Schweizer Arbeitsmarkt gut auch für Ü50

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    • Sehr lesenswert der Artikel und ich kann voll mitreden!
      Hoffe aber es kommt gut, irgendwann. Wenn ich der Dame von der RAV glauben darf, bin ich auf gutem Weg. ;)

      Ich schliesse mich den Wünschen an, viel Erfolg für die Ü50iger, die eine Anstellung suchen!

      Und generell an Alle Stellensuchenden, auch wenn man eine Festanstellung bekommt, heisst das nicht, dass sie "fest" ist... Hab ich gelernt, bei meiner letzten Festanstellung.

      Viele Grüsse
      Anja
    • Danke für den Link und interessanten Beitrag. Hab es jetzt nicht komplett geschaut, aber ich finde es etwas sehr schwarz gemalt. Mit Sicherheit ist es mit über 50 schwieriger, aber auch stark vom Beruf abhängig. Ich bin aber auch noch nicht in dem Alter um vollends mitreden zu können.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Ich weiss nicht ob das so überspitzt ist wenn ich meine Absagen zähle.

      Vielleicht liegt es auch daran dass ich den Meister in meinem Fach habe, der aber schon lange nicht mehr "genuzt wird im Arbeitsleben" also
      nicht mehr "up to date", und wenn man so GAV-Tarife mal genauer liest, dann werden viele Ausbildungen in einen Topf geworfen, d.h. dass artverwandte Berufe
      in einer Firma gleichwertig behandelt werden.
      In meinem Fall würde das heissen, dass ich auch als Meister bezahlt werden müsste, auch wenn ich mich "nur" für den Facharbeiter bewerbe, in meiner Branche ist der Meister gleich mit viel Verantwortung behaftet. Mein Grenzgänger-Freund von damals sagt, die Schweizer sagen halt "aber er hats ja gelernt".

      Ich weiß auch nicht genau wie das mit den ganzen HR-Leuten funktioniert.
      Wenn die extern angestellt sind oder arbeiten, dann werden die den Teufel tun die Ü50er anzustellen um sich nicht
      nachsagen zu lassen "Sie stellen uns die Alten ein, haben Sie das so gelernt". Die Firma ist dabei fein raus.

      Verdam... Ka... die Zeit wird eng.
    • @Hans Maulwurf GIB NICHT AUF.... ich war fast 2 Jahre arbeitslos/ohne Bezüge, immer nur 1-2 Monate irgendwo als Trottel vom Dienst....

      Irgendwann leuchtet auch für dich ein Licht. Halte dich an grosse Firmen, die haben immer auch Leute Ü50 - da ist die höhere Abgabe die sie zahlen müssen nicht ganz so relevant als in Kleinbetrieben

      Und bewerben, bewerben, bewerben.... immer wieder neu und modern gestalten, immer auf die jeweile Firma angepasst (ja das ist mühsam und dauert immer etwas länger, aber es zahlt sich aus nicht zu 08/15 gleich aussortiert zu werden)

      Versuch dich weiter zu bilden, egal was, Hauptsache es gibt ein schönes Zertifikat - je mehr du nachweisen kannst je besser

      Mein Mann würde jetzt wie in der Werbung sagen: DU SCHAFFSCH DAS !!!!

      Halt die Ohren steif, wir drücken dir die Daumen

      LG Kerstin + Mario
    • Im Oktober werde ich 50 und ich verstehe diese ganze Ü50-Thematik gar nicht. Ich hatte ein Angebot cash 25 Franken pro Stunde Gerüstbau, das würde ich wohl einen Tag durchziehen und am zweiten Tag dürfte mich ein genervter Chef zum Arzt zur Spritze in den Rücken fahren, - ist mir mit 37 mal passiert .- Also Berufe mit starkem Körpereinsatz, aber alles andere, da ist doch Ü50 ein Vorteil für den Arbeitgeber. Und die Weh-Wehchen, die ein Ü50 wahrscheinlich hat, sind doch alle noch pflegbar oder händelbar; humankapital-technisch versteht sich :)
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • @Amadeus Die Problematik liegt darin, das der AG für einen AN ab 50 eine doppelt so hohe Abgabe zahlen muss - und warum sollte man das unbedingt machen, wenn man jüngere Einsätzkräfte einstellen kann... klar, wenn man ganz spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten hat, bekommt man auch in dem Alter locker noch einen Job, aber im kaufm. Bereich ist es so schwer, weil genug Schweizer ebenfalls diese Ausbildungen besitzen und daher vorrangig genommen werden... also da ist mitunter echt Glück notwendig

      Und 25 CHF ist eigentlich schon fast ein Mindestlohn, also auf dem Bau eigentlich viel zu niedrig :D

      Ich würde aber zu Herrn Maulwurf sagen: Es gibt so viele Baufirmen in der Schweiz, einfach wirklich alle grossen Firmen mal abklappern und evtl. auch einen Umzug ins Auge fassen, wenn sich eine Chance bietet... und ganz wichtig, vielleicht mal die Bewerbungen überarbeiten und anpassen
    • Danke Kerstin, jetzt verstehe ich die Zurückhaltung der Arbeitgeber. Aber, es scheint mir dann ein hausgemachtes Problem zu sein, da sollte doch die Eidgenossenschaft konkrete Sonderregeln treffen, um die Berufschancen bei Ü50 auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Amadeus schrieb:

      Danke Kerstin, jetzt verstehe ich die Zurückhaltung der Arbeitgeber. Aber, es scheint mir dann ein hausgemachtes Problem zu sein, da sollte doch die Eidgenossenschaft konkrete Sonderregeln treffen, um die Berufschancen bei Ü50 auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.
      Es gibt da schon einige Massnahmen speziell für ü50. Zum Beispiel zahlen sie Einarbeitungszuschüsse wenn sie einen unbefristet einstellen
      (maximal 1 Jahr lang ca. 50% des Lohnes). Und demnächst bekomme ich einen Personal Coach der normal 180 Alpendollar die Stunde kosten würde.
      Und einen Word und Excel Grundkurs hab ich auch spendiert bekommen.
    • Guten Morgen Herr Maulwurf, danke für die Information, Deinen Schilderungen nach scheint das ein Umschulungsprogramm zu sein. In DE werden Arbeitslose gerne in derartige Programme "gesteckt", damit sie aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden. Ob ein Schweizer Bürger mit diesem oder ähnlichem Programm leichter einen Job erhält, letztlich wohl ein Rechenmodell für den Steuerberater. Übergeordnet sehe ich das eher negativ, es steht abseits der Norm, wenn ein Unternehmen in gewohnten Abläufen beispielsweise einen 30 oder 40jährigen einstellt/anmeldet; bei dem Ü50 muss sich das Unternehmen mit diesem Programmen beschäftigen. Und die Coach-Zeiten sind bestimmt wochentags, wenn nicht abends dann fehlt der Ü50 dem Unternehmen in dieser Zeit auch noch.

      Jedenfalls wünsche ich Dir viel Freude und Erfolg mit dem Programm und seinen Weiterbildungszusätzen :)
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Hallo Amadeus,

      du bist ja ein ganz skeptischer Zeitgenosse :D . Zur Aufklärung:

      - Nein, das ist kein Umschulungsprogramm ich falle nicht aus der Statistik.

      - Das Jobcoaching bekomme ich nur wenn ich arbeitslos bin (das hat mir meine RAV Bearbeiterin explizit so erklärt)

      Fazit: Die Eidgenossen sind wirklich bemüht die alten arbeitslosen Säcke zu vermitteln. Der gute Wille ist erkennbar.
      Nur spielen die meisten Arbeitgeber nicht mit.
    • Hallo Hans und Amadeus
      Ich kann wieder ein Stück mehr mitreden und möchte meinen Senf dazu geben ;) Ist mir doch in der letzten Woche aufgefallen, dass in der Schweiz manches ähnlich wie in Deutschland läuft... auch mit Stellenlosen, wie wir hier genannt werden, egal welches Alter.

      Letztes Jahr war ich auf Arbeitsuche und habe vom Programm Tandem50plus erfahren. Was mich sehr interessiert hat, weil ich einen Mentor an meiner Seite habe, welcher mich bei der Stellensuche begleitet. Um in dieses Programm zu kommen, ist der Standortbestimmungskurs von der RAV Voraussetzung. Aufgrund der befristeten Stellen, die ich von Oktober 2018 bis Juli 2019 hatte, konnte ich den Kurs nicht machen. Habe in dieser Zeit aber auch jede Menge neue Erfahrungen gesammelt und bin ganz froh darüber. Learning by Doing sozusagen und 2 schöne Arbeitszeugnisse in der Tasche.

      Letzten Monat habe ich nun den Staokurs absolviert, 11 Tage! Meine Bewerbungsunterlagen wurden mit Hilfe eines Coaches auf Vordermann gebracht, Bewerbungsanschreiben und Vorstellungsgespräche geübt usw. Alles von der RAV bezahlt.
      Vergangenen Dienstag nun hatte ich Termin zum Aufnahmegespräch ins Programm Tandem50plus. Die 3.5h haben mir mehr gebracht, wie der Kurs von der RAV. Fazit, die Dame, welche selbst einmal Personalerin gewesen ist, hat mit dem Kopf geschüttelt, als sie meine "optimierten Bewerbungsunterlagen" gesehen hat. Sie kannte noch meinen alten Lebenslauf und ein paar Motivationsschreiben vom letzten Jahr, die ich nach meinem Bauchgefühl geschrieben habe.
      Meine Bewerbungsunterlagen habe ich wieder zurück gesetzt und fühle mich damit viel wohler, weil sie besser zu mir passen und authentisch sind!

      @Hans Maulwurf
      Ich nehme an, dass Du wahrscheinlich auch diesen Staokurs machst? Versuche danach in das Programm Tandem50plus zu kommen. Falls es das in Deinem Kanton gibt.
      Es gehört wirklich jede Menge Glück dazu einen Arbeitgeber zu finden, der versteht, was er an uns "Alten" hat. Die Dame von Tandem50plus sagte mir, dass wir Alten garnicht so viel teurer sind, als die Jungen...

      @Amadeus
      Ich sehe das auch so. Ich brauche nicht noch mehr Qualifikationen und Zertifikate, möchte mit dem was ich bis heute in der Tasche habe, die Arbeitgeber überzeugen. Weiterentwickeln ist auch immer noch ein Thema, allerdings nicht mit 2 Jahre die Schulbank drücken, um dann zu alt und überqualifiziert zu sein.
      Für Deine Stellensuche habe ich noch den Tip work50.ch und weiterhin viel Glück für Dich.

      Schöne Grüsse
      Anja
    • Anja :) Du hast ein Lexikon im Kopf 8o


      AnjaB schrieb:

      Ich brauche nicht noch mehr Qualifikationen und Zertifikate, möchte mit dem was ich bis heute in der Tasche habe, die Arbeitgeber überzeugen. Weiterentwickeln ist auch immer noch ein Thema, allerdings nicht mit 2 Jahre die Schulbank drücken, um dann zu alt und überqualifiziert zu sein.

      Genau das sehe ich auch so. Ein Arbeiter schlägt in der Fabrik Nägel mit einem Hammer in Holz, diese Tätigkeit macht er seit vielen Jahren, er hat Routine, jeder Schlag ein gerader Treffer. Nun macht seine Firma zu und er sucht als Ü50 einen Job, Nägel in Holz, er ist ein Vollprofi. Leute wie er werden in ordentlicher Stückzahl gesucht, aber der Arbeiter muss erst die Verhaltensregeln lernen, wie man sich schriftlich bewirbt, früher hat er in der Schule gelernt einen Lebenslauf zu schreiben, heute muss es ein "Curriculum Vitae" sein, dazu bekommt er einen Trainer gestellt und vielleicht mit Programmen bezahlt, dann muss er Internetprogramme in ihrer Anwendung lernen und Dank der Kreativität der weiterbildenden Wirtschaft ist er dann staatlich geprüfter Nägel- in Holz-End-Justierer. Oder wenn er das Zeug zur Umschulung hat, staatlich geprüfter IHK Getränkeautomatbefüller, kein Witz, gib es wirklich! Meine Antwort seinerzeit, "aha, dann repariert er die Dinger auch." - "Nein, er hat nur die Dosen-Befüllung gelernt". =O :S …….. :/

      Schönen Sonntag Herr Maulwurf, die Hauptsache, Du hast einen Job :)
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Hoi zäme,

      ich bin zwar noch etwas jünger (37), aber mich wird dieses Thema sicher auch einmal treffen. Was ich gerne wissen würde @Kerstin @AnjaB: weiss einer von euch beiden Genaueres dazu, dass ältere AN teurer sein sollen?

      Kerstin schrieb:

      Die Problematik liegt darin, das der AG für einen AN ab 50 eine doppelt so hohe Abgabe zahlen muss

      AnjaB schrieb:

      Die Dame von Tandem50plus sagte mir, dass wir Alten garnicht so viel teurer sind, als die Jungen...
      Mir würde spontan nur der Sparanteil sowie evtl höhere Verwaltungskosten in der Säule 2 (BVG) einfallen. Dort ist es in der Tat so, dass der gesetzliche Mindest-Sparanteil bei älteren AN steigt:
      18-24: 0% Sparanteil
      25-34: 7% Sparanteil
      35-44: 10% Sparanteil
      45-54: 15% Sparanteil
      55-65: 18% Sparanteil

      D.h. die doppelte Höhe der Abgabe wäre für den Sparanteil beschränkt, nicht auf das gesamte Bruttogehalt.

      Die ganze Thematik (AN Ü50) ist allerdings komplex, und lässt sich nicht einfach mit zwei, drei Sätzen lösen. Ich denke dass ich beide Seiten ein bisschen beurteilen kann, da ich bis letztes Jahr Arbeitnehmer war und seitdem selbständig bin (also Arbeitgeber). Ein paar Eindrücke:
      - Mein Ex-Chef hat einfach keinen Mitarbeiter Ü50 einstellen wollen. Argumente: zu unflexibel, zu teuer, sind eh bald in Rente. Fand ich damals (und heute) viel zu pauschal, da jeder Mensch anders tickt.
      - Das Gehaltsniveau von Schweizern (bzw Ausländern, welche schon Jahrzehnte hier arbeiten) ist relativ hoch. Ich hatte in meiner damaligen Funktion als Teamleiter mehrfach Bewerbungen, bei denen die Personen mindestens wieder ihr altes Gehalt haben wollten. Ich kann verstehen, dass man sich an eine gewisse Gehaltshöhe gewöhnt hat, aber wenn dieses dann weit über den Möglichkeiten der Firma liegt wird es nichts.
      - Generell werden jüngere AN oft schlechter bezahlt heutzutage. Die gleiche Problematik kenne ich aus Deutschland, wo jüngere AN deutlich schlechtere Gehälter bekommen haben als Einstiegsgehalt. Dann ist es für eine Firma natürlich besser, jüngere AN einzustellen
      - Jüngere AN sind im Schnitt seltener krank als Ältere. Auch hier kann man nicht pauschalisieren, aber von der Wahrscheinlichkeit her hat man mit zunehmendem Alter einfach mehr Krankheiten
      - Ältere AN haben deutliche Vorteile, da sie meist schon viele Sachen erlebt haben und dadurch Dinge in Perspektive setzen können
      - Leider gibt es natürlich auch sehr festgefahrene Menschen ("haben wir schon immer so gemacht", Schwarzmaler), und ich denke das nimmt mit zunehmenden Alter auch zu (soll keine Wertung sein, einfach eine Feststellung!)
      - Es kommt darauf an, was der neue Mitarbeiter leistet. Dabei spielt auch eine gewisse Menschenkenntnis eine grosse Rolle, d.h. kann ich meinen Gegenüber gut einschätzen. Und da kann man sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Arbeitnehmern Glück oder Pech haben.

      Um es zusammen zu fassen, und ich hoffe es fühlt sich niemand auf den Schlips getreten von meinen Aussagen oben:
      - die Kombination aus einem grösser werdenden Lohnabstand zwischen Jungen und Alten sowie diversen Vorurteilen gegenüber älteren AN führen dazu, dass es schwieriger wird, eine Stelle zu finden


      VG basileus
    • Hoi basileus

      Genaueres weiss ich auch nicht, warum ich so viel teurer sein soll, als jüngere Mitarbeiter.
      Könnte mir vorstellen, dass zum einen die höhere Abgabe in die 2. Säule der BVG ein Faktor ist und eventuell bei uns Deutschen mit B Bewilligung noch die Quellensteuer.

      Ich habe mich als "Alte" schon unter Wert verkauft. Zum Einstiegsgehalt einer Lehrabgängerin, im Kanton Zürich in einer Facharztpraxis und alleine zu 100% Pensum gearbeitet. Das mit vollem Einsatz und nach miserabler Einarbeitung durch meine Vorgängerin... Anfang 20, nur mit sich und ihrem Handy beschäftigt, während der Arbeitszeit...

      Wenn ich Arbeitgeber wäre, würde ich auf eine gute Mischung Jung und Alt setzen, natürlich auch mit Blick auf die Finanzen. Ich denke davon profitieren am Ende alle Beteiligten.
      Schweizer Arbeitgeber haben generell viel höhere Lohnkosten für Ihre Mitarbeiter, als in Deutschland oder sehe ich das falsch? Da wird dann auch schon mal am falschen Fleck gespart...

      Viele Grüsse
      Anja
    • AnjaB schrieb:

      Genaueres weiss ich auch nicht, warum ich so viel teurer sein soll, als jüngere Mitarbeiter.

      Könnte mir vorstellen, dass zum einen die höhere Abgabe in die 2. Säule der BVG ein Faktor ist und eventuell bei uns Deutschen mit B Bewilligung noch die Quellensteuer.
      In der Regel haben ältere Mitarbeiter mehr Erfahrung und daher einen höheren Lohn, da er in der Zeit einfach langsam gewachsen ist.
      Du hast ja selber schon das "Einstiegsgehalt" erwähnt....
      Und gerade wenn der Arbeitgeber freiwillig mehr in die Pensionskasse einzahlt, dann können die höheren Beiträge zur 2. Säule schon einen gewichtigen Unterschied darstellen. Abgesehen vom gesetzlich eh vorgeschriebenen Anstieg der Beiträgssätze.
      Die Quellensteuer spielt übrigens keine Rolle, da die ja nur vom Brutto des Arbeitnehmers abgezogen werden.

      AnjaB schrieb:

      Wenn ich Arbeitgeber wäre, würde ich auf eine gute Mischung Jung und Alt setzen, natürlich auch mit Blick auf die Finanzen. Ich denke davon profitieren am Ende alle Beteiligten.Schweizer Arbeitgeber haben generell viel höhere Lohnkosten für Ihre Mitarbeiter, als in Deutschland oder sehe ich das falsch? Da wird dann auch schon mal am falschen Fleck gespart...
      Meinst du Gesamtlohnkosten oder nur die Lohnnebenkosten? Letztere dürften in der Schweiz eher niedriger sein. Abgaben zur Pensionskasse mal ausgenommen. Aber hier hat der Schweizer Arbeitgeber auch eh einen gewissen Gestaltungsspielraum, da der Arbeitgeber manche Kosten übernehmen kann - aber nicht muss (z.B. KTG, Unfallversicherung).
    • Es ist und bleibt ein spezielles Thema. Wohl überall auf der Welt.
      Im nächsten Leben also Augen auf bei der Berufswahl und am Besten nicht alt werden ;)

      @lieberjott:
      Wenn die Quellensteuer vom Brutto abgeht, spielt das wirklich keine Rolle? Wenn ich davon ausgehe, dass ich mein 13. Monatsgehalt "verprassen" könnte, weil ich es nicht für die Steuerzahlung benötige. Oder rechne ich da falsch?
      Ich meinte Beides Gesamtlohn und Lohnnebenkosten, wenn ich davon ausgehe, dass der Arbeitgeber KTG und Unfallversicherung übernimmt.