Auto (als Umzugsgut) in der Schweiz verschrotten lassen?

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    • Auto (als Umzugsgut) in der Schweiz verschrotten lassen?

      Hallo Freunde,

      ich hatte mein Auto im Januar 2019 ordnungsgemäß als Umzugsgut in der Schweiz eingeführt und habe auch alle Dokumente.

      Bislang habe ich mich nicht im Strassenverkehrsamt meines Kantons gemeldet, gurke also folglich noch mit deutschem Kennzeichen rum.

      Jetzt hat die Mühle aber ordentlich Kilos aus der Uhr und ist wirklich kaum noch was wert, daher würde ich das Auto gerne in der SCHWEIZ verschrotten lassen. Nun die Frage: Geht das denn ohne Anmeldung und mit deutschem Kennzeichen? Ich könnte dann ja per Verschrottungsbescheinigung (oder so) nachweisen, dass ich mein Auto nicht in der Schweiz verkauft habe?

      Habe keine Lust das Ding nochmals in D einzuführen und würde mir dann in der Schweiz einfach ein neues Auto kaufen.

      Kurz und knapp: Ist das okay, was habe ich vergessen, geht das eurer Meinung nach?

      Danke vorab.
    • Das ist eine komplizierte Frage. Das Problem aus meiner Sicht ist, dass Du dann auch die Deutschen Schilder und Abmeldung in Deutschland vornehmen musst. Das erledigt normalerweise das hiesige Strassenverkehrsamt für Dich, wenn Du es anmeldest. Ob es zolltechnisch eventuell auch Bedenken gibt weiss ich auch nicht.

      Ich würde einfach schnell bei Deinem zuständigen Strassenverkehrsamt und beim Zoll anrufen und fragen.

      Andere Alternative: Gucke, ob der Händler Deines nächsten Autos nicht doch eine Inzahlungsnahme akzeptiert (und wenn es nur ein paar Hundert Franken sind). In der Regel übernimmt er dann nämlich auch sämtlichen Papierkram!
    • Laut Strassenverkehrsamt und Verschrotter ist alles kein Problem...

      Was wäre dann bei einer Inzahlungnahme der Vorteil? Ich darf doch mein als Umzugsgut in der Schweiz deklariertes Auto gar nicht verkaufen?

      Ich habe wirklich keine Chance die MFK zu bestehen - Steinschlag, Lampère-Sonde, diverse andere Schäden. Daher macht eine Anmeldung und Vorführung meines jetzigen Autos keinen Sinn.

      Oder doch zurück ausführen und alles in Deutschland erledigen?

      Dann zurück in die Schweiz und hier einfach ein Auto kaufen?
    • Offiziell hast Du eine Sperrfrist von einem Jahr, das ist richtig.

      Wie üblich das ist weiss ich nicht, aber ich habe in einem anderen Thread mal geschrieben, dass bei mir ein Händler meinte "Machen sie sich da mal keine Sorgen, ich klär das schon mit denen". Er meinte wirklich, dass ich bei erfolgtem Kauf einfach ankomme, Schlüssel und Papiere getauscht werden und das ich dann wieder heimfahre mit meinem neuen Auto.

      Am Ende habe ich das nicht gemacht, daher kann ich Dir leider nicht sagen, ob es auch tatsächlich so klappt, aber das ist ja schon einfacher, als alles selber erledigen zu müssen. Aber natürlich muss er dafür auch Interesse an Deinem Wagen haben, was bei Deiner Beschreibung nicht garantiert ist.
    • Carpaccio schrieb:

      Hört endlich mal auf mit dieser ominösen Sperrfrist. Die gibt es nicht. Ich hab das auch schon an anderer Stelle im Forum geschrieben. Einfach mal in den entsprechenden Threads stöbern.
      Vor einem Jahr hab ich meinen Wagen hier verkauft und nichts ist passiert.
      Interessant. Ich habe mal ein bisschen gestöbert. In der Tat gibt es sie anscheinend nicht mehr. Ich habe Beiträge in anderen Foren gefunden, wo diese noch erwähnt wird. Sie gilt und existiert auch noch, wenn man innerhalb der EU-Zollunion umzieht.

      Was jedoch weiterhin gilt, dass innerhalb eines Jahres sich der Verwendungszweck nicht ändern darf, ansonsten besteht die Gefahr auf rückwirkende Eintreibung der Zollgebühren. D.h. wenn das auf einmal betrieblich genutzt wird, verfällt die Vergünstigung.... sehr interessant, habe ich mal wieder was gelernt :D
    • Danke, aber das ist mir alles zu heiss, ich will keinen Ärger hier. Ich werde mein Auto, das ich als Übersiedlungsgut nach CH einführte, einfach wieder ausführen. Dann wird das Auto in D verkauft bzw. verschrottet und in CH kaufe ich mir dann ein neues Auto. Das sollte ja auch jeden Fall legal sein, oder?
    • Hallo Jonasinho

      Wenn du den Wagen bei einem seriösen Händler in Zahlung gibst übernimmt er alle Formalitäten. Habe ich schön öfter mitbekommen und gibt bei offiziellen Händlern kein Problem.

      Schöne Grüsse
      Maik