Angepinnt Schweizer Mentalität

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    • Hallo Silke,

      ich finde du hast die Situation genial gelöst! Denke aber, dass es solche "Sturköpfe" überall gibt.

      Muss dazu sagen, mir geht es genauso wie dir: Ich liebe die Schweiz und die Schweizer mit allen Eigenheiten! :CH: <3
      Ich finde es ist wie es ist! Und das ist gut so! :D
    • Hoi Silke, Böschi und Xanatu

      schön von Euch zu lesen, wie jeder so seine Erfahrungen macht. Das mit dem "der hat doch nicht alle Löcher im Käse" find ich gut - merk ich mir....hihi ;)

      Also ich bin jetzt seit einem halben Jahr hier. Bin echt durch eine harte Zeit durch was die Einarbeitung anbelangt. Bereut habe ich nicht eine Minute, aber manchmal schon gedacht: Alter Vatter, was haste dir da nur angetan? Ich bin echt nen Arbeitstier, aber ich habe noch nie so unter Leistungsdruck gestanden wie hier. Wirklich krass. ;(
      ABER: es sind ausnahmslos alle sehr hilfsbereit hier und super freundlich :thumbsup: . Recht witzig finde ich, dass ich anscheinend mit dem verstehen der Dialekte weniger Probleme habe als meine Schweizer Kollegen. Auch eine Erfahrung für sich.
      Ich möchte aber auch nicht alles rosa malen. Da ich langjährig aus dem deutschen Krankenversicherungsbereich komme erstaunt es mich, dass die Schweiz hier, so finde ich, echte Lücken im System der Krankenversicherung hat. Wenn du nicht genug Geld hast um dir zeitig genug eine Zusatz-KV zu leisten, dann halt Pech. Einige Leistungen werden dann gekürzt oder gar nicht gezahlt. :thumbdown:
      Dann Thema Familie: Meine Herren, bin ich froh, dass ich mich nicht mehr um das Thema hier kümmern muss. Da ist die Schweiz m. E. doch noch sehr konservativ eingestellt. Krippenplätze sehr teuer, Kitas teuer und zeitlich so eingeschränkt, dass Muddi nix anderes übrig bleibt, als zu Hause den Kochlöffel zu schwingen und ihre schöne Ausbildung erstmal ad acta zu legen. 8|

      Aber ich fühle mich jeden Tag aufs Neue hier wohl, auch wenn jetzt die regnerische Zeit anfängt. Ich liebe den Blick über die Felder Richtung Hügel und Berge. Wenn sich die Wolken oder der Nebel reinhängen und alles ganz diesig ist.... herrlich. 8o

      Ein grosser Teil meiner Familie hat mich inzwischen besucht. Alle haben einen Preis-Schock gekriegt (die Gesichter zu sehen, wenn sie merken, dass sie bei Subway locker das doppelte für das gleiche Brötchen bezahlen....herrlich) :D und können mich aber total verstehen, dass ich hier gerne lebe.

      Ich wünsch Euch allen einen wunderschönen Herbst und freu mich, wieder von Euch zu hören.

      Ganz liabi Grüassli (mensch, hoffentlich hab ick ditt richtich jeschriebn)
      Eure Bergziege
    • @Silke H.

      Ob Westschweizer oder Franzosen. Die Abneigung zum Sprechen anderen Sprachen, ist glaube ich bei den französisch sprechenden tief verwurzelt. Zumindest fühlt es sich oft so an. ;)

      @Bergziege04

      Schön von dir wieder zu lesen.
    • Hallo,

      ich fand Veros Beitrag ganz gut, weil er aufzeigt, dass es in der Schweiz eben zumeist nicht reicht, einfach nur freundlich zu sein (wie in jedem anderen Land der Welt), um "auch als Deutsche" ( = Mensch) akzeptiert zu werden.

      Genau wie sie das beschreibt (nur - wenn überhaupt - mit "Gewährsmann" überhaupt etwas Freundlichkeit, maximal zögerliche Akzeptanz), so erlebe ich das auch.

      Warum sollen wir uns in der Schweiz immer noch einmal extra beweisen, bemühen, verbiegen, um uns dann erst recht Blödsinn "über Deutsche" anhören zu müssen? NIRGENDWO sonst war das ein Problem, wer ich (rein national) bin, wie ich (rein national) bin.
      NIRGENDWO sonst war mein Ausdruck zu heftig, mein Ton zu laut, die Sprache zu forsch oder sonst was. Im Gegenteil!
      Die Schweiz fühlt sich da wirklich noch sehr exklusiv, mit ihren Ansprüchen.

      Ja, es gibt bescheuerte Deutsche, die keine Manieren haben, pöbeln, sich respektlos verhalten usw.

      Aber warum wird nur in der Schweiz ausgerechnet das als "typisch deutsch" betrachtet, statt die ganz normalen, freundlichen Durchschnittsdeutschen als Messwert wahrzunehmen? Und lauter, direkter usw. als eben (klischee) deutsche Eigenheiten neben positiven (locker, offen, freundlich, ehrlich, interessiert) zu betrachten?

      Ich fände es wirklich richtig richtig richtig gut, wenn sich einmal mehr Schweizer bewusst machen würden, dass sie absolut FREIWILLIG hochdeutsch sprechen. Sie könnten auch sicherlich, alle gemeinsam, durchsetzen, dass deutsch als "Schriftsprache", wie sie immer so verächtlich sagen, abgeschafft würde.

      Mich würde das absolut und definitiv NULL stören.

      Mich nervt nur diese Haltung so so so krass, dass sich die Schweizer (noch immer!) so "versklavt" von den Deutschen fühlen.
      Und sich viele dann meinen "für die Unterdrückung noch rächen zu müssen". Hallo?! Gehts noch?

      Meinetwegen können alle und jeder Schweizer immer nur schwitzerdütsch sprechen. Das ist dann für mich eben eine Fremdsprache, die ich (aus Interesse und Respekt) entweder lerne (was ja nicht erwünscht ist) oder das eben lasse. Wie bei jeder anderen Sprache auch.
      Auch was sie sich an Verhalten wünschen, dürfen sie irgendwo niederschreiben, festhalten usw. Nette Touristen sind dankbar, für so etwas.

      Warum aber schaffen die Schweizer das von Ihnen so verhasste Hochdeutsch aber nicht ab? Richtig! Wegen des Geldes. Aus Eigennutz.

      Und da endet dann auch schon mittlerweile mein Verständnis, über das permanente Rumgemäkle an den und Gedisse der Deutschen.

      Dann ändert doch etwas, im eigenen Land!

      ICH verlange NICHT, dass jemand vor mir buckelt oder sich verbiegt, wegen mir eine Sprache spricht, die er nicht leiden kann!

      Und ich finde es auffällig und pervers, dass die "Kompensation" dieser schweizer Missempfindung von Deutschen in der Schweiz in einem solchen Umfang und so eingefordert wird. Man hier als Mensch ständig so bescheiden behandelt wird - nur aus nationalen Gründen. Das ist schlicht und einfach Rassismus!

      NORMALERWEISE begegnet man sich gleichwertig, auf Augenhöhe. Ist wie man ist. Sagt, was man will. Und fertig.

      Nur in der Schweiz funktioniert das irgendwie (großteils) nicht. Sie graben sich selbst eine Grube (mit dem hochdeutsch) und machen dann andere dafür verantwortlich, dass die Deutsche sind?!

      Allen "Anpassungsjüngern" zum Trotz: dass man eine andere Kultur respektiert, heißt so gut wie nirgendwo sonst (!), dass man sich als Mensch in dem Umfang verbiegen soll, wie das viele Schweizer von den Deutschen verlangen (und dann zumeist immer noch nicht zufrieden, und erst recht nicht freundlich sind). Ich finde das wirklich sehr sehr sehr sehr seltsam.

      Ich kam mit einer sehr positiven, offenen Einstellung in die Schweiz. Normal eben. Ich kam bislang in jeder Kultur gut zurecht.
      Und kann mittlerweile jeden verstehen, der sich einfach nur noch pauschal (und damit natürlich unwahr) über "die blöden Schweizer" aufregt.

      Ich werde hier täglich so oft damit konfrontiert, dass ich nicht in Ordnung sei, wie ich bin (und nur weil ich als Deutsche hochdeutsch spreche!) - weil so viele Schweizer ein reflexhaftes Problem damit haben! Und die deutsch-schweizer Geschichte anscheinend noch nicht mit ausreichenden Konsequenzen (z.B. Aufgabe der hochdeutschen Sprache als Schriftsprache, (wahre) Rolle der Schweiz) aufgearbeitet wurde...
      [Dies ist NICHT Aufgabe der Deutschen...]

      Da wird auch offiziell von Schweizer Seite aus wirklich NICHTS dagegen unternommen. Die Zeitungen stellen den Status quo regelmäßig fest. Fertig. Soll etwa von den Deutschen eine Lösung für die Schweizer Akzeptanz von Deutschen in der Schweiz kommen?? Unter der Prämisse weder "deutsch" zu sein / sprechen noch "schweizerisch" zu sein / sprechen?! Brauchen die Schweizer vielleicht den Hass auf "die Deutschen"? Sonst müssten sie sich ja mit sich selbst in unliebsamen Bereichen auseinander setzen...

      Seid doch lieber ehrlich, und zieht euch ganz raus, aus dem Verhältnis zu Deutschland. Geht nicht? Ach richtig, das Geld. Die Wirtschaft...
      Das ist aber euer Problem - nicht unseres! Von uns aus seit ihr frei zu tun, was ihr wollt!
      Wäre nur nett und fair, wenn ihr euch mal entscheidet.

      Alles Hochdeutsche wird nur als Angriff gewertet - seit Jahrzehnten!!!!

      Statt z.B. schon in den Kindergärten auch fröhliche hochdeutsche Lieder zu singen, um bei den Kindern die Verbindung hochdeutsch - Schule / Noten / Stress abzubauen und eine positive Konnotation zu schaffen, bleibt "hochdeutsch" weiterhin die drohend schwarze Wolke über den schweizer Schulen. Das wiederum ist seit Jahrzehnten das Argument für Schweizer Missgunst gegenüber Deutschen... Öde. Alt. Und eine gute Ausrede, nichts verändern (hinterfragen, *uuups =O *) zu müssen. Ist das wirklich ein deutsches Problem?

      Statt das Hochdeutsche als Gewinn an Ausdrucksfähigkeit und Sprachschatz zu betrachten, gilt es als unterjochende Zwangssprache.
      Hallo, bekommt ihr noch etwas mit? Keinen Deutschen interessiert, ob die Schweizer hochdeutsch sprechen oder nicht! Das ist nur eure Angelegenheit!

      Schafft das Hochdeutsch doch bitte, bitte, bitte einfach ab, wenn ihr so ein Problem damit habt! Und euer Problem dann nicht einmal von den Menschen, deren Muttersprache hochdeutsch nun einmal ist (und denen ihr verbietet schweizerdeutsch zu sprechen! Löst dieses Dilemma doch bitte einmal, ohne selbst dabei irre zu werden) zu differenzieren.

      Oder warnt die Menschen zumindest eindeutig davor, statt sie als Arbeitskräfte und Goldesel nutzen zu wollen, und sie dann irgendwie doch unterschwellig herauszuekeln...

      Das ist für mich inzwischen eindeutig "typisch" Schweiz: bloss keine eindeutige Stellung beziehen wenn dabei negative finanzielle Konsequenzen zu befürchten wären. Lieber lästern und nichts verändern.

      Ich bin mittlerweile einfach nur noch sauer, und finde dieses Verhalten vieler (NICHT ALLER!) Schweizer dermaßen infantil, dumm und lächerlich! Es gibt immerhin hin und wieder auch Schweizer, denen das auch sauer aufstösst, wie borniert sich viele Eidgenossen pauschal Deutschen gegenüber verhalten, immerhin! Ändert aber nichts.

      Und ehrlich gesagt finde ich es noch dämlicher, wenn sich Deutsche dann bis zum geht nicht mehr überlegen, wie sie bei den Schweizern besser ankommen. Und diesen Reflex haben viele Deutsche inzwischen. Bringt aber nichts. Wird nicht honoriert. "Schlecht per se". Für die meisten.

      Entweder man ist in Ordnung als Mensch, und wird akzeptiert - oder eben nicht. Dies gilt überall dort, wo Menschen mit sich selbst zufrieden und im Reinen sind. Gastfreundlich.

      Anscheinend nicht in der Schweiz, zumindest nicht was die Auseinandersetzung mit "Hochdeutschland" betrifft.

      Die Schweiz ist ein schönes Land, und die Schweizer an sich sind tief innerlich sicherlich Menschen wie alle anderen Menschen auch - daher ist das einfach SO schade und ärgerlich, dass derartiger Müll und verkorkste Denke (noch?) so häufig entspannte und gelassene Begegnungen verhindern. Statt einfach den gegenseitigen kulturellen Austausch zu fördern und zu genießen, als (emotionale, geistige usw.) Bereicherung BEIDSEITS zu verstehen...!

      Und mein Eindruck ist da definitiv: die Verhinderung erfolgt definitiv häufiger von Schweizer als von Deutscher Seite.

      Da sind bei Schweizern eindeutig häufiger sofort eingeschnappte Vorbehalte als gelassenes Selbstbewusstsein, wenn halt ein Deutscher mal wieder lauter, offener und direkter ist. Das sagen selbst viele Schweizer: "Die Deutschen (zumindest die, die noch nicht in der Schweiz gelebt haben) mögen die Schweizer. Umgekehrt nicht." Wer hat denn dann das Problem? Ein Deutscher IST halt KEIN Schweizer (und wird auch wahrscheinlich nie einer werden)! Ihr als Schweizer könnt klar sagen, was ihr gut / blöd findet und wollt. Ihr braucht nicht unterschwellig rumzuekeln.

      Dann nehmt wenigstens als Land eindeutig Stellung, bemüht euch echt um eine deutsch-schweizer Freundschaft (oder lasst es bleiben) oder debattiert das Thema "Beziehung zu Deutschland ja, nein, wie" mal offen und ehrlich, statt wie seit Jahren nur immer wieder "erstaunt" das Gleiche (schweizer Deutschenhass) festzustellen.

      Nur das Geld - nicht die Menschen - das wird mit den Deutschen auf Dauer nicht (mehr) funktionieren.
      Auch wenn die Schweiz "schön" (sicher, sauber, Natur, Infrastruktur) ist - dafür gibt es einfach zu viele schöne Länder mit FREUNDLICHEN Leuten. Und Deutschland selbst hatte den Mut, sich zu wandeln, ehrlich, selbstakzeptant, offen und freundlich zu werden.

      Ich danke allen Schweizern, die sich um einen freundlichen unbefangenen (normalen! menschlichen!) Kontakt zu ihnen sympathischen Deutschen bemühen von ganzem Herzen und nehme sie eindeutig von meinen Kommentaren aus.

      Mir ist klar, dass gerade die negativen Beispiele besonders viel Aufmerksamkeit auf und Ärger und Enttäuschung nach sich ziehen, mehr, als das Verhalten einer vielleicht großen (neutralen, schweigenden) Masse.
    • Sali zämä

      Bitte entschuldige, dass ich mich von meiner Erwähnung in Deinem Beitrag distanzieren muss. Ich sehe, dass Du in Deinem neuen Wohnort in der Schweiz nicht gut aufgenommen wirst, resp. Dich nicht gut aufgenommen fühlst. Das tut mir wirklich leid. Du weisst es besser als alle: nicht alle sind so. Denn Du magst Dich ja auch nicht mit dem typisch-verschiehenen Deutschen über einen Kamm scheren lassen.
      Ja, meine Sätze stimmen und ich stehe dahinter - mit meinem Zürcher Freund als Flügelspieler werde ich besser aufgenommen.
      Doch nun, Monate später kann ich auch sagen: mit Geduld (in meinem Fall) funktioniert das auch und ehrlich gestanden bin ich davon überzeugt, Deutsche ohne Dialekt (bspw. ein Hannoveraner) haben in Sachsen oder Bayern auch so ihre Schwierigkeiten.

      Und ich bitte Dich an folgendes zu denken und ich gebe gern ein Beispiel, dass im ersten Moment rassistisch klingen mag: Wenn ein arabisch aussehender Mann auf mich zukommt - vollkommen egal in welcher Situation (Strasse, Arbeit, sonstwo) - bin ich erstmal auf der Hut. Nicht, weil ich alle über einen Kamm scheren will. Sondern weil ich in meiner Vergangenheit so oft angemacht wurde, oder beschimpft oder verunglimpft wurde ob meiner normalen europäischen Lebensweise, dass ich nun mal jetzt ein Vorurteil im Kopf habe.
      Welches ich, nebenbei bemerkt, äusserst gern ablege wenn mein Gegenüber mir ebenfalls ohne Vorurteil begegnet.
      Das ist schlichtweg menschlich.

      Ich erlebe hier im meinem täglichen Leben ständig Deutsche, die auch ich nicht leiden kann und auch in der Deutschland gern vermeiden würde: überheblich-laute-Besserwisser, die ständig darauf pochen, wie schön und toll sie doch die den Schweizern so verhasste Schriftsprache beherrschen. Herrje, es ist Schriftsprache!
      Zum einen möchte ich damit deutlich machen, dass durch solche Personen natürlich Vorurteile erwachsen die durch "normale Menschen wie Du und ich" langsam ausgemerzt werden. Mein Schweizer Freundeskreis entstand auch nicht auf Knopfdruck, insbesondere der nicht, den ich ohne meine Freund auf der Arbeit aufgebaut habe.
      Zum anderen bleibe ich beim bayerischen Beispiel: als ob es ihnen leicht fallen würde, auf hochdeutsch zu schreiben wenn doch sonst immer und ausschliesslich im Dialekt kommuniziert wird?

      Was möchtest Du denn? Dass sie das hochdeutsch aus dem Schriftdeutschen streichen damit Ruhe ist? Welche Ruhe denn? Welchen Dialekt sollen sie denn dann nehmen? Züridütsch? Berndütsch? Walliserdütsch (Hilfe!)? Wir alle haben die gemeinsame Basis, das hochdeutsch. Manche sprechen es mehr (Hannover), manche weniger (Bayern, Sachsen).

      Das war sozusagen mein Wort zum Sonntag am Samstag. Ich habe verstanden, dass Du Dich nicht wohl fühlst und wie gesagt tut mir das sehr leid für Dich.
      Doch ich hatte den Eindruck, dass Du meine Sätze aus dem vorherigen Beitrag als negativ verstanden hast und so waren sie nicht gemeint.

      Liebe Grüsse an alle und ein schönes Wochenende :)
    • Hallo Vero, ja, du hast recht, dann hatte ich dich wohl falsch verstanden, und du fühlst dich (mittlerweile) in der Schweiz freundlich aufgenommen...?! Ich habe solche Vorbehalte gegenüber arabischen Männern nicht. Ich habe Vorbehalte gegenüber Leuten, die sich rücksichtslos, dumm und / oder unfreundlich verhalten*. Und ich habe ein Problem damit, wenn Leute aus 'niedrigen' Motiven, also z.B. Gewinnsucht, Dinge beibehalten, die sie hassen, und dann andere dafür verantwortlich machen, und an denen diesen und anderen Frust rauslassen. So erlebe ich das leider hier. Ja, ich wäre froh, wenn die Schweizer ihr Leidem am hochdeutschen endlich beenden würden, und sich damit wie Erwachsene benähmen würden. Meinetwegen könnten sie auch sonst was machen, nur diese ewige Zwispältigkeit und Verlogenheit nervt mich bis zum geht nicht mehr. Sie sind doch ein freies, mündiges Volk!

      Ich habe auch schon (wenige) nette und was das betrifft differenziertere Schweizer getroffen, nur meine Alltagserfahrung in der Schweiz sieht eben anders aus. Mit Bayern und Sachsen hatte ich bislang keine Probleme (zumindest nicht aufgrund deren Bundeslandzugehörigkeit), auch wenn ich aus politischen Gründen nicht dort wohnen wollen würde.

      @Maik, das* ist das einzige, worin ich mich als 'pauschal' betrachte. Und ich finde das nicht negativ, Leute, die sich grundlos nicht (freundlich) benehmen, pauschal abzulehnen und nicht leiden zu können. Wenn du meine Einstellung gegenüber den Schweizern als 'pauschal' titulierst, hast du meinen Beitrag wohl nicht sorgfältig gelesen. Oder erlaubst dir (in deinem Forum deine Sache) tendentiös zu sein, zu bewerten. Schade, ich dachte, dieses Forum wäre ehrlich und neutral geführt. Die Antwortenden zumindest bekommen das zum Glück hin. Es gibt ja eben offensichtlich auch für genug andere Deutsche ernsthafte Gründe, die Schweiz wieder zu verlassen.

      Ich danke den Forumsteilnehmern für ihre freundlichen und meist differenzierten Kommentare.

      Und darf mich aus dem Forum selbst bald verabschieden, den ich halte nichts davon nur Lobhuddelei und Schönfärberei zu unterstützen und ansonsten wenig überlegt vom Administrator blöde tituliert zu werden. MFG
    • Hallo Davos
      Lobhuddelei? Schönfärberei...brauchen wir hier nicht.Viele haben hier nunmal scheinbar andere Erfahrungen gemacht...dies bringen wir hier zur Sprache.Wir sind freie Menschen und dürfen das Land gerne wieder verlassen...Nehme Deine Kraft für den nächsten Schritt und verpulvere nicht Deine Energien.Vielleicht hast Du es schon zu weit überzogen...Zieh woanders hin...Du fragtest, wo man gut wohnen kann?Du hast Ideen bekommen.?Nimm es in die Hand.
      Viel Glück für Deine weiteren Ideen...Davos.
      Beste Grüsse.Manou
    • Hallo Davos,

      ich habe Deinen Strang hier verfolgt und möchte Dir erst einmal mein Mitgefühl ausdrücken.
      Es tut mir sehr sehr leid, was Du derzeit erfahren musst und ich hoffe, dass Dein Selbstwertgefühl nicht darunter leidet :(

      Zum Anderen habe ich mal geschaut. Leider bist Du von mir, wenn "Davos" als Wohnort stimmt, doch eine ganz schöne Ecke von mir entfernt (1 1/1 Stunden). Möglich wäre aber für mich, sich in der Mitte zu treffen und mal auszutauschen, falls Du das in Betracht ziehst.

      Desweiteren hab ich das meinen Mann erzählt und er hat gemeint, dass Du dort tatsächlich in einer eher "seltsamen Ecke" der Schweiz gelandet bist. Seinen Worten nach wäre das wie ein Land in einem Land, nochmal sehr abgegerenzt.

      Persönlich sammele ich hier in der Ostschweiz beide Erfahrungen. Eine ziemlich herzige Gemeinschaft und auf der anderen Seite kann ich mich durchaus den Erfahrungen von Davos anschliessen. Darum kann ich Dich auch sehr gut verstehen und auch das, was es mit einem selbst macht.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dem Forum erhalten bliebest und nicht den Kopf in den Sand steckst. Es wäre sehr schade, denn ich denke, Du bist eine durchaus offene und ehrliche Person, die es momentan leider sehr schwer getroffen hat.

      Viele liebe Grüße
      Ravena
      Wenn jemand zu mir sagt: "Das geht nicht!" - denk ich dran, es sind seine Grenzen, nicht meine.

      Wahrer Mut bedeutet nicht, Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.
      ~ Gandalf "Der kleine Hobbit" ~
    • Also ich bin jetzt ganz durcheinander... Habe eh ein bissl Angst davor was in der Schweiz so auf mich zukommen wird und wenn ich dann lese, dass die Deutschen alleine wegen der deutschen Sprache schon so diskriminiert werden, dann bekomme ich doch so meine Zweifel...

      Ich muss dazu aber auch mal sagen, dass es mir hier in Deutschland als Deutsche auch nicht sehr gut geht. Durch meine Hautfarbe werde ich hier täglich mit Alltagsrassismus konfrontiert. Ständig muss ich mich rechtfertigen weshalb ich so gut deutsch sprechen kann, oder ich bekomme Wohnungen nicht weil plötzlich eine Nichte auftaucht die sie gerne hätte ( dabei steht die Wohnung noch wochenlang in der Zeitung)
      Ich kann definitiv nicht bestätigen dass Deutschland so super offen ist (in manchen Ecken mag das wohl so sein)...Im Osten bei Halle wollte mich ein Taxifahrer nicht mitnehmen, bei Rewe hat die Kassiererin in gebrochenem Deutsch mit mir geredet, also ob ich sie dann besser verstehen würde... Ich könnte ewig so weiter machen... Ich denke viele Deutsche haben da ein verschwommenes Bild über Deutschland. Meine Oma (deutsche Seite) meinte letztens auch dass es so schlimm ja gar nicht mehr wäre, da hab ich ihr mal erzählt was hier so los ist. Ich denke Rassismus gibt es überall, nur sind die Deutschen (ich schließe mich da mal aus) es nicht gewohnt so behandelt zu werden.
      Ich hoffe auf jeden Fall inständig dass es in der Schweiz nicht schlimmer sein wird wie hier, weil noch mehr Diskriminierung kann ich wohl nicht ertragen.
    • Ich bin jetzt seit gut einem Monat in der Schweiz und kann absolut nicht behaupten, dass ich hier auf Ablehnung stoße. Eher im Gegenteil: Wenn mein Gegenübermerkt, dass ich kein Schweizer bin, wird sofort gefragt, ob sie denn Dialekt oder Hochdeutsch sprechen sollen.
      Alle Menschen, auf die ich bisher getroffen bin sind nett, freundlich, hilfsbereit und entgegenkommend.

      Über meine Erlebnisse und Erfahrungen zu meiner Auswanderung berichte ich nun in meinem Blog.

    • Hoi Zäme

      Ich muss nun auch mal was zum Besten geben zu dem Thema. ;)

      Meine Frau und ich sind seit Anfang Januar 2017 in der Schwiiz und bis auf das Heimweh - was denke ich normal ist - geht es uns hier sehr gut. Wir haben uns sofort gut aufgenommen gefühlt, egal ob in unserem neuen Wohnort oder auf der Arbeit. Unser Nachbar, ein in den 80ern alleinlebender Mann, mit dem wir uns sehr gut verstehen. Obwohl man ja meistens den eher etwas älteren Menschen Misstrauen und Ablehnung zuspricht - ist hier nix davon zu merken! Ein junges Schweizer Pärchen im Hause hat uns auch liebevoll begrüsst und wir quatschen regelmässig miteinander, auch weil wir beide einen Hund haben. Dass öffnet übrigens viele Türen, wie das tägliche Gassi Gehen beweist. ;)
      Sicher sind daraus noch keine tieferen Freundschaften gewachsen, wie auch nach so kurzer Zeit aber das muss es auch gar nicht. Manchmal reicht es auch am Anfang sich einfach nur wohl zu fühlen, wo man morgens aus der Türe geht und Abends wiederkommt.

      Auf der Arbeit habe ich ein gutes Verhältnis zu Deutschen und Schweizer Kollegen und wie auch in Deutschland, gibt es dort Menschen die man weniger und manche die man mehr mag. Aber bei keinem spüre ich Ablehnung oder das Gefühl, man müsste gezwungenermassen mit mir Hochdeutsch sprechen. Ich selber sage schon immer, "Sprecht bitte so wie ihr sonst auch sprecht, dann komme ich schneller rein in das Thema Schwitzerdeutsch!". Und da ich mich im täglichen Kundenkontakt befinde, habe ich wohl mehr Kontakt zu Schweizern, als viele andere am Anfang in der Schweiz. Bis heute habe ich keinerlei Ablehnung oder anderes erfahren müssen! Im Gegenteil, viele fragen immer nett nach ob man Hochdeutsch mit mir sprechen soll.
      Dass einzige was mir bei den Schweizern auffällt ist, dass man diese direkte Deutsche Art nicht so mag und doch oft vieles eher durch die Blume sagt. Ich, als sehr geradeaus denkender und direkter Mensch, muss mich daran erst gewöhnen und habe damit sicher einige Schwierigkeiten zur Zeit. Aber in der Zwischenzeit kennen wir auch einige Deutsche in der Schweiz, die uns viele Tipps geben. Dieses Forum gehört übrigens auch dazu...Soviel zum Thema "Lobhuddelei und Schönfärberei".

      Weiterhin spielt auch das Glück eine kleine Rolle. Wie auch zu meiner Zeit wo ich nach HH zog, lernte ich Menschen aus meiner angestammten Heimat "Meck-Pomm" kennen und so ist es auch hier glücklicherweise entstanden. Ossis finden sich halt! :D
      PS: Ossis habe ich immer einfacher kennengelernt, wie die kühlen Hamburger! ;) Soviel mal dazu...

      Und zum Thema Deutschland...da habe ich meine ganz eigene Meinung!

      Wir haben Deutschland aus einigen Gründen verlassen aber ein wichtiger Grund war es auch, dass WIR als DEUTSCHE im eigenen Land zu FREMDEN geworden sind! Ob politisch oder gesellschaftlich hat sich der Wind in den letzten 10-15 Jahren stark gedreht. Endgültig hat die Politik und Medien alle Masken fallenlassen und Deutschfeindlichkeit gehört heute zum guten Ton! Beweise und Tatsachenberichte gibt es zu genug, auch aus eigener Erfahrung!!!
      Von den sozialen Ungerechtigkeiten und die wachsende Armut und zu erwartende Altersarmut ganz zu schweigen. Gibt es irgendeine Kehrtwende von der Politik? Nein, ganz im Gegenteil, denn Rentenkassen und Töpfe werden geplündert, Milliarden in der EU verschleudert und Deutsche dürfen auf der Strasse kampieren während "Fremde" alles geschenkt bekommen! Und das soll dann ein Land sein, wo man gerne leben will??? Paah, dass ich nicht lache!!!
      Wir, aber vor allem ich, bin mit dem Motto in die Schweiz gekommen, dass habe ich so betitelt;
      "Lieber in der Schweiz als Ausländer respektiert, als im eigenen Land wie Dreck behandelt zu werden!"

      Von daher würde ich mal behaupten, dass man ausser Freunde und Familie (heutzutage) nicht allzu viel in Deutschland zu erwarten hat! Also ich habe fertig damit und fühle mich hier sehr wohl! Und das bei 8 Mio. Einwohnern von denen 3 Mio. Ausländer sind, den Schweizern manchmal der Kamm schwillt, ist für mich vollkommen nachzuvollziehen. Wenn ich heute durch Hamburg, Berlin oder Frankfurt fahre, frage ich mich ernsthaft, auf welchem Wege sind wir!? Dass hat wohl alles "nicht nur" was mit den Deutschen zu tun...

      Einen schönen Gruss
      :CH:
    • Davos schrieb:

      Warum sollen wir uns in der Schweiz immer noch einmal extra beweisen, bemühen, verbiegen, um uns dann erst recht Blödsinn "über Deutsche" anhören zu müssen? NIRGENDWO sonst war das ein Problem, wer ich (rein national) bin, wie ich (rein national) bin. NIRGENDWO sonst war mein Ausdruck zu heftig, mein Ton zu laut, die Sprache zu forsch oder sonst was. Im Gegenteil! Die Schweiz fühlt sich da wirklich noch sehr exklusiv, mit ihren Ansprüchen.
      Ist das so? Also ich habe das in meiner internationalen Tätigkeit oft anders erlebt. Sei es an Kongressen, Meetings oder anderen Veranstaltungen gewesen, es gab immer auch Leute aus anderen Ländern mit Vorurteilen gegen Deutsche (ein Klassiker ist meistens die reservierte Sonnenliege am Pool). Und vor allem bei Engländern konnte ich immer wieder eine gewisse Abneigung gegen Deutsche erkennen.
      Ja, es gibt bescheuerte Deutsche, die keine Manieren haben, pöbeln, sich respektlos verhalten usw.
      Solche gibt es überall und in jeder Nation.
      Aber warum wird nur in der Schweiz ausgerechnet das als "typisch deutsch" betrachtet, statt die ganz normalen, freundlichen Durchschnittsdeutschen als Messwert wahrzunehmen? Und lauter, direkter usw. als eben (klischee) deutsche Eigenheiten neben positiven (locker, offen, freundlich, ehrlich, interessiert) zu betrachten? Ich fände es wirklich richtig richtig richtig gut, wenn sich einmal mehr Schweizer bewusst machen würden, dass sie absolut FREIWILLIG hochdeutsch sprechen. Sie könnten auch sicherlich, alle gemeinsam, durchsetzen, dass deutsch als "Schriftsprache", wie sie immer so verächtlich sagen, abgeschafft würde.
      Das ist Blödsinn hoch drei, was du da schreibst und es zeigt mir höchstens, dass DU von der Schweiz NULL Ahnung hast, aber ganz viele Erwartungen! NEIN wir sprechen nicht FREIWILLIG Hochdeutsch, wir lernen es in der Schule, weil die amtliche Schriftsprache eben Hochdeutsch ist. Dies auch aus dem Grund, da wir 4 Landessprachen haben, aber unzählige Dialekte. Aber ich begegne immer wieder Leuten, die das Ausmass eines viersprachigen Landes nicht begreifen können, da stehst du also nicht alleine da!
      Mich nervt nur diese Haltung so so so krass, dass sich die Schweizer (noch immer!) so "versklavt" von den Deutschen fühlen. Und sich viele dann meinen "für die Unterdrückung noch rächen zu müssen". Hallo?! Gehts noch?
      Wir fühlen uns versklavt von den Deutschen? WIE BITTE? Ist das dein Ernst? Also etwas Dümmeres habe ich selten gehört, Spricht da nicht eine gehörige Portion Arroganz aus deinen Worten? Bei mir jedenfalls kommt das so an.
      Warum aber schaffen die Schweizer das von Ihnen so verhasste Hochdeutsch aber nicht ab? Richtig! Wegen des Geldes. Aus Eigennutz.
      Blödsinn, siehe oben.
      Dann ändert doch etwas, im eigenen Land! ICH verlange NICHT, dass jemand vor mir buckelt oder sich verbiegt, wegen mir eine Sprache spricht, die er nicht leiden kann!
      Also ich kenne keine Schweizer, die vor Deutschen buckeln würden. Warum auch? Es gibt keinen Grund dafür, ebenso wie es den umgekehrt nicht gibt.
      DU verstehst absolut gar nichts von diesem Land und seinen Leuten! DU kamst freiwillig hierher, also bitte geh, wenn es dir nicht passt! Ich habe so etwas noch NIE geschrieben, aber dein Beitrag ist derart einseitig, mit Vorurteilen gespickt und auch falsch, dass ich es mir nun einfach auch nicht verkneifen kann zu schreiben, was ich sonst vielleicht nur denken würde.

      Und ich finde es auffällig und pervers, dass die "Kompensation" dieser schweizer Missempfindung von Deutschen in der Schweiz in einem solchen Umfang und so eingefordert wird. Man hier als Mensch ständig so bescheiden behandelt wird - nur aus nationalen Gründen. Das ist schlicht und einfach Rassismus!
      Schon mal daran gedacht, dass es an DIR persönlich liegen könnte? Du bist derart voller Vorurteile und machst einfach alles hier mies. Das färbt sich eben ab und die Leute bekommen das auch mit.
      NORMALERWEISE begegnet man sich gleichwertig, auf Augenhöhe. Ist wie man ist. Sagt, was man will. Und fertig. Nur in der Schweiz funktioniert das irgendwie (großteils) nicht.
      Da kann ich echt nur noch den Kopf schütteln! Warst du überhaupt jemals hier???
      Allen "Anpassungsjüngern" zum Trotz: dass man eine andere Kultur respektiert, heißt so gut wie nirgendwo sonst (!), dass man sich als Mensch in dem Umfang verbiegen soll, wie das viele Schweizer von den Deutschen verlangen (und dann zumeist immer noch nicht zufrieden, und erst recht nicht freundlich sind). Ich finde das wirklich sehr sehr sehr sehr seltsam.
      Ich finde deine Ansichten auch sehr, sehr sehr seltsam!

      Teil 2 folgt..
    • Und die deutsch-schweizer Geschichte anscheinend noch nicht mit ausreichenden Konsequenzen (z.B. Aufgabe der hochdeutschen Sprache als Schriftsprache, (wahre) Rolle der Schweiz) aufgearbeitet wurde...[Dies ist NICHT Aufgabe der Deutschen...]
      Aber sonst geht's dir gut? Woher nimmst du eigentlich diesen absoluten Blödsinn? Vielleicht solltest du dich erst einmal ein wenig historisch bilden, bevor du solchen Käse von dir gibst.
      Da wird auch offiziell von Schweizer Seite aus wirklich NICHTS dagegen unternommen. Die Zeitungen stellen den Status quo regelmäßig fest. Fertig. Soll etwa von den Deutschen eine Lösung für die Schweizer Akzeptanz von Deutschen in der Schweiz kommen?? Unter der Prämisse weder "deutsch" zu sein / sprechen noch "schweizerisch" zu sein / sprechen?! Brauchen die Schweizer vielleicht den Hass auf "die Deutschen"? Sonst müssten sie sich ja mit sich selbst in unliebsamen Bereichen auseinander setzen...
      Hallo? Liest du eigentlich auch mal selbst, was du da schreibst? Und auf welchem Planeten lebst du eigentlich? Wach mal auf!
      Seid doch lieber ehrlich, und zieht euch ganz raus, aus dem Verhältnis zu Deutschland. Geht nicht? Ach richtig, das Geld. Die Wirtschaft... Das ist aber euer Problem - nicht unseres! Von uns aus seit ihr frei zu tun, was ihr wollt! Wäre nur nett und fair, wenn ihr euch mal entscheidet.
      Wenn du solche Meinungen auch im Leben draussen von dir gibst, wunder mich GAR NICHTS mehr! Wer ist hier eigentlich rassistisch???
      Statt z.B. schon in den Kindergärten auch fröhliche hochdeutsche Lieder zu singen, um bei den Kindern die Verbindung hochdeutsch - Schule / Noten / Stress abzubauen und eine positive Konnotation zu schaffen, bleibt "hochdeutsch" weiterhin die drohend schwarze Wolke über den schweizer Schulen. Das wiederum ist seit Jahrzehnten das Argument für Schweizer Missgunst gegenüber Deutschen... Öde. Alt. Und eine gute Ausrede, nichts verändern (hinterfragen, *uuups *) zu müssen. Ist das wirklich ein deutsches Problem?
      Nein, es ist auch kein Schweizer Problem. Es scheint einfach nur DEIN Problem zu sein! Mir scheint, DU hast ein Problem mit selbstbewussten Schweizern, die nicht vor DIR als Deutschen buckeln. Hallo?
      Statt das Hochdeutsche als Gewinn an Ausdrucksfähigkeit und Sprachschatz zu betrachten, gilt es als unterjochende Zwangssprache. Hallo, bekommt ihr noch etwas mit? Keinen Deutschen interessiert, ob die Schweizer hochdeutsch sprechen oder nicht! Das ist nur eure Angelegenheit!
      Bekommst du eigentlich noch etwas mit? Was juckt es uns Schweizer, ob die Deutschen das interessiert oder nicht? Also deine Arroganz ist echt nicht zu überbieten!
      ... (und denen ihr verbietet schweizerdeutsch zu sprechen!
      Wir verbieten Deutschen, Schweizerdeutsch zu sprechen? Aha? Sagt wer? Und glaubst du wirklich, uns Schweizer interessiert DEINE Meinung, die noch nicht einmal Hand und Fuss hat? Also weniger Ahnung von der Schweiz kann man wirklich nicht mehr haben, sonst hättest auch DU gemerkt, dass hier nicht nur Deutsch gesprochen wird! Aber darauf ging ich weiter oben bereits ein.
      Das ist für mich inzwischen eindeutig "typisch" Schweiz: bloss keine eindeutige Stellung beziehen wenn dabei negative finanzielle Konsequenzen zu befürchten wären. Lieber lästern und nichts verändern.
      Also von DEINER Lästerei kann ich mir doch glatt eine ganz dicke Scheibe abschneiden, gell!
      Da sind bei Schweizern eindeutig häufiger sofort eingeschnappte Vorbehalte als gelassenes Selbstbewusstsein, wenn halt ein Deutscher mal wieder lauter, offener und direkter ist. Das sagen selbst viele Schweizer: "Die Deutschen (zumindest die, die noch nicht in der Schweiz gelebt haben) mögen die Schweizer. Umgekehrt nicht." Wer hat denn dann das Problem? Ein Deutscher IST halt KEIN Schweizer (und wird auch wahrscheinlich nie einer werden)! Ihr als Schweizer könnt klar sagen, was ihr gut / blöd findet und wollt. Ihr braucht nicht unterschwellig rumzuekeln.
      Sagt einer, der vor Vorurteilen und Nichtwissen nur so strotzt! Wer im Glashaus sitzt...
      Nur das Geld - nicht die Menschen - das wird mit den Deutschen auf Dauer nicht (mehr) funktionieren.
      Kann man auch umgekehrt sehen. Warum kommen denn so viele Deutsche in die Schweiz? Sicher nicht nur wegen der Landschaft! Ich finde es fast schon unverschämt, was du hier von dir gibst!
      Und Deutschland selbst hatte den Mut, sich zu wandeln, ehrlich, selbstakzeptant, offen und freundlich zu werden.
      Wenn sich Deutschland so positiv gewandelt hat und es in JEDEM anderen Land besser ist als in der Schweiz, warum bist du dann ausgerechnet hierhin gekommen?
      Ich danke allen Schweizern, die sich um einen freundlichen unbefangenen (normalen! menschlichen!) Kontakt zu ihnen sympathischen Deutschen bemühen von ganzem Herzen und nehme sie eindeutig von meinen Kommentaren aus.
      Ich erfreue mich immer wieder an den tollen und bereichernden Kontakten, die ich zu sympathischen Deutschen habe (auch hier im Forum gibt es viele tolle Deutsche, die ich sehr mag). Eher selten ist es anders, aber das liegt weniger an mir, als an einer gewissen Arroganz und pauschalen Vorurteilen, wie man sie bei DIR leider auch findet.
      ______________________________________________________________
      @ all
      Uff, ich musste erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Meine Antwort ist NUR an Davos gerichtet und NICHT allgemein gemeint! Wäre schön, wenn das berücksichtigt wird, denn ich habe kein Problem mit Deutschen, ich habe nur ein Problem mit Menschen die meinen, sie seien überall das Mass der Dinge und alle anderen sind die Dummen.
      In dem Sinne freue ich mich, wieder hier zu sein nach längerer Abwesenheit (leider gesundheitlich bedingt) und wünsche allen einen schönen, erholsamen Sonntag! Es liebs Grüessli
    • halIo Mina
      Ich habe es schlichtweg ignoriert...denn das ist das einzige was ich tun konnte.Aber es ist jetzt wohl alles geklärt.Es finde..es bringt nichts gleiches mit gleichem zu vergelten.Wir werden so jemanden nicht verändern können.Nur damit...nicht selber ausfallend zu werden.Dafür ist dies Forum Vorbild.
      BESTE GRÜSSE
      MANOU
    • Hallo Honigbiene

      An sich gebe ich dir ja recht und es ist ganz sicher nicht meine Art, Gleiches mit Gleichem zu vergelten! Aber bei dem Beitrag von Davos ist mir nicht nur der Kragen geplatzt, es ist auch sehr verletzend, was da an Vorurteilen, Verurteilungen und Hass gegenübern Schweizern aus seinen Worten spricht. Ich bin nicht der Meinung, dass das unkommentiert bleiben sollte, denn das könnte auch von anderen als Zustimmung aufgefasst werden! Aber natürlich wird das die Meinung von Davos nicht ändern.

      Wenn meine Antwort falsch oder unerwünscht war, wird Maik das sicher mitteilen und meinen Beitrag löschen. Es ging mir nicht darum, etwas zu vergelten, sondern um einige Dinge klar zu stellen. Bin auch nur ein Mensch und bemühe mich immer, alle Menschen zu respektieren. ;)

      Liebe Grüsse und einen schönen Sonntagabend wünsch ich dir! :D
    • Hallo Mina,

      habe das ganze von Davos und deine Kommentare endlich mal ausgiebig gelesen.
      Mit deinen Antworten bin ich 100% konform!
      So jemand sollte doch nach Deutschland zurück gehen, wenn dort alles so viel besser ist.

      Ich bin seit 2 Jahren in der Schweiz, habe keine Sekunde bereut und auch mit den Mitmenschen
      egal welcher Nation keine Probleme. Zudem muss ich mich als Ausländer (was wir Deutschen ja
      nun einmal sind) anpassen, sonst habe ich hier nichts verloren.

      Hoffe es geht dir gesundheitlich wieder besser und ich finde deine Kommentare nur als gerecht.

      Grüsse Beate
    • Wie sind die Kantonsbewohner/innen? Und wie wirkt allenfalls ihr Dialekt?

      Böse Vorurteile, die ich natürlich nicht ernst meine ...

      Die Aargauer tragen weisse Socken und haben ihren Fahrausweis an einem Kirchenbasar gewonnen. Ihr Dialekt ist im Westen ein zweiter Aufguss des Berndeutschen und im Osten verdünntes Zürichdeutsch.

      Die Ausserrhoder wandern am liebsten nackt. Die kleinen Appenzeller sind von der Inzucht und die grossen vom Fremdenverkehr. Ihren Dialekt verwenden sie, um deutsche Touristen (främdy Fötzèl) zu triezen.

      Die Basel-Städter drängeln. Sie sprechen in der Schweiz als einzige einen niederalemannischen Dialekt, den sie bald den Elsässern und bald den Badensern nachplappern.

      Die Basel-Länder sind Langweiler. Dabei ist ihr Dialekt gespickt mit Begriffen wie „Chòldèry“, „Chäbbèlèrszüüg“ oder „Föyflybèrddaal“.

      Die Berner sind langsam und gemütlich. Sie haben einen angenehmen rollenden Dialekt, den alle Schweizer lieben.

      Die Bündner sind Jäger und machen oft Pause zwischen dem Nichtstun. Dann grübeln sie darüber, weshalb ihr höchstalemannischer Dialekt im Unterland als „sexy“ empfunden wird.

      Die Freiburger haben Kuhmist an den Schuhen. Ihr höchstalemannischer Dialekt im Norden ist ein verballhorntes Berndeutsch.

      Die Genfer sind die Zürcher der Romandie.

      Die Glarner essen Schabziger und sind verschroben. Sie singen ihren Dialekt – für nicht Einheimische eine Herausforderung mitzuessen und mitzusingen.

      Die Innerrhoder sind schlagfertig. In der Käsewerbung findet jedoch ihr Dialekt kaum Worte: „Da ysch haalt è Gghèèmnis, ònd èp y s wääss òdä nüd, blyybt auèès.“

      Die Jurassier trinken Absinth.

      Die Luzerner sind Katzenstrecker und „rüüdygè“ Besserwisser. Sie bereichern, wie Sie sehen, ihren Dialekt ausschliesslich mit Begriffen aus der Fasnacht.

      Die Neuenburger sind unsere Franzosen.

      Die Nidwaldner sind Älpler„ùf hèèchè Bäärgä“ (= Alpen). Sie sprechen den unerotischsten Dialekt der Schweiz – dennoch fallen die Frauen aus dem Unterland reihenweise in Ohnmacht, wenn ein Nidwaldner zu sprechen anhebt.

      Die paar Obwaldner sieht man nur im Oktober – an der Kernser Viehzeichnung. Ihren höchstalemannischen Dialekt haben sie vom Haslital, so „Huys“, „Muys“und „Bbuyr“ (Bauer).

      Die St. Galler essen ihre Bratwurst ohne Senf. Ihr Dialekt ist eine Halskrankheit.

      Die Schaffhauser posten nur im „Grossen Kanton“. Dass die das dürfen! „Da dyè da töörend!“ Der Dialekt ist heute an allen Ecken und Kanten bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen; man passt sich auch sprachlich dem benachbarten Deutschland an.

      Die Schwyzer sind reich und bünzlig. Mit dem Schwyzer Dialekt erfinden die „Wätterschmöcker“ Wetterprognosen.

      Die Solothurner sind, wenn man von den Bordellen absieht, eine Art langweilige Berner. Im Dialekt haben sie dieses nervige weiche D: „Ùf Sòlèdùùrn ga Dangò danzè.“

      Die Tessiner sind Mafiosi. Sie sprechen deshalb den italienischen Tessiner Dialekt sowie alle Deutschschweizer Dialekte.

      Die Thurgauer trinken sauren Most und sind Langfinger. Den Dialekt haben sie auch geklaut – den St. Gallern.

      Die Urner sind Hinterwäldler und spüren den Föhn. Ihr Dialekt ist entsprechend urchig.

      Die Waadtländer hassen die Deutschschweizer.

      Die Walliser trinken zum Frühstück Fendant und gehen dann Wölfe erschiessen. Ihren Oberwalliser Dialekt versteht in der Ausserschweiz niemand; aber alle finden ihn lustig.

      Die Zuger sind Steuerhinterzieher mit Porsche. Der Dialekt des Kantons Zug ist ein sprachliches Trümmerfeld zwischen den Kantonen Luzern, Aargau, Zürich und Schwyz.

      Die Zürcher haben grosse Mäuler. Ihr armseliger Dialekt dient der schweizweiten „Flamandisierung“ des Fernsehens.


      © bei mir!
    • Also. Ich muss jetzt langsam mal Partei ergreifen und Aktionen walten lassen.
      Seht meinen Kommentar wie ihr es wollt. An sich liebe ich jeder Person, die ehrlich ist und ein Herz besitzt....

      Nach langem hinund her, habe ich mich dazu entschlossen meine Fussspuren zu hinterlassen.

      wenn man immer ehrlich wärt, hat man am wenigsten profit und am meisten probleme. als schweizer (nicht stolzer) selber, kann ich einfach etwas dazu sagen... das ist "normal". Bleibt man ehrlich und treu mit charakter, wird man oft ausgenutzt für den profit und als "nicht normal" angesehen. was zählt hier sind schöne bilder für profitables image. und das wars. vorne rum gut, so lange man etwas davon hat. und sonst interessiert es auch keinen.. klar, es ist wunderschön hier. und niemals alle natürlich, aber kollektiv die menschen hier, einfach nicht.... sorry...


      ich meine. wie viel charakter muss man besitzen um wenigstens ehrlich zu sein immerhin bei der Arbeit? mit lügen und mogeln wird man zum a-a. und wie sagt man so schön? wer erfolg will, muss auch zum a-a werden können. dieses klischee kommt nicht von ungefähr und man könnte das hier in der schweiz schon als kultur ansehen so lange und "normal" wird das hier gemacht.


      was war die schweiz vorhin? politisch betrachtet eine ansammlung von zerstrittenen dörfer und bauern. jeder musste eine eigene währung, längenmasse, gewichtsmasse etc. haben. alle händler haben lieber einen riesen bogen darum gemacht. an jeder grenze zwischen kantone alles neu kontrollieren, umschreiben, umwiegen, ummessen lassen in einen neuen wagen etc. und dann noch dafür bezahlen, wenn andere es einfach aus egoprobleme so haben wollen. heute ist es leider nicht gross anders. wir schreiben 2019... aber sozialtechnisch kann ich wirklich mit erfahrung sagen, dass gewisse entwicklungsländer besser dran sind wie die Schweiz.... diese leute hier stehen am morgen auf, gehen zur arbeit und verdienen geld ohne sinn dahinter. hauptsache man hats, man brauchts und jeder wills. egal ob es das leben eines bürger kostet oder nicht. man macht es einfach so, dass es ethisch und regulär schön belabert akzeptiert wird (also vom eigenen volk noch akzeptiert obwohl sie das tun, was sie im endeffeckt gar nicht wollen.) dementsprechend stur, unglücklich, eingebildet und egoistisch werden sie. Oder wie wird man, wenn man keine Fehler gestehen kann, nicht aus der Vergangenheit lernen möchte, meistens nicht glücklich ist und lügen muss um akzeptiert zu weden?

      das fazit meiner geschichte ist:
      Zu wenig Leute, mit zu viel Geld die zu wenig dafür gemacht haben und kaum Hirn/Herz/Charakter dafür benötigen. Also nicht wissen ( zu schätzen wissen) was sie hier eigentlich haben. "Wenns dir nicht passt, dann geh doch!"
      Ich als Schweizer, versuche seit einigen Jahren, aus diesem Land ab zu reisen. Und nie wieder zurück zu kommen. Denkt ihr, das wäre so einfach? Wenns das wäre, dann wäre ich schon Lottomillionäre....und zu 250% nicht mehr hier.


      Diese schönen Löhne, sehen nur so schön aus, weil es nicht noch mehr Abzüge hat wie eh schon. Was heisst, man bekommt dann regelmässig mehrmals in der Woche z.T. Rechnungen für Zeug, das nie bestätigt oder gebraucht wurde. Versicherung? Ja eh, muss man separat bei Privatfirmen sich dazu zwingen und im Ernstfall wird man mit fetten Rechnungen liegen gelassen. Und wenn der Staat Schuld trägt, manipuliert man einfach schnell abgeschlossene Fälle wenn man mit Anwalt dahintergeht. Nein, kein Anschuldigung, habe ich mit eigenen Augen gesehen und mit Gehirn nicht verstanden, wie man derartig charkterlos sein kann. Und wie immer. Niemand schuld, gehen Sie zu dieser und zu dieser und zu dieser Behörde und am Ende wars das System (Computersystem) und das funktioniert gaaaaarantiert immer gut und korreckt.
      Man zieht beim Abheben am Bankomat mal einfach 100.- mehr ab. (oder kontrolliert ihr etwas jeden Bezug und alles? Ich tu das und ja, ich kann wirklich sehr gut rechnen...) Und wie immer, niemand ist schuld, niemand weiss von etwas, das war das System und hat GARANTIERT UND NIEMALS Fehler. Denn das hier ist die Schweiz, Helvetia und ist qualitativ top auf der Welt. So schöne Bilder produzieren die Leute in die Weltgeschichte.


      Hat man Probleme bei der Arbeit mit Sklaventreibern? Hat man ordnervolle Beweise in der Hand schwarz auf weiss, aber keine 3-4000 für einen Anwwalt zum vorschiessen. Oder ist Mitglied in Privatfirmen und zahlt monatlich 250 nochmals zur Versicherung, ist es völlig Wurst. Interessiert Niemanden, solange Niemand was davon hat. Und das sind Fakten, keine Geschichten.Dafür habe ich mich persönlich mit genug Fallen die letzten 10 Jahre durch beschäftigt. Und auch dann, hatte ich schon einen Anwält, der kein Geld von mir wollte, mit der Begründung. Der Fall ist glasklar aber wir haben trotz allem keine Chance. Und deshalb wollte er mir nicht noch mehr einen reinwürgen wie eh schon. Immerhin mal jmd. mit Charakter. Wie gesagt, es sind nicht alle so. Aber wie viele Fälle hab ich schon behandelt und sehe es nicht anders. Dann gab es mal immerhin EINE Person, die gut war....

      Weshalb ist es wohl einfacher arme Leute aus zu nehmen als wie dort an zu docken, wo es auch was gibt? Wer kann sich wohl nicht wehren? Und wie charaktervoll ist das bitte???

      Wie wurde die Schweiz reich? Am Blutgold. Das heisst, das Gold von seeehr vielen gestorbenen Juden des zweiten Weltkriegs. Jaja klar, das was dann schon hier war, musste man sich auch erarbeiten, aber weiss jmd. der das behaupted auch genau wie "viel" das denn auch wirklich war? Denkt ihr, die Schweiz sei neutral in Sachen Krieg usw? haha.... kann ich nur lachen. Man sieht es einfach nicht und man macht es so, wie schon erwähnt, umgelabert und gelogen ethisch und regulär korreckt. Wie immer für den Profit und Hauptsache mehr. z.B. Waffen (Bomben und Granate) an beide Seiten des Kriegs verkaufen. Seien es Bürgermilizen, ja, auch Terroristen oder sonst wer. Und deshalb bezahlt man ENORM hohe Steuern in diesem Land um die Lobbykosten zu decken, damit man weiter Billionen rumschieben kann auf dem Kriegsmarkt.
      Gibt es einen Ernstfall, wie z.B. den Migrantenpakt vor nem halben Jahr oder so war das, dann beeinflussen sie rum tun und machen, am Meeting war die Schweiz natürlich nicht vorhanden. Um das Ergebnis der Wahlen ab zu warten wegen Einflüsse in die Schweiz und dementsprechenfd "Sicherheitsmassnahmen". Ja eh? Ja wieso beeinflussen sie den das positive Ergebniss Monate lange und reisen dann wenns drauf ankommt ab?? Werdet ihr mal Probleme haben hier, ist es entweder das System, eine "Sicherheitsmassnahme" oder korreckt. Meistens ist das Ende kein anderes als wie diese drei. Und man kann noch so sehr wissen, wie man im Recht liegt... Interessiert Niemanden wirklich. Oder was denkt ihr, wieso gibt es nicht viel gemahnte Korruption in diesem Land? Wieso sieht es wohl so rein und sauber aus? Sollte wohl klar sein, wenn nie etwas davon ans Licht kommt. Und das soll kein zweit-Welt oder dritt-Weltland sein, das derartig herablassende Charaktere besitzt?
      Eure Lohnabzüge sind nicht das, was man euch zu glauben gibt. Dafür helfe ich zu vielen Familien und Immigranten. Wenn es einen Ernstfall gibt wie immer, niemand ist verantwortlich, geht zu diesen hundert Ämtern und am Ende, entweder muss man hald oder interessiert Niemanden.

      Und ich schwöre euch, bei dem Grad meiner Intelligenz und persönlicher Erfahrung, meine Worte hier sind weder übertrieben noch schöngeredet.

      Ich liebe die Ehrlichkeit und zähle die Fakten. Und das Bild ist einfach so. Entweder habt ihr Glück, genug Geld oder werdet es selber nicht erleben sehen können. Und wer immer noch an mich motzt ich liege falsch, dann hoffe ich (nicht wirklich) dass ihr mal in eine RICHTIGE Lebenssituation kommt. Das heisst nicht immer Arbeit, Zahlen und schön. Das heisst mal einen schweren Unfall, der das komplette Arbeitsleben zerstört, mal so als Bsp. Dann schaut für euch da ist und was die Schweiz mit euch anstellt.
      Bildung? LOL.... ja wo denn? Ich hatte keine Eltern, und den Staat nie interessiert. Dann macht man mit 24-25 ENDLICH mal eine Lehre, wird dann dazu gezwungen die ab zu brechen, weil man mit 500.- im Monat einfach KEINE Miete zahlen kann, KEINE Krankenkassa und am Ende arbeitet man fast 6 Jahre und hat immer noch Schulden davon. Man wird immer nur von Amt zu Amt geschoben und Niemand weiss, was man tun kann. Weil das zuständige Gesetz dafür verabschiedet worden ist. Also ein Gesetz, dass besagt, alleinstehende Lehrlinge ab 24 (glaub ich?) verdienen Mindestlohn. Also sry, aber ein Witz. Und wie viele Steuern und alles schon liegen gelassen wurde, wo liegt das ganze Geld?

      Ich lege euch wirklich ans Herz. Wenn ihr ehrliche Menschen sucht, dann ist die Schweiz NICHT euer Ziel. Wie sagt man so schön?

      In einer ernsten Situation, sieht man, wer wirklich ein Freund ist und sein Wort auch hält. Wie viele Fruende habt ihr, die das auch tun? Und dann glaubt ihr wirklich, dass die Schweiz, so ein kleines Fleckchen Landschaft, also wirklich ehrlich zu euch ist? Mit Schweiz meine ich kollektiv betrachtet die Politik, die Menschen, "Kultur" (nein, keine ami-Kopien wie Halloween oder so Pop-Kultur Zeug)... und ziemlich alles....

      Ein letztes Mal wiederhole ich mich. Geht lieber in ein Land, wo man ehrlich weiss, wie korrupt es ist. Als in ein offenes Konzentrationslager (genannt: Direkte Demokratie). Das heisst, einem Sklaven den freien Wille einreden lassen, damit der/diejenige etwas tut, was er/sie eigentlich gar nicht will und dann noch glauben lassen, die Entscheidung darüber zu haben..... man dreht die Wörter so wie man sie braucht, und macht schöne Bilder um es die anderen glauben zu lassen.

      Dafür habe ich zu viel Internes Zeug gesehen, als dass ich Sachen erfinde. Sonst würde ich nie so viel in einem "populären" Forum schreiben. In der Hoffnung, dass diese Zombies mal ihre Augen und Herz aufmachen.

      Man kann mich als "Whistle-Blower" ansehen. Niemand wird erfahren wer ich bin/war. Wie ich zu meinen Aussagen komme. Wer es mir glaubt was ich hier labere oder nicht, ist mir nicht egal. Weil mir das Wohl der Menschen trotzdem am Herzen liegt. Denn von Grund auf, werden wir mit reinem Herzen geboren. Darin liegt unsere Natur.

      Was ihr mit meinem Buch hier anstellt, ist euch überlassen. Ich persönlich, möchte nicht, dass noch mehr Menschen die Erfahrung selber machen müssen, weil das Leben zu kurz ist, und diese Welt an sich zu schön, als wie Sklave zu sein ( denn so lange ist das nicht her ...... keine 100 Jahre.....)