Ankündigung Corona Epidemie: Informationsaustausch

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    • Katy schrieb:

      Super, ich berichte morgen gerne. Danke vielmals, Mia.
      Vielleicht eine doofe Frage: Hast Du einen Wohnsitz in Deutschland?
      Auf meinem Personalausweis steht nämlich, dass ich kein Hauptwohnsitz in Deutschland habe.
      Mit Dokumente meinst Du Niederlassungsbewilligung C und Personalausweis, oder? Oder hast Du noch etwas Anderes dabei?
      Nein, ich habe keinen Wohnsitz mehr in DE. Auf meinen Personalausweis ist hinten so ein Kleber, wo "kein Wohnsitz in DE" oder so ähnlich steht.
      Ich habe immer den Pass, den Ausländerausweis sowie die Abemeldebescheinigung aus DE und die Wohnsitzbestätigung aus der CH dabei (weil auf den neuen Ausländerausweisen, die in Kreditkartenform, kein Wohnsitz mehr drauf steht).
    • Da ich hier neu bin, erst einmal ein Hallo in die Runde!:-)

      Ich bin auf dieses Forum gestossen, da ich gerade eine „nette“ Aufgabe vor mir habe, wo ich mich über einen Tipp, eine Einschätzung oder sonstiges Feedback von euch freuen würde.

      Ich darf zum 1.4. einen neuen Job in Zürich antreten (Arbeitsvertrag beidseitig schon länger unterschrieben), Mietvertrag zum 1.4. ebenfalls vorhanden. Wohnung in Deutschland gekündigt zum 31.3. Umzug steht für den 30.3. an.
      Ebenfalls habe ich mich bereits Mitte März bei der Gemeinde angemeldet und im Zuge dessen die Migrations/Arbeitserlaubnis beantragt. Hierzu habe ich aber lediglich eine Zahlungsquittung (Anmeldegebühr, Migrationsgebühr) und die Meldebescheinigung, allerdings auf 1.4. datiert.

      Nun habe ich morgen, 26.3. meinen Termin zur Erfassung des biometrischen Fotos beim Migrationsamt. Den Termin habe ich damals direkt schriftlich von der Gemeinde bekommen.

      In der aktuellen Situation, habe ich etwas Sorge, ob ich morgen überhaupt über die Grenze komme (also in die Schweiz rein, bin noch in Deutschland). Offiziell dürfen ja nur Schweizer oder Pendler bzw. Leute mit amtlichen Dokument (bsp. Ausweis B).

      Laut Mirgrationsamt steht der Termin bzgl. der Grenzkontrollen können sie aber keine Auskunft geben, eine gesonderte Bescheinigung erstellen sie mir nicht. Laut Zoll „sollte“ es klappen, wenn ich eine Bescheinigung vom Migrationsamt bekomme, dass ich den Termin wahrnehmen muss, was diese eben leider nicht tun.

      Was ist eure Meinung dazu? Meint ihr die Dokumente wie Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Meldenbescheinigung (alles auf 1.4.) sowie die Terminbestätigung für die biometrische Erfassung sollten ausreichen?

      Danke euch!
      Werde auf jeden Fall morgen Rückmeldung geben, wie die Story ausging.

      Bleibt gesund!
    • manameisbjrn schrieb:

      SieheWas ist eure Meinung dazu? Meint ihr die Dokumente wie Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Meldenbescheinigung (alles auf 1.4.) sowie die Terminbestätigung für die biometrische Erfassung sollten ausreichen?
      Also bei mir haben die Abmeldebescheinigung und der Arbeitsvertrag für die Einreise am letzten Freitag noch gereicht.
      Siehe
    • Mal eine kleine Anekdote zur Bitte, anderen zu helfen.

      Eine Kollegin von uns mit einer ausgesprochen sozialen Ader hat heute beim Einkaufen wie schon oft eine ältere Frau angesprochen, die sie kennt. Mit dem Angebot, ihr gern bei den Einkäufen zu helfen, damit sie nicht selbst in die Geschäfte muss. Die Oma antwortete nicht sehr erfreut, dass es schliesslich nicht verboten sei vom Bund, sie wolle selbst einkaufen. Die Kollegin meinte dann noch, dass müsse sie selbst wissen, das Angebot steht jedenfalls und sie könnte jederzeit anrufen.
      Das tat sie dann auch eine Stunde später und beschimpfte die Bekannte. Was dieser eigentlich einfalle, sie bevormunden zu wollen, sie wäre gesund und könne selbst einkaufen, findet es eine Frechheit und und und.

      Kannste dir nicht ausdenken. Bisher hat übrigens noch keiner der Alten ihr Angebot angenommen.
    • @manameisbjrn, willkommen im Schweiz-Forum :) Schön, dass Du zu uns gefunden hast :) Im Vorstellungsbereich des Forums gibt es oft nach weiblichem Einstiegsbeitrag einen virtuellen Blumenstrauß. Hier im "Corona-Informations-Ticker" gibt es zur Begrüßung Einmalhandschuhe in 4 unterschiedlichen Farben :rolleyes: :rolleyes: ;(



      Möge Deine Übersiedlung mit den ganzen Papieren in Deinen Händen reibungslos ablaufen. Du hast einen Termin fix beim Migrationsamt? Neben allen Dokumenten sollte dieser Termin bei einer Schweizer Behörde der essentiellste Grund sein, Deine Einreise in die Schweiz zu begründen. Wenn das Amt "ordert" wird der Schweizer Zollmensch gut möglich Probleme haben, diesen amtlichen Temin zu verhindern.

      @Carpaccio, krasse Anekdote, und man kann dieser alten Frau nicht mal "böse" sein, sie hat unfassbare Angst und klammert sich an ihre Routinen.

      Grüße aus einem ländlichen Bundesland mit 6 Infizierten, davon 3 im KH und 321 Betten sind noch frei. Und dennoch beginnen hier einige recht heftig durchzudrehen. Ein Freund von mir schreibt, jetzt fehlt nur noch ein dicker Asteroid, der im April auf die Welt zurast und am Himmel erscheint zeitgleich ein Alien-Kriegsschiff. Ein Regieseur, der mal so alle Katastrophen-Klassiker in einen Film hineinpackt "Humanexit2020" :S
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Also jetzt muss ich hier mal richtig *mimimimi* machen . (Bitte mit etwas Ironie lesen).
      Grenzschliesung...ok....seh ich ein. Akzeptiert. Einkäufe in die CH mitnehmen bis auf weiteres auch untersagt.....ok. Versteh ich.
      Verstand ich.
      AAAABERRRR jetzt kommts....mein heißgeliebten Joguhrt....den ich immer im Aldi Süd in DE kaufe und der für mich den selben Stellenwert hat, wie für andere Kaffe oder Zigaretten..... diesen bekomme ich nicht, ...nicht mal so ein ähnliches Produkt hier in der CH......
      DAS geht jetzt wirklich zu weit
    • Auch nicht im Aldi Schweiz? Die haben, nicht alle, aber vielfach die gleichen Produkte.

      So vermisst sicher jeder ein Stück von zu Hause. Bei mir ist es der Kaffee. Beste Bohne gibts nämlich im hiesigen Tchibo nicht. Und ganz wichtig, meine heissgeliebte Kondensmilch 10% im Pappkarton. Ohne schmeckt mir der Kaffee nicht richtig. Nur noch zwei Packs hab ich. Eigentlich wollten wir nächste Woche zu meiner Mutter nach Sachsen fahren. Da hätte ich dann Nachschub für drei Monate geholt. Ja, es wird eine harte Zeit ohne. 8)
    • Carpaccio schrieb:

      Auch nicht im Aldi Schweiz? Die haben, nicht alle, aber vielfach die gleichen Produkte.

      So vermisst sicher jeder ein Stück von zu Hause. Bei mir ist es der Kaffee. Beste Bohne gibts nämlich im hiesigen Tchibo nicht. Und ganz wichtig, meine heissgeliebte Kondensmilch 10% im Pappkarton. Ohne schmeckt mir der Kaffee nicht richtig. Nur noch zwei Packs hab ich. Eigentlich wollten wir nächste Woche zu meiner Mutter nach Sachsen fahren. Da hätte ich dann Nachschub für drei Monate geholt. Ja, es wird eine harte Zeit ohne. 8)
      Nein leider auch im Aldi Swiss nicht. Nicht mal ähnliches Produkt
      Beim nächsten Wocheneinkauf versuch ich mein Glück im Lidl, dann im Coop und Migros und dann hoffe ich, dass der Spuck vorbei ist und wir alle wieder zum Alltag zurück kehren können.
    • Ich befürchte, das wird uns leider noch für lange Zeit beschäftigen.

      Inzwischen bin ich, wie so viele andere auch, die zweite Woche zu Hause und jetzt schon genervt vom Nichtstun, da ich nicht unter die Leute darf. Meine Frau lässt mich noch nicht einmal mit zum Einkaufen, da ich mehrfach die Kriterien der Risikogruppe erfülle. Nur bisschen spazieren gehen oder mit dem Velo fahren, mehr ist nicht drin. Alle sozialen Kontakte nur über Telefon und Internet.
      Demnächst sollten einige Reisen stattfinden, Hat sich alles erledigt. Und der gebuchte Sommerurlaub sicher auch. Da hat sich die Menschheit einen richtigen Scheiss eingefangen. Man kann nur hoffen, es findet sich schnell ein geeigneter Impfstoff. Oder ein Wunder.

      Gesund bleiben!
    • hi Leute,
      Hab mich lang nicht mehr gemeldet, bin seit nun über 1 jahr in der schweiz und ziehe Ende April wieder zurück nach Deutschland.

      Habe mich natürlich mit dem Thema ausführlich befasst, hab an allen Stellen (Zoll, Polizei, Bundesbehörden etc.) Auf beiden Seiten Infos eingeholt.

      Warum ich die Schweiz verlassen werde ist das mein Arbeitgeber mich rausgemobbt hat, durch angeblichen Leistungsknick die Kündigung erhalten, was mich dazu bewegt hat die Schweiz zu verlassen.
      Finde es ein unding so Arbeitnehmer zu behandeln.

      Naja zum Thema zurück, also ich werde morgen nach Deutschland rüberfahren um meine neue Wohnung schon mal so weit einzurichten, Schweizer Zügel Firma macht den Umzug Ende April, die Deutsche Firma hat abgesagt :thumbdown: .

      Aussagen laut Zoll und Bundespolizei, als Deutscher Staatsbürger kommt man nach Deutschland rein, ggf. Dokumente bereithalten (Mietvertrag etc) für den Reisegrund.
      In die Schweiz kommen ab heute nur noch Schweizer Staatsbürger, Aufenthalter mit B,C,L,G etc., und laut dem Zoll soll ich noch eine Kopie meines Arbeitvertrages beilegen.

      Alle ohne Aufenthalts Status (Ausländer) dürfen nicht mehr rein.
      Ausgenommen Mitarbeiter des Warenverkehrs.

      In die Schweiz einreisen, nur mit Mietvertrag und Arbeitsvertrag ist zurzeit nicht gestattet, die Anträge des Migrationsamt werden für die nächsten 3 Monate liegen bleiben.

      Ich werde ja morgen sehen wie es im praktischen aussieht, und spätestens Montag wieder bei der Schweizer Grenze.

      Werde davon berichten.

      Grüsse
    • Neu

      Tiffy schrieb:

      Grüsse zusammen,

      Schöne Scheisse. Ich habe voretze Woche mein Arbeitszeugnis bekommen und kurz danach war die Grenze zu. Ich habe job und Wohnung alles im Januar schon gekündigt und wollte mich anfangen zu bewerben.
      Am 1.5 wollte ich eigentlich einreisen. Wenn das nicht klappt bin ich ab Juni auf der Straße. Wohnung in der Schweiz habe ich auch schon nur darf ich ohne Arbeitsvertrag nicht einreisen und wie ich hier lese für Vorstellungsgespräche auch nicht.
      Ich bin ein bisschen verzweifelt was ich jetzt machen soll.

      Lg
      Steffi
      Ich stand vorgestern Mit Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Meldebestätigung und allem an der Grenze und wurde abgewiesen. 1600km umsonst. Man braucht eine Arbeitsbewilligung seit letzter Woche, die gibt es nur persönlich in der Schweiz. Und auch nur für Leute im Gesundheitswesen momentan. Verlässlichste Quelle über den aktuellen Stand ist diese hier vom Staatssekretariat für Migration: sem.admin.ch/sem/de/home/aktue…ersonenfreiz%C3%BCgigkeit
      Habe das gleiche Problem wie Du, keine Wohnung hier mehr und dort laufende Kosten. Zum K...!
    • Neu

      1600 km? Woher kommst du wenn ich fragen darf?
      Warum hast du vorher nicht bei der Zoll Behörde angerufen?
      Da ich im Gesundheitswesen arbeite kann ich es nicht beurteilen, ich weiss das mein Arbeitgeber zurzeit keine Ausländer einstellen darf und kann. Ist zu riskant das das Scheitert.
      Ich finde es allemal eine Sauerei mit den grenzen, daran werden jetzt einige Existenzen und Beziehungen kaputt gehen, sowas interessiert den Staat nicht.
      Wenn alles vorbei ist und das normale Leben einkehrt für den Staat, werden viele noch ums überleben kämpfen müssen!

      Dann wird mit dem Finger auf uns gezeigt wenn wir in Insolvenz gehen müssen, sorry für den Ausbruch....aber ich bin auch Finanziell von der Krise betroffen und musste 2 Zügel Firmen beauftragen, dazu wurde mir jeweils 33% storno kosten abgezogen, seit corona sind die Gesetze irgendwie ausser Kraft getreten meines Gefühls nach. ||
    • Neu

      Also ich habe ja ein gewisses Verständnis dafür den Tourismus einzuschränken - das was in Deutschland passiert finde ich allerdings auch schon reichlich übertrieben (Kontrolle an den Landesgrenzen).

      Aber dass nun Migration faktisch verunmöglicht wird (die ja in erheblich kleinerem Umfang stattfindet als bspw. Transits oder LKW Fahrten), mag mir nicht so recht sinnvoll erscheinen. Am 1.5. sollte bei mir ein neuer Mitarbeiter aus den Niederlanden beginnen - kurz danach nochmal 2 aus Frankreich. Nach einem längeren Telefon mit den Kantonalen Behörden BE/ZH (also nicht das SEM) mache ich mir da gerade wenig Hoffnung, dass das bei uns vor Ort klappt. Da werden in einem ohnehin schon wirtschaftlich anspruchsvollem Umfeld die Pläne von Menschen und Unternehmen durcheinander gebracht. Ziemlich mühsame Situation...

      Ich bin nun dabei komplette Remotearbeitsplätze (Router, Drucker, ThinClient, Monitore, Notebook, Telefon, Handy, Kabelmaterial...) konfigurieren zu lassen und wollte sie als Stückgut ins Ausland liefern. Die LKW Fahrer sind ja offenbar weniger ansteckend als die neuen Mitarbeiter. Nun habe ich allerdings gerade erfahren (per Einschreiben!), dass eine der drei Personen nicht von zu Hause arbeiten möchte. Leider wurde vergessen mir mitzuteilen wie man sich das denn nun vorstellt und der Kontakt wird verweigert (jedenfalls erreiche ich niemanden).
      Interessante Variante Probleme zu lösen - bin gerade etwas hässig... oder in Schweizer Diplomatie: "erstaunt" über diesen wohl gewählten und doch "speziellen" Kommunikationskanal. Entweder bin ich nun kulant und zahle den Lohn für lau (für wie lange auch immer), ich vereinbare in gegenseitigem Einvernehmen einen späteren Stellenantritt oder aber man lässt es bleiben. Ich tendiere gerade zu Tor Nummer 3, habe mir aber angewöhnt immer noch ein Bier darüber zu trinken und eine Nacht zu schlafen, um irgendwie das Gute zu finden und zu verstehen - Meistens klappt das :thumbsup:

      WIe dem auch sei: In Phasen wie diesen finde ich, dass man beidseitig eine gewisse Flexibilität erwarten darf. Es muss für alle aufgehen. Und wenn ihr die Möglichkeit habt: Vielleicht könnt ihr auch aus dem Home Office die Stelle antreten (falls das euer Berufsprofil zulässt). Notfalls halt aus dem Gästezimmer von Freunden/Geschwistern/Eltern. Das ist nicht optimal und würde mich auch nerven, aber 1-2 Monate geht das bestimmt. Und der Umzug danach entschädigt ja 8)
    • Neu

      Hallo Zusammen,

      Ich freue mich diesen Forum gefunden zu haben! Fühle mich seit letzte Woche ziemlich alleine und nervös.
      Ich bin Schweizer und muss in April von Berlin in die Schweiz zurück ziehen. Die Wohnug ist schon längst gekündigt. Ich frage mich ob Deutsche Umzugsunternehmen überhaupt bei der Grenze durch kommen?
      Wird das wirklich als "gewerblichen Warentransport" anerkannt? Nicht als privat warentransport? "einen Warenlieferschein" wird es ja nicht geben.

      Ich habe die schweizer Behörde gefragt ob deutsche Umzugsunternehmen durch die Grenze dürfen, bekam heute diese unklare Antwort (typisch…), nähmlich die Ausnahmen von Grenzschliessung von sem.admin.ch/sem/de/home/aktue…einreiseverweigerung.html
      Und dazu: "Für Arbeiten in der Schweiz von einer Dauer von maximal 90 Tagen, ist momentan eine Meldebestätigung notwendig, somit also auch für Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens."


      Da haben die bestimmt die Anfrage falsch verstanden, oder? Oder müssen jetzt Umzugsunternehmen wirklich eine Meldebestätigung registrieren nur um am gleichen tag ein- und ausreisen zu dürfen?

      Es scheint es wird jede Woche härter. Ich verzweifle das ich noch eine Firma finde die mein Auftrag überhaupt annehmen wird…

      Was meint ihr?
    • Neu

      Farrid84 schrieb:

      1600 km? Woher kommst du wenn ich fragen darf?
      Warum hast du vorher nicht bei der Zoll Behörde angerufen?
      Da ich im Gesundheitswesen arbeite kann ich es nicht beurteilen, ich weiss das mein Arbeitgeber zurzeit keine Ausländer einstellen darf und kann. Ist zu riskant das das Scheitert.
      Ich finde es allemal eine Sauerei mit den grenzen, daran werden jetzt einige Existenzen und Beziehungen kaputt gehen, sowas interessiert den Staat nicht.
      Wenn alles vorbei ist und das normale Leben einkehrt für den Staat, werden viele noch ums überleben kämpfen müssen!

      Dann wird mit dem Finger auf uns gezeigt wenn wir in Insolvenz gehen müssen, sorry für den Ausbruch....aber ich bin auch Finanziell von der Krise betroffen und musste 2 Zügel Firmen beauftragen, dazu wurde mir jeweils 33% storno kosten abgezogen, seit corona sind die Gesetze irgendwie ausser Kraft getreten meines Gefühls nach. ||
      1600km weil ich ja wieder zurück musste. Samt meinem Umzugsunternehmen. Ich hatte eine Mail vom Zoll dass ich mit allen Unterlagen durch darf, aber die war scheinbar nichts wert. War in Thayngen.

      Das Kämpfen beginnt leider schon jetzt, für z.B. viele viele Menschen, Firmen und Läden hier!
    • Neu

      WardLittell schrieb:

      Hallo Zusammen,

      Ich freue mich diesen Forum gefunden zu haben! Fühle mich seit letzte Woche ziemlich alleine und nervös.
      Ich bin Schweizer und muss in April von Berlin in die Schweiz zurück ziehen. Die Wohnug ist schon längst gekündigt. Ich frage mich ob Deutsche Umzugsunternehmen überhaupt bei der Grenze durch kommen?
      Wird das wirklich als "gewerblichen Warentransport" anerkannt? Nicht als privat warentransport? "einen Warenlieferschein" wird es ja nicht geben.

      Ich habe die schweizer Behörde gefragt ob deutsche Umzugsunternehmen durch die Grenze dürfen, bekam heute diese unklare Antwort (typisch…), nähmlich die Ausnahmen von Grenzschliessung von sem.admin.ch/sem/de/home/aktue…einreiseverweigerung.html
      Und dazu: "Für Arbeiten in der Schweiz von einer Dauer von maximal 90 Tagen, ist momentan eine Meldebestätigung notwendig, somit also auch für Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens."


      Da haben die bestimmt die Anfrage falsch verstanden, oder? Oder müssen jetzt Umzugsunternehmen wirklich eine Meldebestätigung registrieren nur um am gleichen tag ein- und ausreisen zu dürfen?

      Es scheint es wird jede Woche härter. Ich verzweifle das ich noch eine Firma finde die mein Auftrag überhaupt annehmen wird…

      Was meint ihr?
      Stand Dienstag dieser Woche kommen Unternehmen durch, die einen Auftrag in der Schweiz annehmen. Andersrum kommen wir nicht hin. Mein Unternehmen war zumindest schon zweimal für Umzüge Schweiz nach Deutschland da in der letzten Woche.
    • Neu

      das ist krass, wo hat dir das Umzugsunternehmen nun dein Hausrat untergestellt?
      Hätte das Unternehmen über die Grenze dürfen? Oder warst nur du betroffen?
      Also scheiterte das ganze nur an dem Fehlen deiner Bewilligung, was für eine willkürliche Aktion.
      Du hast doch alles um den umzug nachzuweisen, das ist wirklich nicht ok.
      Hast du überhaupt noch eine Wohnung?
      War damals auch in thayngen....

      Da kann man so schnell Obdachlos werden in der jetzigen Situation, da sollte ein Riegel vorgesetzt werden das Arbeitsverträge, Umzüge, verbindliche Verträge noch ausgeführt werden dürfen!

      Alles andere was neu dazu kommt sollte abgelehnt bleiben, was kann der jenige der seinen Umzug vor Corona geplant hat nun für diese Misere jetzt? Nichts!
    • Neu

      Farrid84 schrieb:

      das ist krass, wo hat dir das Umzugsunternehmen nun dein Hausrat untergestellt?
      Hätte das Unternehmen über die Grenze dürfen? Oder warst nur du betroffen?
      Also scheiterte das ganze nur an dem Fehlen deiner Bewilligung, was für eine willkürliche Aktion.
      Du hast doch alles um den umzug nachzuweisen, das ist wirklich nicht ok.
      Hast du überhaupt noch eine Wohnung?
      War damals auch in thayngen....

      Da kann man so schnell Obdachlos werden in der jetzigen Situation, da sollte ein Riegel vorgesetzt werden das Arbeitsverträge, Umzüge, verbindliche Verträge noch ausgeführt werden dürfen!

      Alles andere was neu dazu kommt sollte abgelehnt bleiben, was kann der jenige der seinen Umzug vor Corona geplant hat nun für diese Misere jetzt? Nichts!
      Ja, es war unfassbar. Sie hatten den bescheid vom Bund offen in der Zollstelle und haben versucht zu interpretieren ob ich darf oder nicht. Und nach etlichem Hin und Her meinten sie: nein, sie können mich nicht reinlassen, da ich eine Aufenthaltsbewilligung brauche. Meldebstätigung vom Amt für Wirtschaft und Arbeit ist vor allem befristet, da man sich ja persönlich melden muss, was aber weder bei der Stadt noch beim kantonalen Migrationsamt momentan klappt. Es ist einfach auch viel unbedachte Bürokratie gerade dabei, die einen willkürlich treffen kann, scheint mir.

      Meine Sachen sind jetzt eingelagert, ich sitze die letzten Tage in meiner alten Wohnung ab und ziehe dann von Freunden zu Freunden.

      Aussage des Staatssekretariats, die haben eine Notfallhotline, vor 15.6. nicht damit rechnen, dass man rüber kommt. Auch wenn sich das natürlich jeden Mittwoch und Freitag in den Bundesentscheiden ändern kann! Einfach auf der SEM-Seite nachzulesen dann. Natürlich super schwer planbar wenn alle paar Tage ein neuer Entscheid kommen kann, der alles ändern kann.
      Kopf hoch allen Betroffenen! Es muss irgendwann Normalität einkehren und die Wirtschaft nicht noch weiter in den Ruin getrieben werden durch sinnlose Entscheide!