Aufenthaltsbewilligung B im Kanton Aargau

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    • Aufenthaltsbewilligung B im Kanton Aargau

      Hallo zusammen!,

      Wir haben folgendes Problem: stimmt das?, dass für eine Aufenthaltsbewilligung B im Karton Aargau nur ein Arbeitsvertrag (unbefristet usw...) zählt, und nicht zusätzlich noch das ersparte Vermögen? Das Migrationsamt Aargau hat uns diese Information heute gegeben.

      Wir wären sehr dankbar, wenn jemand diesbezüglich uns weiterhelfen könnte.

      Lg Bettina
    • Hallo Bettina

      Zumindest der der (unbefristete) Arbeitsvertrag die einfachste Variante. Aber mit Geld auf der Kante sollte es auch gehen. Eine Variante davon ist ja die Einreise als Rentner. Das geht, wenn der Antragssteller

      swissinfo schrieb:


      • älter ist als 55 Jahre und enge Beziehungen zur Schweiz hat (zum Beispiel durch häufige Aufenthalte oder Familienangehörige, die hier leben),
      • weder in der Schweiz noch im Ausland einer Erwerbstätigkeit nachgeht,
      • über ausreichende finanzielle Mittel verfügt,
      • eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen hat, die in der Schweiz alle Risiken abdeckt.

      Als Student ist es auch einfacher. Also zumindest stimmt das "nur" nicht. Wieviel Geld man aber braucht: Keine Ahnung.

      Gruss,
      Jan
    • Hallo Bettina

      Irgendwie verstehe ich deine Frage bzw. das Problem nicht. Unabhängig vom Kanton gilt folgendes:

      Wenn der Arbeitsvertrag unbefristet oder länger als 365 Tage gilt bekommst du die Aufenthaltsbewilligung B für 5 Jahre. Wenn der Arbeitsvertrag kürzer als 365 Tage gilt, dann bekommst du eine Kurzaufenthaltsbewilligung L für die Dauer des Arbeitsvertrags. Ohne Erwerbstätigkeit hast du Anspruch auf die Bewilligung B ohne Erwerbstätigkeit, wenn du genügend finanzielle Mittel sowie eine ausreichende Kranken- und Unfallversicherung nachweisen kannst.Bewilligungen L ohne Erwerbstätigkeit werden an Stellensuchende aus allen EU/EFTA-Staaten erteilt, dies schafft aber keine Sozialversicherungsansprüche.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Um Maik zu ergänzen:

      Für Aufenthaltsbewilligungen B ohne Erwerbstätigkeit gibt es auch noch den Anspruchsgrund "Verbleib beim Ehegatten" oder "Verbleib bei den Eltern" (minderjährige Kinder). Das ist dann der Familiennachzug.

      Ob man den im Falle einer Kurzaufenthaltsbewilligung überhaupt hat weiss ich leider nicht.

      Und neben dem Arbeitsvertrag gilt auch die Fortführung/Aufnahme eines Selbstständigenerwerbs als Qualifizierungsgrund für B, wenn die Tragfähigkeit nachgewiesen werden kann.

      (Ich bin ohne Arbeitsvertrag als bis dahin Selbstständigerwerbender in den Aargau eingewandert, habe hier erst eine Firma domiziliert und mich dann selbst angestellt. Das war kein Problem, war aber vorher mit dem Migrationsamt sehr eng abgesprochen, zumal dies auch für den Grundstückserwerb aus Deutschland (also als Ausländer) nötig war.)

      Aber damit wir das besser verstehen und beantworten können wären ein paar Details worum es genau geht hilfreich :)
    • Hoi

      wir leben auch im Aargau - mein Mann hatte eine temporäre Anstellung und hatte daher erst nur eine L-Bewilligung - ich bin ein halbes Jahr später nachgezogen (ohne Arbeit/aber arbeitssuchend) und habe auch die L-Bewilligung bekommen als Familiennachzug.

      Erst mit dem unbefristeten Vertrag haben wir die B-Bewilligung erhalten.

      Der einzige Nachteil: mit der L-Bewilligung bekommst du die MWST nicht erstattet wenn du in Deutschland etwas einkaufst

      Liebe Grüsse
      Kerstin
    • Noch ein paar Ergänzungen zu den verschiedenen Beiträgen

      Markus Schulz schrieb:

      Für Aufenthaltsbewilligungen B ohne Erwerbstätigkeit gibt es auch noch den Anspruchsgrund "Verbleib beim Ehegatten"
      Diese Aufenthaltsbewilligung funktioniert auch, wenn man nicht verheiratet ist. Da geben die Behörden öfter falsche Auskünfte. Frag bei zwei Beamten nach, und du bekommst drei verschiedene Auskünfte.
      Auch wichtig: B-Bewilligung ohne Erwerbstätigkeit heisst nur, dass der Partner aktuell keine Arbeit hat. Er oder sie kann sich trotzdem auf Stellen bewerben. Das wissen einige Arbeitgeber auch nicht.
      Wenn man einen Arbeitsvertrag mit mehr als 15h pro Woche bekommt, dann wird die B-Bewilligung geändert und man bekommt eine neue B-Bewilligung mit Erwerbstätigkeit.

      jan82 schrieb:

      Und die L-Bewilligung wird nicht als Zeit für eine spätere Einbürgerung einbezogen
      Das ist richtig. Die L-Bewilligung wird nicht angerechnet für eine spätere Einbürgerung. Wenn man erst eine B-Bewilligung hatte, dann eine L-Bewilligung (z.B. durch Arbeitslosigkeit) und danach wieder eine B-Bewilligung, dann zählt das Erstellungsdatum der zweiten B-Bewilligung als neuer Zeitpunkt bzgl Einbürgerung bzw C-Bewilligung (so die Aussage vom Amt). Das muss ich aber nochmal nachprüfen.

      Kerstin schrieb:

      Der einzige Nachteil: mit der L-Bewilligung bekommst du die MWST nicht erstattet wenn du in Deutschland etwas einkaufst
      Das ist auch korrekt. Seit dem 01.01.2020 muss man allerdings für mehr als 50€ einkaufen, damit man überhaupt noch die deutsche MWST erstattet bekommt. Hier in Weil am Rhein hat das für deutliche Entspannung beim Einkaufen gesorgt. Keine Leute mehr, die sich für 2.95€ die MWST erstatten lassen :D


      VG basileus
    • Hallo Maik!
      Danke für Dein Interesse: folgendes Problem:
      ich bin in der Trennung,ab 1.2.2020,ich + die 3 kids wohnen dann in Koblenz,ich krieg zwar 'n Arb.vertrag (unbefristet,mind. 12 St./wtl.,nicht über Arb.leihfirma),aber nur über ca. 600 CHf.,der Mietvertrag ist rel. hoch(1500 E.),ich krieg Kindesunterhalt + die Hälfte des Kindergeldes = 1844 E.,mein noch - Ehemann besteht auf seinem Status: Privatié,mein noch - Ehem. bleibt in Deutschland wohnen,weil ich + kids in der Schweiz wohnen,krieg ich in Deutschland (weil mein noch - Ehem. nicht erwerbstätig ist!)kein Kindergeld mehr,deshalb muß/darf ich Kindergeld in der Schweiz beantragen,so die schweizer - Fam.kasse,nu haben wir uns das natürlich laaaange u. genauestens ausgerechnet,ob wir uns das leisten können,mein Vermögen + Haus reicht locker aus,aber natürlich bin ich kein Millionär,hab beim Migrationsamt Zürich (als Vergleich) anger.,die! berücksichtigen diesen mini - Arb.vertrag + ! das gesamte Vermögen,anscheinend 'nur'? das Migrationsamt Aargau nicht!,ich komm auch nicht an dieser 'netten'! Fr. Scheurer vom Migrationsamt mehr vorbei,ich sollte zurückgerufen werden,von einer Frau vom Migrationsamt Aargau ,die für Koblenz zuständig ist,hab mehrmals nachgefragt,trotzdem kein Rückruf,Fr. Scheurer will keine Infos geben,wie hoch denn der Arb.vertrag sein muß, für 'ne B - Bew.,Fr. Sch. sagt,der Arb.vertrag muß so hoch sein,daß ich uns 4 durchfüttern kann,ohne soziale Geldhilfen zu kriegen von der Schweiz,Fr. Sch. sagt: in Aargau dürfte man nicht Arb.vertrag u. ! Vermögen 'vermischen' beim Antrag auf B: 's darf entweder der Arb.vertrag o.! das Vermögen angerechnet/eingereicht werden,noch nicht mal der Trennungsvertrag.
      Wäre für eine Antwort seeehhhr dankbar,u. schon mal viiieeelen Dank für die Geduld beim Lesen!
      VLG
      tina.
    • Hallo Tina

      Muss ehrlich gestehen, ich steig da bei dir nicht zu 100% durch. Aber bei einem kleinen Arbeitsvertrag mit einem 30% Pensum und 3 Kindern wird es schwierig, dem Amt zu belegen, dass ihr davon leben könnt. Da hätte ich auch so meine Zweifel. Und richtig, es gibt je Kanton unterschiedliche Handhabungen. Kantönligeist lässt grüssen. Wenn Zürich diese Bedingungen akzeptieren würde, müsstet ihr wohl am besten in Zürich oder einem Kanton wohnen, der das akzeptiert. Anders sehe ich da auch keine Lösung.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Hi Tina,

      Ich sehe es wie Maik: Das Amt hat schon in Deinem Fall "entschieden", sie warten nur noch auf Deinen Antrag, um den "abgelehnt" Stempel drauf zu drücken. Kinder zu haben in der Schweiz ist recht kostspielig und 3+ 1 Erwachsene bei einer 30%-Stelle ist meiner Meinung nach einfach nicht machbar und um das auszugleichen, müsstest Du schon quasi Millionär sein.

      Chancen würde ich nur sehen, wenn Du eine 90-100%-Stelle finden würdest.

      Trotzdem viel Erfolg!!