Unzählige Abgsagen, erst umziehen?

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    • Unzählige Abgsagen, erst umziehen?

      Hallo Leute, leider musste ich jetz schnell feststellen das ich doch, trotz meiner guten Qualifikationen weitesgehend täglich neue Absagen bekomme.An meiner Qualifikation oder Bewerbung kann es nicht liegen....
      Die wenigsten geben einen wahrheitsgemäßen Grund an, sondern schicken mir einen vorgefertigten Text. Einige wenige haben geschrieben " außerdem haben wir Bewerber die in unmittelbarer nähe wohnen".....

      Ich brauch euren Rat, soll ich alles auf eine Karte setzen und erstmal an die Grenze ziehen ? ich habe einiges an erspartes, welches ich auch opfern würde , der gute Lohn der Schweiz würde das wieder begleichen. Ich habe eben einfach daa Gefühl das viele auf meinen Wohnort schauen und sich deswegen lieber für einen Bewerber entscheiden der in der nähe wohnt
    • OgelDerEchte schrieb:

      An meiner Qualifikation oder Bewerbung kann es nicht liegen....
      Ich weiss du bist noch jung, aber den Satz oben würde ich nochmal stark überdenken!

      Wenn du mit dieser Einstellung an Bewerbungen gehst, sehe ich wenig Chancen dass du eine Stelle bekommst. Die Schweizer mögen es eher dezent (Grössenwahn kommt meist nicht gut an)
    • Hallo :)
      Ich finde es schon riskant, dein ganzes Erspartes auszugeben, ohne einen festen Job zu haben.

      Wie mein Vorredner schon gesagt hat, würde ich erstmal an der Bewerbung feilen und eventuell schauen, was in der Schweiz denn so "üblich" ist...

      Glaube kaum, dass die dir wegen des Wohnorts absagen, wenn sie sehen, dass du dir Mühe gibst und sowieso umziehen möchtest.
      Vielleicht denken die eher "Ja der/die möchte hier eh nur Kohle machen?!

      Ich weiß es nicht...

      Also bei mir hat es auch ewig gedauert aber irgendwann findet man was... und das ist ja nicht nur in der Schweiz so... auch in DE ist es teilweise fast unmöglich als Absolvent direkt einen festen Job zu finden (trotz toller Qualis)..

      Lass dich nicht verrückt machen!

      Liebe Grüße
      :CH:
    • schweizer2be schrieb:

      Ich finde es schon riskant, dein ganzes Erspartes auszugeben, ohne einen festen Job zu haben.
      Das ist natürlich immer sehr subjektiv und man muss sich mit seiner Entscheidung wohl fühlen. Ich kenne einige Menschen, die immer auf Sicherheit bedacht sind und sich dahingehend auch nie verändern werden. Die fassen einen Abend pro Woche für sich zusammen, ob und wenn ja welche Gründe für einen Umzug sprechen (und da rede ich nur von ein paar Kilometern ohne Landesgrenze). Und sie suchen für sich die allerbeste mögliche Lösung - seit Jahren. Am Ende ihrer Zusammenfassung verschieben sie die finale Entscheidung dann auf die kommende Woche, weil es solche perfekten Lösungen selten gibt. Und so geht dann viel Zeit ins Land. Aber natürlich kann jeder Weg zum Erfolg führen und man sollte auf keinen Fall einen Weg einschlagen, der für einen selber nicht "verhebt".

      Bei solchen Fragen sollte man aber eines nicht vergessen: Wäre man 100% zufrieden, würde niemand einen Wechsel in Betracht ziehen. Und für mich gibt es da am Ende des Tages viel viel wichtigeres als nur Geld - sondern Zufriedenheit. Ich möchte möglichst schnell zufrieden sein. Und deshalb räume ich mit allem recht radikal auf was mir nicht gefällt. Und ich stehe für mich auf dem Standpunkt, dass ich diese Veränderungen brauche, wenn ich mit dem Ist-Zustand nicht zufrieden sind. Manchmal sind solche Entscheidungen etwas verfrüht und ich bekomme auf die Nase: Und trotzdem stehe ich dann wieder auf.

      Und das mit dem "ganzen Ersparten" ausgeben ist dann eben auch so eine Sache, die auf mich überhaupt nicht zutreffen würde. Obwohl ich finanziell vermutlich bei meinen Auswanderungen mit vielen anderen Auswanderern mindestens gleichgestellt war, habe ich zunächst immer sehr einfach gelebt - bis ich richtig angekommen war. Deshalb staune ich auch teilweise, wenn ich bei neuen Mitarbeitern lese wieviel Geld da direkt für Leasing, Miete und Urlaube verlocht wird. Die kommen dann natürlich direkt in Probleme, wenn irgendwas nicht klappt. Das wäre überhaupt nicht meins. Und: In der Schweiz hatte ich zwar sofort einen Job, aber in den Niederlanden und in den USA nicht. Da bin ich einfach mal hin und habe "geschaut" - und es war eine tolle Zeit. Und wenn man dann eben keinen Traum-Job hat, nimmt man eben etwas einfaches. Und das hat mir überhaupt nicht geschadet.

      Worauf ich hinaus möchte: Mein Ziel ist und war es immer möglichst schnell einen Zustand der "Zufriedenheit" zu erreichen. Und wer zufrieden ist kommt IMHO schneller weiter. Auch ich gehe gerade für mich durch eine "komplizierte Phase" - aber ich bin da mit mir im reinen, obwohl ich teilweise schwere Entscheidungen habe treffen müssen. Mit dem Ziel vor Augen stehe ich aber jeden Tag gut gelaunt auf und geniesse mein Leben. Und wenn ich die vielen nicht lächelnden Menschen heute morgen beim Beck hätte zählen sollen: Das gilt offenbar nicht für alle.

      Macht's so wie ihr glücklich seid. Gebt euch einfach nicht mit der zweitbesten Lösung zufrieden. Wenn ihr mit dem Herz bei der Sache seid, werdet ihr euren Weg gehen und Erfolg haben. Und wenn man dafür eine Zeit kleinere Brötchen backen muss: Das ist gar nicht schlimm.