zu alt fürs Auswandern ??

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    • zu alt fürs Auswandern ??

      Hallo....

      Bin Peter, 53 Jahre und habe ein gute Jobangebot aus der Schweiz bekommen

      Allerdings wie das so ist mit alten Bäumen das umpotten ist nicht so einfach.
      Ich komme aus dem Ruhrpott und bin eigentlich ein sehr umgänglicher Typ aber mache mir trotzdem Gedanken ob die Schweizer mit mir und ich mit den Schweizern klar komme.
      Habe 2014 schon in Pratteln gearbeitet und weis zwar was mich erwartet , dass war ja nur temporär und einen absehbare Zeit, jetzt aber für immer in die Schweiz ist schon was anderes.

      Der Unsicherheitsfaktor bei mir ist eigentlich ob das Gehalt was ich bekommen werde ausreicht um einen guten Lebensstandard zu erreichen und ob ich in der Schweiz Anschluss bekomme und einen neuen Freundeskreis Aufbau kann.

      Habe jetzt natürlich schon das Forum durchforstet und einige nützliche Sachen gefunden die mir schon einige Fragen beantwortet hat.


      So das reicht erstmal ?(

      Gruss Peter
    • Hallo Peter

      Ja das kann ich gut verstehen. Ich finde für eine Auswanderung muss es mehr Motivation als nur den Job geben. Wie du es richtig siehst, ist eine Auswanderung ein grosser Schritt und auch wenn die Schweiz deutschsprachig ist, ist es weit mehr als nur ein grosser Umzug. Dass du schon in Pratteln gearbeitet hast, hilft schon sehr. Ich würde mich an deiner Stelle im Moment in erster Linie mit Land und Leute auseinandersetzen. Im Ruhrpott wird ja gern mal sehr direkt gesprochen, dass wird in der Schweiz aber selten passiern. Wenn dass genau dein Ding ist würde ich es mir schon sehr überlegen. Hast du eventuell Hobbys, die du besonders gut der Schweiz verfolgen kannst? Über Vereine kann man sich recht schnell ein soziales Netz aufbauen.

      Um herauszufinden ob dein Gehalt für deinen Lebensstandard reicht, würde ich mir deine jetzige Situation heranziehen. Notier dir was du an Ausgabe hast und ersetzt deine Kostenpunkte mit den Schweizer Preisen (sind ja nicht pauschal höher ;) ). Wenn der Schweizer Preis nicht bekannt ist, helfen wir dir im Forum gern weiter.

      Schöne Grüsse
      Maik :thumbsup:
    • Hallo Maik,

      lieb dank für deine Antwort.
      Erstmal wollte ich sagen das Du da eine schönes Portal ins Leben gerufen hast , gefällt mir wirklich gut und ist sehr hilfreich.
      Bin eigentlich recht gut mit meinen Kollegen ausgekommen und wir haben gut zusammen gearbeitet.
      Auch privat war es schon recht angenehm und als ich dann das Angebot bekommen haben fing das Überlegen an.

      Mach mir aber auch Gedanken über diese Abstimmung den Ausländeranteil zu reglementieren, was ist wenn es dann heisst "einer ist zu viel" und ich muss wieder zurück. Hab dann meinen sicheren Job aufgegeben und muss wieder von vorne anfangen.

      Für meine Hobbys wäre die Schweiz das Non plus Ultra ... Wandern , Ski fahren ,Bike, Badminton

      Lg Peter
    • Wegen der Abstimmung würde ich mir weniger Gedanken machen.
      • Auch mit einer Reglementierung wird niemand wegen einer Quote zurückgeschickt. Wer da ist und sich ordentlich verhält wird bleiben dürfen. Vorraussetzung sind keine Straftaten und das man für seinen Lebensunterhalt ( Job oder Vermögen) sorgen kann.
      • War die Abstimmung sehr knapp. Fast gleich viel wie dafür waren, waren aber auch dagegen. Abstimmungsergebnis Masseneinwanderungsinitiative 50.3% Ja und 49.7% Nein.
      • Mit einer Umsetzung rechne ich Mitte/Ende 2016. Vorher denke ich wird es noch eine Abstimmung zu den Bilateralen Verträgen geben, damit könnte die Umsetzung sogar noch kippen. Da die Bilateralen und die Masseneinwanderungsinitiative zum jetztigen Zeitpunkt nicht kompatibel sind. Deswegen wird es wahrscheinlich auf ein entweder oder rauslaufen. Die Regierung hat sogar schon eine Untersuchung zur Zustimmung zu den Bilateralen Verträgen in Auftrag gegeben. Die Zustimmung liegt bei 80%. ( Umfrageergebnisse Gfs.Bern )
      • Überall wo viele Ausländer sind gibt es auch immer eine starke Ablehnung. Mit Anpassung und Integration kann man aber viel zur Akzeptanz selbst in die Hand nehmen. Jeden wird man nie überzeugen können.
      Vom privaten und den Hobbys klingt es doch sehr positiv. Wäre es die gleiche Firma und Standort, wo du schon Erfahrungen sammeln durftest?

      Ein gewisses Risiko ist leider immer dabei. Man muss sicher auch bewusst sein, dass auch nach der Probezeit man nicht so sicher im Job, wie in Deutschland ist. Der Kündigungsschutz ist in der Schweiz weit weniger ausgeprägt.

      Lieben Gruss
      Maik

    • Wegen der Abstimmung würde ich mir weniger Gedanken machen.Auch mit einer Reglementierung wird niemand wegen einer Quote zurückgeschickt. Wer da ist und sich ordentlich verhält wird bleiben dürfen. Vorraussetzung sind keine Straftaten und das man für seinen Lebensunterhalt ( Job oder Vermögen) sorgen kann.
      ...

      Ich wär' da ein bisschen vorsichtiger. Abgesehen davon, dass man mit einem Strafregistereintrag schnell dabei sein kann (z.B. Unfallmitschuld, Fahrlässigkeit, überhöhte Geschwindigkeit im Zuge mit Via Sicura, z.B.), ist es in der CH nicht unmöglich, seinen Job zu verlieren. Und Kontingentierung gilt zwar bisher nur für neue Aufenthaltsbewilligungen, aber bei Jobwechsel nach Jahresverträgen o.ä. könnte das in Zukunft auch für EU-Bürger zutreffen, wenn's hart auf hart kommt.



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      War die Abstimmung sehr knapp. Fast gleich viel wie dafür waren, waren aber auch dagegen. Abstimmungsergebnis Masseneinwanderungsinitiative 50.3% Ja und 49.7% Nein.
      Mit einer Umsetzung rechne ich Mitte/Ende 2016. Vorher denke ich wird es noch eine Abstimmung zu den Bilateralen Verträgen geben, damit könnte die Umsetzung sogar noch kippen.
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      Genau diese (auf totalem Unverständnis von demokratischen Prinzipien beruhenden) vorgeschobenen Gründe sind es, warum eine gewisse Radikalisierung der Positionen erfolgt ist.
      Man lässt sich nicht gern vorschreiben, wie man abzustimmen hat, und dass Mehrheiten keine wären, nur weil sie knapp ausfielen; auch schon gar nicht damit bedrohen, dass im Fall eines von EU und unterwürfigem Bundesrat unerwünschten Wahlausgangs die und die allerschlimmsten Katastrophen drohen, weshalb die Politik leider das unerwünschte Ergebnis auch nicht anerkennen oder umsetzen kann.
      Genau das ist es ja, was Schweizer so an Deutschland und der EU verachten. Und freilich hat das Schweizervolk Angst davor, dass solche unhaltbaren undemokratischen Zustände auch in der Schweiz Einzug erhalten.


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      Die Regierung hat sogar schon eine Untersuchung zur Zustimmung zu den Bilateralen Verträgen in Auftrag gegeben. Die Zustimmung liegt bei 80%. ( Umfrageergebnisse Gfs.Bern )
      ...

      Laut der Website war's nicht die Regierung, sondern Interpharma ;( .

      Andere Umfragen, ebenfalls kürzlich erstellt, kommen hingegen zum dem Ergebnis hier:
      20min.ch/schweiz/news/story/Vo…cache=0.18198049820833845



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      Überall wo viele Ausländer sind gibt es auch immer eine starke Ablehnung. Mit Anpassung und Integration kann man aber viel zur Akzeptanz selbst in die Hand nehmen. Jeden wird man nie überzeugen können.
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      Das ist sicherlich richtig. Persönlich denke ich, dass eine starke Schweiz Zuwanderung braucht, und dass es kein grösseres Kompliment an eine Region oder ein Land gibt als Einwanderung.
      Allerdings hat die Debatte einen Knacks, wofür auch Schmarotzer wie Grenzgänger mitverantwortlich sind, aber v.a. eine gierige Industrie, die meint, sich um Gesetze nicht scheren zu müssen, und eine untätige Politik, die dabei jahrzehntelang zusieht, ohne einzugreifen bzw. gegenzusteuern.

      P.S. Was Einwanderung von Usern betrifft: Ohne Risiko geht's nirgends. Auch innerhalb der EU hat's Zuwanderungbedingungen, die eingehalten werden müssen, sonst ist man illegal, auch als Deutscher.
      Erschreckend, auf politischer also offizieller, aber v.a. auf persönlicher Ebene, ist vielfach für Schweizer, wie extrem ahnungslos Deutsche bezüglich des "kleinen Bruders" sind. Wobei man erwartet hätte, dass ein grosser Bruder den kleinen ja eigentlich gut kennen müsste.
      Aber das kann man ja nachholen, und je stärker sich Einwanderer fürs Land interessieren (ohne dabei allem zustimmen zu müssen), desto höher die Anerkennung durch Einheimische, tät' ich 'mal sagen.


      LG
    • BRTS schrieb:

      Ich wär' da ein bisschen vorsichtiger. Abgesehen davon, dass man mit einem Strafregistereintrag schnell dabei sein kann (z.B. Unfallmitschuld, Fahrlässigkeit, überhöhte Geschwindigkeit im Zuge mit Via Sicura, z.B.), ist es in der CH nicht unmöglich, seinen Job zu verlieren. Und Kontingentierung gilt zwar bisher nur für neue Aufenthaltsbewilligungen, aber bei Jobwechsel nach Jahresverträgen o.ä. könnte das in Zukunft auch für EU-Bürger zutreffen, wenn's hart auf hart kommt.

      Das sehe ich grösstenteils etwas anders. Mit einem Verkehrsdelikt wird doch niemand ausgewiesen. Mit ist kein Fall bekannt. Wer dies allerdings notorisch tut, der muss eben mit den Konsequenzen leben. Aber das hat doch jeder selber in der Hand.Dass Jemand bei einem Jobwechsel seine Aufenthaltsgenehmigung verliert ist reine Mutmassung. Davon hat bisher noch niemand gesprochen. Wenn geht es um neue Aufenthaltsbewilligungen.


      BRTS schrieb:

      Genau diese (auf totalem Unverständnis von demokratischen Prinzipien beruhenden) vorgeschobenen Gründe sind es, warum eine gewisse Radikalisierung der Positionen erfolgt ist.Man lässt sich nicht gern vorschreiben, wie man abzustimmen hat, und dass Mehrheiten keine wären, nur weil sie knapp ausfielen; auch schon gar nicht damit bedrohen, dass im Fall eines von EU und unterwürfigem Bundesrat unerwünschten Wahlausgangs die und die allerschlimmsten Katastrophen drohen, weshalb die Politik leider das unerwünschte Ergebnis auch nicht anerkennen oder umsetzen kann. Genau das ist es ja, was Schweizer so an Deutschland und der EU verachten. Und freilich hat das Schweizervolk Angst davor, dass solche unhaltbaren undemokratischen Zustände auch in der Schweiz Einzug erhalten.

      Wenn du dies als vorschreiben auffasst tut es mir leid. Für mich ist aber die logische Konsequenz, dass bei einer 1:1 Umsetzung mit Kontingent es irgendwann darauf hinauflaufen wird, die Frage zu stellen ob die Bilateralen Verträge so gewünscht werden. Das Weggli und den Fünfer ist leider schwer möglich. Aber mal sehen was die Zukunft bringt. Da kann jeder von uns nur abschätzen was tatsächlich passiert. Ich habe aber vollstes Vertrauen, dass die Schweizer Regierung eine vernünftige Lösung finden wird.


      BRTS schrieb:

      Andere Umfragen, ebenfalls kürzlich erstellt, kommen hingegen zum dem Ergebnis hier:20min.ch/schweiz/news/story/Vo…cache=0.18198049820833845

      Sorry ich vertraue da mehr auf die professionellen Umfragen des Gfs.Bern, als die einer populistischen Zeitung. Aber das mag jeder sehen wie er will.


      BRTS schrieb:

      Allerdings hat die Debatte einen Knacks, wofür auch Schmarotzer wie Grenzgänger mitverantwortlich sind…….

      Bitte unterlasse solche Beleidigungen in Zukunft. In diesem Forum wird weder persönlich noch pauschal beleidigt. :!:


      BRTS schrieb:

      Erschreckend, auf politischer also offizieller, aber v.a. auf persönlicher Ebene, ist vielfach für Schweizer, wie extrem ahnungslos Deutsche bezüglich des "kleinen Bruders" sind. Wobei man erwartet hätte, dass ein grosser Bruder den kleinen ja eigentlich gut kennen müsste.Aber das kann man ja nachholen, und je stärker sich Einwanderer fürs Land interessieren (ohne dabei allem zustimmen zu müssen), desto höher die Anerkennung durch Einheimische, tät' ich 'mal sagen.

      Da geb ich dir Recht. Dafür gibt es ja zum Beispiel Internetseiten wie diese hier. :whistling:

      So und jetzt wäre wieder etwas mehr "Back to Topic" fein. ;)
    • Maik schrieb:

      BRTS schrieb:

      Ich wär' da ein bisschen vorsichtiger. Abgesehen davon, dass man mit einem Strafregistereintrag schnell dabei sein kann (z.B. Unfallmitschuld, Fahrlässigkeit, überhöhte Geschwindigkeit im Zuge mit Via Sicura, z.B.), ist es in der CH nicht unmöglich, seinen Job zu verlieren. Und Kontingentierung gilt zwar bisher nur für neue Aufenthaltsbewilligungen, aber bei Jobwechsel nach Jahresverträgen o.ä. könnte das in Zukunft auch für EU-Bürger zutreffen, wenn's hart auf hart kommt.

      Das sehe ich grösstenteils etwas anders. Mit einem Verkehrsdelikt wird doch niemand ausgewiesen. ...

      Das kann sogar leicht passieren, nach Einführung von Via Sicura (wobei ich Via Sicura aber ausdrücklich gutheisse).

      Maik schrieb:


      ...

      BRTS schrieb:

      Genau diese (auf totalem Unverständnis von demokratischen Prinzipien beruhenden) vorgeschobenen Gründe sind es, warum eine gewisse Radikalisierung der Positionen erfolgt ist.Man lässt sich nicht gern vorschreiben, wie man abzustimmen hat, und dass Mehrheiten keine wären, nur weil sie knapp ausfielen; auch schon gar nicht damit bedrohen, dass im Fall eines von EU und unterwürfigem Bundesrat unerwünschten Wahlausgangs die und die allerschlimmsten Katastrophen drohen, weshalb die Politik leider das unerwünschte Ergebnis auch nicht anerkennen oder umsetzen kann. Genau das ist es ja, was Schweizer so an Deutschland und der EU verachten. Und freilich hat das Schweizervolk Angst davor, dass solche unhaltbaren undemokratischen Zustände auch in der Schweiz Einzug erhalten.

      Wenn du dies als vorschreiben auffasst tut es mir leid.
      ...

      Es läuft dem demokratischen Prinzip, dass Entscheide gefälligst umgesetzt werden und Mehrheiten durch 50%+1 Stimme entstehen, zuwider. In Deutschland ist dieses Prinzip vllt nicht so heilig, aber in der CH ist es halt wichtig. Freilich immer im Rahmen des gesetzlich Möglichen und politisch Erreichbaren. Aber der Eindruck, dass der Bundesrat vor Berlin und Brüssel, der Industrie und den Lobbies kuscht, ist nicht nur meiner. Und ich bin ganz ausdrücklich kein Verschwörungstheoretiker.

      Maik schrieb:


      ...

      BRTS schrieb:

      Andere Umfragen, ebenfalls kürzlich erstellt, kommen hingegen zum dem Ergebnis hier:20min.ch/schweiz/news/story/Vo…cache=0.18198049820833845

      Sorry ich vertraue da mehr auf die professionellen Umfragen des Gfs.Bern, als die einer populistischen Zeitung. Aber das mag jeder sehen wie er will.
      ...

      Sorry, aber der Auftraggeber der Studie Deines Links ist ganz ausdrücklich die Pharmaindustrie (steht oben rechts auf Seite 1 Deines Links), nicht der Bundesrat, wie Du oben fälschlich behauptet hast.
      Und 20min zitiert bzw. berichtet lediglich über eine Studie von Vimentis. Hat 20min nicht selbst durchgeführt.

      Maik schrieb:


      ...

      BRTS schrieb:

      Allerdings hat die Debatte einen Knacks, wofür auch Schmarotzer wie Grenzgänger mitverantwortlich sind…….

      Bitte unterlasse solche Beleidigungen in Zukunft. In diesem Forum wird weder persönlich noch pauschal beleidigt.
      ...

      Sorry, mir fiel kein anderer Ausdruck ein, obwohl ich ihn auch nicht toll finde (zumal nazibelastet). Grenzgänger in der Schweiz können sich aber auf wesentlich härtere Bandagen gefasst machen, das kann ich garantieren. Sorry again für den Ausdruck. Abgesehen davon stelle ich oben deutlich heraus, dass Industrie und Regierung die vergleichsweise grössere Verantwortung für Missstände im Zshang mit Lohndumping usw. durch Ausländer tragen. Grenzgänger sind da nur das "Fussvolk", das missbraucht wird, um den eigenen Profit zu mehren bzw. rappenspalterisch Ausgaben für Schweizer zu sparen.

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BRTS ()

    • Ja Maik es ist der gleicher Arbeitgeber bei dem ich letztes gearbeitet habe. Sie waren wohl mit meiner Arbeit zufrieden

      Ich hab jetzt den Arbeitsvertrag vorliegen und hab versucht mal einen Lohnvergleich zu machen und glaube das ich nicht weniger verdienen würde wie die Schweizer Kollegen. Auch die Probezeit ist gestrichen worden weil sie mich und meine Arbeit kennen.

      Ich habe auch in der Zeit eigentlich nicht gemerkt das man als Ausländer nicht gerne ich der Schweiz gesehen wird, wenn ich aber lese was docht in " 20 Minuten " steht wird mir doch ein wenig komisch.
      Kann aber auch verstehen das man in einem so kleine Land nicht unbegrenzt eine Zuwanderung zulassen kann, allerdings kann man das Gefühl bekommen das alles nur an den Ausländern liegt was in der Schweiz falsch läuft. Deutschland scheint ja da ein besonders Schreckgespenst zu sein.
      Ich hab gelernt das man sich besser selber ein Bild machen sollte und nicht zu sehr auf das zu hören was andere sagen, jeder hat ja seine eigen sich der Dinge und andere Beweggründe für seine Meinung.
      Ich werde es trotzdem versuchen in der Schweiz Fuß zu fassen .... jetzt geht's erstmal an die Wohnungssuche und an die vorbereitung für den Umzug.

      LG
    • Das klingt doch gut, dann wäre der Arbeitgeber schon eine sichere Konstante. Ich denke auch nicht, dass du weniger als deine Schweizer Kollegen verdienst.

      pet_61 schrieb:


      Kann aber auch verstehen das man in einem so kleine Land nicht unbegrenzt eine Zuwanderung zulassen kann, allerdings kann man das Gefühl bekommen das alles nur an den Ausländern liegt was in der Schweiz falsch läuft. Deutschland scheint ja da ein besonders Schreckgespenst zu sein. Ich hab gelernt das man sich besser selber ein Bild machen sollte und nicht zu sehr auf das zu hören was andere sagen, jeder hat ja seine eigen sich der Dinge und andere Beweggründe für seine Meinung.
      Ich werde es trotzdem versuchen in der Schweiz Fuß zu fassen .... jetzt geht's erstmal an die Wohnungssuche und an die vorbereitung für den Umzug.


      Finde ich eine gute Einstellung von dir. Ich habe persönlich gelernt, dass bei gewissen Vorurteilen es besonders schön sein kann, jemanden positiv zu überaschen, dass nicht alles so ist wie das Klischee meint. :saint:

      Ich drück dir die Daumen. Bei Fragen oder Kummer und Sorgen ist das Forum gern für dich da. :thumbsup:
    • Hallo Bergziege,
      sorry für die Ziege aber kenn ja deinen Namen nicht ;)
      Ich drück Dir die Daumen das es bald klappt mit dem Job und das Du bald zu deinem Freund ziehen kannst.
      Ich hatte halt Glück das ich von meiner Firma in die Schweiz geschickt wurde und ich hier gut zurecht gekommen bin.

      Jetzt gestaltet sich nur die Wohnungssuche problematisch. ?(
    • Hallo zusammen,

      so mein Tag des Umzuges rückt immer näher, am 4.5. trete ich meine Stelle in Prahlen an.
      Ein Wohnung hab ich leider Nachricht bekommen.
      Kann ich mich bei einer Arbeitskollegin anmelden bei der ich solange ein Zimmer bekomme.
      Eine frage hab ich noch muss ich mich an der Grenze in die LKW schlage einreihen dann wir das ja einen ganzen Tag dauern bis ich über die Grenze komme.

      Lg Peter
    • Hallo Pet_61,

      unser Umzug steht am 2.Mai an und ich komme gerade vom Zoll. Ich habe die PKW Einfuhr, Die Listen des Umzuggutes etc. alles schon beim Zoll abgegeben. Dann ist alles registriert, Fehler beseitigt und am 2. Mai geht es dann viel schneller wenn die Möbel über die Grenze rollen.

      Gruss
      Mario
    • Hallo Mario,

      na dann wünsch ich Dir gutes gelingen und eine stressfreies Einwandern,
      So wie es aussieht werde ich erst mal meine Arbeitsstelle antreten und den Umzug planen sobald ich eine Wohnung gefunden habe.
      Ich werde es dann genau so machen, erst beim Zoll alles anmelden.

      Gruss Peter
    • Hallo Pet!
      evtl. habe ich ein paar tipps für dich um schneller an eine wohnung zu kommen. unsere ersten wohnungsbewerbungen endeten mit absagen. mit referenzen läuft es viel besser....evtl. kannst du deinen vermieter in deutschland bitten, dass er dir bestätigt dasss keine mietrückstände bestehen. bitte deinen arbeitgeber in der schweiz, dass er dir ein referenzschreiben ausstellt, dass du dich in ungekündigter stellung ohne probezeit befindest und dass er mit deiner arbeitsleistung sehr zufrieden ist. zu guter letzt, habe ich ein bewerbungschreiben aufgesetzt und ein bisschen von uns erzählt(es gibt auch vordrucke zum personalisieren im internet). .
      mit diesem gesamtpaket hat es dann bei uns geklappt...
      ich drücke die daumen...
      lg
      ulli
    • Hallo zusammen,

      es hat geklappt ich habe eine Wohnung :) :) . Nach etlichen Besichtigungen und Absagen hat es geklappt und dann noch eigentlich da wo ich hin wollte.
      Jetzt kann es weiter gehen, sehen das man weiter Anschluss bekommt und einen Freundeskreis aufbaut.

      wünsch euch allen viel Glück hier in der Schweiz

      Lg Peter
    • Hoi Peter

      Das ist ja super. Herzlichen Glückwunsch.

      Damit hast du wieder einen grossen Schritt erledig. Und so langsam beantwortet sich die Frage des Thementitels immer mehr mit einem "Nein". :)

      Alles Gute bei der Integration. :thumbsup:
    • Hey Pet,

      Man ist nie zu alt für irgendetwas. Wenn du dir danach ist, dann hat es wohl einen Grund. Ich bin selbst schon zig Mal umgezogen, nur weil ich neugierig war, wie es ist in dieser Stadt zu leben. Ich kann dich voll und ganz verstehen, du wirst sehen, mach den 1. Schritt und alles andere wird kommen.

      Die Welt ist viel zu groß, um nur an einem Ort zu leben.... Go for whatever makes you happy. ;)
    • Hoi Peter,

      habe soeben Deinen Beitrag vor 2 Jahren gelesen.

      Ich bin jetzt fast so alt wie Du damals – bin 52 Jahre – und stehe vor dem Schritt Deutschland zu verlassen. Gerne würde ich wissen wollen wie es Dir inzwischen ergangen ist und wie Du dich jetzt zurückblickend fühlst. Ist es zu Privat zu fragen, ob es Momente gab in denen Du Deinen Schritt bereut hast?

      Seit 13 Jahren leben ich jetzt in Bayern und habe mich während der Krankheit meines Vaters gefragt wo ich alt werden und begraben sein möchte. Ganz klar konnte ich diese Frage mit „Auf gar keinen Fall in Bayern!!!“ beantworten. So nahm ich den Globus und habe gesucht. Das Ergebnis ist jetzt klar und ich freue mich auf das was kommen wird, auch wenn mir noch einige Hürden bevorstehen.

      Viele Grüße sendet
      Milly :CH:
    • Hallo Milly

      Also bei mir ist alles gut gegangen, ich fühl mich wohl, bin angekommen und so langsam wächst auch der Freundeskreis.
      Hab mittlerweile schon wieder die Stelle gewechselt. Ich hab es bis jetzt noch nicht bereut und bin froh das ich den Schritt gewagt habe.

      Mit etwas Geduld wirst Du auch noch die Hürden nehmen und einen Job und Wohnung finden.
      Wenn Du noch mehr wissen möchtest meld Dich einfach.

      Also viel Glück :thumbsup:

      Lg Peter