Abmeldung Gemeinde

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    • Abmeldung Gemeinde

      Guten Abend zusammen,

      kurze Frage zur Abmeldung bei der Gemeinde.

      Kann ich jemanden der Wohngemeinde melden, wenn die Person nachweislich nicht mehr in der Schweiz an der gemeldeten Adresse wohnhaft ist? Die Person möchte auf dem Papier in der Schweiz wohnhaft bleiben, um daraus finanzielle Vorteile zu ziehen. Physisch vor Ort wird sie aber nicht mehr sein.
    • Das kommt auf den Beamten an. Ich habe das bei meiner ersten Wohnung machen MÜSSEN. Es war eine WG und mein Vormieter hat sich einfach nicht abgemeldet, somit war die maximale erlaubte Kapazität erreicht, d.h. ich hätte mich dort nicht anmelden dürfen.
      Ich habe dann erklärt, dass ich diesen Namen nicht einmal kenne und diese Person definitiv nicht mehr dort wohnt, und so hat die nette Dame ihn einfach abgemeldet und mich angemeldet.
    • SteveO schrieb:

      es geht hier beispielsweise darum das ich für denjenigen eine Bürgschaft übernommen habe und somit nicht auch noch in irgendwelche steuerlichen Sachen verwickelt werden möchte.
      Du stehst oder standest der Person doch nahe - sonst hättest du vermutlich nicht gebürgt. Das muss doch auch mal mit ein paar klaren Worten gehen ohne den anderen in die Pfanne zu hauen.
      Ich meine es wirklich nicht böse, aber diese "Verrohung" der Umgangsformen gefällt mir gar nicht - obwohl ich natürlich nicht weiss was passiert ist. Es ist vielleicht unangenehm, aber man kann das doch alles klären. Mach eine klare Ansage und erkläre ihm, dass du früher gerne helfen wolltest, dir das Risiko nun aber zu gross ist. Und du würdest von ihm erwarten, dass er sich entweder einen anderen Bürgen sucht oder sich ordnungsgemäss abmeldet. Dann hat er die Wahl. Und wenn er dann nicht reagiert, widerrufst du eben Deine Bürgschaft aus wichtigem Grund - ohne ihn gleich in die Pfanne zu hauen. Das ist ohnehin schon eine recht harte Massnahme (selbst wenn das scheitert, erzielt es Wirkung).

      MotU schrieb:

      Ich habe das bei meiner ersten Wohnung machen MÜSSEN.
      Das ist ja was anderes: Wenn jemand "schludrig" ist: okay. Aber das scheint ja oben nicht der Fall zu sein.
    • jan82 schrieb:

      SteveO schrieb:

      es geht hier beispielsweise darum das ich für denjenigen eine Bürgschaft übernommen habe und somit nicht auch noch in irgendwelche steuerlichen Sachen verwickelt werden möchte.
      Du stehst oder standest der Person doch nahe - sonst hättest du vermutlich nicht gebürgt. Das muss doch auch mal mit ein paar klaren Worten gehen ohne den anderen in die Pfanne zu hauen.Ich meine es wirklich nicht böse, aber diese "Verrohung" der Umgangsformen gefällt mir gar nicht - obwohl ich natürlich nicht weiss was passiert ist. Es ist vielleicht unangenehm, aber man kann das doch alles klären. Mach eine klare Ansage und erkläre ihm, dass du früher gerne helfen wolltest, dir das Risiko nun aber zu gross ist. Und du würdest von ihm erwarten, dass er sich entweder einen anderen Bürgen sucht oder sich ordnungsgemäss abmeldet. Dann hat er die Wahl. Und wenn er dann nicht reagiert, widerrufst du eben Deine Bürgschaft aus wichtigem Grund - ohne ihn gleich in die Pfanne zu hauen. Das ist ohnehin schon eine recht harte Massnahme (selbst wenn das scheitert, erzielt es Wirkung).

      MotU schrieb:

      Ich habe das bei meiner ersten Wohnung machen MÜSSEN.
      Das ist ja was anderes: Wenn jemand "schludrig" ist: okay. Aber das scheint ja oben nicht der Fall zu sein.
      Das ist so, aber die Verhältnisse haben sich leider entsprechend geändert und es geht eigentlich nur noch da drum, auf dem Papier hierzubleiben und sich das finanziell zu nutzen zu machen.
    • SteveO schrieb:

      Das ist so, aber die Verhältnisse haben sich leider entsprechend geändert und es geht eigentlich nur noch da drum, auf dem Papier hierzubleiben und sich das finanziell zu nutzen zu machen.
      Das hindert dich doch nicht daran mal Klartext mit ihm zu reden und das zu bereinigen. Ich bin mir bei der Art wie du schreibst (leider) auch nicht ganz sicher, ob es Dir nun um Deine Bürgschaft geht oder ob Du ihn ärgern möchtest.

      Das kann ja alles nicht so schwer sein: Anrufen, ihm Deine Meinung erklären und ihn auffordern das zu bereinigen. Und dann hast du vermutlich innert kürzester Zeit alles geregelt und die Fronten sind klar. Und so ist das nunmal: Leider knallt es mal, auch wenn man das nicht möchte. Aber der Konfrontation ausweichen, indem man einen anderen anschwärzt, ist nun auch nicht wirklich die "schönste" Variante. Mein Tipp: Bring's schnell hinter Dich - danach geht's Dir besser.
    • Ich weiss ja nicht von wem diese Aussage kam. Also ab 2000 CHF Bürgschaftssumme braucht es ja erstmal eine öffentliche Urkunde. Liegt diese vor? Wenn nicht: Solltest du verheiratet sein, müsste auch Deine Frau zustimmen. Sollte sie das nicht haben, ist diese nichtig.

      Ich weiss nicht um welche Art von Bürgschaft es sich handelt. Nehmen wir mal an es wäre eine Bürgschaft für die Miete gegenüber dem Vermieter (gesamthaft gibt es drei Bürgschaftsformen). Du bürgst in diesem Fall ja für drei Mieten, nachdem der Mieter nicht mehr solvent ist bzw für den vereinbarten Höchstbetrag (OR 493).

      In Deinem Fall wohnt der Schuldner ja nun im Ausland. Ich gehe davon aus, dass sich seine Vermögensverhältnisse auch dadurch wesentlich verschlechtert haben. Alleine in diesem Fall kannst du die Bürgschaft widerrufen. Viel weiter muss man da vermutlich nicht gehen. Aber dass du dauerhaft für eine Person bürgen musst, die ins Ausland zieht, halte ich für ausgeschlossen.