Angepinnt Corona Epidemie: Informationsaustausch

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    • @Francois : Das geht schonmal in die richtige Richtung! Ich habe gestern mit dem Gesundheitsamt in Neuss, NRW, telefoniert und die haben die Einreisequarantäne bis zum 25. Mai verlängert, mit Option dies auf den Juni auszudehnen...

      Da ich aber geteiltes Sorgerecht zu meinem Sohn habe, falle ich unter die Sonderregelungen. Muss mich aber nach der Einreise in NRW, beim Gesundheitsamt melden und darauf hinweisen dass ich aufgrund der Sonderregelung nicht in die Quarantäne muss/gehe.
    • wie @Francois schon sagte in Niedersachsen ist es aufgehoben worden, was auch richtig ist. Da es nicht pauschalisiert werden kann und darf, alle die aus dem Ausland kommen und man spricht ja von der EU, in Quarantäne müssen.
      In der Schweiz ist die Situation nicht dramatischer als in Deutschland, die Schweiz verhängt auch keine 14 tägige Quarantäne für Wochenpendler oder ähnl.

      Wenn man Symptome hat oder bereits erkrankt ist, ok! Das ist was anderes, aber nicht gesunde Menschen, dann sollte man wenigstens Tests als Möglichkeit anbieten und nicht jeden in den Quarantäne Kerker werfen, es ist leider wirklich fast wie....ja geh halt mal 14 Tage in die JVA, das wirst schon überleben.

      Was noch schlimmer ist das es wirklich hier Menschen gibt die nicht umziehen durften und Ihre komplette Existenz verloren haben (Wohnung, Job) in Deutschland und in der Schweiz.

      ALG1 wird es dann nicht geben , heisst ja selber gekündigt, dann bleibt nur noch Hartz 4....wenn man überlegt von einem 3000€ Brutto Job in Deutschland, den gekündigt um in der Schweiz einen 7000CHF Brutto Job anzunehmen um später zu erfahren....ne ne geht nicht, Grund Corona :cursing:
      Am Schluss steht Hartz 4 da mit einem Regelsatz von nichtmal 450€, Wohnung hat man ha dann auch keine mehr, wenn man Glück hat kommt man bei Freunden unter oder bei den Eltern.

      Der Vermieter in der Schweiz möchte aber weiterhin seine Miete, die man natürlich nicht bezahlen kann, das heisst man ist in fester Schuldenfalle, heisst Konkurs anmelden....
      Die nächsten 10 Jahre sind schon mal am arsch, und dann Interessiert sich niemand mehr für Corona und auch nicht für die jenigen die durch Corona nicht in die Schweiz oder umgekehrt Zügeln durften.

      Da fragt man sich was hat Corona mit dem Umzug ins Nachbarland zu tun?
      Krankenkasse wird bezahlt, also auch Anrecht auf medizinische Versorgung im Land. Es liegt auch nicht an den Infektionen die von A nach B geschleppt werden könnten, siehe Warenverkehr der funktioniert auch ohne Kontrolle des Fahrpersonals.

      Das ganze ist einfach mal zu sehen wie weit kann man mit den Menschen gehen, was so langsam auch nicht mehr funktioniert, siehe Demos besonders in Deutschland.

      An die Menschen die an Corona alles verloren haben, ja auch vielleicht Angehörige und Existenzen an die denkt Ende des Jahres keiner mehr....da heisst es oh die Wirtschaft die muss wieder angekurbelt werden, sind ja jetzt schon 2,2 Millionen Arbeitslose mehr zu beklagen.

      Dann sind die Grenzen offen, klar für die Gastarbeiter aus Osteuropa, ich habe nichts dagegen, sind fleißige Menschen und machen die Jobs die nicht jeder hier machen möchte.
      Aber dann wird Corona und deren Grenzschliessung auch kein Thema mehr sein, die Regierung versucht dennoch mit allen Mitteln die jetzige Situation so lang wie möglich zu halten, meine Meinung nach ist der Sommer wie wir ihn kennen schon vorbei.

      Sehr traurig, im Frühjahr hat alles angefangen, jeder hat sich auf den Sommer gefreut, nun wird es Herbst sein vielleicht sogar schon Winter bis das normale Leben einkehrt, das wird noch depremierenter sein als Corona und seine Regeln.

      Ich möchte mein FS in ein EU Führerschein umtauschen, heißt es geht zur Zeit nicht.
      Warum....Grund Corona.....verstehe denn Sinn dahinter nicht.
      Habe 6 Monate Zeit, was ist wenn die 6 Monate verstreichen und es nicht geht?
      Tja pech gehabt und den kompletten Schein neu machen, Stunden, Prüfung etc...natürlich das Geld nicht vergessen.

      Interessiert auf der Führerscheinstelle niemand, Aussage am Telefon wort wörtlich:

      Tja, dann müssen Sie den Neu beantragen und nochmals zur Fahrschule...so ist das halt, da können wir nichts machen, wir haben Corona.

      Kommt mir noch einmal jemand mit Gesetzen, das ist Willkür, die alte am Telefon hat sich bestimmt gedacht, "noch so einer den man verarschen kann "

      Was ich euch sagen will, nehmt Corona den "Virus" nicht auf die leichte Schulter, haltet euch an die Maßnahme Maske tragen und so, aber lasst euch nicht willkürlich so hinters Licht führen von den Beamten die leider nicht alle die Gesetzeslage kennen, einige versuchen jetzt genau dies auszunutzen und stützen sich auf das Ifsg, was in dem Fall total missbraucht wird.

      Wir haben aus der DDR gelernt, leider ist das in Vergessenheit geraten, und leider wird das auch wieder angewandt was vor 31 jahren so kritisiert wurde, vielleicht nicht in diesem Ausmaß und nicht mit dieser Brutalität wie in der DDR aber die Methoden ähneln leider genau diese wie sie früher auf den Ämtern angewandt wurden, ich war in der ehemaligen DDR, zwar noch ein Kind aber kann mich noch sehr gut an die Schikanen bei den Behörden erinnern.
      Und das kommt leider jetzt wieder hoch, wirklich schrecklich das es sowas in einem Demokratischen Land wie Deutschland doch noch existiert.

      Habe fertig :D
    • Zum 15.06. fallen die Kontrollen komplett weg. Bis dahin wird nur noch stichprobenartig kontrolliert. Einkaufstourismus ist wohl weiterhin nicht zulässig.

      Edit sagt: Gerade die Pressekonferenz gesehen. Da bin ich wohl der etwas reisserischen Schlagzeile aufgesessen. Es gibt gewisse Erleichterungen, mehr aber wohl noch nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Carpaccio ()

    • Ist ja auch verständlich. Da in letzter Zeit bei der Bundespolizei stand, Grenzkontrollen bis 15.05., da kommt man schnell durcheinander. Wenn ich es aber richtig interpretiere heisst es nur, dass dies in Aussicht gestellt wird. Wenn die Fallzahlen in der Entwicklung gleich bleiben. Typisch Politiker halten sie sich noch eine Hintertür offen. Hoffen wir aber das Beste. Klingt ja schon mal gut.
    • Hat zwar nichts mit Auswandern zu tun, aber mit Corona. 8)

      Ich möchte mal meine ersten Erlebnisse im Restaurant nach der Wiedereröffnung mit den neuen Regelungen schildern. Seit Montag sind die ja wieder geöffnet. Wir wollten wir das gleich mal nutzen, um unseren 1. Hochzeitstag zu feiern. Sonst wären wir wohl noch nicht ins Restaurant gegangen.

      Gleich aussen am Eingang standen zwei Flaschen des obligatorischen Desinfektionsmittels. Im Restaurant selbst wurden wir mit den zwei Metern Pflichtabstand begrüsst. Die Tür zum eigentlichen Gastraum stand offen und wurde auch nicht geschlossen, damit die eben erst desinfizierten Hände nicht gleich wieder auf die Klinke patschen.

      Erste Veränderung drinnen war, dass uns nicht mehr aus den Jacken geholfen bzw. diese nicht abgenommen wurden, um sie an die Garderobe zu hängen. Die Garderobe war generell nicht verfügbar, so dass die Jacken auf den Nebenstuhl am Tisch gelegt bzw. über die Lehne gehängt wurden. Die Hälfte der Tische war entfernt, um Abstand und Höchstzahl der Gäste/Tisch einzuhalten. Zwei Drittel der so übrig gebliebenen Plätze waren besetzt, insgesamt zehn Personen.

      Zuerst mussten Namen und Telefonnummern angegeben werden. Was uns jetzt in dem Fall eigentlich egal war, da der Inhaber des Hotels/Restaurants uns gut kennt und wir ihn. Dann gings zur Bestellung. Die (abgespeckte) Speisekarte wird für jeden Gast immer neu ausgedruckt und dann vernichtet. Ich fand das suboptimal und hab vorgeschlagen, QR-Codes mit dem Menü an der Wand neben den Tischen anzubringen oder die Karten wenigstens zu laminieren und nach Benutzung zu desinfizieren. Es ist halt für alle eine ungewohnte Situation und sie sind noch am Lernen, wie sie damit umgehen.
      Auf dem Tisch fehlten Salz und Pfeffer. Die Menage wird bei Bedarf gebracht um danach gleich wieder desinfiziert zu werden.

      Äusserst ungewohnt war die Serviertochter. Sie trug Handschuhe und ein Schild aus Plastik vor dem Gesicht, ähnlich dem Visier am Töffhelm. Der Klang ihrer Stimme war dadurch ziemlich dumpf.
      Die Getränke wurden, bis auf den Wein, nicht eingeschenkt. Ein bisschen Stil wollte man sich wohl doch bewahren. Auch das gewohnte Vorlegen der Speisen entfiel, um die Bedienung auf Abstand zu halten. Das lief dann alles im Do it yourself ab. Unser jährliches 13-Gänge-Menü wird auf diese Weise sicher nicht stattfinden können.

      Bezahlt wurde mit Karte, das mach ich aber eh immer. Trotz der gewöhnungsbedürftigen Regelungen war es ein netter und vor allem leckerer Abend. Auf Abstand wurde peinlichst geachtet. Wir sind mit niemandem in näheren Kontakt gekommen und so nicht in Gefahr gelaufen, uns zu infizieren. Wie das allerdings in Kneipen aussieht, wenn der ein oder andere Gast einen über den Durst genommen hat, muss man dann sehen. Heute wollen unsere Freunde zum ersten Mal in die Stammkneipe, einen gemütlichen, aber ziemlich engen Gewölbekeller. Da verzichten wir dann doch weiterhin.

      Interessant war noch die Abstandslösung am Urinal im Toilettenbereich.
    • Leute ihr müsst euch nur ein wenig mit den Gesetzen der europäischen Kommission auseinandersetzen.
      Kurz gesagt.....die EU Kommision sagt ganz klar, dass die Grenzkontrollen für DIESE Art von "Problem" nur 2 Monate durchgeführt werden dürfen. Die 2 Monate sind am 15.05 rum.
      Punkt.

      Ab Samstag ist es wieder "offen".
      Klar...Grenzkontrollen bleiben weiterhin...... das waren sie aber auch schon vor dem Coronszirkus. (Wenn man in die CH rein fährt). Das selbe machr jetzt DE halt auch. Und DAS bis zum 15.06.
    • MiaKateandMe schrieb:

      Leute ihr müsst euch nur ein wenig mit den Gesetzen der europäischen Kommission auseinandersetzen.
      Kurz gesagt.....die EU Kommision sagt ganz klar, dass die Grenzkontrollen für DIESE Art von "Problem" nur 2 Monate durchgeführt werden dürfen. Die 2 Monate sind am 15.05 rum.
      Punkt.

      Ab Samstag ist es wieder "offen".
      Klar...Grenzkontrollen bleiben weiterhin...... das waren sie aber auch schon vor dem Coronszirkus. (Wenn man in die CH rein fährt). Das selbe machr jetzt DE halt auch. Und DAS bis zum 15.06.
      Die Einreise/Grenzkontrolle ist für mich und viele andere nicht das Problem, sondern die 14-tägige Quarantäne - und die läuft eben nicht am 15.5. aus, weil sich Bayern nicht bewegt. Die bemerkenswerte Begründung: Es liegen keine Klagen/Eilanträge wie in Niedersachsen vor. Rechtssprechung des OVG in Niedersachsen wird also in Bayern nicht umgesetzt.

      stmgp.bayern.de/coronavirus/
    • Francois schrieb:

      Ich sehe auch für Paare und Familienbesuche bisher nirgends eine Ausnahme von der Quarantäneregelung, oder hast Du dafür eine Quelle?
      "Allerdings plant die Bundesregierung, die Gruppe der berechtigten Personen auszuweiten. Vor allem aus der Schweiz sei ihm immer wieder mitgeteilt worden, dass Menschen an der Grenze erschienen, die ihren Partner auf der anderen Seite sehen wollten, sagte Seehofer. „Da möchte ich, dass wir liberaler agieren.“ Auch Schüler sollen künftig leichter ins Nachbarland pendeln, wenn sie dort eine Schule besuchen."

      Zitat aus der Verlinkung von Monika.

      Ich denke dies bezieht sich auf beide Grenzseiten.
    • Ich frage mich, was in diesem Fall die genaue Definition von "Familie" ist. Ich denke im Sinne der Verordnung sind das Ehepartner/ eingetragene Lebenspartnerschaften mit eigenen Kindern?!

      Aber was ist wenn die (junge) Oma endlich mal wieder ihre Enkeltochter sehen möchte? Wird das vor dem 15. Juni möglich sein?
    • Andere Bundesländer wollen was diesen Quarantänemüll angeht wohl nachziehen, weil es natürlich nicht nur in NRW rechtswidrig ist, sondern überall.
      Aber sicher und fest ist da noch nichts.

      Ausnahmen von der Quarantäne sind (in BW) soziale Aspekte der Familie. Der Besuch deiner Eltern ist ein sozialer Aspekt. Dazu müssen sie weder krank noch hilfebefürftig sein. So hat man mir das erklärt.
    • Ich habe mal noch eine andere Rechtsfrage, mit der sich eventuell bereits jemand auseinandergesetzt hat: Zwangsferien.

      Ich habe mehrere Zeitungsartikel gefunden in denen erklärt wird, dass Zwangsferien frühzeitig angekündigt werden muss, was in der Regel 3 Monaten entspricht. Für diese Informationen wird immer wieder das Arbeitsgesetz und dessen Verordnungen referenziert, aber ohne klar Angabe von Artikeln, Absätzen oder sonst etwas.

      Ich habe schnell quer gelesen und auch die Suchfunktion genutzt und konnte auf keinen der offiziellen Seiten einen Treffer finden. Kann mir einer von Euch sagen, an welcher Stelle das erwähnt/ geregelt wird?

      Danke

      P.S.:
      Hier ein Beispiel-Artikel: srf.ch/news/schweiz/umstritten…ien-fuer-alle-mitarbeiter
      oder hier angestellte.ch/newsroom/news-d…tig-zwangsferien-anordnen

      P.P.S.: die Seiten des Bundes:
      seco.admin.ch/seco/de/home/Arb…etz-und-Verordnungen.html
      admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html
    • MotU schrieb:

      Ich habe mal noch eine andere Rechtsfrage, mit der sich eventuell bereits jemand auseinandergesetzt hat: Zwangsferien.
      Das ist so eindeutig offenbar nicht geregelt. Nach Rücksprache mit dem Treuhänder vor 2 Monaten wurden mir auch diese 3 Monate als Empfehlung genannt. Für vergleichsweise "kurze" Krisen ist das natürlich für den Arbeitgeber sinnfrei. Ich habe es daher für mich sofort als "Anordnung" ausgeschlossen. Ich habe aber den Osterurlaub (den ja immer alle unbedingt haben wollen) aber nicht zurückgenommen. Fast alle wollten ihre Urlaubsanträge zurückziehen.

      Bei uns kam angeordneter Urlaub aber ohnehin nicht zum Tragen, weil ich mit dem Gleitzeitkonto ausgekommen bin - und so langsam zieht bei es uns wieder an. Hätte das aber nicht gereicht, hätte ich mir von den Mitarbeitern gewünscht, dass man hier auch den Arbeitgeber unterstützen, der ja versucht sie von der Kurzarbeit zu befreien. Wäre diese Unterstützung ausgeblieben, hätte ich sie in Kurzarbeit geschickt.

      In Krisen sollten man zusammenstehen und miteinander reden. Dann findet sich schon eine Lösung. Wer da stur auf seine Rechte beharrt - egal auf welcher Seite er steht - wird natürlich von der jeweils anderen Seite im legalen Rahmen "bestraft", wenn man sich nicht auch ein wenig bewegt. Das muss ja nicht kurzfrisitig sein, aber langfrisitig vergisst man sowas schon nicht...