Umzug Basel

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    • Liebe Community,

      vorab würde ich mich als Neuling gerne kurz vorstellen. Ich bin Knusperprinz, komme und lebe in Karlsruhe, verheiratet, zwei Kinder und demnächst steht Jobwechsel nach Basel an.

      In den letzten Wochen habe ich gefühlt 100 Stunden an Telefonaten mit Steuerberatern (hier in Karlsruhe und unten am Bodensee verbracht), sowie mit Grenzgängerberatungeen und diversen Foren. Leider waren die Aussagen immer unterschiedlich so dass ich wirklich kurz vor dem verzweifeln bin.

      Vielleicht kann mir ja hier der ein oder andere weiter helfen. Ich versuche die Fragen so kompakt wie möglich zu stellen, versprochen :P

      Ausgangssituation: Verheiratet, zwei Kinder, beide berufstätig (sie: 50%, ich: 100%). Hauptwohnsitz Karlsruhe, zur Miete, keine weitere Immobilien oder sonstiges vorhanden.

      Ich habe nun ein Jobangebot in Basel.

      Meine Fragen beziehen sich um das Thema "60 Tage Regelung" und ob ich mir eine Wohnung im Baseler Umland (1 ZKB) nehmen soll, oder nicht?

      Meine Frau und die Kids bleiben auf jeden Fall hier in Karlsruhe.

      Gelesen habe ich, wenn ich mehr als 60 Übernachtungen in der Schweiz habe, bin ich nur noch in der Schweiz steuerpflichtig. Stimmt das?

      Diese 60 Übernachtungen müssen die durch eine Anmietung von einer Wohnung nachgewiesen werden oder könnte ich auch 60 Hotelübernachtungen in der Schweiz nachweisen?

      Inoffiziell werde ich vermutlich alle zwei Tage pendeln (die Arbeit liegt relativ nah am Basel Bad Bf) und ich wohne auch in der Nähe vom Karlsruher Hauptbahnhof. Sprich, 2 Stunden ICE hin, 2 Stunden abends wieder zurück.

      Machbar, aber deshalb die Frage, welche Konstellation da Sinn macht.

      Wohnung in CH, ja/nein? Was macht in meinem Fall Sinn (60 Tage Regelung)

      Dann hab ich in einem Blogbeitrag gelesen wo sich Leute darüber beschwert haben, sie hätten Ihren Grenzgängerstatus verloren, da sie länger als 60 Tage in der Schweiz waren. Da stell ich mir die Frage, ist das nicht eher positiv zu sehen, anstelle negativ? ( wegen der Besteuerung rein in CH).

      Das erstmal vorab ... weitere Fragen dann im direkten Austausch mit euch

      Schon mal vielen Dank für eure Feedback und ich freue mich dann ab heute auch ein Teil des Forums zu sein :)

      Euer Knusperprinz
    • Schau mal in den folgenden Thread, da gibt's einige Hinweise (verlinkte Dokumente) und auch neueste Erkenntnisse:
      60 Tage Regelung da mit ÖV Dauer länger als 1.5h pro Arbeitsweg?

      Meines Wissens nach musst nicht zwingend eine eigene Wohnung in der Schweiz haben. Es müssen nur mindestens 60 berufsbedingte (!) Tage geben, bei denen du nicht nach Hause zurückfährst. Somit ist auch eine Übernachtung im Hotel in Ordnung.
      Da Entfernung bzw. Fahrtdauer deutlich grösser sind als die üblichen Grenzwerte, sollte die Anerkennung der 60-Tage-Regelung eigentlich kein Problem sein und da sollte dir auch ein guter Steuerberater sagen können.

      Bezüglich des Blogbeitrags den du meinst - gib' doch mal den Link, damit man das nachlesen und nachvollziehen kann.
    • Knusperprinz schrieb:

      OK, aber auf Grund der Entfernung "Basel-Karlsruhe" kann ich doch nicht als Grenzgänger gelten, da ich doch dafür 60 Übernachtungen in Karlsruhe haben müsste.

      Ich will ja, dass ich mehr als 60 Übernachtungen in der Schweiz habe um somit in der Schweiz besteuert zu werden, auch wenn ich dort keinen Wohnsitzt habe.
      Grenzgänger und 60-Tage-Regelung sind zwei paar Schuhe.
      Du kannst zudem keinen Wohnsitz in einem Hotel haben. Wenn du nach wie vor primär im Karlsruhe lebst, dann bist du Grenzgänger.