Grenzgänger: Arbeitsvertrag in CH, doch arbeitet kaum in CH

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    • Grenzgänger: Arbeitsvertrag in CH, doch arbeitet kaum in CH

      Hallo Gemeinde,

      seit ein paar Tagen studiere ich hier wild und suche Antwort auf meine Fragen.
      Zu mir: ich bin Anfang 30, arbeite seit ca. 12 Jahren in einer Firma in Basel. Wohnhaft bin ich in Deutschland.
      Da ich aber auf einem Schiff arbeite, habe ich durchschnittlich nur 30 Tage meiner Gesamtarbeitszeit in der Schweiz. Das heißt, horrende Steuernachzahlungen in Deutschland.
      Nun denke ich, ihr könnt mir vielleicht sagen, ob das Quatsch ist, über eine Meldeadresse in der Schweiz nach. Würde weiterhin aber in Deutschland wohnen. Warum? Mein Lohn würde schlichtweg nicht zum leben in der Schweiz reichen. Ist das möglich?
      Zur Arbeit: ich bin im 1:1 System angestellt. Das heißt, 183 Tage im Jahr arbeiten, 182 Tage frei. Wie oben erwähnt, bin ich aber nur 30 Tage von der Arbeitszeit in CH. Die restlichen Tage müssen in Deutschland nachversteuert werden.
      Wenn eine Meldeadresse möglich ist, muss das Auto auch mit in die Schweiz?

      Ich würde mich über Ratschläge freuen :)

      Viele Grüße
    • Hallo

      Für eine Meldeadresse in der Schweiz benötigt man auch eine Bleibe in der Schweiz, wo man zumindest Zeitweise wohnt, mit dem Schlafsack ins Zollfrei-Lager läuft irgendwie nicht.

      Die Situation ist natürlich unvorteilhaft, aber auf was Du hinaus willst verstehe ich nicht wirklich?

      Ob nun WG-Zimmer oder was auch immer, dass kostet ja auch und ob dies im Endeffekt günstiger ist als die Steuernachzahlung?
      Man kann sich natürlich auch einfach als bei einem Freund/Bekannten wohnend anmelden, wenn das aber auffliegt wird man Post aus Deutschland und der Schweiz erhalten, die weit unangenehmer sein dürfte, als die Steuernachzahlungen.
    • Chrischaaan schrieb:

      Nun denke ich, ihr könnt mir vielleicht sagen, ob das Quatsch ist, über eine Meldeadresse in der Schweiz nach. Würde weiterhin aber in Deutschland wohnen. Warum? Mein Lohn würde schlichtweg nicht zum leben in der Schweiz reichen. Ist das möglich?
      Ist möglich, aber halt Steuerhinterziehung und kann mit mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Der Versuch ist strafbar.