längere Dienstreise in die Schweiz = Steuerpflicht?

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    • längere Dienstreise in die Schweiz = Steuerpflicht?

      Hallo liebe Community,

      bei mir hat sich beruflich die Möglichkeit aufgetan, für 6 Monate in die schöne Schweiz zu ziehen. Jedoch ergeben sich für mich einige Verständnisschwierigkeiten bezüglich des Steuersystems. Folgendes ist der Fall:
      - Projekt bei einem schweizerischen Kunden für exakt 183 Tage
      - Gehalt und Reisekostenersatz von deutschem Arbeitgeber
      - Hauptwohnsitz bleibt in Deutschland
      - Antrag auf L-Bewilligung wird gestellt
      - SV-Pflicht bleibt in Deutschland

      Nach dem DBA bin ich ja damit in Deutschland steuerpflichtig. Nun habe ich aber gelesen, dass auch Ausländer mit der L-Bewilligung die Kantonssteuer zahlen müssen. Diese wird als Quellensteuer einbehalten. Wie läuft das in meinem Fall ab? Behält mein deutscher AG die Quellensteuer ein und führt sie an den schweizerischen Fiskus ab?

      Gibt es aus eurer Sicht sonst noch etwas, das ich beachten muss?

      Viele liebe Grüße
      EllaGold
    • Nein, der AG in Deutschland kann die Quellensteuer nicht einbehalten. Muss er auch nicht. Da es im DBA genau dafür eine Regelung gibt. In dem Fall ist auch der "Hauptwohnsitz" nur aus steuerlichen Gesichtspunkten entscheidend, in dem Zusammenhange wird er auch als Lebensmittelpunkt bezeichnet. Der steuerrechtliche Wohnsitz verbleibt damit ebenfalls in Deutschland. Aus meiner Sicht ist das eher eine Entsendung.

      Genauer prüfen kann man das hier entsendung.admin.ch/app/bewilligung?navId=bewilligung

      Für den Wohnsitz in der Schweiz ist es aus Sicht der Gemeinde in der Du dann wohnst auch ein "Hauptwohnsitz", es fällt somit z.B. die Serafe (Billag) an ;)