Angepinnt Grenzgängerbewilligung G oder Aufenthaltsbewilligung B ??

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    • Hallo Zusammen,

      Ich habe da jetzt auch mal eine Frage:

      Seit Februaur diesen Jahres wohne ich im Baselland als internationaler Wochenaufenthalter.
      Es wird die komplette Quellensteuer in der Schweiz erhoben, nach Deutschland führe ich nichts ab. Nun habe ich folgendes Problem.
      Ich bin hier zur Gemeindeverwaltung und wollte mich ordentlich anmelden, da mir niemand sagen konnte ob das notwendig ist oder nicht.
      Nun habe ich am Samstag plötzlich einen B-Ausweis im Postkasten mit einem Zahlungsschein (66CHF) und Infomaterial.

      Die erste Reaktion war, will ich gar nicht, ich behalte G aufgrund der günstigeren Krankenkasse.
      Das ist das einzige was ich als Vorteil ansehe.
      Steuern zahle ich wie gesagt zu 100% als Quellensteuer in der Schweiz. Natürlich muss ich am Ende des Jahres das bei der Zusammenveranlagung mit meiner Frau in Deutschland angeben.
      Allerdings bezahlen wir beide sowieso immer schon den Spitzensteuersatz. So das ich nicht erwarte irgendetwas sin DE nachzuzahlen.

      Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wie läuft das eigentlich mit den ganzen Sozialversicherungen.

      1) Arbeitslosengeld als internationaler Wochenaufenthalter
      2) Rente als internationaler Wochenaufenthalter
      3) Wie ist da smit bspw. Unfallversicherung oder BU die ich damals in DE abgeschlossen habe?

      Weiss jemand darüber etwas?
    • Hoi Silicon,

      irgendwie passt deine Situation nicht so ganz aus meiner Sicht. Wenn du internationaler Grenzgänger bist/warst, dann hast du weiterhin deinen Wohnsitz in Deutschland.
      Wenn ausserdem deine Frau noch in Deutschland wohnt, dann wird das deutsche Finanzamt deinen Lebensmittelpunkt in Deutschland sehen.

      Es ist gut und schön, wenn dein Arbeitgeber die volle Quellensteuer einbehält, aber du wirst wohl oder übel Steuern in Deutschland zahlen müssen. D.h. in der Schweiz dann nur die ermässigte Quellensteuer, wobei du die Differenz von der Steuerverwaltung BL zurückfordern kannst.

      Was ich auch nicht verstehe: warum hast du dich erst jetzt angemeldet, wenn du schon seit Februar hier wohnst? Du kannst von Glück sagen, dass das keiner mitbekommen hat, sonst gäbe es unter Umständen eine Strafe.

      Ich denke du solltest mit einem Steuerberater erstmal diese Fragen klären, da du sonst aus allen Wolken fallen wirst wenn die Nachzahlung aus Deutschland kommt!

      Zu deinen Fragen wegen den Sozialversicherungen: grundsätzlich hast du nach 12 Monaten Beschäftigung Anspruch auf Arbeitslosengeld. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie sich das bei einem Grenzgänger verhält.
      Ich denke, so lange du die Unfallversicherung zahlst (was du egtl nicht brauchst, da du in der Schweiz fast immer BU/NBU hast) bzw deine BU zahlst sollte das kein Problem sein. Allerdings solltest du klären, ob dies auch mit einem Wohnsitz in der Schweiz so bleibt.


      VG basileus
    • Hallo Basileus,

      Missverständnis.
      Mein Arbeitgeber hat mich ordentlich als Grenzgänger angemeldet und die Gemeinde ordentlich als internationaler Wochenaufenthalter.
      Die Gemeinde hat nur den Fehler gemacht und hat meine Unterlagen nach mehreren Monaten ans Basellandschaftliche Integrationsamt geschickt.
      Also hatte ich plötzlich eine B-Bewilligung im Postkasten obwohl ich seit Februar ein G habe.
      Ist aber bereits geklärt, Arbeitgeber beantragt einfach eine neue G-Bewilligung und fertig.

      zu den Steuern. ich habe jetzt einen Steuerberater in Weil am Rhein beauftragt. Wie du ja auch selbst empfohlen hast.

      Jeder den ich frage erzählt was anderes.
      Ich habe bei mir in der Firma viele Grenzgänger mit G und welche die in Basel Stadt wohnen aus DE die jetzt B haben, verschiedenste finanzielle Konstellationen und überall ist es anders.
      Daher mach ich es wie Stromberg sagt: Wenn du fliegen lernen willst, frag den Adler und nicht den Pinguin.
      Recht hast du auch mit der Bewilligungsart. B Bewilligung mit Frau in DE wird schwer gehen. Also vielleicht mit schummeln.
      Ich werde in jedem Fall die G behalten, hat einfach viel mehr Vorteile.

      Wir werden sehen was der Steuerberater jetzt errechnet, er hat den Auftrag mal exemplarisch die Modelle durchzurechnen. mein Steuerberater in Dortmund war dazu nicht in der Lage.

      VG Silicon

      P.S. komme ursprünglich auch aus Thüringen (Jena geboren, Frau in Erfurt)
    • Natürlich geht die Bewilligung B, auch wenn die Frau in Deutschland wohnt. Allerdings würde in dem Fall die steuerliche Ansässigkeit in Deutschland verbleiben, so wie es mit G jetzt auch der Fall ist.

      Die Rechnung mit dem "sowieso Spitzensteuersatz also muss ich nichts nachzahlen" wird in Verbindung mit dem "nach Deutschland führe ich nichts ab" so nicht aufgehen. Du unterliegst in Deutschland der Einkommenssteuerpflicht, die in der Schweiz gezahlte Quellensteuer wird da nur drauf verrechnet. Das gibt aufgrund der höheren Gehälter in der Schweiz eine dicke Steuerschuld. Normalerweise, wenn alles korrekt in Deutschland gemeldet ist (z.B. mit diesem Formular), müsstest Du darauf auch Vorauszahlungen leisten. Im Zweifelsfall kommt eine Nachzahlung mit der Steuererklärung. Dort kannst Du die doppelte Haushaltsführung i.d.R. zwar ansetzen, aber das ist bei hinreichendem Verdienst nur ein Teil.
    • Hi Silicon,

      die Bewilligung G hat für dich nur den Vorteil, dass du eine günstigere Krankenkassenprämie bezahlst und weiterhin ein Auto mit deutschem Kennzeichen fahren kannst.

      Ansonsten hat Markus Recht: aufgrund deines Lebensmittelpunktes wirst du wohl oder übel Steuern in Deutschland zahlen müssen. D.h. du kannst eine Rückzahlung der zu viel einbehaltenen Quellensteuer anfordern (Differenz zwischen voller und ermässigter Quellensteuer i.H.v. 4.5%). Und es wird eine grosse Nachzahlung auf dich zukommen.

      Interessant dass du einen Steuerberater in Weil gefunden hast. Als ich letztes Jahr geschaut habe, waren alle guten restlos ausgebucht, und zum Rest wollte ich nicht (aufgrund schlechter Bewertungen). Habe dann einen Steuerberater in der Nähe von Freiburg gefunden. Ich hatte sogar die Erfahrung, dass ein Steuerberater mir telefonisch eine falsche Auskunft gegeben hat. Leider hab ich das aber nie schriftlich bekommen.

      Ich möchte dir keine Angst machen, aber aus meiner Sicht wirst du in Deutschland veranlagt werden (mit den entsprechenden steuerlichen Konsequenzen).

      PS: daher das Bild von Bernd dem Brot. Dann sind wir früher fast Nachbarn gewesen ;)


      VG basileus
    • Naja...Das mit der steuerlichen Ansässigkeit in Deutschland lässt sich schon in die Schweiz verlagern, trotz Frau und Haus in Deutschland.
      Habe gerade auch wieder einen aktuellen Fall in der Firma, wo ein Kollege Wohnhaft in Lörrach mit offizieller Arbeitsstelle in Zürich, von Steuervorrauszahlung in Deutschland, auf volle Versteuerung in der Schweiz wechselt. Und dies sogar Unterjährig. Einfach weil er eben berufsbedingt an mehr als 60 Tagen nicht an seinen Wohnort in D zurückkehren kann.
      Dafür gibt es ja das DBA, um genau solche Fälle eben nicht zum steuerlichen Nachteil für den betroffenden zu machen...

      Ich habe mich von Anfang an auf das DBA berufen und kein GRE-1 vom deutschen Finanzamt beim kantonalen Steueramt eingereicht. Somit zahle ich volle Quellsteuer hier, führe nichts nach Deutschland ab.
      Bin Grenzgänger als Wochenaufenthalter in Zürich, bin hier gemeldet mit Wohnung, Firmenwagen, etc...Lebensgefährtin und Kind sind weiterhin in Deutschland. Habe jetzt schon über 80 Tage an denen ich berufsbedingt, durch meinen schweizer Arbeitsvertrag bei einem schweizer Arbeitgeber, nicht an meine deutsche Wohnadresse zurückkehren konnte.

      Meine Steuererklärung in D ist soweit fertig und ich warte auf das GRE-3 vom kantonalen Steueramt (Zürich ist knapp 1 Jahr hinten dran bei der Bearbeitung, dass zum Thema "deutscher Amtsschimmel") um meine Nichtrückkehrtage zu belegen. Und dann werde ich sehen, ob das Finanzamt die Freistellungsmethode nach DBA 15a.2 geläufig ist oder ob ich per Anwalt Einspruch einlegen muss im schlimmsten Fall.
    • Markus Schulz schrieb:

      ...Normalerweise, wenn alles korrekt in Deutschland gemeldet ist (z.B. mit diesem Formular), müsstest Du darauf auch Vorauszahlungen leisten....

      Dieses Formular gilt nur für Wohnhaft in Baden Württemberg. Die auch eigene Anhangsformulare für die deutsche Steuererklärung haben und für uns in NRW keine Relevanz haben...
    • Gingy schrieb:

      auch ich habe versucht, in derselben Gegend einen Termin beim Steuerberater zu bekommen, ohne Erfolg. Alle sind ausgebucht, einer wollte zurückrufen, was aber nie passiert ist und bei erneutem Anruf hiess es, sie nähmen keinen mehr an.
      Ich hatte in Lörrach vor ein paar Monaten mal zwei Steuerberater angefragt und beide hatten noch Kapazitäten.
      Die Namen kann ich gerne per PN nennen.
    • Hallo Zusammen,

      und zunächst erst einmal Danke an alle die sich hier einbringen.

      Der Fall den Druschii selbst hat kommt meinem wohl am nächsten. Steuerberater habe ich insgesamt 6 angeschrieben mit der Schilderug meiner Situation.
      2 der Steuerberater die sehr gute Bewertungen haben, haben direkt aufgrund Kapazitätsgründen abgesagt.
      Habe aber von Arbeitskollegen weitere Empfehlungen bekommen, mit denen bin ich jetzt in Kontakt. Wir werden sehen.

      Nochmal zu Gruschii`s Text.

      GRE-1 habe ich auch nie beantragt, ich bin hier bei der Gemeinde als internationaler Wochenaufenthalter geführt, also Steuerlich laut deren Aussage auch so eingetragen, daher auch kein GRE-1 notwendig.
      Das sehen die schon anhand der Kilometer zu meiner deutschen Meldeadresse. soweit zumiundest deren Auskunft.

      Jetzt meine Frage, muss ich als internationaler Wochenaufenthalter irgendwo in DE beim Finanzamt Meldung machen?
      Wenn ja, welche Bescheinigung konkret, woher bekomme ich die?

      DBA 15a.2 also GRE-3 ist ja Bescheinigung des Arbeitgebers über die Nichtrückkehr an mehr als60 Arbeitstagen* i. S. des Artikels 15 a Abs. 2 des DoppelbesteuerungsabkommensDeutschland/Schweiz sowie des Verhandlungsprotokolls vom 18. 12. 1991

      Dein Kollege der zur vollen Besteuerung in der Schweiz gewechselt ist, du meinst damit die volle Quellenbesteuerung?
      Aber das wäre ja wie bei mir, ich bezahle die volle Quellensteuer monatlich vom Gehalt. Also nicht nur 4,5%.

      Wenn das keinen Vorteil hätte warum sollte man das machen?
      Ich seh da einfach keine Unterschied. ob ich erst nur 4,5% bezahle und dann die 4,5% auf die deutsche Steurrschuld angerechnet werden oder ob ich wie jetzt 22,82% Quellensteuer bezahle und die Differenz zu DE dann auch wieder.
      Kann ja sein das ich schwer von Begriff bin, aber logisch erscheint mir das alles nicht.



      Druschii schrieb:

      Naja...Das mit der steuerlichen Ansässigkeit in Deutschland lässt sich schon in die Schweiz verlagern, trotz Frau und Haus in Deutschland.
      Habe gerade auch wieder einen aktuellen Fall in der Firma, wo ein Kollege Wohnhaft in Lörrach mit offizieller Arbeitsstelle in Zürich, von Steuervorrauszahlung in Deutschland, auf volle Versteuerung in der Schweiz wechselt. Und dies sogar Unterjährig. Einfach weil er eben berufsbedingt an mehr als 60 Tagen nicht an seinen Wohnort in D zurückkehren kann.
      Dafür gibt es ja das DBA, um genau solche Fälle eben nicht zum steuerlichen Nachteil für den betroffenden zu machen...


      Ja macht doch keinen Unterschied wenn du am Ende dann an Finanzamt DE genauso abführen musst also wohntest du in DE?

      Ich habe mich von Anfang an auf das DBA berufen und kein GRE-1 vom deutschen Finanzamt beim kantonalen Steueramt eingereicht. Somit zahle ich volle Quellsteuer hier, führe nichts nach Deutschland ab.


      Wie bei mir.


      Bin Grenzgänger als Wochenaufenthalter in Zürich, bin hier gemeldet mit Wohnung, Firmenwagen, etc...Lebensgefährtin und Kind sind weiterhin in Deutschland. Habe jetzt schon über 80 Tage an denen ich berufsbedingt, durch meinen schweizer Arbeitsvertrag bei einem schweizer Arbeitgeber, nicht an meine deutsche Wohnadresse zurückkehren konnte.


      Richtig, auch wie bei mir.
      Aber am Ende zahlst du doch in DE Steuern nach?
      Es sei denn deine Frau hockt zuhause und ihr seit zusammen veranlagt?

      sorry fürs kuddelmuddel hier.

      lg Silicon
    • Natürlich muss Du beim deutschen Finanzamt melden, zumal Du ja von einer gemeinsamen Veranlagung mit Deiner Frau gesprochen hast. Die Meldung bei der Einkommenssteuer erfolgt im Zweifelsfall über das Formular N-Aus, in BW gibt es das N-Gre, da kann man dann auch Angaben in CHF machen, N-Aus kann nur EUR, muss man selbst umrechnen.

      Alle Festlegungen zum Grenzgängerstatus (15a) haben mit der eigentlichen steuerlichen Ansässigkeit nicht viel zu tun, das ist im DBA unter Artikel 4 definiert und diese sollte immer zuerst erfolgen. Das kann man auch nicht für sich alleine entscheiden. Über Artikel 15 und 15a des DBA wird dann geregelt, welche Teile vom Einkommen wo welcher Besteuerung unterliegen. Im Zweifelsfall kann wie hier das Tätigkeitsland die volle Besteuerung vornehmen, der Ansässigkeitsstaat wird diesen Teil dann unter Progressionsvorbehalt stellen und wie gehabt das Globaleinkommen besteuern.

      Wer nur das Einkommen in der Schweiz hat kann mit der vollen Quellensteuer alles bezahlt haben, in Deutschland aber keine Meldung zu machen dürfte ein fataler Irrtum sein.

      Zu unterscheiden ist Dein Fall von Druschii bereits aufgrund der Lebensgefährtin bei ihm. Da gibt es keine gemeinsame Veranlagung.
    • Silicon schrieb:



      Jetzt meine Frage, muss ich als internationaler Wochenaufenthalter irgendwo in DE beim Finanzamt Meldung machen?
      Wenn ja, welche Bescheinigung konkret, woher bekomme ich die?

      DBA 15a.2 also GRE-3 ist ja Bescheinigung des Arbeitgebers über die Nichtrückkehr an mehr als60 Arbeitstagen* i. S. des Artikels 15 a Abs. 2 des DoppelbesteuerungsabkommensDeutschland/Schweiz sowie des Verhandlungsprotokolls vom 18. 12. 1991

      Dein Kollege der zur vollen Besteuerung in der Schweiz gewechselt ist, du meinst damit die volle Quellenbesteuerung?
      Aber das wäre ja wie bei mir, ich bezahle die volle Quellensteuer monatlich vom Gehalt. Also nicht nur 4,5%.

      Wenn das keinen Vorteil hätte warum sollte man das machen?
      Ich seh da einfach keine Unterschied. ob ich erst nur 4,5% bezahle und dann die 4,5% auf die deutsche Steurrschuld angerechnet werden oder ob ich wie jetzt 22,82% Quellensteuer bezahle und die Differenz zu DE dann auch wieder.
      Kann ja sein das ich schwer von Begriff bin, aber logisch erscheint mir das alles nicht.
      Hallo Silicon,

      etwas schwierig sich durch den Text zu hangeln. Ich antworte dir mal auf die Frage nach der Bescheinigung, da ich dazu bisher keine Antwort gesehen habe.
      Du musst dir von deinem Arbeitgeber das Formular GRE-3 ausstellen lassen. Dieser bestätigt dir dann die Anzahl an berufsbedingten Nicht-Rückkehrtagen. In deinem Fall reichen 55 Tage aus, da du erst im Februar in die Schweiz gezogen bist (60 Tage / 12 = 5 Tage pro Monat).

      Von deinem AG erhälst du dann vier mal das ausgefüllte Formular. Eins davon ist für das Schweizer Finanzamt bestimmt, welches dir das GRE-3 stempelt und zurückschickt. Mit diesem gestempelten Formular kannst du dann dem deutschen Finanzamt nachweisen, dass für dich die 60-Tage Regel gilt.

      Die ganze Sache mit dem GRE-3 würde ich aber zuerst mit dem Steuerberater besprechen! Also bevor du irgendwas an das deutsche oder Schweizer Finanzamt schickst. Ich denke du hättest das deutsche Finanzamt zumindest informieren müssen über deine neue Arbeit in der Schweiz.

      Gesetzt dem Fall die 60-Tage Regel gälte für dich, wird deine Frau aber in Deutschland Steuern nachzahlen müssen, da dein Schweizer Einkommen eure gemeinsame Steuerprogression erhöhen wird.

      Ich denke du hast folgende Möglichkeiten:
      1.) für dich gilt die 60-Tage Regel
      - du bezahlst volle Quellensteuer in der Schweiz (also deine 22.82%)
      - du bezahlst keine Lohnsteuer in Deutschland
      - dein Schweizer Einkommen wird euren Grenzsteuersatz in Deutschland erhöhen, d.h. deine Frau wird höhere Steuern in Deutschland zahlen müssen
      2.) für dich gilt keine 60-Tage Regel (Stichwort Lebensmittelpunkt)
      - du kannst die Differenz zwischen voller QS (22.82%) und ermässigter QS (4.5%) zurückfordern bei der Steuerverwaltung Basel-Land
      - du bezahlst Lohnsteuer in Deutschland

      Zuerst musst du aber mit dem Steuerberater klären, wo deine steuerliche Anässigkeit ist. Also ob in der Schweiz oder weiterhin in Deutschland.


      VG basileus