Neubeginn - Beruf und Privatleben in der Schweiz

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    • Neubeginn - Beruf und Privatleben in der Schweiz

      Grüezi mitenand,

      auf diese Art und Weise hoffe ich, dass ich von euch Unterstützung und Hilfe erhalte, da ich aktuell nicht weiß, welche weiteren Schritte sinnvoll sind, um in die Schweiz auszuwandern.

      Ich bin Akademikerin (BWL und Master of Business Administration) und habe neben meiner Berufserfahrung von 4 Jahren im IT-Umfeld auch Kenntnisse als Werkstudentin gesammelt. Mein Praxissemester durfte ich bei der Scintilla AG in Solothurn absolvieren im Jahre 2012 und konnte somit das Land kennen und lieben lernen. Eben auch, da ich bei einer Gastfamilie gelebt habe.

      Seit 2016 habe ich immer schon geschwärmt beruflich in der Schweiz Fuß zu fassen. Während der Bewerbungmarathons hatte ich bisher nicht wirklich Glück mit Vorstellungsgesprächen. Selbst im letzten Jahre habe ich dann erfahren von einem Personaler, dass die Schweizer Bürger bevorzugt werden im Vgl. zu den Bewerben der EU. Um mich weiterzubilden und interessanter zu sein habe ich mich als zertifizierter Scrum Master qualifiziert. Auch die Jobportale der Schweiz habe ich mich vorallem jetzt auf jobs.ch fokussiert. Gibt es weitere Jobportal-Foren, die vielversprechend sind?

      Aktuell habe ich mich von meinem jetzigen Arbeitgeber in Oberfranken getrennt, da die Chemie nicht gestimmt hat. Diesen Zeitpunkt möchte ich nun nutzen, sodass ich von Oberfranken aus nur Bewerbungen für ausgeschriebene Stellen in der Schweiz nutze. Da es schleppend voran geht, habe ich nun mit drei Personaldienstleister bzw. Vermittler Kontakt aufgenommen. Mir ist klar, dass es nicht das Beste ist, dennoch habe ich das Gefühl, dass es sehr schwer wird noch im Jahre 2020 einen Job zu finden. So langsam bin ich wirklich etwas verzweifelt und habe Mühe die reinkommenden Absagen wegzustecken

      Ich wäre sehr dankbar, wenn Erfahrene mir Tipps geben könnten, wie ich meine Chancen erhöhen könnte. Zum Beispiel habe ich mir überlegt, dass ich 3 Monate nutze in die Schweiz zu gehen und von dort aus Bewerbungen zu schreiben. Würde dies meine Chancen erhöhen einen Job zu erhalten? Weitere Ideen fallen mir einfach nicht ein und hoffe, dass ich hier viele Informationen bekomme.

      Ich freue mich auf Anregungen, Tipps und Erfahrungswerte. Vielen herzlichen Dank schon vorab für das Teilen :)

      Viele Grüße, Marie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von riedlbaeuerin ()

    • riedlbaeuerin schrieb:

      Zum Beispiel habe ich mir überlegt, dass ich 3 Monate nutze in die Schweiz zu gehen und von dort aus Bewerbungen zu schreiben. Würde dies meine Chancen erhöhen einen Job zu erhalten?
      Willkommen im Forum :) Deine Idee ist gut und sie ist universell, im Prinzip auf jedes Land anwendbar, für das man nicht schwerste Visumsregeln hat. Zudem spräche für diese Deine Idee Deine Vorkenntnis mit dem Praktikum in der Schweiz. Bei einer Elektronikfirma, interessant :) Dachte in CH gibt es nur Elektrofirmen im Bereich Armbanduhren :P Wie ich die wirtschaftliche Entwicklung einschätze, bezogen auf Deine Frage Job noch in 2020, da wird es in den deutschsprachigen Ländern keinen all zu großen Unterschied geben. Täglich werden Leute gefeuert und täglich werden Leute neu eingestellt; trotz Insolvenzwelle Pandemie. Wenn Du vor Ort bist, kannst Du einmal den "kurzen Dienstweg" nutzen, schneller auf frische Angebote eingehen oder einfach mal anklopfen =O und zum anderen kannst Du bei Einstellungsgesprächen den möglichen Arbeitgebern mit Deiner beruflichen Expertise vielleicht Ideen/Logiken/Visionen für ihre Firma aufzeigen, wie sich ganze Abteilungen durch die Pandemie 2020 umstrukturieren, umstrukturieren müssen, die überleben wollen und das auch können, sofern Sie nicht als Kleinkünstler unterwegs sind. Ich wünsche Dir viel Erfolg und bleibe uns erhalten.
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • @riedlbaeuerin
      Kann da nur sagen, beißen, beißen, beißen.
      Irgendwann öffnet sich eine Tür, wenn man sich bemüht und viele Bewerbungen raussendet.

      Ich kenne nicht die Nachfrage zu deinem Gebiet in der Schweiz,
      allerdings sind viele Absagen nicht ungewöhnlich.

      Besser wäre es natürlich, wenn du nicht den Druck zum Wechseln hast.
      D.h. wenn du eine Beschäftigung in DE nachgehst und sozusagen am längeren Hebel sitzt, ohne Druck zu haben, dass du schnell was finden sollst.

      Derzeit ist es auch überall schwieriger, da viele Projekte zurückgestellt werden und man über jeden Cent da Gedanken machen muss (Corona).
    • danke @Amadeus und @LilaZahnpasta für eure Rückmeldung

      Seit 2016 bin ich mit meinem Master-Studium fertig und der Arbeitsmarkt ist seither immer nicht rosig und einfach herausfordernd einen Job zu finden. Geduld ist das Stichwort, das man haben muss. Absagen bei Deutschen oder Schweizer Unternehmen sind gängig. Welcher Kanton in der Schweiz... da bin ich offen und flexibel. In der heutigen Zeit hat man sehr mit Mobbing zu tun, sodass ich mich auch von den jetzigen Arbeitgeber getrennt habe.

      Aktueller Stand ist, dass ich via Online-Portal mit einer Schweizerin in Kontakt getreten bin, die Unterstützung im Haushalt als auch beim Aufbau ihres Gewerbes jmd sucht. Nach Video-Konferenzen werde ich am Wochenende sie besuchen und wir schauen, ob ein gemeinsames Leben unter ihrem Dach möglich ist. Denke das wäre der erste Schritt in die Schweiz zu kommen und außerdem könnte ich bei den Bewerbungen eine schweizerische Anschrift nennen, wo ich tatsächlich auch wohnen würde.