Städte-Ranking 2020

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    • Der erste Platz gebührt zum zehnten Mal in Folge Zürich. Nirgends lebt es sich besser, keine Stadt hat mehr zu bieten. Hier gibt es alles im Überfluss: eine grosse ­Auswahl an Bars und Restaurants, See- und Flussbäder, ein breites Kulturangebot, ­Designerboutiquen und Warenhäuser, gute Verkehrsinfrastruktur und obendrauf viele interessante Stellen sowie etliche schöne, wenn auch oft teure Wohnungen.

      Krass! Hätte ich aber auch getippt. Und Genf. Wobei ich allerdings unsicher bin in der Bewertung, wie sich Städte im Pandemie-Zeitalter verändern, weil mehr Menschen wieder aufs Land ziehen, um mögliche Lockdowns entspannter zu verbringen, Home Office wird eine feste Größe in der Arbeitswelt. Und die Lockdowns werden kommen und schwarz betrachtet über einen etwas längeren Zeitraum nicht nur wegen Viren. Aktuell freue ich mich in einer "Stadt" mit 8.600 Einwohnern in Ost-Deutschland zu verbringen zu "überwintern". Hier ist so gut wie NIX. Auch wenn mich die Menschen hier immer wieder überraschen, wie entspannt die Allermeisten - die ich so auf der Straße und in Lokalen aus der Distanz betrachte - mit den Hygiene-Maßnahmen umgehen. Im Supermarkt ist die Maske ätzend durch die Wärme und die Klimaanlagen der Märkte können nicht weiter runtergekühlt werden wegen der Aerosole, was man alles so lernt :S :S Glückwunsch Zürich :)

      Winke
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Danke für den Link @MotU

      Für mich ist das eine sehr subjektive Einschätzung. Wenn man sich das PDF-Dokument im Artikel mal anschaut, dann muss ich wirklich den Kopf schütteln.
      Dort steht Zug hinter Küsnacht ZH beim Thema Steuern. In Zug spart man definitiv mehr Steuern als in Küsnacht (habe das selber durchgerechnet und verlasse mich da ungern auf solche Artikel).

      Irgendwie hat der Artikel für mich ein bisschen Geschmäckle (siehe auch die blau markierten Sätze von Amadeus oben). Zürich ist ach so toll. Muss jeder selber wissen, aber mich persönlich hat Zürich nicht vom Hocker gehauen.

      Ich tippe mal darauf, dass die Autorin auch in Zürich lebt ;)


      VG basileus
    • Das mit den Steuern hatte mich auch überrascht, aber ich habe mich noch nicht ganz mit der Thematik befasst, da ich NOCH den Luxus der Quellensteuer habe ;)

      Als Ausflugs-Städte finde ich Luzern oder sogar Bern schöner, aber zum alltäglichen Leben kann ich Zürich und Umgebung empfehlen. Man hat und findet alles (Oper, mehrere Theater, auch Kindertheater, viel Kinos, Zoo, Kindermuseen, Balletschulen die ab 3 beginnen,...), allerdings muss man auch das entsprechende Einkommen haben, um alles in Anspruch nehmen zu können....

      P.S.: Ja, ich lebe in "Zürich" :P
    • Zürich-City ist sehr speziell was das Thema Quellensteuer angeht. Wenn man unter 120k verdient und keine reguläre Steuererklärung machen muss, dann kommt man dort sehr gut weg beim Thema Steuern.
      Falls man jedoch mehr als 120k verdient und regulär besteuert wird, ist Zürich-City wenig vorteilhaft (aufgrund des hohen Steuerfusses der Gemeinde).

      All das Genannte von dir gibt es in Basel auch :D In Bern vermutlich auch. Ich bin halt kein Fan von der Züri-Zentrierung der Zürcher :)

      PS: mein Optimum an Stadtgrösse liegt so bei 500k Einwohnern. Da gibt es leider nichts in der Schweiz.
    • Beim Städte Ranking geht es aber doch um so viel mehr als nur Steuern - oder sehe nur ich das so?

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      Ich muss ehrlich sagen, dass ich zwar dieses ganzes föderale Steuersystem ganz "lustig" finde, aber so wirklich sozial ist das schon nicht. Die Gutverdiener suchen sich ihren Wohnort aus - die, die wirtschaftlich weniger erfolgreich sind, bleiben da wo es Arbeit gibt und sie die Mieten zahlen können. Von der Möglichkeit des Eigentumserwerb in den steuergünstigen Gemeinden sind die Klein- oder sogar Normalverdiener ohnehin weit weg. Vermutlich müsste die Eidgenossenschaft auf Ebene Bund (auf allen Ebenen) für Einkommen oberhalb 200k mal einen Mindessteuersatz vorgeben, damit dieser ruinöse Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen und Gemeinden aufhört. So wie es heute läuft kann doch nicht die Lösung sein... Aber ich mache mir da wenig Hoffnungen...

      Und das Problem ist, dass natürlich jeder versucht sich irgendwie zu optimieren - ich nehme mich da nicht aus. Und jeder Kanton und jede Gemeinde versucht natürlich genau diejenigen anzuziehen, die jedes Jahr gross abliefern. Aber diese Unterschiede kriegst du alleine durch einen Finanzausgleich irgendwann nicht mehr fair kompensiert. Dann könntest du auch direkt mit einheitlichen Steuersätzen arbeiten. Was dann aber noch besonders stört ist, dass die steurgünstigen Kantone dann im Vergleich zu meinem lieben Kanton Bern noch so verdammt zuvorkommend, schnell und "Kundenorientiert" sind. Das macht es dann doppelt schwer dem Kanton treu zu bleiben.

      Führt hier jetzt eh zu weit: In Osteuropa hat man längst herausgefunden, dass man sich auf internationaler Ebene mit der FlatTax ins eigene Bein schiesst. Polen, Slowakei oder auch Kroatien lassen grüssen. Sparen, egal was es kostet...

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      BTT: Zürich als Stadt ist schon schön. Ich persönlich würde dort nicht wohnen wollen, aber ich kann jeden verstehen, der genau das sucht.
    • MotU
      Basel hat auch einen Zoo, aber der ist nichts im Vergleich zum Zürcher :P Und einen schicken See hat Basel auch nicht, sondern nur den dreckigen Rhein (nett gemeinte Stichelei; bin selbst ein Kind des Rheines)

      Den "dreckigen" Rhein liebe ich...vorallem das Baden bzw.Schwimmen im Sommer ist der Hammer...
      Der Zürcher See hat nicht so eine Geile Fliessgeschwindigkeit....

      Gruss Honigbiene
    • Ist darüber hinaus noch sackgefährlich und ich habe bei irgendwelchen Aare-Massenevents (auch schwimmend) noch nie teilgenommen. Das gilt bei mir allerdings auch für Festivals.

      Die Bootstour ab Thun habe ich hingegen schon häufig gemacht. Um dann aber wieder den Schwung in Richtung Basel zu schlagen: Eine Tour auf dem Doubs ist ja auch nicht schlecht. Und das Jura ist ja nicht weit...
    • Guten Morgen, meine Gedanken zu Zürich beziehen sich auf den dortigen Flohmarkt. Ich hatte in den 80ern das Gefühl, durch einen Freiluft-Antik-Laden zu laufen. Tolle Erinnerungen. In den 90ern bin ich den Zürichsee einmal komplett umfahren. Da haben mich nur die Häuser interessiert, der See wirkte eher langweilig auf mich. Dann hatte ich eine Schifffahrt 6 Stunden auf dem Vierwaldstätter See, davon war ich am meisten beeindruckt. Die Zylinder des Schiffsmotors hinter fettem Plexiglas und Haltestellen in "Bergspalten", das war toll. :) Der See wirkt auch geheimnisvoll auf mich, abgesehen von Tonnen an Munition auf dem Seegrund. Ich mache mir oft Gedanken über Seen, was macht ein See aus? Seine Größe? Sein ungefähres Alter? Hier an meinem Baggerloch zum 772 Hektar See geflutet, vermisse ich den Charm eines Neandertalers, der einst mit seinem ausgehöhlten Baumstamm über den See fuhr. Am Wolfgangsee war es die Kulisse mit den Bergen, ein Blick in meist verschneite Bergspitzen und die Welt war soweit in Ordnung. Im weißen Rössel Hotel gibt es Hinweisschilder auf dem Boden, dass der See an dieser Stelle gleich 20 Meter in die Tiefe geht, ich fand die Schilder immer leicht surreal :P
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.