Abmeldung Deuschland beim Umzug DE-CH für die Verzollung erforderlich

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    • Abmeldung Deuschland beim Umzug DE-CH für die Verzollung erforderlich

      Hallo zusammen,

      mein Umzugsdienstleiter bereitet die Verzollung für unseren Umzug von Frankfurt nach Zürich vor.
      Dafür hat er in Weil am Rhein einen Dienstleister, welcher darauf auf die Verzollung von Umzugsgut spezialisiert ist (für uns kommt natürlich die abgabenfreie Verzollung in Frage).

      Dieser behauptet, dass der schweizer Zoll gelegentlich eine Abmeldung aus Deuschland sehen will bzw. fragt nach, warum die Abmeldung des deutsches Wohnsitzes nicht erfolgt ist.

      Da ich mich (noch) nicht aus Deutschland abmelden möchte, will ich wissen, ob der schweizer Zoll die Abmeldung für die Verzollung voraussetzt und, wenn ja, warum.

      Ich bin bereits wohnhaft in der Schweiz und habe die B-Bewilligung erhalten (das Migrationsamt in Zürich wollte keine Abmeldung aus Deutschland von mir sehen).

      VG,

      Alex

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sashat720 ()

    • Guten Morgen Alex,

      das ist mir neu, dass der Zoll eine Abmeldung aus Deutschland haben will!
      Normalerweise brauchst du Arbeits - und Mietvertrag in der Schweiz.
      Wenn vorhanden würde ich Kopie der Anmeldung bzw. des Ausländerausweises beilegen.

      Verwunderete Grüsse
      Beate
    • Hi Alex,

      das liest man immer mal wieder hier... Anscheinend gibt es tatsächlich Grenzbeamte, die das sehen wollen bzw. sogar Gemeinden, die das sehen möchten, um einen Ausländerausweis zu erstellen.

      Soweit ich das verstanden habe, ist das gesetzlich nicht verlangt. Ich schätze, dass gute 90% so etwas nicht benötigt haben, wozu ich ebenfalls zähle. Ich stimme Batschy zu, dass Du mit Deiner B-Bewilligung schon nachweisen kannst, dass die Mitnahme als Umzugsgut gerechtfertigt ist... aber ich bin kein Jurist und kein Grenzwächter, sondern nur ein logisch denkender Mensch, was leider Gottes nicht immer das gleiche ist.
    • Hallo Alex

      An der Grenze müssen Sie die Abmeldung nicht sehen. Wenn ein einzelner Grenzbeamte darauf besteht, würde ich es erklären und wenn er weiter darauf besteht, höfflich aber bestimmt nach seinem Vorgesetzten verlangen. Dafür gibt es weder gesetzliche noch kantonale Bestimmungen.

      Sofern du die geforderten Unterlagen, wie Beate bereits erwähnt hatte, dabei hast kannst du deine Wohnsitzverlegung ausreichend begründen.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • ezv.admin.ch/ezv/de/home/infor…--uebersiedlungsgut-.html

      ezv.admin.ch/ezv/de/home/infor…gsgut-/faq-umzugsgut.html
      (Hier vor allem Frage 9)

      Die Beamten an der Grenze haben nach meiner Lesart durchaus auch die Möglichkeit zum Zwecke der Prüfung eine Abmeldebestätigung zu verlangen, vor allem wenn noch keine Aufenthaltsbewilligung vorliegt.

      Wir stehen vor der gleichen Frage, wollen es aber über eine Abmeldung am alten Wohnort lösen und damit sowie der Anmeldung bei der neuen Gemeinde und der notariell beglaubigten Hauptwohnsitzerklärung (die brauchen wir im Kanton Aargau für den Hauskauf ohnehin) das Zügelgut anmelden. Für die Aufenthaltsbewilligung haben wir bis dahin auch nur eine behördliche Zusicherung. Ich hoffe das reicht den Grenzern. :D
    • Eine Aufenthaltsbewilligung wird in den meisten Fällen gar nicht vorliegen können, dass ist den Zöllner aber auch bekannt. Der Zoll schreibt daher auch nur, dass eine Abmeldung als Nachweis für die Wohnsitzverlegung anerkannt wird, aber nicht dass dies Pflicht ist. Wenn du dies auch anders nachweisen kannst, brauchst du keine Abmeldung. Wenn man diese aber dabei hat, schadet es sicher nicht. ;)