Deutsches AEVO auch in der Schweiz anerkannt?

  • Hi zusammen


    ich bin bald fertig mit meinem Studium und bin am überlegen, ob ich nicht im Rahmen meiner Uni noch schnell den "Ausbilderschein der Ausbilder" absolvieren soll. Meine Frage ist, wird dies auch in der Schweiz akzeptiert? Oder müsste ich da quasi ein "neues" machen?


    Liebe Grüsse
    Fred

  • Hi zusammen


    ich bin bald fertig mit meinem Studium und bin am überlegen, ob ich nicht im Rahmen meiner Uni noch schnell den "Ausbilderschein der Ausbilder" absolvieren soll. Meine Frage ist, wird dies auch in der Schweiz akzeptiert? Oder müsste ich da quasi ein "neues" machen?


    Liebe Grüsse
    Fred

    ich hab diesen auch, im Bewerbungsgespräch wurde gefragt was das sei. Hab es kurz erläutert aber ob er jetzt direkt anerkannt wird weis ich nicht.
    Was willst du mit dem Schein bezwecken? Grüsse

  • Nein. In der Schweiz machst du einen Kurzkurs als „Berufsbildner“. Ist aber ziemlich für nichts. Habe trotzdem diesen wahnsinnigen Aufwand auf mich genommen ;)

  • Hi noch mal,


    danke für eure antworten! Ja, sind ja "nur" 180€ (3x 40€ Kurs + 60€ für die Prüfung). Sollte glaube ich nicht sooo schlecht sein. Auch, wenn ich den in der Schweiz eventuell neu machen muss.
    Ich denke, jegliche Weiterbildung zeigt dem zukft. AG, dass man motiviert ist.



    Danke für eure Antworten! :-)


    @Rennrad21, um ggf. ausbilden zu können :-)

  • Wir haben nur die ersten Jahre "traditionell" ausgebildet und dafür habe ich eben diesen "Berufsbildner" Kurs gemacht. Man hätte sich davon auch in Ausnahmefällen befreien lassen können (wie auch in Deutschland). Danach sind wir dazu übergegangen, dass wir Auszubildende nur von den Privatschulen (die überall Werbung machen) nehmen, weil für uns der Modus in "Blöcken" sinnvoller war. Es war sonst kaum möglich, dass wir Auszubildende sonst richtig in die Projekte integrieren und einmal gab es auch ärger mit der Schule, weil man uns nicht glauben wollte, dass es nicht sinnvoll sei die Person für den Mittwoch immer aus den USA an die Berufsschule zu fliegen. Haben aber alle gut abgeschlossen und vermutlich nicht weniger gelernt als an der Schule. Der Modus an der WISS (um mal ein Negativbeispiel zu nennen) war für uns überhaupt nicht praktikabel. Da kommt der Lernende nach 2 Jahren (oder 1 Jahr bei verkürzter Ausbildung) in den Betrieb und soll in 2 Jahren (oder 1 Jahr bei verkürzter Ausbildung) auf die LP vorbereitet werden. Das ganze faktisch ohne Unterstützung der Schule (bis auf solche Soft-Skill Kurse). Erst war ich hellauf begeistert, aber dann kam die Ernüchterung. Wir mussten da in 2 von 2 Fällen (einmal regulär, einmal verkürzt) mit viel Nachhilfe einsteigen, weil einfach in der schulischen Ausbildung zu viel fehlte und wir wirklich Mühe hatten das im regulären Projekt aufzuholen.


    Bei den Privatschulen ist es auf jeden Fall so, dass Du theoretisch gar keinen Kurs machen müsstest. Diesen hat der Lehrer (in der Schule) und der ist auch für die betriebliche Ausbildung verantwortlich. Und bei den IT Firmen greifen recht viele auf dieses Modell zurück, weil es sich eben besser mit Projekten vereinbaren lässt. So kannst du dem Lernenden schon richtige Projekte zeigen und sie auch durch ein paar Auslandsaufenthalte motivieren zu bleiben. Zweimal hatten wir den besten Lernenden des Jahrgangs im Kanton.


    Wie so oft: Haben ist nie schlecht, aber brauchen tue ich's zumindest nicht mehr.