Rückkehr nach Deutschland und neu anzufangen?

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    • Rückkehr nach Deutschland und neu anzufangen?

      Hallo erst mal. Ich bin in einer grossen Zwickmühle.
      Zuerst zu meinem Werdegang. Ich habe in der Schweiz studiert und bin gerade mal wieder auf Stellensuche im Bereich Kommunikation und Marketing. In den letzten zwei Jahren habe ich einige Praktika gemacht.
      Und dabei waren diese nicht durchweg positiv. In zwei Praktika wurde mir komplett etwas anderes angeboten, als ich schliesslich gemacht habe. Im letzten Praktikum wurde ich von einem Chef beleidigt und herunter gemacht und war die Ausländerin, die nichts versteht.
      Es waren bullshitjobs, die ich in den letzten Jahren hatte.
      Jetzt zu meinem Problem : Ich habe arbeitserfahrung, traue mir aber nicht mehr zu zu arbeiten, weil ich nichts gelernt habe. Und ich bin seit zwei Jahren ununterbrochen am Bewerbungen schreiben. Ich bekomme einfach keine Stelle, und wenn dann bullshitjobs.

      Jetzt bin ich überfragt, was ich tun soll. Ich würde gerne hier bleiben, obwohl ich keine Ersparnisse habe und mein Freund im Moment alles zahlen muss. Das geht bereits seit Jahren so. Ich dachte immer, dass ich mit einem Schweizer Abschluss etwas anfangen kann.

      Ich bin am überlegen, ob ich aufgeben soll und zurück nach Deutschland zu gehen. Ich habe keine Lust mehr auf schlechte arbeitserfahrung und will endlich mal wieder anerkannt werden. So als Person.
      Deshalb habe ich mir überlegt, alles hier mir zu lassen und eine neue Ausbildung zu machen. Etwas was ich von Grund auf lernen kann. Endlich eigenes Geld verdienen und nicht dauernd um Zahlungsaufschub und kurz vor der betreibung zu sein.

      Ich war in Kontakt mit berufsberatung, aber die konnten mir auch nicht helfen. Ich will einfach Meinungen einholen.
    • Carlina schrieb:

      Hallo erst mal. Ich bin in einer grossen Zwickmühle.
      Zuerst zu meinem Werdegang. Ich habe in der Schweiz studiert und bin gerade mal wieder auf Stellensuche im Bereich Kommunikation und Marketing. In den letzten zwei Jahren habe ich einige Praktika gemacht.
      Und dabei waren diese nicht durchweg positiv. In zwei Praktika wurde mir komplett etwas anderes angeboten, als ich schliesslich gemacht habe. Im letzten Praktikum wurde ich von einem Chef beleidigt und herunter gemacht und war die Ausländerin, die nichts versteht.
      Es waren bullshitjobs, die ich in den letzten Jahren hatte.
      Jetzt zu meinem Problem : Ich habe arbeitserfahrung, traue mir aber nicht mehr zu zu arbeiten, weil ich nichts gelernt habe. Und ich bin seit zwei Jahren ununterbrochen am Bewerbungen schreiben. Ich bekomme einfach keine Stelle, und wenn dann bullshitjobs.

      Jetzt bin ich überfragt, was ich tun soll. Ich würde gerne hier bleiben, obwohl ich keine Ersparnisse habe und mein Freund im Moment alles zahlen muss. Das geht bereits seit Jahren so. Ich dachte immer, dass ich mit einem Schweizer Abschluss etwas anfangen kann.

      Ich bin am überlegen, ob ich aufgeben soll und zurück nach Deutschland zu gehen. Ich habe keine Lust mehr auf schlechte arbeitserfahrung und will endlich mal wieder anerkannt werden. So als Person.
      Deshalb habe ich mir überlegt, alles hier mir zu lassen und eine neue Ausbildung zu machen. Etwas was ich von Grund auf lernen kann. Endlich eigenes Geld verdienen und nicht dauernd um Zahlungsaufschub und kurz vor der betreibung zu sein.

      Ich war in Kontakt mit berufsberatung, aber die konnten mir auch nicht helfen. Ich will einfach Meinungen einholen.
      Liebe Carlina

      es tut mir leid, was Dir da passiert ist.
      Ich habe auch Kommunikation/Marketing studiert und habe auch Glück gehabt, diese Branche ist generell schwierig.
      Hast Du es bereits in Zürich versucht? Da spielt sich hauptsächlich die Schweizer Medienlandschaft ab. Weiterhin viel Glück.
      Ich bin jetzt seit 2 Monaten wieder zurück in Deutschland (ich habe geheiratet).

      VG
      Katy
    • Carlina schrieb:

      Kommunikation und Marketing

      Guten Morgen, mit dieser Expertise kannst Du sehr viel Geld verdienen, wenn Du fit bist. Gerade jetzt im Virenzeitalter sind viele Unternehmen hilflos, sich aus ihren eingefahrenen Strukturen zu lösen, sich der neuen Realität, die wir nun mal haben, anzupassen; ihr Marketing zu transformieren und gleichzeitig zu optimieren. Ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit einem Vertriebsleiter von einer Brauerei. Sein Auftreten habe ich als arrogant und dumm analysiert. Ein Herr Oberwichtig, der der Meinung ist, 500 Gastronomiebetriebe damit bei der Stange zu halten, in der neuen Lage, indem man die Kunden einfach mal besucht, ohne etwas konkretes, die bloße Anwesenheit, "Wir sind ja die Allergrößten" blabla. Wenn Du fit bist, dann schreibe Unternehmen an und mache sie auf die neue Situation des Marketings aufmerksam, jetzt, im gerade begonnen Zeitalter der Hygiene. Schreibe nicht die Marketingabteilungen der Firmen an, schreibe die Eigentümer der Firmen an, die Geschäftsleitung. Frage, ob die entsprechende Abteilung bereits Konzepte erstellt hat; die Du liefern kannst. Stell Dir vor, Du hast die Aufgabe ein hochwertiges, punktgenaues, einzigartiges und kreatives Produkt zu vermarkten: DICH :)
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Carlina schrieb:

      Hallo erst mal. Ich bin in einer grossen Zwickmühle.
      Zuerst zu meinem Werdegang. Ich habe in der Schweiz studiert und bin gerade mal wieder auf Stellensuche im Bereich Kommunikation und Marketing. In den letzten zwei Jahren habe ich einige Praktika gemacht.
      Und dabei waren diese nicht durchweg positiv. In zwei Praktika wurde mir komplett etwas anderes angeboten, als ich schliesslich gemacht habe. Im letzten Praktikum wurde ich von einem Chef beleidigt und herunter gemacht und war die Ausländerin, die nichts versteht.
      Es waren bullshitjobs, die ich in den letzten Jahren hatte.
      Jetzt zu meinem Problem : Ich habe arbeitserfahrung, traue mir aber nicht mehr zu zu arbeiten, weil ich nichts gelernt habe. Und ich bin seit zwei Jahren ununterbrochen am Bewerbungen schreiben. Ich bekomme einfach keine Stelle, und wenn dann bullshitjobs.

      Jetzt bin ich überfragt, was ich tun soll. Ich würde gerne hier bleiben, obwohl ich keine Ersparnisse habe und mein Freund im Moment alles zahlen muss. Das geht bereits seit Jahren so. Ich dachte immer, dass ich mit einem Schweizer Abschluss etwas anfangen kann.

      Ich bin am überlegen, ob ich aufgeben soll und zurück nach Deutschland zu gehen. Ich habe keine Lust mehr auf schlechte arbeitserfahrung und will endlich mal wieder anerkannt werden. So als Person.
      Deshalb habe ich mir überlegt, alles hier mir zu lassen und eine neue Ausbildung zu machen. Etwas was ich von Grund auf lernen kann. Endlich eigenes Geld verdienen und nicht dauernd um Zahlungsaufschub und kurz vor der betreibung zu sein.

      Ich war in Kontakt mit berufsberatung, aber die konnten mir auch nicht helfen. Ich will einfach Meinungen einholen.
      Liebe Carlina

      Das tut mir leid zu hören, was du erlebt hast. Ich muss sagen, dass ich im Moment auch wahnsinnig in der Zwickmühle bin.

      Ich habe ein dreiviertel Jahr lang eine Fernbeziehung mit meinem Freund geführt, er ist Schweizer und wohnt im Berner Oberland. Aufgrund der geschlossenen Grenzen im Frühjahr haben wir uns fast 2,5 Monate nicht gesehen, jedoch habe ich kurz vor der Grenzschliessung tatsächlich einen Job ergattern können. Leider wurde mir nun vor 2 Wochen in der Probezeit gekündigt und ich muss sagen, dass meine Zukunftssicht angeht, wirklich nicht optimistisch ist. Es war vor Corona schon schwer im HR etwas zu finden, französisch/italienisch spreche ich nicht, die HR Fachfrau mit eidg. Fachausweis oder Sachbearbeiter Weiterbildungen kann ich leider ebenfalls nicht vorweisen und ja.. Ich bin auch sehr in der Zwickmühle, ob ich zurück in den Schwarzwald gehen soll, obwohl ich erst 3 Monate nun in der Schweiz bin aber ich will einfach nicht in die Langzeitarbeitslosigkeit reinrutschen geschweige denn auch meine berufliche Richtung aufgeben und mich "nur" als Verkäuferin o.ä. bewerben.
      Im Moment bin ich natürlich auch komplett auf meinen Freund angewiesen, der nun alles zahlt, wofür ich absolut dankbar bin.

      Ja, weiss leider auch nicht, was ich im Moment machen soll. So haben wir uns beide das zusammen ziehen auch nicht vorgestellt! ;(
      Was sagt denn dein Freund dazu, dass du abwägst eventuell zurück nach Deutschland zu gehen?

      Liebe Grüsse!
    • Nicht so schnell entmutigen lassen meine Damen. Es ist eine schwierige Zeit - ohne Frage. Aber Ehrgeiz zahlt sich immer aus - irgendwie. Und nach ein paar Wochen sollte man nicht schon über Langzeitarbeitslosigkeit nachdenken. Das bremst nur.

      Seht alles was euch passiert als Chance für etwas Neues. Und dann klappt das schon.
    • Hi,

      jeder Mensch ist individuell und hat seine eigene Geschichte und Beweggründe, wohin es ihn zieht.
      Ich selbst würde an deiner Stelle gucken, dass du eine gute Stelle findest, die dir auch eine gesunde Erfahrung bringt.
      Glaub mir, so kommst du besser voran, statt mit "Bullshitjobs".

      Wenn du dann paar Jahre Erfahrung gesammelt hast, kannst du auch einfacher in der Schweiz zeigen, "Hey ich bin die richtige Person für den Job!".
      Ich selbst habe von Deutschland aus Bewerbungen gesendet, und habs gelassen, da diese eher jemand mit mehr Erfahrung wünschen.

      Meine Freundin ist Schweizerin und die hat genauso viel Respekt, vor jeden Anderen der einen Job in seinem "Gebiet" nachgeht.
      Unabhängig ob man diesen Job in DE, CH, oder wo auch immer ausführt und darauf kann ich stolz sein, dass
      ich eigenständig mein Geld verdiene, statt einem auf der Tasche zu liegen und als der Unerfahrene durchzugehen.

      Wie Cäser schon sagte:
      Lieber der erste in irgendeiner Provinz, statt der letzte in Rom.