Angepinnt Schweizer Mentalität

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    • oh. keine wiederholung, sonder was wichtiges vergessen.

      ok, ihr habt es schön und gut, keine sorgen, kein ernstes leben mit harten erfahrungen -> das ändert nicht die fakten was ich hier labere. Könnt ihr es gut mit eurem Gewissen vereinbaren, sowas weiter zu untersützen, dann verstehe ich, wie man noch gegen fakten motzen kann. denn was ich hier erzähle und hoffnung für eine änderung zum guten in unserer welt, wäre dann aufgegeben. zumindest bei den personen, die sowas noch feiern...
    • Hallo Schweizer Mentalität,

      ich habe deinen Beitrag gelesen, frage mich aber zwei Dinge
      1.) was willst du uns damit sagen?
      Wir wissen alle, dass die Schweiz kein Rundumversorgungspaket ist und vieles selber bezahlt und organisiert werden muss!
      Ich glaube über die Höhe der Steuern brauchen wir nicht zu diskutieren. Jeder Bürger jedes Landes auf der Welt meint
      zuviel Zahlen zu müssen.

      2.) was ist dir über die Leber gelaufen? Wenn doch alles soooooo negativ in deinem Heimatstaat ist, warum bist du
      dann noch hier und nicht schon längst auf den Bahamas oder sonst wo, wo es angeblich so rosig ist?

      Denk mal drüber nach und beherzige die Aussage von Carpaccio
    • Ich möchte Familien aus Deutschland und anderswo, die in die Region Zürich ziehen möchten, von meinen Erfahrungen berichten, die eher negativ sind. Hintergrund: Ich bin Juristin, die in top Positionen gearbeitet hat. Ich habe einen kleinen Sohn und bin verheiratet mit einem Nichtschweizer. Zunächst ein Mal sehr harte Fakten: Die Altersdiskriminierung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ist haarsträubend. Sie ist viel schlimmer, als in Deutschland. Viele Unternehmen sortieren Bewerbungen von über 50Jährigen schon mit Software aus, ohne jemals draufzuschauen. Besonders hart trifft das dann alle Ausländer.
      Zweitens: Wer seine Kinder auf ein Gymnasium schicken will, muss wissen, dass der "Gymigraben" sehr tief ist, d. h. es ist sehr sehr schwer, auf ein Gymnasium zu kommen.
      Drittens: Mentalität der Schweizer unter aller Sau.
      Einladen lassen, aber keine Gegeneinladung aussprechen. Allein mit Ausländern nett, in einer Gruppe von Schweizern kennen sie einen nicht mehr.

      Fazit: Wir ziehen nach zehn Jahren zuürck.
    • Hallo,
      also wir freuen uns total auf den Kanton Zürich. Wir sind zwar keine Top Anwälte mit Top Positionen, aber dafür haben wir bisher nur Top Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht....
      Gleichwohl finde ich es super, wenn es einem nicht gefällt, die Konsequenzen zu ziehen und wo anders zu leben. Mit Deiner Ausbildung ist das wohl auch kein Problem, da wirst Du wahrscheinlich in Deutschland ohnehin mit offenen Armen empfangen.
      Wandlung und Loslassen können ist eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit!
      Liebe Grüße und alles Gute für den Wiederanfang in Deutschland!
    • Warum zurück ziehen und nicht "weiterziehen" ? Die Welt ist so groß, auch wenn sie einem durch Google earth so klein vorkommt, ist sie aber nicht. Als Top-Juristin in der Schweiz gearbeitet, was willst Du dann zurück in Deutschland? Ich bezeichne DE als "postkommunistisch- neofaschistisch", mal ehrlich, was willst Du in diesem Land? Wenn nicht dringend nachvollziehbare private Gründe vorliegen?

      Menschen, die man negativ empfindet findest und überall, überall auf der Welt. Ich "hänge" seit 6 Monaten ungewollt in einem ehemaligen DDR-Dorf mit 8k Einwohnern und bin umgeben, gerade umzingelt von tamdeli (türkisch für Vollidiot). Wenn ich dann motiviert durch die Menschen hier vor Ort über meine Länderstationen nachdenke, überall waren tamdeli; aber auch Menschen die mir sehr geholfen haben, die mich zum Lachen brachten und mit denen ich immer wieder gerne im Austausch bin.
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Die Sache mit Ü50 muss ich leider bestätigen, nach so vielen Absagen auch noch saumässig
      demoralisierend.
      Jetzt bin ich in meinem „Zwischenlager“ wo ich überhaupt nicht hin wollte. Hier sind 50% der
      Mitarbeiter aus einem Wiedereingliederungsprogramm nach Knastaufenthalt die auch noch
      das Sagen haben, Leute, das ist anstrengend, da kann man noch so diplomatisch sein,
      da würde ich lieber mit einem Schweizer streiten der mir jeden Tag „de schiess dütsche“ nachruft.
      Hier gibt es ein paar Leute von denen ich keine Einladung brauche, da hab ich schon
      eine Ausrede parat.
      Will damit nur sagen, man kann alles noch toppen.
    • Ich hatte vorhin wenig Zeit, um mehr ins Detail zu gehen. Also, warum zurück nach Deutschland? Dort gibt es viel weniger Altersdiskriminierung, als in der Schweiz. Es besteht eine realistische Chance, einen Job zu bekommen, auch wenn man über 50 ist. In der Schweiz müssen Arbeitgeber für Arbeitnehmer ab 55 Jahren einen sehr viel höheren Beitrag in die Pensionskasse einzahlen. Das schreckt sie ab, diese einzustellen. Kommt hinzu, dass wir gerne ein Haus mit Garten hätten, weil wir einen kleinen Sohn haben. Zu mieten gibt es nichts. Haben uns monatelang die Gegend um Zürich See angeschaut, aber für zwei Millionen bekommt man nur eine Wohnung. Wir zahlen 3000 Franken Miete im Monat und können unserem Sohn kein Haus mit Garten bieten. In Deutschland bekommt man das außerhalb von Städten für 500.000 Euro und weniger. Dort, wo wir wohnen, hält man einen Hauspreis von 3 Mio CHF für ein Schnäppchen. Geht´s noch?
      Man könnte alles noch stemmen, aber wenn man mit 55 die dauerhafte Arbeitslosigkeit fürchten muss, dann kann man keine Hypothek von einigen Mio aufnehmen, nur weil man einen Garten wollte.
      Der Punkt mit dem "Gymigraben" ist wohl der wichtigste für uns. Auch wenn die Schweizer innerhalb der Schweiz keine Akademiker sein müssen, um ein gutes Auskommen zu haben: Die internationalen Konzerne möchten Akademiker auch schon im mittleren Management und vor allem, wenn die Kinder später die Schweiz verlassen, können Sie mit der Schweizer (nichtakademischen) Ausbildung eben auch wenig anfangen.
      Mentalität: In den letzten zehn Jahren haben wir derart viele zermürbende Erlebnisse mit Schweizern gehabt, dass es einfach reicht. Früher lebten wir im Thurgau. Dort wuschen unsere Schweizer Nachbaren jede Nacht (wenn der Mann von der Fabrik kam) um 2 Uhr die Wäsche in der Waschküche, die direkt neben unserem Schlafzimmer war, um uns mit Absicht zu ärgern. Das ging jahrelang so, wir waren nur noch Wracks. Seit einigen Jahren leben wir in der Züricher Gegend. Die Leute dort tragen ihre Nasen drei Meter hoch. Auf einen Gruss gibt es selten eine Antwort. Geredet wird nur hinter dem Rücken der anderen. Kinder von Ausländern werden so gut wie nie zu Kindergeburtstagen eingeladen, auch wenn die Schweizer selbst sich gerne von Ausländern bewirten lassen. Wir erklärt man seinem Kind, dass seine Schweizer Freunde zu ihm kommen, aber ihn nicht nach Hause einladen? Es bleibt einem nichts übrig, als sich auf die Ausländer zu konzentrieren, so entstehen dann Enklaven. Die Schweiz ist einfach ein Dorf mit vielen reichen Bauern. Die schlimmsten sind die, die meinen, sie seien zu kurz gekommen. Diese mobben am schlimmsten. Besonders abstossend fand ich immer die Angewohnheit der Schweizer, dass sie, wenn sie einen allein treffen, ganz herzlich sein können. Aber das täuscht. Sobald man in einen Raum kommt, in dem sie mit anderen Schweizern sitzen, schauen sie einen nicht mal mit dem A. an. Ich habe schon viele schlaflose Nächte wegen diesem schweinischen Verhalten hinter mir. Mir ist Deutschland trotz dem Wohlstand der Schweizer lieber.
    • Interessante Erfahrungen, mir scheint, Du bist eine starke Frau die des Kämpfens müde geworden ist. Möchte Dein Sohn eine akademische Laufbahn nehmen? Oder hast Du das als Helikopter-Pilotin für ihn so entschieden? Was ist, wenn er nach dem Abi und nach zwei Semestern Universität feststellt, dass er doch lieber Künstler werden möchte; nach California übersiedelt und nur noch Bilder malt? Kannst Du zum jetzigen Zeitpunkt ausschließen, dass Dein Sohn auf einem deutschen Gymnasium nicht auch gemobbt wird, respektive es dort auch nicht so Sonnenschein ist zur aktuellen Situation? Dein Wunsch mit Haus und Garten verstehe ich gut. Irgendwo habe ich gelesen die teuerste Stadt der Welt ist Hongkong und an zweiter Stelle steht Zürich. Wahrscheinlich sind im genannten Kaufpreis auch 1.000 Menschen enthalten, die dann alle Dein Freund sein wollen *lach* ---Altersdiskriminierung? In Deutschland? Existiert! Mir sind Kulturen begegnet, da fühlt man sich echt gut schon etwas älter zu sein und man bekommt dadurch sehr plakativ vor Augen geführt, wie Dreck! ältere und alte Menschen hierzulande behandelt werden. --- Job... realistisch fallen mir sicher zwei Dutzend geile Länder ein, in denen Du als Beraterin oder aktiver Teil einer großen Anwaltskanzlei weiterhin gutes Cash verdienst. In welche deutsche Stadt oder Region möchtest Du ziehen? Schönes Wochenende :)
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      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Ok, danke für Dein Feedback. Natürlich weiss ich nicht, ob mein Sohn mal Akademiker werden will. Aber die Chancen dazu will ich ihm nicht schon im Alter von 10 Jahren verbauen. Gib mal ein Tips als Alternative zu Deutschland, wo wir auswandern könnten. Wir haben auch an Finnland gedacht, weil mein Mann Finne ist. Ich bin sehr oft dort gewesen, mein Sohn spricht auch Finnisch. Aber die langen dunklen Wintermonate machen mir schon jetzt Angst. Gehälter sind auch niedriger, als in D. Ich spreche so gut wie kein Finnisch. Mobbing allerdings soll dort weit weniger vorkommen, als in Zentraleuropa.
    • Ich antworte jetzt einfach mal, obwohl meine Mentalität als Schweizer ja unter aller Sau ist.

      Ich hatte vorhin wenig Zeit, um mehr ins Detail zu gehen. Also, warum zurück nach Deutschland? Dort gibt es viel weniger Altersdiskriminierung, als in der Schweiz. Es besteht eine realistische Chance, einen Job zu bekommen, auch wenn man über 50 ist. In der Schweiz müssen Arbeitgeber für Arbeitnehmer ab 55 Jahren einen sehr viel höheren Beitrag in die Pensionskasse einzahlen. Das schreckt sie ab, diese einzustellen.
      Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass dies ein Problem ist und vermutlich auch noch länger nicht gelöst wird.
      Kommt hinzu, dass wir gerne ein Haus mit Garten hätten, weil wir einen kleinen Sohn haben. Zu mieten gibt es nichts. Haben uns monatelang die Gegend um Zürich See angeschaut, aber für zwei Millionen bekommt man nur eine Wohnung. Wir zahlen 3000 Franken Miete im Monat und können unserem Sohn kein Haus mit Garten bieten. In Deutschland bekommt man das außerhalb von Städten für 500.000 Euro und weniger. Dort, wo wir wohnen, hält man einen Hauspreis von 3 Mio CHF für ein Schnäppchen. Geht´s noch?
      Also ich kann mir nicht vorstellen, dass wir Schweizer nun in irgend einer Weise daran Schuld sind, dass Sie sich kein Haus mit Garten leisten können, nota bene auf einem der teuersten Pflaster der Schweiz.
      Ich komme im übrigen genau aus dieser Gegend, muss genau soviel Miete zahlen und kann mir ein Haus mit Garten hier (wo ich aufgewachsen bin) auch nicht leisten.
      Juristen in Top Positionen nehmen doch in der Schweiz gut und gerne CHF 350 + / Stunde... geht's noch?
      Man könnte alles noch stemmen, aber wenn man mit 55 die dauerhafte Arbeitslosigkeit fürchten muss, dann kann man keine Hypothek von einigen Mio aufnehmen, nur weil man einen Garten wollte.
      Der Punkt mit dem "Gymigraben" ist wohl der wichtigste für uns. Auch wenn die Schweizer innerhalb der Schweiz keine Akademiker sein müssen, um ein gutes Auskommen zu haben: Die internationalen Konzerne möchten Akademiker auch schon im mittleren Management und vor allem, wenn die Kinder später die Schweiz verlassen, können Sie mit der Schweizer (nichtakademischen) Ausbildung eben auch wenig anfangen.
      Es gibt durchaus einige Möglichkeiten auch ohne Gymnasium; BMS und andere Hochschulabschlüsse die man mit vorangegangener Berufslehre angehen kann wenn man dann möchte.
      Allerdings funktioniert die Welt ohne "Nicht-Akademiker" am wenigsten, oder wo sollen den die Akademiker wohnen, einkaufen, fahren oder sich bewirten lassen, wenn weder etwas erbaut, hergestellt, gewartet oder eingeräumt wird?
      Mentalität: In den letzten zehn Jahren haben wir derart viele zermürbende Erlebnisse mit Schweizern gehabt, dass es einfach reicht. Früher lebten wir im Thurgau. Dort wuschen unsere Schweizer Nachbaren jede Nacht (wenn der Mann von der Fabrik kam) um 2 Uhr die Wäsche in der Waschküche, die direkt neben unserem Schlafzimmer war, um uns mit Absicht zu ärgern. Das ging jahrelang so, wir waren nur noch Wracks. Seit einigen Jahren leben wir in der Züricher Gegend. Die Leute dort tragen ihre Nasen drei Meter hoch. Auf einen Gruss gibt es selten eine Antwort. Geredet wird nur hinter dem Rücken der anderen. Kinder von Ausländern werden so gut wie nie zu Kindergeburtstagen eingeladen, auch wenn die Schweizer selbst sich gerne von Ausländern bewirten lassen. Wir erklärt man seinem Kind, dass seine Schweizer Freunde zu ihm kommen, aber ihn nicht nach Hause einladen? Es bleibt einem nichts übrig, als sich auf die Ausländer zu konzentrieren, so entstehen dann Enklaven. Die Schweiz ist einfach ein Dorf mit vielen reichen Bauern. Die schlimmsten sind die, die meinen, sie seien zu kurz gekommen. Diese mobben am schlimmsten. Besonders abstossend fand ich immer die Angewohnheit der Schweizer, dass sie, wenn sie einen allein treffen, ganz herzlich sein können. Aber das täuscht. Sobald man in einen Raum kommt, in dem sie mit anderen Schweizern sitzen, schauen sie einen nicht mal mit dem A. an. Ich habe schon viele schlaflose Nächte wegen diesem schweinischen Verhalten hinter mir.
      Nun, dass mit dem Waschen ist ärgerlich, da gab es aber sicher eine Hausordnung und eine Verwaltung die das unterbinden kann.
      Wenn die nicht reagieren, das Mietgericht was für eine Juristin keine Hürde darstellen sollte und auch von so ziemlich jeder Rechtsschutzversicherung abgedeckt wird, wenn externe Hilfe von Nöten ist.
      Doofe Nachbarn gibt es aber überall, ich habe ständig einen ekelhaften Gestank der Kettenrauchenden Nachbarin unter mir in meinem Schlafzimmer, macht die das wohl weil ich Schweizer bin oder einfach weil sie rücksichtslos und etwas ekelhaft ist?
      Der einfachere Weg ist sicherlich umziehen (vielleicht nicht erst nach Jahren), wobei man auch am neuen Ort auf lästige Nachbarn stossen kann.
      Ich meine mich aber zu erinnern, dass mir zugetragen wurde das es auch in Deutschland lästige Nachbarn geben soll?

      Wie gesagt komme ich auch der Zürcher Gegend, ich kann Ihnen versichern, dass ich nicht so lang gewachsen bin, um meine Nase auf drei Meter hoch zu strecken und ich bin auch kein Bauer - weder arm noch reich.
      Davon abgesehen, ist Ihre Äusserung zu Bauern ordentlich derespektierlich geprägt, da muss ich mich fragen wie hoch Sie Ihre Nase als Juristin denn tragen?
      Oder Essen Sie weder angebaute Produkte noch Fleisch?
      Nun, ich kann nicht von Luft und Liebe leben und bin daher Froh gibt es Bauern, sollten diese zu Reichtum gekommen sein, sei Ihnen dies ebenfalls gegönnt.

      Ich habe zwar am "Zitat: Arsch" keine Augen, sitze aber mehrmals die Woche mit meinen Freunden zusammen, wir gehen aus, treffen uns bei mir oder ihnen, grillieren, diskutieren, lachen und haben einfach Spass.
      Wir sind ein bunter Haufen aus Schweizern, Deutschen, Österreichern einem Engländer und einer Irin - wir sehen uns immer mit den Augen an wo immer wir uns treffen.
      Aber ja, dieses schweinische Verhalten betrübt und beschämt uns doch sehr...

      Ob da nun von Zeit zu Zeit hinter dem Rücken geredet wird, so genau wage ich das nicht zu beurteilen... aber aus meiner bisherigen Erfahrung brodelt die Gerüchteküche überall auf der Welt, also nehmen wir einfach an, dass die Schweiz wie auch Deutschland etc. keine Ausnahme darstellt.
      Sie sind davon selbstredend ausgenommen, ich gehe davon aus, dass Sie diejenigen Personen die Sie in Ihrem Post denunzieren vorab oder danach darüber informiert haben.

      Ich kann mir nicht helfen, aber mir kommt der Gedanke, dass es möglicherweise nicht nur an Ihrem Umfeld, sondern auch ein wenig an Ihnen liegen könnte... ist aber nur so eine Idee.

      Den einen leiste ich mir jetzt aber noch, weil ich ja ein hochnäsiger, zu kurz gekommener Bauer mit Mentalität von unterster Schublade bin.
      Wussten Sie nach 10 Jahren >Schweiz schon; dass es weder eine "Züricher" Gegend, noch "Züricher" oder einen Zürichersee gibt?

      Sorry das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...

      Mir ist Deutschland trotz dem Wohlstand der Schweizer lieber
      Ich wünsche Ihnen trotz allem was Ihnen offensichtlich schwer im Magen liegt, dass Sie - wo auch immer - das Leben finden das Sie sich in der Schweiz erhofft hatten...
    • Hallo Joshua,
      ich denke, ich verstehe, dass du aufgebracht bist. Darüber hinaus freue ich mich, dass du einen lustigen und bunten Freundeskreis hast.
      Beim Lesen dieser Erfahrungen mit "der Schweiz" und "den Schweizern" überkommt mich dann doch ein Gefühl von Fremdheit. Nicht der Schweiz gegenüber, sondern dem Inhalt der Vorwürfe und der Art und Weise des Vortrags.
      Zwar lebe ich noch nicht in der Schweiz, das hat noch zwei Wochen Zeit, aber meine Erfahrung zeigt mir, dass es schon ein wenig darauf ankommt, wie man in den Wald hineinbrüllt...
      Und zeigt ein Finger auf die anderen, so zeigen doch drei zurück auf einen selbst.
      Integration leitet sich ab vom lateinischen Wort "integrare", das heißt "hinein nehmen". Ich muss also bereit sein, von mir selbst ein Stück abzurücken und Platz zu machen für das Fremde da draußen, damit ich es "hinein nehmen" kann. Der Entschluss in einem fremden Land zu leben beinhaltet also aktive Auseinandersetzung und das Interesse an Integration.
      Das ist überall auf der Welt so.
      Die Wohnungsgesellschaft, die an uns vermietet, liegt übrigens in Zürich, auch wenn wir selbst nicht dort wohnen werden, sondern im Kanton. Aber da habe ich es mit eigenen Augen gesehen: Es gab keine drei Meter hohen Nasen und zu uns waren alle Beteiligten sehr freundlich. Unser Sachbearbeiter, der ja mich als "Anfänger ind Schweiz" ertragen muss, zeigt mir gegenüber wirklich viel Geduld und einen feinen Sinn für Humor. Wie gesagt, der Ton macht die Musik...
      Beste Grüße
    • Ich wette, dass sich hinter "Joshua" tatsächlich ein Deutscher und kein Schweizer verbirgt. Das sieht man an der Sprache eindeutig. Das Hochdeutsch, das Schweizer schreiben, ist ein ganz anderes. Und wenn es wider Erwarten ein Schweizer sein sollte, sieht man, wie wenig selbstkritisch, borniert, verschroben und selbstverliebt diese Bergmenschen sind.
    • @ SteffiB

      visitfinland.com/de/artikel/21…man-finnland-lieben-muss/

      Ich bin erstaunt, da zauberst Du so eine attraktive Alternative für Dich und Deine Familie aus dem Hut :P Ich hatte Dich über Deine hier hinterlegte Email angeschrieben, damit unser möglicher "Destinations-Check" hier im Thread nicht zu off Topic wird.

      Die höchsten Nasen existieren in Salzburg, Weltmeister im Nasenwinkelausrichten, weil da jeder ein direkter Nachkomme von Mozart ist :P :P Meine 2 Jahre dort habe ich als Einkehrjahre abgehakt :| Aber: Sep. 99 Salzburg, Sonnenfinsternis, Kaiserwetter, das ist in der guten Erinnerung hängengeblieben. @toblerone, mit der Integration schreibst Du wahre Worte, am einfachsten geht es mit Russen, eine gemeinsame Flasche Wodka und Du bist integriert. Jede Kultur ist anders im Schwierigkeitsgrad sich als Deutscher zu integrieren. Auch das Thema Gastfreundschaft: in Reiseblogs habe ich über den Iran und die Mongolei gelesen, da wurde die dort ausgelebte Gastfreundschaft als aufdringlich bezeichnet.
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Hallo Amadeus,

      danke für Deine freundlichen Zeilen. Es sind ja doch auch ganz nette Leute auf diesem Forum unterwegs. Ich werde dieses Thema jetzt ruhen lassen. Möge jeder sich anhand des Gesagten ein eigenes Bild der Schweizer machen und dann vorbereitet sein / positiv überrascht werden. Mein Mann und ich denken intensiv über "Weiterauswandern" nach Finnland als Alternative zur Rückkehr nach Deutschland nach.

      Viele Grüße
      SteffiB
    • Liebi SteffiB

      Ich wette, dass sich hinter "Joshua" tatsächlich ein Deutscher und kein Schweizer verbirgt. Das sieht man an der Sprache eindeutig. Das Hochdeutsch, das Schweizer schreiben, ist ein ganz anderes. Und wenn es wider Erwarten ein Schweizer sein sollte, sieht man, wie wenig selbstkritisch, borniert, verschroben und selbstverliebt diese Bergmenschen sind

      Es tuet mir natürlich leid, wenn dä Buur und Bergmensch, denn au na einigermasse Schriftdütsch chan schribe.
      Mir nänend das übrigens Schriftdütsch, isch no immer kei Hochdütsch... aber danke, offenbar hani au als Bergmensch und Buur na was glernt i dä Schuel, wenn Sie da eidütig en Dütsche erchäned.

      Dases aber eher Sie sind, wo da borniert, sebstverliebt und arrogant isch, zeigt doch ihre Tegscht jetzt ganz dütlich und Ihres akademische Niveau isch das ja hoffentlich nit.
      Ihre Tegscht spricht ja unverschämti Bänd... a peinlichkeit chum meh z'toppe.

      Ganz ehrlich gseit, ich freu mi grad riisig das alli wo in dä Schwiz blibed in Zuekunft vo Ihne verschont blibet - Weil tschuldigung aber ich glaub für Sie ischs da nünt.

      Trotzdem wünsch ich Ihne und ihrere Familie das sie irgendwo doch mal no glücklich werded.

      PS:
      Und ich hoffe ebenfalls, dass ich hier weiterhin und in Schriftdeutsch etwas schreiben darf, wir Bergmenschen schreiben nämlich tatsächlich eigentlich auch Schriftdeutsch ;)
    • SteffiB schrieb:

      Es sind ja doch auch ganz nette Leute auf diesem Forum unterwegs.

      Seit ich hier im Forum bin sind mir nur nette Leute begegnet. Bis auf Deine Extreme und von einem Hitzkopf aus der Frankfurter Bankenwelt ist mir noch nichts aufgefallen. :)

      Joshua: Deine Zeilen gesprochen, diesen Klang kenne ich, wie Hazel Brugger ihre Landleute befragt: :D
      3sat.de/kabarett/kabarett-in-3…brugger-passiert-100.html

      Freue mich, dass Euer Weg vielleicht nach Finnland geht, mit diesen Euren Basisdaten wäre eine Rückfahrkarte nach DE echt dumm.
      ***************
      Manchmal fährt der falsche Zug an den richtigen Ort.
    • Joshua schrieb:

      Liebi SteffiB

      Ich wette, dass sich hinter "Joshua" tatsächlich ein Deutscher und kein Schweizer verbirgt. Das sieht man an der Sprache eindeutig. Das Hochdeutsch, das Schweizer schreiben, ist ein ganz anderes. Und wenn es wider Erwarten ein Schweizer sein sollte, sieht man, wie wenig selbstkritisch, borniert, verschroben und selbstverliebt diese Bergmenschen sind
      Es tuet mir natürlich leid, wenn dä Buur und Bergmensch, denn au na einigermasse Schriftdütsch chan schribe.
      Mir nänend das übrigens Schriftdütsch, isch no immer kei Hochdütsch... aber danke, offenbar hani au als Bergmensch und Buur na was glernt i dä Schuel, wenn Sie da eidütig en Dütsche erchäned.

      Dases aber eher Sie sind, wo da borniert, sebstverliebt und arrogant isch, zeigt doch ihre Tegscht jetzt ganz dütlich und Ihres akademische Niveau isch das ja hoffentlich nit.
      Ihre Tegscht spricht ja unverschämti Bänd... a peinlichkeit chum meh z'toppe.

      Ganz ehrlich gseit, ich freu mi grad riisig das alli wo in dä Schwiz blibed in Zuekunft vo Ihne verschont blibet - Weil tschuldigung aber ich glaub für Sie ischs da nünt.

      Trotzdem wünsch ich Ihne und ihrere Familie das sie irgendwo doch mal no glücklich werded.

      PS:
      Und ich hoffe ebenfalls, dass ich hier weiterhin und in Schriftdeutsch etwas schreiben darf, wir Bergmenschen schreiben nämlich tatsächlich eigentlich auch Schriftdeutsch ;)
      Köstlicher Konter!!! I love it!!!
      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: