Krankenversicherung Schweiz - Arztbesuche in Deutschland

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    • Krankenversicherung Schweiz - Arztbesuche in Deutschland

      Hallo zusammen,

      ich habe eine Frage, auf die ich bei meiner Suche im Netz noch keine Antwort gefunden habe:

      zum neuen Jahr ziehe ich von Deutschland in die Schweiz und möchte aber weiterhin für Arztbesuche, zumindest die, die planbar sind, nach Deutschland gehen.
      Wie funktioniert das bzw. funktioniert das überhaupt?

      Generell werde ich vermutlich, wenn überhaupt im Notfall, den Hausarzt in der Schweiz aufsuchen. Ist dann eine hohe Franchise zu empfehlen? Ich verstehe das System noch nicht im Detail.
      Und was benötige ich von der deutschen KK, um dort weiterhin Leistungen in Anspruch nehmen zu können?


      Vielen Dank vorab!
    • Natürlich kannst Du in Deutschland noch zum Arzt, aber nur als Privatpatient, d.h. Du musst erst einmal oder alles selber bezahlen, je nach Leistung und Versicherungsmodell.

      Die Franchise ist quasi ist der Beitrag, den Du selber bezahlen musst. Sobald Deine Gesundheitskosten diese übersteigen, übernimmt die Versicherung alle Kosten abzüglich des Selbstbehalts. Je höher die Franchise, desto niedriger der Monatsbeitrag.
      Wenn Du also selten krank bist/ zum Arzt musst, lohnt sich eine hohe Franchise. Kommen hohe Kosten auf Dich zu, ist eine niedrigere Franchise sinnvoll, da hier die Krankenkasse früher für Dich einspringt. Aber vorischt, Du kannst die Franchise nur einmal pro Jahr ändern.


      Christina_Maya schrieb:

      Und was benötige ich von der deutschen KK, um dort weiterhin Leistungen in Anspruch nehmen zu können?
      Einen gemeldeten Wohnsitz
    • also ich meine ich hätte von der Sanitas sehr wohl auch das Angebot bekommen in einem anderen Tarif die Deutsche Krankenkasse in Anspruch nehmen zu können...ruf doch mal an bei der Sanitas...ohne Franchise meine ich...ich wohnte damals on Rheinfelden und es war nur ein Katzensprung zur deutschen Grenze....tut mir leid das ich nicht mehr sagen kann.
    • Grundsätzlich sollte man das schon mit der Krankenkasse abstimmen, wenn man eine Erstattung der Rechnungen ins Auge fasst. Meines Erachtens ist das eher eine Kulanzregelung (zum Teil auch, da die Behandlung in Deutschland natürlich günstiger ist), aber meines Erachtens hat man in Nicht-Notfällen keinen Anspruch auf Kostenerstattung. Zumindest nicht ohne vorherige Kostengutsprache.