Nachträgliche ordentliche Veranlagung, > 120k

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    • Nachträgliche ordentliche Veranlagung, > 120k

      Hallo,

      kurze Frage: ist eine Steuererklärung ("Nachträgliche ordentliche Veranlagung") in CH kompliziert, im Sinne "selbst erstellen"? Im Vergleich mit einer deutschen Steuererklärung im Falle eines Festangestellten?
      Die Situation ist relativ überschaubar: festangestellt in CH, nur dieses Einkommensquelle, keine Miet-, Aktien-, Auslands- und sonstige Einnahmen. Die einzige mögliche Komplikation: im Laufe des Jahres wurde Quellensteuer in drei unterschiedlichen Kantonen gezahlt.
      Was kostet die Steuererklärung in diesem Fall?
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      Ich hätte da noch eine andere Frage:

      Laut den Regelungen und Gesetzen im Kanton Zürich, wird von von alleine vom Steueramt aufgefordert eine "normale" Steuererklärung einzureichen, wenn dies zum ersten mal passiert.

      Ich weiss nun von Kollegen in Aarau, die angezeigt wurden, da sie diese Aufforderung nie erhalten haben und somit dachten, dass nichts gemacht werden muss. Wie ist das bei Euch gelaufen?

      Auch finde ich die Regelung etwas komisch erklärt... zuerst wird vom Bruttolohn geredet. Dann ein paar Sätze später vom "Einkommen nach Abzügen". Was gilt denn nun?

      Ich bin halt genau an der Grenze und der volle Brutto ist >120k, aber sobald man nur eines IHV oder AHV abzieht, bin ich schon wieder drunter... wiederum ist das Gehalt nach deren Abzug meiner Meinung nicht mehr der Bruttolohn ?(
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      Ich kenne einen Fall, da lief es so: zuerst hat der QS-Zahler beim Arbeitgeber angefragt. Ob man eine SE abgeben muss. Die Antwort war relativ unsicher, aber eher "Ja, fragen Sie beim Kanton. Tun Sie es bitte, da eine Strafanzeige möglich ist"

      Dann hat es paar Iteration gegeben, um festzustellen, welcher Kanton für zuständig ist - der QS-Zahler ist ja 3 Mal umgezogen.
      Zuständig war der letzte Kanton, der am 31.12. Nachdem die Frau vom Steueramt den elektronischen Lohnnachweis gesehen hat, hat sie mitgeteilt, dass der Steuerpflichtige doch eine SE abgeben muss. Alles lief per eMail, später kam die schriftliche Aufforderung.

      Also, automatisch ist da gar nix gelaufen. Vor allem wenn man paar Mal Kanton gewechselt hat und in keinem über 120k verdient hat. Aber in der Summe...
      Möglicherweise sieht es anders aus, wenn man die 120K in EINEM Kanton verdient hat
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      Ich habe die Aufforderung damals (Anfang 2017) von der Gemeinde bekommen, Gleichzeitig mit dem Formular und den Zugangsdaten
      die Steuererklärung online zu machen.
      War damals sehr verwundert, weil ich unter 120 k liege.
      Dann sagte man mir, dass wir dies machen müssen, da mein Mann die Rente aus Deutschland bekommt und diese dort nicht
      versteuert wird.
      Ich glaube aber, das liegt nicht nur am Kanton sondern auch an der Gemeinde!