baselius,

      Das mit den 50 Euro Gebühren kann ich nicht nachvollziehen. Ich überweise jeden Monat über transferwise.

      @bodenseher:
      Du registrierst dich, gibst dein Haupteurokonto an. Wenn du überweisen möchtest, kannst auf die Seite gehen und sagen, Euro kaufen. Du bekommst dann die Überweisungdetails angezeigt. Es wird schön aufgelistet die Gebühr und der Kurs. Es lohnt sich den Kurs erst zu beobachten, wenn er gerade mal wieder gut fällt, kaufen und Kurs reservieren. Das Geld muss innerhalb 3 Tage überwiesen werden. Du bekommst dann das Geld innerhalb 2-3 Tagen auf dein richtiges Euro Konto (oft auch viel schneller) .

      Es gibt eine zusätzliche Möglichkeit, ein Art Bankkonto zu errichten (DE IBAN). Auf der kannst du auch Guthaben aufladen und auch von dort deine Euro Rechnungen begleichen. Prinzipiell unterstützt transferwise Multicurrency Konten, also ein CHF Konto (ohne IBAN), ein Eurokonto (DE Iban), aber auch andere Währungen (Pfund, Dollar). Vor kurzem habe ich auch einem Bekannten Euro nach Holland geschickt, 4.000 CHF mit einer Gebühr von 11 CHF und echtem Kurs.

      Das IBAN Konto hat leider noch eine Einschränkung. Es unterstützt noch keine Lastschriftverfahren, soll aber implementiert werden künftig.

      Ich bekomme monatlich von einem Vergleichsportal einen Newsletter, da war jetzt in den letzten Monaten Transferwise der günstigste Anbieter. Eine Zeit zuvor abwechselnd mit exchangemarket. Letzteres erlaubt aber nur Transfers auf eigene Konten, hat aber dafür den Sitz in Zürich. Transferwise ist aber deutlich flexibler und bietet viel mehr Funktionalitäten.

      Ich hoffe euch weitergeholfen zu haben. Ich finde es schade hier, dass man keine Affiliate Links (obwohl eindeutig als solches gekennzeichnet) nicht posten darf. Letztendlich wäre es eine win-win Situation, ihr spart Euer Geld, in dem ihr euch nicht mehr von Banken abzocken lasst, ich hätte einen kleinen Vermittlungsbonus erhalten.

      Falls ihr Interesse habt, kann ich auch kurz das erwähnte exchangemarket zum Vergleich vorstellen. Mit dem habe ich damals angefangen. Ist auch gut und könnte für einige ausreichend sein.

      Viele Grüße,
      Michael


      Nachtrag
      Das Vergleichsportal monito (monito.com/geld-schicken/schweiz/deutschland/chf/eur) hat eine schöne Auflistung, ist aber sicherlich nicht komplett. Interessant ist auch der Vergleich zu den Banken, auch die erwähnte UBS.

      @baselius : der affiliate link war eindeutig als solches gekennzeichnet, und alternativ der normale link dabei gestellt. Es wäre was anderes, wenn ich den affiliate als normalen link ausgegeben hätte...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hemi ()

    • Hallo hemi,

      die 50€ Gebühren waren bei mir damals (vor einem Jahr) für eine grössere Überweisung von 15000 CHF.

      Ich habe spasseshalber mal verglichen (heute um 15:50):

      • Transferwise:
        • 5000 CHF werden 4.329,76 EUR, Gebühr 16,45 CHF, Wechselkurs 0,86881
      • FreemarketFX:
        • 5000 CHF werden 4329,23 EUR, Gebühr 15 CHF, Wechselkurs 0.86845
      • Xendpay:
        • 5000 CHF werden 4334.95, Wechselkurs 0.86665, keine Gebühr


      Xendpay überweist somit die meisten Euro, hat allerdings auch oft schlechte Bewertungen.
      Alternativ kann man auch ein Konto bei Interactive Brokers aufmachen und dort zum echten Tageskurs wechseln. Nachteil: man braucht 10'000 USD (bzw äquivalent CHF oder EUR) Mindesteinlage und bezahlt 10 USD Gebühr pro Monat, welche sich aber verringert wenn man Transaktionen tätigt.

      Im Vergleich zu den Banken ist es richtig dass die Fintech Unternehmen oft deutlich bessere Wechselkurs anbieten. Allerdings stimmt das auch nicht für alle, siehe z.B. die deutschen Banken in Grenznähe die deutlich bessere Wechselkurse als z.B. die UBS hat.

      Bzgl der WIN-WIN Situation: sehe ich überhaupt nicht so. Ja, es ist schön wenn du deine Erfahrungswerte hier teilst, aber warum muss dann ein Affiliate-Link hier rein? Das Auswandererforum ist ein nichtkommerzielles Forum.
      Mal davon abgesehen dass es auch schon Threads gibt wo genau diese Sachen besprochen wurden.

      PS: ich hab deinen Beitrag nicht gemeldet, falls du das denkst...


      VG basileus
    • Dass man das nicht so sieht, habe ich schon gemerkt. Wer was meldet, ist mir auch egal, ich wollte nur die Leute über Alternativen aufmerksam machen ...

      Wer da mehr hinein interpretiert, so soll er es ;)

      Dass es auch Alternativen zu Transferwise gibt, mag sein. Ich berichte nur über Plattformen, die ich auch selbst nutze und auch zufrieden bin. Wenn eine Plattform schlecht bewertet ist, dann interessiert mich da auch die Gebühr nicht, denn es wird schon einen Grund haben, dass sie schlecht bewertet wurden. Um nur 1-2 Euro mehr zu haben und dafür über eine Plattform zu gehen, die anscheinend Probleme macht, ist es nicht wert. Daher kann ich nur Exchangemarket und TransferWise empfehlen, da ich bei denen nicht aus der kalten Küche berichte.

      Falls Du mir FreemarketFX und Xendpay gute Erfahrungen gemacht hast, dann bereichte doch darüber. Verteile aber bitte nicht irgendwelche Plattformen, nur weil die auf deren Seite Werbung über geringe Gebühren machen, du aber gar keine Erfahrungen gemacht hast. Es gibt schliesslich genug schwarze Schafe im Netz.

      Das mit den 50 CHF Gebühren musst du dann auch dazu sagen, dass du 15.000 CHF überwiesen hast, sonst verfälscht es da Bild. So glaubt man, dass man generell 50 CHF bezahlt, so kam es rüber. Denn wenn Du 50 CHF bei 15.000 CHF zahlt, reden wir über 0.33 % Gebühren. So hört sich das dann auch wieder ganz anders an und ist auch eine gerechtfertigte Gebühr.
    • Hallo hemi,

      Transferwise und freemarketfx habe ich beide selber ausprobiert. Diese funktionieren problemlos. Xendpay habe ich aufgrund der damals (Mitte 2017) negativen Erfahrungen nicht genommen.
      Mit den 1-2 Euro mehr hast du sicher Recht, aber bei grösseren Summen sind das halt nicht nur ein paar Euro.

      Ich habe mir die Überweisungen vom letzten Jahr nochmal angeschaut. Ich hatte verschiedene Überweisungen gemacht, einfach um es zu testen.
      Am besten vom Wechselkurs abgeschnitten hat tatsächlich die Volksbank (VB3). Dort habe ich bis auf die vierte Nachkommastelle genau den Tageskurs (High: 0.9161, Wechselkurs: CHF 0.916090) bekommen.
      Bei der Überweisung von meiner Schweizer Bank (Migrosbank) war es besser das Geld gleich in Euro zu überweisen anstatt in CHF (zur DKB). Habe gewechselt für 0.904295 (EUR -> EUR) bzw für 0.900660 (CHF -> EUR), gleicher Tag wie bei der VB3.

      Mit Transferwise hatte ich einen Monat später 10.000€ überwiesen in die Schweiz. Da Transferwise immer den Kurs nimmt an dem Tag an welchem man den Transfer auf ihrer Webseite anstösst kann ich leider nicht mehr vergleichen gegenüber dem tagesaktuellen Kurs. Was mir aber auffällt: ich habe damals 11440.80 CHF bekommen auf mein Schweizer Konto für einen Wechselkurs von 1.1498. Gebühren waren damals 49,75 EUR (bzw 57.20 CHF).

      Hätte ich das Geld stattdessen über die VB3 gewechselt, wäre ich deutlich besser weggekommen (da ein Transfer dort pauschal 1€ kostet, halt zum Tageskurs).


      freemarketfx hatte 2017 noch eine Gebühr von 0.2% pro Transaktion. Dies haben sie wohl mittlerweile geändert, so dass Transferwise günstiger ist.


      Als Daumenregel kann man sagen: wer regelmässig grössere Beträge (>5.000€) nach Deutschland überweist kommt mit dem Grenzgängerkonto bei einer deutschen Bank unterm Strich günstiger weg.

      Gebühren waren damals 6.50€ für das deutsche Girokonto und 5.50€ für das CH Girokonto (jeweils pro Monat). Macht zusammen 144€ pro Jahr für die Kontoführung.


      Bei kleineren Beträgen ist man mit Transferwise sicherlich besser dran.



      VG basileus
    • Wie sieht es eigentlich aus, wenn man ein CHF / Euro Konto bei der Postfinance nimmt und dort seine CHF aufs Euro Konto transferiert und dann vom Euro Konto per IBAN nach Deutschland überweist? Dauert sicherlich ein-zwei Tage länger, die Frage bleibt, zu welchem Tageskurz die Postfinance gutschreibt...
    • Hallo Druschi,

      Mit der Seite monito kannst du ein wenig spielen. Du kannst eingeben, wieviel CHF du versenden möchtest und bekommst eine Aufstellung von Anbietern, u.a. auch Transferwise und postfinance. Monito vergleicht nur regulierte Anbieter, um unseriöse aussen vor zu lassen.

      Es ist schon richtig, dass es auch darauf ankommt, wieviel man überweist. Exchangemarket hat keine Gebühr, dafür ein wenig schlechteren Kurs, Transferwise 0.3%+1.50

      Ich nutze Transferwise überwiegend, da man es auch als Bankkonto nutzen kann (zusätzliches Feature). Es unterstützt sehr viele Währungen.

      Grenzgänger Konten habe ich keine Erfahrung. Muss man da vorort hinfahren, um ein Konto zu eröffnen? Oder ist das auch Online möglich?