Erfahrungen mit Umzugsgut

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    • Erfahrungen mit Umzugsgut

      Hallo erstmal an alle,

      Sobald sich die Situation mit Corona etwas beruhigt hat, habe Ich vor mein Umzugsgut aus Deutschland in die Schweiz zu bringen. Ich weiß das Ich dafür das Dokument 18.44 benötige sowie eine Liste des Umzugsgutes.
      Nun zu meinen Fragen:
      Wie genau muss diese Liste sein? Reicht beispielsweise Besteck oder muss ich das genauestens aufzählen? (Also 5 x Gabel etc.?)
      Ist es wichtig alles geordnet in beschriftete Kartons zu verpacken,aktuell ist es in meiner Garage in Deutschland alles durcheinander in Kartons gepackt. Also die Frage: Schauen die vom Zoll genauestens in meinen Sprinter und in alle Kartons und zählen nach ob das 1zu1 stimmt mit meinen Angaben oder prüfen was anderes? Wie waren eure Erfahrungen, wird einfach abgestempelt oder genauestens geprüft?
      Hab Ich noch was für den Umzug vergessen bzw. Gibt es noch etwas zu beachten?

      Viele Grüße
      Lisa
      :CH:
    • Es hängt vom Zollbeamten ab. Sie machen es tagtäglich. Und wenn sie das Gefühl haben, dass etwas von der Norm abweicht oder sie andere Verdachtsmomente haben, dann machen sie Stichproben.
      5 Gabeln oder 17 Paar Schuhe muss nicht drauf stehen. Aber schon für Dich selbst wäre es gut, wenn es heisst "Karton 8: Töpfe, Pfannen, Kochutensilien" - wollen sie das sehen, dann kannst du nach Karton 8 suchen.
      Umfang & Wert muss zu Deiner Lebenssituation passen. Wenn eine 21-Jährige plötzlich 3 Autos, 5 Fernseher und 15 Kartons Spirituosen einführt, wird wahrscheinlich nachgefragt. Wenn es die 17 Paar Schuhe sind, dann womöglich nicht.
      Wenn ich die Schilderungen aus dem Freundeskreis höre, kam es auch zu Stichproben, dass eine beliebige hintere Kiste geöffnet und auf der Liste geschaut wurde, ob es dort vermerkt ist. Und auch, wie neuwertig zB der Fernseher oder die Verpackung der Couch ist. Wenn die Vermutung nahe lag, dass es Neuware ist, wurde der Kaufbeleg als Nachweis verlangt.
      Beim Auto selbst wird näher drauf geschaut, weil dieses mit den Zollunterlagen später auch angemeldet werden muss.
      Ich selbst hatte den Grossteil von einem Umzug-Unternehmen transportieren lassen, bei denen nur die Papiere aber nicht die Kartons etc. kontrolliert wurde. Und meine "Teil-Einfuhr" im eigenen Auto wurde nur durchs Fenster und offene Kofferraumklappe kurz betrachtet (und natürlich die Liste überflogen & abgestempelt).
    • Hoi,

      eine grobe Liste reicht aus. Am besten machst strukturierst Du auch die Liste:
      1. Küche
      - Töpfe
      - Geschirr
      - Besteck

      2. Wohnzimmer
      - 1 Sofa
      - 1 Fernseher
      - 8 Kisten Bücher

      etc.

      Wir haben den Umzug selber gemacht und bei uns hat sich der Zoll für GAR nichts interessiert. Einfach Stempel drauf und weiter fahren. Aber wie Erdenblume schon richtig meinte, wenn etwas merkwürdig scheint oder der Grenzwächter sich mal die Beine vertreten möchte, kann es zu einer detaillierteren Kontrolle inklusive Wiegen der Fahrzeuge kommen. Also am besten nicht die zulässige Gesamtladung überschreiten, da verstehen die keinen Spass.
    • bei mir lief das auch immer so ab, von DE nach CH und von CH nach DE.
      Das einzigste was die Zöllner immer mehr kontrolliert haben als das Auto war meine Katze.

      Ob alle Impfungen gemacht wurden, gechipt etc, EU-Pass vorhanden....
      Aber nur falls du eine Katze oder einen Hund besitzt, sonst ist das natürlich unrelevant.

      Auto wird auch noch drauf geschaut, es sollte nicht unter 6 Monate in deinem Besitz sein, und kein Leasing oder noch Finanziertes Auto.
      Das kannst du nämlich nicht anmelden in der schweiz, der Brief wird da das Problem sein.
      Ich hatte mein KFZ kurz vorher bei der Bank umgeschuldet, somit den Brief erhalten und gut wars.

      Gesamtladung ist wichtig, aber wurde nie kontrolliert, weder auf Schweizer noch auf Deutscher Seite.