Arbeitslosengeld beziehen oder Überstunden abbauen

  • Hallo


    Ich bin bei einer Arbeitsvermittlung angestellt. Von der Hauptfirma kann ich zum 1.9. übernommen werden. Frühestens austreten aus dem Dienstleister kann ich zum 1.7. bzw will ich das da ich 2 Monate dazwischen frei haben möchte, das ist auch so mit der Hauptfirma abgesprochen.
    Ich wäre so also zwei Monate arbeitslos. Steht mir dann Arbeitslosengeld zu? Bin über 12 Monate bereits hier.


    Ich habe darüber hinaus auch so viele Überstunden, dass ich einen Monat später offiziell austreten kann und den einen Monat die Überstunden abbauen kann.


    Ich könnte mir sie Überstunden aber auch auszahlen lassen.
    Was wäre das sinnvoller.? Und dann für zwei Monate Arbeitslosengeld zu erhalten? Wie sieht das Arbeitsamt das generell? Den neuen Vertrag habe ich ja dann bereits.


    VG

  • da ich 2 Monate dazwischen frei haben möchte

    Ich habe wirklich viel Verständnis - auch dafür, dass man mal eine Auszeit braucht. Aber diese Auszeit finanzierst du bitte selber - und nicht über eine Sozialversicherung. Dafür ist die wirklich nicht da.

  • Ich habe wirklich viel Verständnis - auch dafür, dass man mal eine Auszeit braucht. Aber diese Auszeit finanzierst du bitte selber - und nicht über eine Sozialversicherung. Dafür ist die wirklich nicht da.

    geht auch bisschen darum, was man tatsächlich machen muss..irgendwie mich irgendwo melden muss ich ja. Könnte mir vorstellen dass dadurch dass ich bereits einen Vertrag habe auch keine Leistungen kriege. Was ja okay wäre.
    In Deutschland muss ich mich arbeitslos melden.


    Daher auch die generelle Frage nach dem Vorgehen.

  • Du meldest Dich beim RAV - und zwar bereits heute (sonst werden die sauer). Dann füllst Du Formulare aus, musst die Kündigung einreichen und in Deinem Fall auch den neuen Arbeitsvertrag. Und dann wird man entscheiden, ob Du Einstelltage bekommst (= kein Arbeitslosengeld) oder, ob Du einen Anspruch hättest. Ich gehe davon aus, dass man Dir 60 Einstelltage geben wird, so dass Du zwar Arbeitslos ist, aber keine Gelder beziehen kannst. Und du müsstest darauf achten, dass Du über eine Unfallversicherung verfügst.

  • Hallo bergdorfschaf
    Ich war einmal in ähnlicher Situation. Es ging um 2 Monate Überbrückung, Arbeitsvertrag war schon unterschrieben. Ich wollte keine "bezahlte Auszeit" bis zum neuen Job, sondern hätte einfach nur das Geld gebraucht für den Umzug in Arbeitsortnähe.
    Also habe ich mich bei der RAV angemeldet, musste für die 2 Monate auch persönliche Arbeitsbemühungen nachweisen. Der Bescheid, dass ich 60 Einstelltage bekomme (kein ALG) flatterte ins Haus, als ich bereits die neue Stelle angetreten hatte und umgezogen war.
    Geld habe ich mir von meinen Eltern geliehen.


    Aus diesem Grund würde ich mir an Deiner Stelle die Überstunden bezahlen lassen.