Quellensteuer zu hoch?

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    • Quellensteuer zu hoch?

      Hallo liebe Leser,

      So nun seit einem Monat in der schweiz und auch schon mein ersten Lohn erhalten.

      Nun macht mich aber was stutzig, mir wird 10.9% Quellensteuer im Kanton Bern abgezogen, obwohl ich Frau und Kind habe.
      Laut Quellensteuer Rechner müsste ich aber paar Prozent drunter sein ca. 8 %
      Wurde ich da Falsch eingruppiert?

      Oder ist die Quellensteuer immer gleich hoch, egal ob Verheiratet, Kind etc.?

      Vielen Dank!
    • Jeder Kanton veröffentlicht seine Quellensteuertarife und Wegleitungen bezüglich der Eingruppierung - kann man also selber nachschauen und nachrechnen.
      Kinder spielen eine Rolle, verheiratet sein auch - vor allem, wenn man als Doppelverdiener eingestuft wird.
      Ansprechpartner ist dein Arbeitgeber (das HR) - die können dir sagen, auf welcher Basis sie die Quellensteuer berechen und abziehen.

      Es kann auch sein, dass gewisse Lohnbestandteile deinen Bruttolohn virtuell erhöhen, so dass hier ebenfalls Quellensteuer abgezogen werden muss. Aber das sollte nie so viel ausmachen.
    • Hoi,

      nein, die Höhe der Quellensteuer hängt davon ab, ob alleinstehend oder nicht (Anm.: wenn ihr nicht verheiratet oder nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, zählt das nicht), Doppleverdiener oder nicht (arbeitet Deine Frau auch?), Kinder oder nicht, in der Kirche oder nicht und von der Höhe Deines Gehalts.

      Bei mir steht auf der Gehaltsabrechnung, wie ich eingestuft wurde, so kannst Du kontrollieren, ob alles richtig gelaufen ist.

      Gruss
    • Druschii schrieb:

      Du solltest doch einen Brief vom Kantonalen Steueramt bekommen haben, wo deine Eingruppierung und AHV Nummer draufsteht.
      Das schreiben hatte ich noch vor meinem Arbeitsantritt bekommen...AON bei mir.

      Also so etwas habe ich auch nicht erhalten! Vor allem ändert sich das unter Umständen ja auch (bei mir 3mal in 2 Jahren).
    • Huhu

      also wir hatten da am Anfang auch Probleme, weil mein Mann als Doppelverdiener versteuert wurde, obwohl ich nicht gearbeitet habe - aber das kann man doch in der Firma direkt abklären. Wir haben die zuviel gezahlte Steuer dann sofort erstattet bekommen auf der nächsten Abrechnung.

      LG
      Kerstin
    • Ich bin mein eigener Arbeitgeber, kenne also beide „Seiten“. Mindestens für den Kanton AG ist es so, dass nach Meldung der Beschäftigung ein Formblatt zu Eingruppierung an den Arbeitgeber geschickt wird. Aufgrund dieser Angaben erfolgt dann die Eingruppierung, die wiederum dem Arbeitgeber in einem weiteren Schreiben mitgeteilt wird. Ein Schreiben hierzu als Arbeitnehmer habe ich nicht erhalten.

      Insofern wäre Deine erste Anlaufstelle der Arbeitgeber, der Dir sicher das Eingruppierungsschreiben zeigen kann. Eine Tarifbemerkung auf der Lohnabrechnung wäre natürlich auch sinnvoll.