Ausbildung Gesundheitswesen Kosten selber tragen?

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    • Ausbildung Gesundheitswesen Kosten selber tragen?

      Hallo zusammen,

      meine Frau ist vor kurzem aus D zu mir gezogen und wollte sich nun beruflich umorientieren und nochmals eine Ausbildung zur dipl. Pflegekraft machen.
      Nun ist es aber wohl so, dass der Kanton die Kosten der Ausbildung nur übernimmt, wenn man vor Ausbildungsbeginn mindestens 2 Jahre in der Schweiz wohnhaft war.

      Ist euch sowas auch von anderen Kantonen bekannt bzw. von anderen Aus- und /Fortbildungen im Gesundheitswesen bekannt? Und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Aufbaustudiengänge/Fortbildungen an Privatunis ;)
    • Hallo

      Ich habe in diesem Jahr auch über eine berufliche Umorientierung nachgedacht und dieses Thema mit meiner RAV Beraterin besprochen.
      Es ist nicht ganz einfach und läuft ähnlich wie in Deutschland auch.
      Wenn Deine Frau einen Beruf hat wo reichlich Stellenangebote vorhanden sind, besteht so gut wie keine Möglichkeit eine Umschulung für einen anderen Beruf zu machen, wo die Kosten der Ausbildung vom Kanton übernommen werden. Das geht wohl nur, wenn krankheitsbedingt der Beruf nicht mehr ausgeführt werden kann.

      Ich hatte vor einigen Monaten eine Initiativbewerbung als Assistentin Betreuung im Werkatelier einer Stiftung abgeschickt. Beim RAV nachgefragt, ob ich dort ggf. auch ein Praktikum machen könnte. Das wäre nicht möglich gewesen, nur für Schulabgänger, die auf Berufssuche sind. Ich hätte mich beim RAV abmelden und mit dem Einkommen des Praktikums klar kommen müssen, wenn ich Interesse hätte. Letzten Endes habe ich von der Personalbeauftragten der Stiftung eine Absage bekommen. Mit der Bemerkung, dass ich gute Vorraussetzungen mitbringe für den Job und sie ein Projekt für Quereinsteiger planen.
      Obwohl ich im Februar eine neue Stelle als MPA antrete, interessiert mich das Thema schon.

      In diesen Tagen wurde hier über den Notstand im Pflegebereich diskutiert, die Ausbildung von Pflegekräften soll gefördert werden. Vielleicht wäre das eine Chance für Deine Frau. Ich denke aber auch, dass sie dazu länger in der Schweiz sein muss. Vielleicht wäre zunächst ein Kurs Pflegehelferin eine Option?

      Vielleicht konnte ich Euch etwas weiter helfen. Viel Glück.
    • Hallo Anja,

      Vielen Dank für deine Rückmeldung.
      Ich weiss nicht ob wir ein bisschen aneinander vorbeigeredet haben oder ob du schon dasselbe meinst ;) jedenfalls ist meine Frau nicht beim RAV als arbeitslos gemeldet o.Ä. sondern hat sich einfach auf die ausgeschriebene Ausbildung beworben. Dort wird eine "Vorausbildung" sogar ausdrücklich begrüßt. Sie würde dort auch nur den Ausbildungslohn von unter 1000 CHF erhalten, was aber kein Problem wäre. Problem ist, dass die Schule etc wohl sechsstellig kostet aber nur für Leute die noch keine 2 Jahre in der Schweiz sind. Davon steht z.B. auch gar nichts auf der Homepage bzw. beim Infotag wurde das auch nicht kommuniziert.

      Verstehen muss man dass nicht wirklich, da wohl kaum jemand die Ausbildung in der Schweiz macht um dann schlecht bezahlt in Deutschland oder Polen als Krankenschwester zu arbeiten... Die Ausbildungsentlohnung wäre in Deutschland sogar höher.
    • Hoi Toni

      Ich meinte, ob arbeitslos oder nicht, dass eine Zweitausbildung nur unter bestimmten Bedingungen vollständig finanziell gefördert wird.
      Dass die Schule extra bezahlt werden muss, finde ich in Eurem Fall auch merkwürdig. Die Vorausbildung ist egal aus welcher Branche oder sollte es auch aus dem Gesundheitsbereich sein?

      Viel Erfolg wünsche ich Euch.