Als Bilanzbuchhalterin in die Schweiz

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    • Als Bilanzbuchhalterin in die Schweiz

      Hallo ihr fleißigen Auswanderer, :CH:

      ich bin neu hier und das auch nur weil ich mich in Luzern verliebt habe.
      Also in die Stadt, die Landschaft und den See.

      Aktuell lebe ich in Bayern, suche aber schon länger eine Herausforderung.
      Wollte zunächst eher in den Norden Deutschlands. Nun lacht mich natürlich auch Luzern an :)

      Mir stellt sich die Frage, ich bin Bilanzbuchhalter in Deutschland - dies seit drei Jahren.
      Und seit dem Jahr 2013 bin ich in einem Steuerbüro tätig.
      Welche Jobaussichten habe ich in der Schweiz?

      Das Steuerrecht und das Finanzwesen ist in der Schweiz sicher auch anders.
      Also Steuerrecht - weiß ich.

      Habt ihr Tipps für mich ? Auch für die Bewerbungen?

      Vielen Dank!

      LG Sophia
    • Hallo Sophia

      generell ist es als kaufmännische Kraft ziemlich schwer was zu finden. Es kommt aber viel auf die Weiterbildung und Sprachtalente an und ja, tatsächlich werden Buchhalter mehr gesucht als andere ^^

      Unter jobagent.ch kannst du einfach mal die Berufsbezeichnung eingeben und gucken was so aktuell offen ist. Auch jobroom.ch ist ein guter Anlaufplatz.

      Bei Bewerbungen darauf achten, kein ß zu schreiben, sondern nur ss - dann gehört ein Motivationsschreiben dazu und vor dem Lebenslauf sollte ein aussagekräftiges Kurzprofil immer auf die jeweilige Stelle, wo man sich bewirbt angegeben werden, damit der HRler sofort sieht warum gerade du die beste Wahl für ihn bist!!

      Ansonsten einfach loslegen und viel Glück

      LG
      Kerstin
    • Hallo Kerstin,

      Und wie stehen die Chancen für jemand der tatsächlich hauptsächlich mit dem deutschen Steuerrecht zu tun hatte?

      Ich bin gewillt dann in der Schweiz auch eine Weiterbildung vorzunehmen. Aber um zunächst einmal überhaupt in die Schweiz zu kommen (entschuldige bitte die Ausdrucksweise) muss ich mich auch dort erst einmal versorgen können und Fuß fassen können. Vielen Dank für die Tipps :)

      LG Sophia
    • Hoi Sophia

      Leider habe ich in Bezug auf Steuerrecht keine Ahnung. Aber ich würde auch einfach mal ein paar Bewerbungen schicken und sehen was passiert. Wichtig ist wirklich zum Gegensatz in Deutschland, das du der neuen Firma klar machen musst, das du genau die richtige Person für diesen Job bist.

      Ich hatte einen Kurs vom hiesigen Arbeitsamt (RAV genannt) - bezüglich Bewerbungen. Du musst jede Stellenanzeige intensiv lesen und auch in deiner Bewerbung jeweils auf die geforderten Punkte eingehen. D.h. wenn da steht, du musst z.B. zuverlässig sein, dann sollte das Wort zuverlässig in deiner Bewerbung oder deinem Kurzprofil vorkommen, da viele Firmen mit "Robotern" arbeiten, die die Bewerbungen nach genau diesen "Stichworten" absuchen und wenn die nicht vorhanden sind, geht die Bewerbung direkt in Ablage P (Papierkorb) :D Also mit einer Bewerbung immer wieder kopieren und an zig Firmen schicken ist hier nicht wirklich sinnvoll.

      Ansonsten kann ich nur empfehlen, deine wirklich gut überarbeiteten Unterlagen mit allen Zeugnissen, Urkunden, Weiterbildungen und Kursen an diverse Temporärbüros zu schicken und dir darüber Zugang zu schaffen. Das ist auch anders als in Deutschland, da hier diese Zeitarbeitsfirmen gang und gäbe sind und die Leute nicht mit Mini-Löhnen über den Tisch ziehen. Es gibt spezielle, die sich auf kaufmännische Bereiche spezialisiert haben.

      Oft kommt auch über eine solche Anstellung ein Festvertrag zustande. :CH:

      Einfach machen....

      LG Kerstin
    • Wie meinst du das Kerstin ?
      Einfach anschreiben und dem temporärbüro mitteilen dass ich eine Stelle dort suche ?

      Ich hab heute schon ein bisschen an einer Bewerbung gefeilt. Weiß aber nicht wie ich so recht schreiben soll dass ich in die Schweiz möchte. Und stimmt es wirklich dass man sich bei diesen Bewerbungen nicht selbst in den Himmel loben soll ?
    • ich habe fast nicht aufgenommen von den Wörtern die in der Bewerbung standen..habe meist andere Wörter benutzt...irgenwie bin ich immer eingeladen worden...6 Bewerbungen 6 Gespräche...bin aber im Gesundheitssektor
      Ich bin nicht auf die Schweiz eingegangen..dass wirst Du meist eh gefragt im Vorstellungsgespräch...
    • Hoi Sophia

      Ja, einfach Bewerbungsunterlagen an einen Vermittler senden und um Stellensuche für dich bitten. Ich denke mal mit einem deutschen Vermittler hat man zuviel Verlust, weil der will ja auch was verdienen....

      @honigbiene111 - du hast im Gesundheitssektor, wo zig gute Leute gesucht werden, natürlich mit einer guten Ausbildung mit egal welchen Worten immer eine Chance - aber auf eine kaufmännische Stellen kommen derzeit ca. 300 Bewerbungen, da muss man sich echt hervorheben, um überhaupt auf den Stapel A oder B zu kommen

      A = was 100 % zur Ausschreibung passt
      B = wenn alle A abgearbeitet sind, hat man vielleicht noch eine Chance

      Und Sophia, wichtiger als dich selbst hoch zu loben, sind Unterlagen wie Zeugnisse, Weiterbildungen, Kurse, alles was du hast, da stehen die Schweizer drauf ^^ :CH:
    • Hoi!

      Entschuldigt bitte, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe.

      So. Langsam aber sicher bin ich am verzweifeln.
      Anfangs hab ich mich sehr auf den beauftragten Personalvermittler verlassen..
      DUMME IDEE! Hab so viel Zeit verloren.

      Nun schau ich eigentlich, dass ich jeden Tag eine Bewerbung rausschicke bzw.
      meinen Lebenslauf für eine bestimmte Stelle an Personalvermittler weiterleite.
      So es sind bestimmt schon 40 Bewerbungen - Es war noch nichts dabei..
      Personalvermittler in der Schweiz wollen mich nicht so recht vertreten -.-

      Mittlerweile ist mir aufgefallen, dass oft die Frage nach der Aufenthaltsbewilligung kam,
      aktuell hab ich keine. Die Überlegung ist tatsächlich im Oktober ohne Job in die Schweiz zu ziehen.
      Haltet ihr das für sinnvoll? So könnte ich zumindest die Aufenthaltsbewilligung L beantragen.
      Wohnen könnte ich bei einem sehr guten Bekannten.

      Mittlerweile habe ich mich auch nicht mehr so auf das Buchhaltungswesen fixiert.
      Assistenz, Junior Controller oder HRler wäre mir auch recht.

      Liebe Grüsse

      Euere Sophia, welche bald durchdreht :D
    • Hoi Sophia

      Ich würde an Deiner Stelle die Möglichkeit oder Chance nutzen mit der Aufenthaltsbewilligung L und bei einem guten Bekannten wohnen. So kannst Du Vorort eine Stelle suchen, Dich sogar persönlich vorstellen. Nimm ein paar ausgedruckte Dossiers mit oder wie ich heute gelernt habe einen Kurzlebenslauf, nur 1 Blatt.

      Meine Erfahrungen mit Personalvermittlern sind ehrlich gesagt nicht wirklich gut. Als ich von Deutschland aus Arbeit gesucht habe, das war 2015, hatte ich eine Personalvermittlung in Basel. Nach einem Jahr und über 100 Bewerbungen, habe ich durch Selbstbemühungen meine 1. Stelle in der Schweiz bekommen. Als ich mich dann bei der Personalvermittlung abmelden wollte, sagte man mir, die 3 Damen wären nicht mehr in der Agentur, es wurde total umstrukturiert... Da war ich erst einmal platt, hatte aber so etwas schon geahnt. Ich hatte schon länger keine Nachrichten mehr erhalten, dass mein Dossier an einen Arbeitgeber weiter geleitet wurde. Immer wenn ich der Schweiz war, in meiner Ferienzeit und eben auf Stellensuche, bin ich extra nach Basel gefahren und habe mich dort auch gezeigt, weil ich das persönlicher finde, als immer nur per E-Mail zu kommunizieren. Die Auskunft hat mich dann enttäuscht.

      Seit letztem Jahr bin ich auch wieder bei einer Personalvermittlung angemeldet. Gerade heute haben sie sich wieder gemeldet und höflich nachgefragt, wie meine Situation ist und ob ich noch Interesse habe, dort weiter geführt zu werden. Ich werde mich dort abmelden, auch wenn ich wieder einmal auf Stellensuche bin.
      Letztes Jahr hatte ich sage und schreibe 3 Anrufe von verschiedenen Personalvermittlungen, die auf mich im Job room von der RAV aufmerksam geworden sind. Es ging um ein und dieselbe Stelle, auf die ich mich auch schon selber beworben hatte.... Bei Kelly Personal musste ich mich registrieren, nachdem ich mein Dossier hingeschickt hatte und dann habe ich nie wieder etwas von denen gehört.
      Klar gibt es solche und solche, so wurde mir das heute im Kurs auch bestätigt, die kleineren privaten und regionalen Unternehmen wären wohl seriöser, als die grossen, wie z.B. Joker Personal (wo ich noch angemeldet bin)...

      Also nicht verzweifeln, immer schön dran bleiben, nicht aufgeben und schon garnicht die Hoffnung.

      Schöne Grüsse aus Bözberg mit Blick aufs Luzerner Oberland :CH: