Fahrzeug als Umzugsgut oder nicht? (Leasing auf Eltern)

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      Hallo zusammen,

      ich werde voraussichtlich ab Oktober einen neuen Job in der schönen Schweiz starten :CH: .

      Gerade verschaffe ich mir ein Überblick was es zu beachten gilt hinsichtlich Umsiedlung aus Deutschland. Ein wesentlicher Knackpunkt für mich scheint dabei die Regelung für PKWs zu sein ( >6 Monate zugelassen auf einen).
      Das Auto was ich derzeit fahre läuft zur Zeit als Leasing über meine Mutter (sie ist als Halter im Fahrzeugschein eingetragen).
      Da es sich um ein Leasing handelt fällt die Variante einer Anmeldung in CH aus, bzw. wenn dann müsste ich das Auto vorher aus dem Leasingvertrag rauskaufen. Ich hatte hier ein Thread gelesen, wo versucht wurde das Leasing von einer CH Leasingbank weiterführen zu lasen, leider ohne Ausgang der Sache.


      Ich hatte gelesen, es ist u.U. möglich dass meine Mutter ein Brief aufsetzt, wo bestätigt wird dass ich ganze Zeit schon der hauptsächliche Fahrer bin. Dann könnte ich mit Formular 15.30 zumindest bis zu 2 Jahre unverzollt das Fahrzeug nutzen? Aber wenn ich es richtig verstehe müsste ich es spätestens nach 12 Monaten dann Ummelden, was wegen Leasing nicht geht?


      Was sind unter diesen Umständen die besten Möglichkeiten, um möglichst Kostengünstig aus der Sache herauszukommen?



      Grüße,

      Metti
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      Hoi,

      da gibt es einige Probleme, die ich sehe:

      1. Ja, mit beiden Fahrzeugbriefen und einen Schreiben Deiner Mutter, das bestätigt, dass Du der Hauptfahrer warst und jederzeit das Fahrzeug auf Dich ummelden darfst, solltest Du es problemlos einführen können
        1. Den zweiten Fahrzeugbrief erhältst Du allerdings nur, wenn Du das Auto aus dem Leasing auslöst
      2. Du musst auch abklären, was die KFZ-Versicherung mitmacht. Selbst wenn das Auto noch in Deutschland bei Deiner Mutter angemeldet ist und wahrscheinlich auch über sie versichert, kann die Versicherung trotzdem den Schutz kündigen wenn das Fahrzeug in die Schweiz überführt wird bzw. sich dauerhaft dort aufhält.
      Meiner Meinung nach, hast Du folgende Optionen:
      1. Deine Mutter geniesst das Auto und Du schaffst Dir in der Schweiz ein neues an.
      2. Du schuldest das Auto über einen Bankkredit um und führst es in die Schweiz ein. Hier musst Du dann natürlich den Kredit bei deiner Bank der Wahl in Deutschland abstottern
      Viel Erfolg
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      Hoi Metti

      MotU hat bereits alles wesentlich sehr gut zusammengefasst. Nur noch ein kleiner Nachtrag: Auch beim herauslösen aus dem Leasingvertrag bleibt das Problem mit den 6 Monate. Wenn das Fahrzeug beim Umzug weniger als 6 Monate auf dich oder deine Mutter zugelassen ist. Kannst du es zwar für zwei Jahre steuerfrei in der Schweiz bewegen, aber bei einer definitiven Einfuhr würden das Automobilsteuer und Mehrwertsteuer anfallen.

      Schöne Grüsse
      Maik
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      Nur um es noch zu ergänzen: Die Frage der Einfuhr (ob direkt oder in zwei Jahren) löst ja nicht die zulassungsrechtlichen Aspekte. Wenn ein Fahrzeug dauerhaft in einem Land genutzt wird, muss es auch dort zugelassen (oder hier: eingelöst) sein. Das geht in der Konstellation Leasing im Ausland regelmässig nicht.

      Weiter schreiben wohl die meisten Leasingbedingungen vor, dass das Fahrzeug im vereinbarten Land zugelassen und versichert werden muss.

      Punkt 2 von MotU: Vielen Banken in Deutschland hinterlegen bei einem Autokredit den "Brief" (Zulassungsschein Teil 2).Das kollidiert dann mit der Ausfuhr, da der Brief bei einer Einlösung in der Schweiz wertlos wird.

      Daher dürfte der Vorschlag 1 wohl der passende sein.