Lohndumping

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    • Die Tatsache, dass man jemand mit „durchziehen“ muss ist immer nachteilig für den zahlenden Partner. Mit Lohndumping hat das jetzt weniger zu tun. So schlimm das auch ist, bleibt es ja doch ein negativer, letztendlich aber privater Umstand, der nicht auf den generellen Zustand in der Schweiz schliessen lassen sollte.
      Der Grossteil der Deutschen in der Schweiz verdient sicher entschieden besser als in der Heimat und ist in der Lage, sich ein finanzielles Polster zuzulegen. Das gelingt mir hier auch viel besser als früher in Deutschland. Ausnahmen gibt es allerdings immer und überall in der Welt, wie man an diesem Thread sehen kann.
    • wenn ich mal vergleiche verdiente ich in Deutschland so 1200 Euro weniger umgerechnet als in der schweiz.
      Klar verdient man in der Schweiz immer mehr in seinem Beruf, das steht nicht zur Debatte.

      Aber was bringt das ganze Geld wenn man mit der gesamt Situation nicht zufrieden ist,(keine Freunde und Familie etc)
      Vom Lohn her würde ich bleiben, aber rein vom Privat leben...Nein!
      Mein Rückblick auf das Jahr in der schweiz würde ich sagen, gute Erfahrung aber mehr muss nicht sein.

      Würde auch niemand abraten in die Schweiz zu gehen, beruflich und Privat.
      Man muss seine Erfahrungen machen, aber das Geld ist es mir nicht wert.
    • Farrid84 schrieb:

      wenn ich mal vergleiche verdiente ich in Deutschland so 1200 Euro weniger umgerechnet als in der schweiz.
      Klar verdient man in der Schweiz immer mehr in seinem Beruf, das steht nicht zur Debatte.

      Aber was bringt das ganze Geld wenn man mit der gesamt Situation nicht zufrieden ist,(keine Freunde und Familie etc)
      Vom Lohn her würde ich bleiben, aber rein vom Privat leben...Nein!
      Mein Rückblick auf das Jahr in der schweiz würde ich sagen, gute Erfahrung aber mehr muss nicht sein.

      Würde auch niemand abraten in die Schweiz zu gehen, beruflich und Privat.
      Man muss seine Erfahrungen machen, aber das Geld ist es mir nicht wert.
      Darf ich Dich fragen, wie bzw. weshalb Du in die Schweiz gekommen bist?
      Hat Dich ein Headhunter kontaktiert?
    • Vielleicht ist Deine Auswanderung noch gar nicht vorbei. Vielleicht ist die Schweiz nur der erste Schritt von Dir in der Welt gewesen. Weißt Du was in Deinem Leben noch an Ausland, an neuer Kultur kommt? Jedenfalls ist es Deine 1. Erfahrung und Du empfindest diese als negativ, obwohl es Auswanderungen gibt und gab, da würden sich die Menschen freuen und dankbar auf die Schultern klopfen, wenn sie nur von negativ sprechen könnten, weil in ihrer Geschichte alles so unfassbar schlimm, grausam und gerade noch dem Tod von der Schippe gesprungen, war. Meine erste Auswanderung in die Karibik war auch Mist auf ganzer Linie und es kamen noch viele weitere Auswanderungen, manche waren gut, manche waren extrem negativ, aber ich lebe und freue mich auf die nächste Auswanderung. :)
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Farrid Du bist enttäuscht, dass Deine 1. Auswanderung nicht geklappt hat! Das ist für mich völlig nachvollziehbar, zumal bei Dir noch eine kleine Familie dran hängt.

      Ich hatte mich 2009 erstmals in der Schweiz beworben, da war ich 43 Jahre alt, verheiratet, mein Sohn mit 22 aus dem Gröbsten raus, aber ich musste noch ein Auge auf ihn haben. Die Schweiz kannte ich überhaupt nicht, nur 1mal sind wir mit dem Auto durch gefahren als wir auf dem Weg in den Urlaub waren, keine Ahnung mehr wohin. Und ich hatte als brave berufstätige Hausfrau so eine super Bügelstation von Laura Star ;)
      Ich hatte 1 Bewerbung geschrieben und prompt an meinem Geburtstag einen Anruf von einer Personalvermittlung bekommen. Habe dann allerdings einen Rückzieher gemacht, es war noch nicht die Zeit.

      2010 begannen dann die Vorbereitungen für mein neues Leben, Scheidung 2012 und das Norwegenprojekt. Ich habe viel Zeit und Geld in Sprachkurse, Berufsanerkennung und Arbeitssuche vor Ort investiert. Nach einem 5wöchigen Aufenthalt in der dunklen Jahreszeit , musste ich erkennen, dass ich alleine als Frau keine Chance habe in Norwegen zu überleben. Ich hätte 3 Jobs haben müssen und ohne Auto wäre ich aufgeschmissen gewesen. Auf die wenigen sozialen Kontakte die ich in Norwegen hatte, konnte/wollte ich mich nicht verlassen. 2014 habe ich das Projekt Norwegen begraben, obwohl ich immer noch von dem Land fasziniert bin.

      Nun bin ich in der Schweiz, fühle mich wohl, trotz der Widrigkeiten im letzten Jahr und staune immer wieder, was aus mir geworden ist! Stück für Stück bin ich angekommen und hoffe, dass ich im nächsten Jahr die C-Bewilligung bekomme.
      Meine sozialen Kontakte, hauptsächlich zu Schweizern bauen sich so allmählich auf, 3 davon sind im Kurs 50+ vom Arbeitsamt entstanden. In jedem Schlechtem steckt also doch etwas Gutes! Das habe ich in den 6 Monaten ohne Job immer wieder erfahren.
      Ich hoffe irgendwann für mich die richtige, bezahlbare Alterswohnung gefunden zu haben. Denn Altersarmut ist auch ein Thema in der Schweiz! Ich möchte meinen Lebensabend später nicht im Altersheim verbringen, in keinem Land der Welt. Eher könnte ich mir noch eine Alten WG oder ein Mehrgenerationenhaus vorstellen...

      In diesem Sinne, viel Glück für den Neuanfang in Deutschland und wenn ich das richtig verstanden habe, seid Ihr bald zu viert ;)