Wohnsitz

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    • Hallo zusammen..... ich bin jetzt mit meinen Nerven solangsam echt am Ende. Ich weis auch nicht mehr, an wen ich mich wenden kann um eine konkrete Antwort zu erhalten. Jede Stelle sagt was anderes.
      Mein Anliegen.
      Ich deutsche mit deutschem Wohnsitz und Arbeitgeber. Jetzt im 6. Monat schwanger.
      Mein Freund deutscher, aber in der Schweiz geboren, mit schweizer Wohnsitz und schweizer Arbeitgeber.

      Weil ich es einfach schöner finde, verheiratet zu sein bevor das Baby kommt, wollten wir dies auch so machen. Ich würde allerdings in meiner kleinen Wohnung mlt dem Baby erstmal wohnen bleiben und er seinen schweizer Wohnsitz behalten weil er natürlich da den sicheren Job hat. Aber auch die Wohnung ist für 3 zu klein und ausedem habe ich ja meinen deutschen Arbeitgeber hier in Deutschland.
      (Entfernung von ihm zu mir ca. 30 km. Entfernung zu seinem job etwa 100 km). Natürlich ist ein Umzug in Zukunft geplant, wir schauen immer nach finanziell passenden Möglichkeiten bzgl. einer Wohnung, aber jetzt mit Elternzeit und Elterngeld ist das Geld halt einfach knapp. Wird würden also erstmal gerne so die Wohnvethältnisse behalten.
      Allerdings meinen jetzt die ein oder anderen, dass wir so Probleme bekommen könnten.
      Verheiratet....aber nicht zusammen lebend und auch noch zwischen zwei Ländern.
      Ich krieg solangsam echt nur Heulanfälle (hormonell bedingt natürlich noch verstärkt).
      Es kann doch ernsthaft nicht wahr sein, dasy wir nicht heiraten dürfen wenn wir nicht zusammen leben???
      Wenn das wirklich so ist und wir dadurch Probleme bekommen, dann lassen wir das mit dem Heiraten natürlich, wobei ich das einfach für's Kind und mich schöner finde (schon allein wegen dem Namen).

      Bitte....kann mir jemand dazu eas sagen? Vll auch wo ich mich informieren kann.
      Bitte nicht mit diesen Grenzgängerbüros..die sind zwar nett, aber verkaufen einem nur Krankenvericherungen.
    • Hoi,

      Ich glaube nicht, dass ihr "Probleme" kriegen wird. Das das ganze aber auch nicht schnell und reibungslos ablaufen wird sollte Euch auch klar sein.

      Die einzige bindende Information meiner Meinung nach ist die der Standesämter. Vermutlich wollt Ihr in Deutschland nach Deutschem Recht heiraten (vielleicht ist es in der Schweiz einfacher/ billiger?). Die Beamten sollten Euch definitiv weiterhelfen können, was die formellen Bedingungen angeht.

      Die einzigen "Probleme", die ich sehe, dass der Deutsche Staat argumentieren kann, dass sich der Lebensmittelpunkt Deines Freundes nach Deutschland verschiebt und er deswegen dort Steuern bezahlen muss.

      Viel Glück
    • @MiaKateandMe

      Ich glaube ich hab es dir schon mal gesagt. Ich war als Liechtensteinerin mit einem Deutschen verheiatet. Er hat in Deutschland gewohnt, ich in Liechtenstein. Als er dann nach 2 Jahen nach Liechtenstein zog, hat er eine B-Bewilligung erhalten (FL hat das gleiche System bei Aufenthaltsbewilligungen wie die CH). Die Hochzeit fand in Liechtenstein statt. Ein Problem war es nicht.

      Wer sollte euch verbieten zu heiraten? Es gibt doch kein Gesetz, dass man verheiratet auch zusammen leben muss.

      MotU schrieb:


      Die einzige bindende Information meiner Meinung nach ist die der Standesämter. Vermutlich wollt Ihr in Deutschland nach Deutschem Recht heiraten (vielleicht ist es in der Schweiz einfacher/ billiger?). Die Beamten sollten Euch definitiv weiterhelfen können, was die formellen Bedingungen angeht.
      noch eine Überlegung und ein etwas heikler Punkt, weil man bei eine Heirat natürlich nicht daran denkt, ist auch gut so. Und ich wünsche es euch auch nicht. Aber sollte es igendwann mit euch nicht passen und ihr lasst euch scheiden. Dann ist das Recht entscheidend nachdem die Ehe geschlossen wurde, was eine Scheidung angeht.

      Bezüglich Steuern kann man sich da nicht beim Finanzamt erkundigen? oder einen Steuerberater fragen? Ihr werdet nicht das einzige Paar sein, dass nicht zusammen wohnt, aber verheiratet ist.

      Alles Gute
    • Also beim Standesamt war das eigentlich kein Problem. Wir haben unsere Papiere zusammen.
      Das Problem sind wohl dann die verschiedenen Wohnorte.
      Sein Lebensmittelpunkt bleibt definitiv die Schweiz. Familie/Freunde/Bekannte, Arbeit, Hobbies etc....all das ist in der Schweiz. Es ist eher so, dass auch ich in die Schweiz gehe...so war das auch geplant, aber jetzt müssen wir aufgrund der doch etwas finanziell sich ändernden Situation (mit Baby) umdenken. Außerdem bin ich auch froh meine Eltern, die nur knapp 5 Minuten von mir entfernt wohnen in der Nähe zu haben.
      Aber ein Umzug in die Schweiz ist natürlich denoch für fie Schweiz geplant. Nur kann ich da eben kein genaues Datum nennen.
      Er will natürlich auch nicht für diese "Übergangszeit" nach Deutschland ziehen. Warum auch und wohin?
    • Hi,

      Also verstehen wir das richtig, dass die "Probleme", die Du angesprochen hast, nur dem steuerlichen Bedingungen gelten?!

      Hier kontaktierst Du am besten einen Steuerberater der sich mit der Schweiz auskennt. In einem anderen Thema hier im Forum wurde eine Kanzlei genannt, die anscheinend sehr gut sein soll.

      Das Problem ist nicht die Wohnung, Freunde und Arbeit, sondern dass Frau und Kind in Deutschland leben. Das allein reicht dem Deutschen Steueramt aus, um den Lebensmittelpunkt zu verschieben! Falls es soweit kommen sollte gibt es aber Möglichkeiten eine doppelte Besteuerung zu vermeiden. Auch hier gibt im es Forum dazu mehrere Einträge und der Steuerberater wird da bestimmt auch helfen können!

      Viel Glück

      Druschii schrieb:

      Die Kanzlei Wagner & Joos hat sich wohl recht gut auf das Thema D-CH spezialisiert. Sitzen in Konstanz.
      Ich hatte kurzen Kontakt mit Herrn Bock, der auch einige Fachartikel zum Thema Wohnsitzverlagerung Schweiz und Grenzgänger publiziert hat.
      Hier der von mir erwähnte Eintrag
    • Es wäre wahrscheinlich so, dass Dein Mann dann in Deutschland besteuert würde. Für den "Lebensmittelpunkt" im Ausland gibts einige Kriterien, die am besten der Steuerberater erklärt.
      Wenn er in D besteuert wird, könnte er aber natürlich die doppelte Haushaltsführung beim Finanzamt geltend machen. Je nachdem wie hoch sein Einkommen ist, macht das mehr oder weniger aus.
      Ihr könnt das hier mal durchrechnen: biallo.sueddeutsche.de/tz/sued…oppelhaushaltrechneri.php

      Unterm Strich müßte dein Freund wahrscheinlich erstmal höhere Steuern zahlen, aber wenns nur für eine Übergangsphase ist, ist es vielleicht zu ertragen. Ihr braucht da einfach mal genaue Zahlen.
    • deNice schrieb:

      Hallo MiaKateandMe,

      ich hab da eben mitgelesen und ein Gedanke zum letzten Satz oben wg höheren Steuern als Übergang... mit dem Status "verheiratet" kommt ihr auch in eine andere Steuerklasse egal in welchem Land, was wieder für weniger Steuerlast spricht, weil ihr ja als Familie veranlagt werdet.

      Viel Erfolg beim Durchblick,
      lg deNIce
      Das stimmt so pauschal nicht. Es gibt durchaus Konstellationen in der Schweiz wo Doppelverdiener mehr zahlen für das gleiche Bruttoeinkommen.
      Kommt ganz auf den Kanton an, aber das gibt es öfter.

      Ich hab jetzt nur BS zur Hand (andere müsste ich nachschauen):
      - Alleinverdiener A0 (10.000 CHF Verdienst): Quellensteuer 16.98%
      - Doppelverdiener C0 (10.000 CHF Verdienst zusammen): Quellensteuer 17.00%

      Es gibt teilweise aber auch deutlichere Unterschiede.


      VG basileus
    • Der Einwand von basileus ist richtig, gilt aber in den meisten Fällen nur mit echten Doppelverdienern. Spricht wenn beide etwa gleich viel verdienen wird es steuerlich meist schlechter. Bei grossen Unterschieden im Einkommen spielt es meist keine Rolle und kann sogar vorteilhaft sein, wie deNice bereits erwähnte.

      Das einzige Problem ist und bleibt der Lebensmittelpunkt und da hilft nur ein Steuerberater.

      Schöne Grüsse
      Maik