60 Tage-Regel - zwei Themen / Anzahl Tage, was ist besser und Corona im Bezug auf 60-Tage

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    • 60 Tage-Regel - zwei Themen / Anzahl Tage, was ist besser und Corona im Bezug auf 60-Tage

      Hallo zusammen,

      ich habe lange mitgelesen, nun aber zwei Themen die ich im Forum nicht eindeutig oder gar nicht gefunden habe, bei einem ist es logisch, da aktuell. Meine Punkte/Fragen:

      1. Ich hab im letzten Jahr 97 Tage im Ausland gehabt aufgrund verschiedener Geschäftsreisen. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, aber falls ich die Bestimmungen richtig lese ist es doch so das eine Nichtrückkehr an z.B. nur 65 Tagen steuerlich besser ist als eine Nichtrückkehr an 97 Tagen, oder lese ich das falsch?

      2. Das ist mehr eine Frage in die Glaskugel.: Glaubt ihr das es eine Sonderregelung gibt aufgrund Corona, dass das ganze irgendwie angepasst wird?

      Freue mich auf Eure Rückmeldungen.... :CH:
    • Meine Glaskugel sagt:
      Das Steueramt hat keinen Deal mit dem Corona-Virus abgeschlossen. Ich wüsste daher spontan nicht, was genau angepasst werden sollte.

      Ich war in meinem letzten Job auch häufig auf Projekten im Ausland. Weiterhin Schweizer Arbeitsvertrag & Lohn, am Wochenende meist nach Hause gekommen. Da der Kunde aber Rechnungen von unserer deutschen Niederlassung bezahlte, ergab sich eine spezielle Konstellation, dass ich 2 Steuererklärungen auszufüllen hatte: 1x DE und 1x CH. Obwohl es Unterstützung durch EY gab, war der Aufwand der Aufsplittung hoch, der Aufwand Buch über die Reisen zu führen (wann entgeldliche Arbeit, wann Meeting/Schulung, wann Rückreisen), und dann die Steuern & Abgaben in DE höher als die "Ersparnis" in CH. d.h. ich wäre schlechter gefahren, wenn mein Arbeitgeber die Differenz nicht übernommen hätte. Ach ja, und der Steuerbescheid dauerte 10 Monate für DE und ganze 14 Monate in der Schweiz.
      Meine Kollegen haben die gleiche Erfahrung mit Dänemark gemacht.
    • Danke für deine Antwort. Glaskugel hab ich mir schon gedacht, eigentlich hab ich mich grade gefragt warum ich diese Frage überhaupt gestellt habe.

      Ich bin seit bestimmt 10 Jahren Gre-3-a "Profiteur", ich hatte aber immer so zwischen 65 und 75 Tagen und hab mir gross keine Gedanken gemacht. Nun aber mit fast 100 Tagen und einem Hinweis eines Freundes der sich aber nicht im Detail auskennt, kam die Frage auf warum man steuerlich, und dann auch finanziell, besser gestellt ist wenn man nur 65 Nichtrückkehr-Tage hat, wie wenn man 100 Nichtrückkehrtage hat. Die Erläuterung im Text liest sich für mich so:

      Die Nichtrückkehrtage müssen in D versteuert werden. Alle anderen Tage in der Schweiz. Da der Steuersatz in D ja viel höher ist, ist es letztlich besser nur knapp mehr als 60 Tage zu haben. Mir fehlt die Logik dahinter, auch wenn es im Text erklärt ist, somindest so wie ich es verstehen. Oder verstehe ich es falsch?

      Die Bearbeitungsdauer war bei mir immer recht zügig eigentlich. Bestätigung der Formulare innerhalb 14 Tage. Bescheid nochmal 14 Tage. Deutsche Steuer hab ich immer so weit wie möglich rausgezögert. Finanzamt hat auch immer gut gearbeitet und die Dokumente waren immer relativ schnell da. Also ich hab mit den Behörden da keine schlechten Erfahrungen gemacht...und vom Aufwand her: Ich hab halt immer längere Reisen am Stück, 6-8 mal pro Jahr zwischen 7 und 20 Tagen, da sind es dann nicht soviel Dinge die man notieren muss. Dazu fliege ich meistens, sprich ich schau einfach auf meinem Meilenprogramm wann ich geflogen bin...

      Gruss