Anmeldung - Abmeldung & Krankenversicherung

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    • Hallo Katja

      Da ich dir hier keine falsche Auskunft geben möchte, würde ich dir daher raten beim "Amt für Finanzen" bzw. Dienststelle für Finanzen deines Wohnkantons anzurufen. Die Mitarbeiter sind normalerweise sehr hilfsbereit und beantworten mir auch jedes Mal sehr geduldig meine offenen Fragen zur Steuerklärung. Und es könnte durchaus auch sein, dass dies kantonal unterschiedlich geregelt ist und dann bist du ganz sicher, was nun Fakt ist.

      Schöne Grüsse
      Maik
    • Hallo Katja,

      solche Fragen wie deine gehen gern mal unter wenn das Thema schon so alt ist...

      Zu deiner Frage wg der Doppelbesteuerung: ich bin mir ziemlich sicher dass man sein deutsches Gehalt NICHT zweimal versteuern muss. Genau das ist ja einer der Gründe warum es das DBA DE/CH gibt, eben damit bereits versteuertes Gehalt nicht 2x versteuert wird. Wenn dem bei Carina so gewesen sein sollte, dann hätte sie das Geld für den Monat in Deutschland mit der Jahressteuererklärung wieder zurückfordern können.

      Am besten du rufst in diesem Fall einfach beim Steueramt deines zukünftigen Kantons an. Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit den Auskünften von Steuerämtern gemacht in der Schweiz. Muss allerdings sagen dass ich nur das Steueramt Basel-Stadt kenne. Alternativ kannst du auch in Deutschland beim Finanzamt anrufen.

      Aus meiner Sicht müsstest du das deutsche Gehalt so lange in Deutschland versteuern wie du dort wohnst bzw gemeldet bist. Ab dem Zeitpunkt zu dem du die in Schweiz ziehst würde die Steuerhoheit auf das kantonale Steueramt übergehen. Eventuell müsste dein Noch-Arbeitgeber dann irgendwas beachten. Wie gesagt: telefoniere am besten sowohl mit dem deutschen Finanzamt als auch mit dem kantonalen Steueramt. Diese können dir sicher verlässlichere Informationen geben.


      VG basileus
    • Hallo zusammen

      Ich poste mein Anliegen mal hier, da es ganz gut zum Ursprungsthema passt und ich hoffe ich finde hier jemanden, der ein ähnliches Problem wie ich hat.

      Bei der Planung und Durchführung unseres Umzuges verlief eigentlich alles bisher problemlos. Nur die Krankenkasse (Barmer) spielt nicht mit.

      Ich habe meine Stelle in Dt zum 30.09 gekündigt und wir werden zum 6.10. nach CH ziehen. Meine CH KV gilt ab Anmeldedatum bei der Gemeinde. Jetzt wollte ich für die Übergangszeit vom 30.09 (gleichzeitig Abmeldedatum in Dt) bis zum 07.10 (Tag der Anmeldung und somit Start der Krankenversicherung, in meinem Vertrag steht expizit "Tag der Anmeldung" und nicht "Tag der Einreise") eine Leistungsübernahmeerklärung der Dt. KV beantrage. Leider hat hiervon noch nie jemand etwas bei der Barmer gehört, auch scheine ich der erste Versicherte dort zu sein, der in die Schweiz zieht *doubt*. Ich mache den Mitarbeitern keine Vorwürfe, aber wirklich weiterhelfen kann mir dort leider niemand. Für mich persönlich muss es absolut klar sein wo ich wann abgesichert bin, denn Gesundheitskosten sind ein absolut unkalkulierbares Risiko.

      Hat jemand ähnliches erlebt und ist irgendwie weiter gekommen? Bin Dankbar über jedes Feedback =)

      An dieser Stelle ein herzliches Merci an dieses Forum. Ich bin seit Jahren stummer Mitleser, da ein Umzug schon des öfteren bei uns Thema war. Es hat uns sehr geholfen, dass wir uns an diversen Checklisten entlanghangeln konnten. Vielen Dank dafür!

      Schöne Grüsse
      Sebastian
    • Hallo Sebastian

      Für die Schweizer Krankenkasse ist das Zuzugsdatum in deine Gemeinde ausschlaggebend, d.h. der Tag deiner Anmeldung in der Gemeinde. Dort besteht oft die Möglichkeit einige Tage nach vorn oder hinten zu verschieben. Wenn du also bis 30.09. in Deutschland versichert bist, solltest du in der Schweizer Gemeinde angeben, das du ab dem 01.10. rückwirkend in der Schweiz versichert sein möchtest und dies dein Zuzugsdatum ist.
      Da du 14 Tage Zeit hast, dich anzumelden ist also diese 1 Woche deiner "Schwebezeit" legal machbar. Wichtig ist einfach, eine lückenlose Versicherungszeit zu haben.

      Bitte steinigt mich nicht, falls es da andere Aussagen gibt - aber bei mir hat das so funktioniert. Da ich als Familiennachzug zu meinem Mann gezogen bin (erst noch einige Tage als normalen Urlaub verstreichen lassen, da ich auch noch in Deutschland versichert war und dann den passenden Tag als Anmeldedatum angegeben. Natürlich mit Absprache der Gemeinde - die waren da sehr verständnisvoll.

      LG Kerstin