Heiraten mit B Bewilligung Steuereffekt

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    • Heiraten mit B Bewilligung Steuereffekt

      Guten Morgen

      Meine Freundin und ich haben beide eine B Bewilligung und planen zu heiraten. Jetzt werde ich leider nicht wirklich schlau aus all dem was ich online über die steuerlichen Auswirkungen finde. Momentan zahlen wir ja beide Quellensteuer, wenn ich im Lohncomputer 'verheiratet' eingebe zeigt er mir gleich mal 300 CHF netto mehr an. Jedoch lese ich auch ganz viel über Heiratsstrafe und Steurprogression. Ist das für uns mit Quellensteuer relevant oder nicht?

      Im Grund würde ich nur gern wissen ob wir uns finanziell damit besser oder schlechter stellen und ob ich dann eine Steuererklärung machen müsste.

      Merci und einen schönen Samstag!
    • Eine Steuererklärung wäre nach wie vor nicht nötig.
      Und in der Tat sind Quellensteuer und normale Besteuerung unterschiedlich.
      Wenn du es genau wissen willst, suche nach den Quellensteuertarifen deines Kantons. Da siehst du genau die Steuertarife für verheiratet/Doppelverdiener und unverheiratet.
      Ihr werdet nach wie vor Einzeln qullensteuerveranlagt.
    • Im Kanton Sankt Gallen rutscht man bei Doppelverdienern ohne Kinder von B0Y oder B0N in C0Y oder C0N (Y = mit Kirche, N = ohne Kirche). Das ist ein ordentlicher Aufschlag.

      sg.ch/steuern-finanzen/steuern…ungen/quellensteuern.html

      Ich bin immer wieder froh nicht der Quellensteuer zu unterliegen, auch wenn ich im Moment nur alleine erwerbstätig bin.
    • @Carpaccio - Ich glaube, du meinst die Aufenthaltsbewilligung, oder? Als verheiratete Doppelverdiener rechnet sich die Quellensteuer wie schon erwähnt in C + Kinder/ohne Kinder + Kirchensteuer ja/nein

      @krevnimsta - du hast Recht, vorher A unverheiratet - dann C verheiratet

      Da ihr vorher beide gearbeitet habt und jeweils Quellensteuer bezahlt habt, ändert sich für euch nicht so sehr viel.
      Aber das ihr weniger Steuern zahlt als vorher kann ich mir nicht vorstellen - mein Mann hat seit ich mitarbeite fast doppelt so viel Quellensteuer gegenüber vorher (da war er Alleinverdiener)

      Ein Beispiel: unverheiratet/Alleinverdiener - jeder verdient 3000 - zahlt jeder 3.7 % (im Aargau)
      verheiratet/Doppelverdiener - jeder verdient 3000 - zahlt jeder 4,4 %
    • Carpaccio schrieb:

      In der Tat, ich bin irrtümlich von der Aufenthaltsbewilligung ausgegangen. Mein Fehler. Was aber auch daran liegt, dass ich von den Stufen A, B und C vorher noch gar nichts mitbekommen habe. Gerade hab ich nochmal auf die Berechnung (Quellensteuer) von 2018 geguckt, da steht davon auch nichts.
      Das ist normal, in der Abrechnung deines Arbeitgebers steht nie, nach welchem Tarif konkret abgerechnet wird. Aber ist in seiner Verantwortung, den richtigen Tarif anzuwenden.
    • Neu

      lieberjott schrieb:

      Carpaccio schrieb:

      In der Tat, ich bin irrtümlich von der Aufenthaltsbewilligung ausgegangen. Mein Fehler. Was aber auch daran liegt, dass ich von den Stufen A, B und C vorher noch gar nichts mitbekommen habe. Gerade hab ich nochmal auf die Berechnung (Quellensteuer) von 2018 geguckt, da steht davon auch nichts.
      Das ist normal, in der Abrechnung deines Arbeitgebers steht nie, nach welchem Tarif konkret abgerechnet wird. Aber ist in seiner Verantwortung, den richtigen Tarif anzuwenden.
      Auf meiner monatlichen Gehaltsabrechnung steht, steht wie ich eingestuft wurde, wieviel Prozent Quellensteuer das ist und der monetäre Betrag, der dadurch von meinem Gehalt abgezogen wird... Es geht also schon, wenn die Firma es will