Angepinnt Corona Epidemie: Informationsaustausch

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    • Was heisst denn überhaupt, dieses „ins Leben zurück“? Ich war da nie raus, hab weiter gut gelebt, nur auf die eine oder andere Annehmlichkeit verzichtet, dafür andere gefunden. Ausserdem findet das Zurück doch gerade statt. Nur eben nicht holterdiepolter, sondern langsamer. Gerade weil niemand weiss, wie sich das Virus weiter verhält, ist es doch angebracht, Vorsicht walten zu lassen. In Peking gehen die Zahlen übrigens wieder hoch, in Japan wird eine zweite Welle befürchtet. Und die auch in Deutschland lokal angestiegenen Infektionen bei diversen Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer jeglichen Schutz ignorierten, sollten aufhorchen lassen.

      So wie die Massnahmen in der Schweiz und Deutschland durchgeführt worden ist das schon gut gewesen. Andere Länder hatten und haben noch mehr Einschränkungen. Und das leuchtende Beispiel Schweden leuchtet so gar nicht mehr, der dortige Obervirologe ist auch nicht mehr von seinem Weg überzeugt, nachdem die Infektionszahlen rasant steigen und die Wirtschaft auch ohne Lockdown runter geht. In den skandinavischen Nachbarländern wollen sie trotz historisch gewachsenen Beziehungen keine Schweden sehen in der nächsten Zeit. Urlaubsländer öffnen die Grenzen wieder für Gäste, nur eben nicht für die aus Schweden. Ich möchte nicht hören, was hier für ein Gezeter wäre, würde das so auch für Deutsche gelten.

      Das ist alles Jammern auf hohem Niveau. Aber so ist er halt der Deutsche.

      Und jetzt schnell zum Einkaufen nach drüben, bevor die Grenzen wieder zu sind. ;)
    • Ich finde auch, dass es langsam genug ist, mit den Massnahmen und überhaupt und sowieso dem ganzen drumherum!

      Hat sich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, wenn er rohes Hähnchenfleisch zubereitet, wie "hochgefährlich" das ist? Man soll die Hände gründlich waschen, die Arbeitsutensilien ausserdem und das Fleisch darf nur durchgegart verzehrt werden... Steht alles auf der Verpackung!
      Gestern ein Beispiel bei Kassensturz, einer MPA (62 Jahre) wurde die Stelle in einer Chirurgischen(!) Praxis gekündigt. Sie hat es gewagt den Vorschlag zu machen, einen Glasreiniger mit dem sie die Arbeitsflächen reinigen sollte, gegen ein wirksames Flächendesinfektionsmittel auszutauschen!
      Samstag bin ich mit dem ÖV unterwegs gewesen, wie immer. Im 1. Bus erklärte ein kleines Mädchen ihrem Bruder, die Piktogramme auf den Schildern vom BAG "So schützen wir uns im ÖV". Ein Symbol erklärte sie mit "Hände waschen" ... im Bus??? Ich muss ja schon lange über dieses Bildchen schmunzeln und warte darauf, dass im Bus Waschbecken installiert werden ;) . Es ist nicht eindeutig zu sehen, dass es Hände desinfizieren bedeuten soll.
      Dann im nächsten Bus wieder ein ganz spezielles Erlebnis, ein älterer Mann, der mich an der Bushaltestelle schon gefragt hat, welcher Wochentag denn sei, setzt sich vor mich und spuckt einfach neben sich in die Ecke im Bus!!!

      Meine Beobachtungen während dieser ganzen Corona Zeit, was ich im TV oder Radio gehört, gesehen oder selber an der vordersten Front erlebt habe und immer noch erlebe, lassen mich immer noch zweifeln an dem ganzen Spektakel, ehrlich gesagt. Ich denke, dass nur die Leute, die im Gesundheitsbereich zu tun haben, diese Zweifel nachvollziehen können...

      Beispiel aus Deutschland:
      Einkaufen nur mit Mundschutz möglich! Die Schwiegermutter meiner Freundin lebt im Altersheim, nach Wochen der Isolation durfte sie wieder von den Angehörigen besucht werden, nur mit Mundschutz! Zum Erstaunen meiner Freundin trug vom Pflegepersonal nicht einer einen Mundschutz !!! Obwohl es erwiesen ist, dass in diesem Bereich, die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist! Diese sicherlich nicht von den alten Herrschaften ausgeht...

      Beispiel aus der Praxis in Schweiz:
      Eine Patientin in unserer Praxis war sehr aufgebracht, dass wir für sie kein Händedesinfektionsmittel hatten und wollte sich bei der Gemeinde darüber beschweren. Schliesslich würde es jetzt überall herum stehen.

      Genau das ist der Punkt! Arztpraxen und Spitäler mussten zu Zeiten von Corona um Händedesinfektionsmittel, Schutzmasken, Einweghandschuhe regelrecht kämpfen! In unserer Praxis wurde ein Notlager angelegt, weil wir "Schutzausrüstung" und Desinfektionsmittel auf Zuteilung bekommen haben! In den Spitälern stelle ich mir das noch viel schlimmer vor! Die haben nun mal oberste Priorität und von den sogenannten Krankenhauskeimen möchte ich garnicht erst anfangen...
      Jetzt nach dem Lockdown und mit den Massnahmen zur "neuen Normalität" sind manche Geschäfte, Restaurants usw. mitunter besser ausgerüstet als eine Gesundheitseinrichtung, habe ich das Gefühl.
      Wir dürfen in der Praxis jetzt unseren Mundschutz öfter wechseln, Anweisung vom Chef! Die Vorräte können aufgebraucht werden und bis zur 2. Welle (wenn's die dann gibt...) wird es genügend Schutzausrüstung geben... Nun ja wenn es so ist, dann brauche ich meinen Einwegmundschutz (aus China) nicht mehr 4 Tage (1 Arbeitswoche) zu tragen! Falls es doch wieder eng wird mit den Masken, können wir sie im Geschäft Chicorée Fashion günstig einkaufen mit 50% Rabatt.

      Letzen Endes ist aus Corona meiner Meinung nach ein politischer Machtkampf geworden, gegen den wir "kleinen Lichter" uns mit Mundschutz, Visier und Händedesinfektionsmittel wohl nicht schützen können U+1f60c
      Man muss nur gut zu hören, es selbst mit eigenen Augen sehen, dazu braucht man kein Verschwörungstheoretiker sein, sondern nur aufmerksam durchs Leben spazieren!
      In der Hoffnung, dass die Schweiz bei der 2. Welle da nicht (noch mal, in dem Mass) mit macht, wie es Kaya Yanar zu sagen pflegt. Laut Radio würde man dann wirklich nur betroffene Gebiete zur Sperrzone erklären und nicht wieder die gesamte Wirtschaft lahm legen. Es bleibt also spannend auf der ganzen Welt. Vor allem, ob zur "neuen Normalität" doch noch ein "neues Bewusstsein" zum Vorschein kommt, bei dem Einen oder Anderen...

      In diesem Sinne passt auf Euch auf :thumbsup:
    • AnjaB schrieb:

      Ich finde auch, dass es langsam genug ist, mit den Massnahmen und überhaupt und sowieso dem ganzen drumherum!
      Genervt sind wohl die meisten - aber das Kritiseren lasse ich den Fachleuten. Ich bin einfach total happy, dass ich nach 13 Wochen mein Home Office verlassen habe. Und ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber: Ich geniesse sogar die abendlichen Geschäftsessen. Das hat also irgendwie auch etwas positives. Man merkt, dass vorher eben nicht alles schlecht war.

      AnjaB schrieb:

      Arztpraxen und Spitäler mussten zu Zeiten von Corona um Händedesinfektionsmittel, Schutzmasken, Einweghandschuhe regelrecht kämpfen!
      Ich hoffe es gibt hier drastische Konsequenzen auf allen Ebenen: In Politik, Unternehmen wie auch Medizin. Man hat die Vorratshaltung komplett schleifen lassen. Die ganzen Empfehlungen wurden nicht beachtet (waren mir auch gar nicht bekannt) und weitestgehend nicht umgesetzt - das betrifft auch meine Firma. Das darf sich so nicht wiederholen. Jetzt geht's um das Wunden lecken und daraus lernen.

      Aktuell gibt es hier denke ich keine Versorgungslücken mehr (und auch keinen Grund für 4-Tage Einwegmundschutz) und wir haben nun vorgesorgt und unser Lager gefüllt - gemäss dem Pandemieplan und den Empfehlungen. Wir haben extra mit der Bestellung das Ende des Lockdowns abgewartet, damit wir den kritischen Infrastrukturen nichts weg-kaufen. Jetzt ist es denke ich an der Zeit, dass man sich Kontrollmechanismen überlegt. Die Feuerlöscher werden schliesslich auch geprüft und alle X Jahre prüft jemand, ob die Notbleuchtung ausreicht. Kann ja alles kein Hexenwerk sein. Auf jeden Fall dürfen wir nicht wieder in das gleiche Schlamassel rennen.

      Ob denn das ganze Desinfizieren und Masken tragen wirklich hilft: Keine Ahnung (gilt auch für die Tracing App). Das überlasse ich echt den Fachleuten. Dass wir aber wegen so einem Mist das Leben unnötig einschränken und die Wirtschaft vor die Wand fahren (was dann irgendwie auch wieder zu Einschränkungen führt): Vollkommen überflüssig. Kostet ja fast nichts, kann man in Massen produzieren und lässt sich gut lagern...
    • Ich mache morgen etwas ganz Verrücktes 8o , ich fahre das erste Mal, seitdem ich in der Schweiz wohne, ins Büro um dort zu arbeiten, eventuell sind dort sogar Kollegen vor Ort, die das gleiche vorhaben, nach gut vier Monaten im Homeoffice kommt einem das schon fast surreal vor .
      Im Moment kann ich mir auch gar nicht vorstellen im alten Rhythmus von 5 Tage in der Woche 8 Stunden im Büro sein zu arbeiten und ich denke die meisten Kollegen denken auch so. Vermutlich wird man demnächst eher Präzens. als Homeoffice-Tage anmelden ;)
    • fillg1 schrieb:

      Ich mache morgen etwas ganz Verrücktes
      Das wird Dir wohl auch tatsächlich verrückt vorkommen. Ich hatte dazu in einem Blog etwas geschrieben, wie es mir erging. Viel Freude in der sich komisch fühlenden neuen Normalität. :)

      "Nach langer Zeit befand ich mich mal wieder außerhalb meines Hauses, außerhalb meines “befriedeten Bannkreises” wie Supermarkt, Arzt und Apotheke.( … ) Ich saß an diesem herrlichen Spätnachmittag im Schlosspark auf einer Parkbank. Dieser Augenblick kam mir in diesem Moment in einer gewissen Weise surreal vor. War ich jetzt der Statist inmitten eines Katastrophenfilms? Wann wird mich das Ordnungsamt ansprechen? Ich bin 50 Jahre, darf altersbedingt auf einer Parkbank eine kurze Rast einlegen? Zum Glück habe ich kein Buch dabei."
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Guten Morgen,

      mein Anliegen hat nur indirekt mit Corona zu tun:

      Hat jemand Zeit und Lust am Montag in den Zoo Zürich zu gehen?
      Ich habe 3 Eintrittskarten für Montag 20.7., die ich nicht umtauschen kann.
      Gekauft habe ich diese, weil meine Tochter mit Freund heute kommen wollte
      und wir das so vereinbart hatten. Jetzt ist ihr Auto aber in der Werkstatt und
      sie kommt erst Montag mittag zu hause weg!
      Damit natürlich zu spät für den Zoo.
      Wer Interesse hat auch evtl. nur für 1 oder 2 , bitte PN an mich, werde sie dann
      per Email versenden.

      Wünsche euch ein schönes Wochenende
    • Carpaccio schrieb:

      Nur eben nicht holterdiepolter, sondern langsamer. Gerade weil niemand weiss, wie sich das Virus weiter verhält, ist es doch angebracht, Vorsicht walten zu lassen.
      oh man, ich kann Deine Gedanken so gut nachvollziehen. :)
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.