Krankenkasse + Bankkonto als GG

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    • Krankenkasse + Bankkonto als GG

      Hallo liebes Forum,

      zum 01.08 werde ich Grenzgänger (auf Zeit) sein. Ein geplanter Umzug in die Schweiz, wird wenn soweit alles gut läuft, Ende des Jahres realisiert.

      Zum Arbeitsbeginn fehlen wie der Titel schon sagt, ein Bankkonto & eine Krankenversicherung.

      Aus diversen Forenbeiträgen konnte herauslesen, dass die "Sparkasse Hochrhein" zu empfehlen ist. Diese erledigen auch die Vierteljährlichen Steuerzahlung (hört sich praktisch an).
      Ich sah auf deren Homepage, dass diese auch eine Krankenversicherung anbieten.

      Kann hier jemanden Empfehlungen aussprechen? Ich frage nochmal kurz vor knapp - das ganze sollte bis nächster Woche über die Bühne gehen :-).

      Falls jemand schlagende Argumente für oder gegen die Krankenversicherung bei der Sparkasse ist, wäre es toll wenn jemand seinen Senf zu gibt! :D

      PS: Habe ich das richtig verstanden, dass man sich auch mit dem E106 Formular in Deutschland versichern kann? Sind hier dann auch die 14,6% fällig? Das wäre nämlich heftig.


      Liebe Grüße
      Dan
    • Die Sparkasse selber ist keine Krankenversicherung. Sie vermittelt nur welche und wird dafür eine Provision bekommen. Ob dies die beste oder günstigste ist, das ist halt erstmal unklar. Vermutlich wird man dir dabei noch ein paar Zusatzversicherungen aufschwatzen.
      Du kannst dich direkt bei einem entsprechenden Krankenversicherer in der Schweiz versichern. Die Prämien findest du hier priminfo.admin.ch/downloads/pr…ht_eu_2019_2018-09-21.pdf auf Seite 19. Sympany und Helsana sind ordentliche Kassen, wo man nichts falsch machen kann, wenn man sich bei denen versichert.
      Mit dem Formular E106 suchst du dir, nachdem du dich in der Schweiz versichert hast, in Deutschland eine GKV als aushelfenden Träger. Du musst dafür keine weiteren Beiträge zahlen.

      Zur Bank: Also das mit den vierteljährlichen Steuervorauszahlungen ist ja nun wirklich kein Hexenwerk. Entweder richtest du selber einen Dauerauftrag ein oder du lässt die Vorauszahlungen per Lastschrift einziehen.

      Das Konto bei der Sparkasse mag zwar nett sein (halt etwas einfacher für den Einstieg), aber ich sehe hier kaum Vorteile: Wenn du später eh in die Schweiz ziehen willst, dann brauchst du spätestens dann eh ein "richtiges" Konto bei einer Schweizer Bank. Warum also nicht schon vorher eines besorgen? Was mich halt nerven würde: Bei der Sparkassenlösung kannst du keine Schweizer Lastschriften durchführen lassen (z.B. für die Krankenversicherung). Zudem werden Zahlungen von diesem Konto sowohl in die Schweiz als auch auf Euro-Konten stets als Auslandszahlungen behandelt werden. Zusammen mit dem nötigen Euro-Girokonto bei der Sparkasse (weil Umbuchungen wohl günstiger ausgeführt werden) und der ebenfalls kostenpflichtigen CHF Prepaid-Mastercard sparst du auch nicht wirklich Geld. Schau auch, wie teuer der Bezug von CHF-Bargeld ist (jeweils 5 Franken mit der Mastercard).
    • Ich konnte problemlos ein Konto bei der/einer Kantonalbank eröffnen. Meine KV ist die Zwick und ich habe meine alte BKK als Partner KV für D behalten. Kosten als Wochenaufenthalter: Derzeit 231,- CHF ohne Franchise. Zusätzlich benötigst Du eine Zahnzusatzversicherung. Hast Du dich bei einer Grenzgängerberatung (stecken oftmals Versicherung dahinter aber ich habe keine Negativerfahrung gemacht) schon mal erkundigt?

      VG