Vorstellung

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    • Hallo in die geehrte Foren-Runde :)

      habe mich heute hier im Forum angemeldet und möchte selbstverständlich ein paar Zeilen zu meiner Person formulieren. Ich bin 50 Jahre und möchte für 2-3 Jahre in der Schweiz leben und arbeiten. Mein großer Wunsch ist Luzern, oder alternativ Zürich (Flughafen und Flohmarkt). :CH: Bis dato habe ich die Schweiz in meinem Leben nur durch Kurz-Urlaube kennengelernt. Ich trage - falls es sowas gibt - das Weltbürger-Gen in mir. Diese Bezeichnung nicht politisch besetzt, sondern, ich wohne überall mal auf der Welt. Ich lebte ein Jahr in der Karibik (dort war es mir auf Dauer zu tropisch), ich wohnte acht Jahre in Österreich (davon vier in Wien), vier Jahre in Tschechien (Olomouc, eine kleine Stadt in Mähren), zwei Jahre in Spanien (Denia, eine kleine Stadt zwischen Valencia und Alicante); und letztlich kaufte ich mir zu einem 40. Geburtstag (2009) eine Farm mit 22 Hektar in Süd-Amerika. 3000 Obstbäume, Ackerfläche, zwei Traktoren und sieben Brunnen. Ich bin handwerklich und kaufmännisch ein versierter Mensch, doch war mein Leben immer auf Städte ausgerichtet, folglich musste ich erfahren, wie es sich anfühlt in der Landwirtschaft eines Drittweltlandes einen finanziellen Totalschaden zu erleiden. Süd-Amerika war eine sehr intensive und leider auch materiell sehr verlustreiche Lebensphase. Die Lebensmittelproduktion ist ein schweres Brot.

      Nun mache ich derzeit eine Art "Pit-Stopp" in Deutschland und plane die Schweiz als Aufbaujahre; um dann weiter zu ziehen nach Norwegen. Ich habe gute Jahre in der Hotellerie in Österreich hinter mir, folglich ist mein Wunsch die Hotellerie in der Schweiz. Bewerbungen habe ich versendet von Zermatt bis Basel, leider bis dato kein Treffer. Mit dem "ss" anstatt "ß" wusste ich, dass "Mit freundlichen Grüßen" nicht schweiz-like ist, habe ich erst hier auf der Seite erfahren. Vor einiger Zeit sah ich auf 3Sat eine Reportage über Gastarbeiter in der Hotellerie & Gastronomie, eine Fachkräfte Schule in der Schweiz. Eine Aussage des Lehrers an die Schüler ist mir in Erinnerung geblieben: "In der Schweiz wartet niemand auf Sie!" - genau diese Erfahrung muss ich aktuell machen.

      Ich freue mich hier zu sein, hoffe auf gute Dialoge, Hilfestellungen wie auch immer und ….schön wäre es, irgendwann dann mal so weit zu sein, selbst Hilfestellungen bei der Einwanderung in die Schweiz geben zu können.

      Viele Grüße aus Brandenburg an der Havel
      Amadeus
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Hoi Amadeus und herzlich willkommen hier im Forum

      Du bist im Club 50 - und daher wird es etwas schwerer, aber nicht hoffnungslos ^^

      Leider hast du nicht geschrieben, in welchem Beruf du eine Ausbildung absolviert hast, denn darauf wird hier grossen Wert gelegt. Ebenso lieben die Schweizer Urkunden, Zertifikate, Weiterbildungen und Zeugnisse.

      Ich gehe davon aus, das du auch nicht erwähnt hast, das du nur übergangsweise hier sein möchtest, weil Norwegen dein eigentliches Ziel ist???

      Einfach nicht aufgeben.... irgendwann klappt es schon.

      Liebe Grüsse
      Kerstin
    • @Kerstin :) danke für Deine herzlichen Zeilen.

      Ich bin von Beruf Schreiner mit Gesellenbrief und Praxiserfahrung; und ein "Nebenprodukt" des Farm-Erlebnisses ist ganz sicher - zusätzlich zur Ausbildung Holz - die Expertise, alles zu reparieren und alles zu bauen, was erforderlich ist.

      Dennoch habe ich mich nicht als Schreiner beworben, sondern für die Nacht-Rezeption in einem inhabergeführten 3/4 Sterne Hotel. Während meiner Zeit in Österreich war ich ein Jahr in einem 100 Betten Hotel in der Innenstadt von Salzburg und drei Jahre in einem 400 Betten Event-Hotel im Salzkammergut in dieser Position. Damals waren das auch so eine Art Aufbaujahre nach meiner Karibik-Erfahrung und ich bin sehr gestärkt daraus hervorgegangen. Zum anderen, was ich auch hier in einigen Beiträgen gelesen habe, gibt es viele Segmente mit sehr vielen Mitbewerbern und mein Gedanke war, Nachtarbeit will dann doch nicht jeder, sind die Chancen für mich besser. Ich kenne die Materie, ich bin für diesen Job nicht zu alt/jung, ich spreche vier Sprachen, bin optisch vorzeigbar, …. aber, nun ja, in der Schweiz ist das wohl etwas schwieriger Fuß zu fassen. Was ich hier so lese an "kompliziert angereichertem", einfach ist anders.

      "Ebenso lieben die Schweizer Urkunden, Zertifikate, Weiterbildungen und Zeugnisse."

      Puh, …. :/ So etwas habe ich bisher nie benötigt, nie vorzeigen müssen und so lange ich keine Operationen am offenen Herzen vornehmen muss.

      Mal schauen, ob das noch was wird mit der Schweiz.

      Schönen Sonntag Euch allen :)
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    • Hoi Amadeus

      Also als Schreiner denke ich mal hättest du gute Chancen - gute Handwerker werden hier wirklich viele gesucht. Also wir wohnen um die Ecke von Holzbau Voegele, die suchen ständig qualifizierte Leute.

      Zu den Zeugnissen kann ich nur sagen, setz dich mit den Firmen in Verbindung und lass dir nachträglich welche ausstellen - auch wenn es nur einfache Bescheinigungen sind - aber die brauchst du sicherlich.

      Und in der Hotellerie brauchst du auch Referenzen. Sonst könnte ja jeder kommen und sagen, das kann ich und das und das :) :) nicht böse gemeint, aber so ist das leider.

      Viel Erfolg
    • @Kerstin :) das Leben ist manchmal lustig. Da versende ich eine "ausgefeilte" Bewerbung als Nachtportier/Audit 40x in die Schweiz und scheinbar war den Empfängern das "mit freundlichen Grüßen" doch zu fremdartig. :rolleyes: Ich wollte so gerne mal 2-3 Jahre auch in der Schweiz wohnen und arbeiten. Stattdessen bin ich zufällig in einen Hoteldirektor-Posten in einem Altstadt-Hotel mit Gaststätte und Veranstaltungssaal gestolpert. Den Betrieb gibt es seit 1905, hat auf ehemaligen DDR-Gebiet viele Epochen und Episoden durchlebt und befindet sich seit 25 Jahren in einem Tiefschlaf. Die Bettwäsche in den Zimmern wurde zuletzt ca. 1995 frisch bezogen und war bis heute drauf und unbenutzt. Es ist ein echt abenteuerreiches Projekt, ein Abenteuerspielplatz für meine "nicht schriftlich dokumentierte Hotel-Expertise". Rekonstruktionsbüro/Planungsstab eröffnet, das ganze Haus vom Keller bis zum Dach und Garten mit Wiedervereinigungs-Wohlstandsmüll entrümpeln, die historische Struktur aufpolieren und nun mit viel Freude und Fördergeldern komplett neu als Altstadt Hotel mit Gaststätte wiederbeleben. Schönen Sonntag aus der Lausitz.
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    • Hallo Amadeus
      Glückwunsch zum neuen Projekt :thumbsup: Ich denke, das kommt gut und wünsche Dir viel Erfolg in der Lausitz.
      Finde solche Abenteuerlust sehr bewundernswert und hatte schon bei Deiner Vorstellung festgestellt, dass Du wohl ein erfolgreicher (Über)Lebenskünstler bist. :thumbup:
      Es geht immer weiter, irgendwie, auch eben manchmal mit dem falschen Zug...Das ist wohl wahr :CH:
    • Hallo Amadeus, hab mich hier heute angemeldet, um mehr über die Schweiz zu erfahren. Ich habe die Absicht, Berlin adieu zu sagen, das heißt in der Schweiz leben und arbeiten. Dazu muss man sich gut informieren, es soll ja nichts schief gehen.
      Mein Beruf ist Heilerzieher, kann aber nichts über diese Berufsbezeichnung auf dem Arbeitsmarkt finden, ja, die Suche geht aber weiter. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, etwas ganz anderes zu machen, siehe Nachricht an die Pinnwand von Maik zum Beispiel, aber auch andere Sachen. Ich fange ja erst an, mich mit diesem Thema zu befassen, mal schauen, was ich noch so erfahren werde.
      Ich finde deine Vorstellung sehr interessant, vor allem bist du auch Brandenburger, ich komme aus der Prignitz und lebe seit 19 Jahren in Berlin. (das ist eine lange Zeit wie ich finde). Die Schweiz kenne ich auch über ein paar Urlaube in den letzten Jahren.
      Ich wünsche dir viel Erfolg und weiterhin ein so interessantes Leben :)
      Viele Grüße
      Joachim
    • Hallo leibniz

      leibniz21 schrieb:



      Mein Beruf ist Heilerzieher, kann aber nichts über diese Berufsbezeichnung auf dem Arbeitsmarkt finden, ja, die Suche geht aber weiter.
      erstmal herzlich Willkommen und alles Gute.
      Der Beruf heisst in der Schweiz Fachfrau/Fachmann Betreeung. vielleicht hilft dir das weiter
      google.com/url?sa=t&rct=j&q=&e…Vaw00cO8jg_7k7CddFOzKMBBd

      viele Grüsse Monik
    • Joachim, geh` in die Schweiz, Berlin ist mit Sicherheit für manche cool, ich mag die Stadt nicht. Als ich 1x Anfang 2019 in Berlin war, um mir *Räusper* eine Erstausstattung "Nachtportier" zu kaufen, sah ich in meinem geistigen Auge NS-Truppen die Häuser erstürmen *lach* Allerdings ist Berlin bestimmt erträglicher als das Land Brandenburg, die schönen Regionen mit den Seen (die mal Baggerloch waren). Also lebenswert ist es schon hier, aber es ist Deutschland, es ist nicht Welt und seit Januar 2019 wollte ich gemütlich in Luzern oder Zürich arbeiten. Stattdessen mache ich 16 Std. am Tag, 7 Tage die Woche ein 110 Jahre altes Hotel in der Lausitz wieder fit, dass mit einer bewegten Geschichte seit der Wende verrottet und wohlstandszugemüllt ist. Im Hotel gibt es eine Gaststätte, die von einem 75. jährigen Zombie-Paar betrieben wird (die Verursacher des grausamen Zustands) und er sagte mir kürzlich, die Schweizer sind anfangs "nicht so nett" aber dann später sehr herzlich. Im Prinzip wie viele andere Völker auch. Trotz allem Event-Spaß beruflich derzeit, finde ich es schade nicht in CH zu sein.

      Und was mir als Weltenbewohner so aufgefallen ist. Bisher kannte ich nur, dass sich Strukturen (Hafen für kleine Boote/Promenade/Aussichtspunkte) über Jahrhunderte entwickeln und hier ist alles mit sehr viel Fördergeld in einem Ruck aus dem Boden gestampft worden. So eine Baumaßnahme hatte ich noch nicht vor Ort betrachtet.
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    • Hey Amadeus, herzlichen Dank für deine Nachricht.
      Berlin ist cool? naja, für junges Gemüse, das hier sicherlich eine Plattform hat, ihre Erfahrungen in einer großen Stadt machen zu können, was auch immer es sein mag. Ich brauche dir ja nichts mehr über Berlin erzählen, du weißt gut Bescheid. Luzern und Zürich sind schöne und auch angenehme Städte und die Berge ringsherum:-) Du scheinst irgendwie ähnlich wie ich zu ticken.
      Die Schweizer sind schon in Ordnung, auch wenn die arroganten Deutschen was anderes sagen (ich meine speziell die arroganten) und wie es eben so ist, es gibt viele Deutsche in der Schweiz, die es den Schweizern oftmals nicht leicht machen.
      Wie bist du auf die Idee gekommen, in die Lausitz zu gehen? Ich finde es großartig wie du dich dort engagierst und den hiesigen Widrigkeiten trotzt, Zombiepaar:-)
      Dein nächstes Projekt, in der Schweiz zu leben, ist sicherlich nicht vom Tisch. Jetzt erst mal die Lausitz schöner machen! gefällt mir auch:-)
      Komm mal aufn Kaffee nach Berlin!
      Viele Grüße, J.
    • Guten Morgen, die Lausitz schöner machen, der Satz ist marketingfähig. :P Nach den Jahren auf der Farm habe ich einen Kumpel in Brandenburg a.d.H. besucht, bei der Gelegenheit meinen Reisepass erneuert, das Modell Vielflieger 46 Seiten, krasse 82 EUR und hatte schon die Fahrscheinpreise nach CH gecheckt. Am Bahnhof kam leider kein Zug nach CH und der letzte Zug an diesem Tag fuhr in die Lausitz. Und da ich nicht im Gäste-Kellerzimmer von meinem dortigen Kumpel länger verbringen wollte, führte der Weg in das Eventhotel Zombie. Ob ich in der Zukunft tatsächlich noch in der Schweiz lande, der Aufenthalt dort als Nachtportier war für 2 Jahre geplant, um wieder flüssig zu sein und in aller Ruhe in den Urlaubswochen das nächste Zielland (arabische Welt) aufzubauen. CH nicht dauerhaft, aber mal dort gelebt zu haben, hätte gepasst. Blick vom Balkon meiner freien Wunschwohnung (Anhang), da wäre ich so gerne eingezogen und daneben ein Schlosshotel mit einem netten Direktor aber keiner freien Vakanz, schade.

      "Berlin ist Welt", hat mir kürzlich ein Freund erklärt, vielleicht. In Österreich haben mir die jungen Leute gesagt, "Wien ist Welt" und sind dann von Salzburg oder sonst wo in die "Welt" gezogen

      Grüße
      Bilder
      • luzern.jpg

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    • Lausitz ist Welt! :P Danke Joachim, diesen Slogan drucke ich aus und klebe ihn an richtiger Stelle ins Rekonstruktionsbüro :thumbsup:

      Ich hatte über Dein Wort Traum nachgedacht. Ist es wirklich der Traum in die Schweiz zu gehen, oder der Traum außerhalb Deutschlands zu leben und durch die niedrige Sprachbarriere sich dort auch noch selbst zurecht zu finden.
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    • Guten Morgen Amadeus,
      freut mich, dass ich dir auch was gute tun kann, manchmal können Worte Berge versetzen, oder so :)
      So genau habe ich über diesen Aspekt noch gar nicht nachgedacht, aber du hast völlig recht, ich will noch etwas neues beginnen, in einem anderen Land und die niedrige Sprachbarriere in der Schweiz macht es natürlich für mich attraktiver, dorthin zu gehen, außerdem mag ich die Schweiz, die Leute, die Berge...
      Ich hoffe, es bleibt nicht nur bei einem Traum! (ich fange ab Mai in einer anderen Einrichtung an zu arbeiten und ich bin ein paar Jahre älter als du, natürlich fit wie ein Turnschuh, ich meine nur, ich wünsche mir, noch in ein zwei Jahren die Lust zu haben, meinen Traum umzusetzen.
      Kommende Woche steht Ostern vor der Tür, ich fahre aufs Land in die Prignitz zum Familientreffen.
      was hast du schönes vor? Ich wünsche dir erstmal einen entspannten Sonntag. Bis zum nächsten Mal. ;)
    • Herzlich Willkommen im Forum Joachim und im Club der 50iger ;)
      Ich kann nur für mich sprechen und von meinen Erfahrungen, finde aber Du solltest an Deinem Traum festhalten. Ganz nach dem Motto: "Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum!"

      Vielleicht solltest Du auch mit neuem Job in Deutschland und der Zeitspanne von 2 Jahren, jetzt schon versuchen, Deinen Traum umzusetzen. Wenn es auch komisch klingen mag, aber wir sind nicht mehr die Jüngsten und wie Amadeus schon richtig erwähnt hat, auf uns wartet in der Schweiz niemand!
      Wir "Alten", auch wenn wir jung geblieben sind und uns fit wie ein Turnschuh fühlen, sind den Arbeitgebern einfach zu teuer, aufgrund unseres Alters. Das ist so und ich weiss wovon ich rede!

      Bald bin ich genau 3 Jahre in der Schweiz. Beruflich noch nicht ganz angekommen, aber persönlich und im Herzen schon. Ich fühle mich immer noch sehr wohl hier, finde meine Lebensqualität hat sich merklich verbessert. Ich kann mir eine Rückkehr nach Deutschland und in mein altes Leben nicht mehr vorstellen. Das ist mir auch jetzt nach meinem Kurzurlaub in der alten Heimat wieder bewusst geworden.

      Bei mir ist sozusagen auch der falschen Zug in die richtige Richtung gefahren. Ich hatte mich, als ich noch jünger war, einige Jahre auf (m)ein neues Leben in Norwegen richtig gut vorbereitet. Mehrere Sprachkurse absolviert und mit der Berufsanerkennung in der Tasche, habe ich mich mehrere Wochen und im Winter (!) vor Ort auf Arbeitsuche begeben.
      Dabei erkannt und heute weiss ich genau, dass ich es in Norwegen noch viel schwerer gehabt hätte, meinen Traum zu leben.

      Für Amadeus:
      Ich glaube, dass Dein Zug in die Schweiz noch nicht abgefahren ist... wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Projekt die Lausitz schöner zu machen :thumbsup:
      Vielleicht gibt es auch einen Flug von der Lausitz in die Schweiz. Swiss fliegt jetzt sogar von Zürich nach Heringsdorf an die Ostsee, das finde ich so cool und gut zu wissen, wenn einem mal nach Ostsee ist.

      Schönen Restsonntag
      Anja
    • @honigbiene :) ...und da hatte ich schon eine sehr diplomatische Beschreibung gewählt, mit der niedrigen Sprachbarriere, erst wollte ich Joachim von "gleiche Muttersprache" schreiben, dann kurz überlegt und dann plötzlich vor dem geistigen Auge wütende Schweizer Bahnbedienstete gesehen, die die Zugverbindung Brandenburg/Schweiz kappen und die Gleise rückbauen. :D

      @anja :) "dass Dein Zug in die Schweiz noch nicht abgefahren ist.." Ich denke schon, aber habe vielleicht noch Hoffnung, die Hoffnung stirbt zuletzt und dann hat mal einer zu mir gesagt: "ja, aber die stirbt auch irgendwann" :P

      Schöne Woche
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    • Guten Morgen :)

      4 Monate Lausitz, das berufliche Event ist grenzenlos, doch dann die Momente der Sehnsucht nach dieser kleinen kompakten Wohnung in Luzern und die Ruhe des Nachtdienstes in einem Luzerner Hotel, in dem Struktur besteht, eingespielt, funktional und man nicht ein Rekonstruktionsbüro leitet und alle Abteilungen eines Hotels in sich vereint. Im Garten gibt es einen alten Pool, da haben 3 Leute einen Monat schwer gearbeitet, um dieses 1,40m Ding Dreck-Sand-Schlamm-Steine-frei zu bekommen, ich habe 1.200 Eimer Schlamm da heraus geholt, die fetten Goldfische 21 Stück und Kleinfisch (da haben echt Fische gelebt, prächtig sogar, wir dachten der Zombie macht Witze) erst in einer dicken Plastikbox gehalten und nun schwimmen die wieder frei im gereinigten und gekärcherten Pool. Und nun ist das Wasser grün und ein dutzend Experten, die mir erklären, wie man Teichgrün dauerhaft entsorgt und ich sehe das erstmal pragmatisch und warte auf die mobile Pumpe. Wenn künftige Gaststätten- und Veranstaltungsgäste durchs Haus geführt werden ist die Faszination Goldfische in dem großen Becken perfekt und jetzt sehe ich die Fische grün, --- Ich hoffe ich langweile nicht mit dem Lausitz-Thema, ist nur ein Beispiel, mit was sich ein Nachtportier nicht im Hotel "herumschlagen" muss.

      Grüße aus der schönen Baggerseelandschaft zu den echten Seen :D :P :P
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