Lebenshaltungskosten in Zug - insbesondere Miete

  • Hallo zusammen,

    ich hab ein Jobangebot in Zug und werde bald ne Gehaltsverhandlung führen, daher möchte ich vorher feststellen, bei welchem Gehalt ich am Schluss bei +-0 rauskomme, da ich natürlich auf keinen Fall draufzahlen bzw. weniger sparen können möchte.


    Ich hab mir dazu schon viel im Internet durchgelesen aber gerade bei der Miete seh ich da sehr große Unterschiede zu dem was geschrieben wird und was man in den verschiedenen Wohnungs-such-Portalen findet.


    Kurz zu uns: Ich (alleinverdiener), meine Frau, und ein mittlerweile recht großes Baby. Es soll jedoch bald ein 2. Baby dazu kommen :)

    Wir wohnen aktuell in ner 4 Zimmer Wohnung (~100qm) und möchten auch wieder was vergleichbares.


    Ich habe relativ schnell gesehen, dass es quasi unbezahlbar ist, etwas direkt in Zug zu finden, obwohl Zug ja nicht wirklich groß ist. Ein Dorf in der Umgebung bei dem man alles wichtige (Supermärkte,...) hat darf es auch sein, so lange es ne gute öffentliche Anbindung nach Zug hat.


    ja und wenn ich da so suche da finde ich nichts passables unter 2500. Passende hab ich bisher nur so für ca. 2700 CHF gefunden. Wenn ich in anderen Kantonen (Aargau, Luzern, Zürich) in der Umgebung schaue, dann sind sie dort natürlich schon um einiges günstiger, allerdings wird das soweit ich das gesehen habe, weitestgehend von der höheren Steuer wieder aufgefressen, das den weiteren Arbeitsweg dann nicht rechtfertigt.

    ich habe bisher bei so bei homegate, comparis und die immo* seiten gesucht. Sind die daten im Internet alle alt oder ist halt einfach nur Zug so teuer? Habt ihr vllt Tipps wie ich hier auf deutlich niedrigere Kosten komme (inkl. erhöhte Steuer)


    Um festzustellen, wieviel ich verdienen muss um gleich viel zu sparen, habe ich die potentiellen Ausgaben aus der Schweiz mit den aktuellen Kosten in Deutschland verglichen (siehe Anhang) und da komme ich auf einen notwendigen netto Mehrverdienst von ca. 4000€ im Monat. Ist die Berechnung realistisch?


    Gruß und schonmal vielen Dank für eure Hilfe!

  • hm was sagen denn so die ganzen Leute die das Ausgabenformular runtergeladen haben? realistische Ausgaben bzw. Vergleich?


    Da wir vor hatten unser kind in den Kindergarten zu geben hab ich mir die Kosten hierfür in der Schweiz/Zug mal angesehen und bin aus dem staunen gar nicht mehr raus gekommen.... 2900 CHF für nen Vollzeitplatz, wer soll sich das denn leisten können? der durchschnitts-schweizer sicher nicht.


    Ich hab so das Gefühl dass man sich deutlich einschränken muss (kleinere Wohnung welche deutlich weiter außerhalb ist sowie keine Kinderbetreuung) um am Ende dann gleich viel übrig zu haben.


    Die Schweiz scheint sich nur für Singles und Paaren ohne Kinder zu lohnen, da sich dann der niedriere Steuersatz auswirkt. Als Alleinverdiener ist der Steuersatz (inkl. Krankenkasse) nur 3% niedriger als in DE

  • Kinder in der Schweiz sind sehr sehr teuer. Das ist so. Aber Bern ist da nicht viel günstiger. In Zug gibt es sogar noch ein paar wenige Fragen mehr Kinderzulage. Aber als Durchschnitts-Alleinverdiener ist Zug schlicht zu teuer. Da kannst du von den Steuern zu wenig profitieren.

  • Kann hier jetzt wirklich eher für single/paare sprechen da selbst keine Kinder.


    Ich bin selbst vor zwei Jahren von München nach Zug ausgewandert und kann hier den Kosten Vergleich ziehen:

    -Brutto Einkommen mal 1.4 gehabt (schon recht hohes Einkommen in Deutschland)

    -Netto Einkommen verdoppelt nach Abzug Quellensteuer Pensionskasse usw (Bei meiner Partnerin sogar verdreifacht allerdings deutlich niedrigeres Einkommen)


    Kosten:

    - Miete ist der höchste Posten und 3000 Franken je nachdem wo durchaus realistisch

    - Lebensmittel, hab natürlich kein baby und sind nur zu zweit, aber brauchen keine 1200 Franken (Aldi ist so ca 30% teurer als in Deutschland) Nur Essen gehen ist deutlich teurer

    -Krankenkasse setze ich jetzt für mich bei 400 Franken an (reduziert sich auf 200 Franken wenn ich nicht krank bin)

    - Versicherung Zahl ich 900 im Jahr und 1800 Autoversicherung (grosses Auto)

    -Strom Handy Internet ist nicht wesentlich teurer wie in Deutschland wenn man Preise vergleicht


    Allgemein ist 7400 Franken pro Monat relativ realistisch für 2 Personen je nachdem was man so unternimmt gibt aber schon auch sparmöglichkeiten (einkaufen in Deutschland) allerdings sind deine Ausgaben in Deutschland finde ich recht niedrig gewesen zumindest für mich als Münchner


    Für mich lohnt es sich als Paar mit zwei Einkommen finanziell Dicke da hier die Steuern richtig zur Geltung kommen

    Ausserdem ist das Rentensystem deutlich besser und wenn du Aktienanleger bist zahlst du keine Kapitalertragssteuer


    Mit Kinder ist das ganze natürlich deutlich anders da Kinder in der Schweiz sehr teuer sind und es kaum finanzielle Vorteile bringt


    Dickes Plus in Zug ist aber auch die Lebensqualität und top Infrastruktur usw

  • hey Steph,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort!


    Ja ich hab auch schon ein recht gutes Einkommen hier in Bayern und werde vermutlich so nen Bruttofaktor von 1.6 bekommen, aber ich hab den Vorteil keine Münchner Mieten zahlen zu müssen und das merkt man dann natürlich deutlich.


    Deine Versicherungsausgaben sind ja sehr niedrig, da ist ja alleine meine BU Versicherung in DE teurer. Was hast du da für Versicherungen?


    Ah das mit der Kapitalertragssteuer wusste ich gar nicht, das ist ja cool :)

  • Versicherung hab ich nur haftpflicht hausrat und rechtsschutz.

    Bin kein Experte (da muss vielleicht einer der sich auskennt antworten) aber ich glaube dass man schon relativ gut über die pensionskasse gegen berufsunfähigkeit abgesichert ist.

    Miete ist definitiv ein grosser Posten und auch die Wohnungssuche hier ist nicht ganz einfach.


    Nettolohn kannst ganz gut über lohnrechner rausfinden, Google mal lohnrechner eth..

  • Wir sind zu Dritt (38, 38, 3) und zahlen in Zug 1007 CHF für die Krankenkasse. Franchise auf maximal (2500, 2500, 400?), aber haben eine private Zusatzversicherung mit zusätzlicher Auslandsdeckung. Eine Zahnversicherung brauchen wir nicht.


    Wir sind aus dem Kanton Bern gekommen - meine Auswanderung aus Deutschland ist schon 2-3 Tage her - und die Immobilien waren erheblich teurer als in Bern. Da kommt es natürlich immer auf das an was man möchte. Ich bin nicht quellensteuerpflichtig, so dass für mich auch die Wohngemeinde steuertechnisch eine Rolle spielt. Und ich war nicht der einzige, der nach Baar wollte. Gefühlt habe ich für die Immobilie etwa das doppelte von Bern gezahlt. Zudem wollten wir etwas mit Ausblick (auch da waren wir nicht alleine).


    Versicherung für die Wohnung und Inventar zahlen wir 2400 CHF pro Jahr, allerdings war es verpflichtend, dass wir eine Alarmanlage installieren lassen. Diese kostet zusätzlich ein wenig (nicht so teuer wie man denkt) und rund 1000 CHF pro Jahr extra.


    Autos ist bei mir etwas blutig. Das Thema werde ich lieber geschickt umgehen. Ich kann allerdings vermelden, dass für einen Tesla kaum Fahrzeugsteuern anfallen. Der Rest ist leider weniger prickelnd. Liegt aber natürlich an den Fahrzeugen.


    Was ein Kitaplatz kostet weisst Du schon grob. Auch sonst sind Kinder keine "Schnäppchen". Es fällt mir schwer das jetzt auf einen Franken genau auszurechnen, aber wir landen vermutlich nach Kinderzulage über 3500 CHF.


    Essen gehen ist teuer - das stimmt. Aber in der Westschweiz ist es teurer und "umfangreicher". Das finde ich Zug jetzt nicht so extrem schlimm. Infrastruktur ist top und bei der Gemeinde sind sie sehr bemüht. Baar ist allerdings auch ein Dorf - das war in Bern auch nicht schlecht. Ansonsten läppern sich die Kleinigkeiten, sobald man etwas Hilfe braucht: Haushaltshilfe, Räder wechseln oder was weiss ich. Überall, wo man "Personal" braucht (die zurecht natürlich auch verdienen wollen), merkt man das.


    Und zum Thema Versicherungen: Über dem oberen Grenzbetrag des BVG (rund 86k CHF) kannst du dich freiwillig im BVG versichern. Und deine Firma hat die Möglichkeit diese Verträge recht interessant auszugestalten. Ich würde da einfach mal die Reglemente der obligatorischen BVG bei Dir durchlesen (da gibt es durchaus Unterschiede im Bereich Todesfall & Co) und dann mit dem Arbeitgeber die Kaderversicherung/Beletage für den Bereich über 86k verhandeln. Hier hat der Arbeitgeber auch mehr Spielraum (in Form von unterschiedlichen Klassen) und kann gewisse Risiken mitversichern. Eine weitere Option ist es, dass man diese Absicherung über die 3a laufen lässt. Ich kombiniere beides, damit im Fall der Fälle meine Frau und Kind halbwegs sinnvoll abgesichert sind. Der Geheimtipp bei der Kaderversicherung ist bei allen mir bekannten Versicherung übrigens die Waiserversicherung für das Kind. Die kostet wenig, bringt aber viel. Aber das musst Du dennoch im Detail bei Dir mal anschauen.


    Zug ist generell dann interessant, wenn man anständig verdient. Es hat aber durchaus auch Nachteile. Bern war schon etwas gemütlicher und für mich persönlich noch besser gelegen (fast im Zentrum dreier Flughäfen, gute Bahnanbindung nach Deutschland...). Zug ist dafür ein typischer "Wirtschaftsstandort". Und wenn es einem am Zuger See nicht gefällt, ist man auch schnell irgendwo anders.

  • Ein herzliches Servus an alle Bayern in Zug :rolling_on_the_floor_laughing::smiling_face_with_hearts:


    Wir zahlen im Kanton Zug 2300 CHF für eine 4-Zimmer Wohnung mit ca. 100 qm

    Das ist natürlich eine andere Preiskategorie wie in Bayern, wobei das hier ja auch immer schlimmer wird.


    Ich würde einfach mal in den Gemeinden ringsum Zug suchen, die haben alle eine tolle Öffi-Anbindung und sind sicher günstiger als Zug direkt.

    Such doch mal in Cham, Baar, Rotkreuz, Holzhäusern...

  • vielen Dank für deine Umfangreichen Angaben! Wenn ihr was mit Ausblick habt, dann seid ihr vermutlich deutlich über den 3000 CHF für die Wohnung oder?


    Das Thema mit der Kaderversicherung werde ich mir gleich noch genauer anschauen, da ich definitiv über den 86k drüber sein werde, dake für den Hinweis :)


    Zwecks Auto, da werde ich mein bisheriges erstmal behalten, aber wenn ein neues ansteht, muss ich mir die Elektroautos mal genauer ansehen :)


    wow das ist ja ne günstige Wohnung :) habt ihr die schon länger oder erst vor kurzem gefunden?


    Ja ich such bereits in allen Dörfern im Kanton Zug :) in Zug direkt gibts nur ne Handvoll (größentechnisch) passender Wohnungen im Bereich von 5000-10000 CHF ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Maik () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von duke mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • vielen Dank für deine Umfangreichen Angaben! Wenn ihr was mit Ausblick habt, dann seid ihr vermutlich deutlich über den 3000 CHF für die Wohnung oder?

    Wir haben gekauft, somit natürlich keine Miete. Aber im Kanton Bern hätte ich wirklich schöne Wohnungen ab 1 Mio finden können. Dafür zahlst Du in Baar das Doppelte. Wir haben noch zwei grosse Parkplätze (waren früher mal drei) direkt in der Tiefgarage und einen grossen Hobbyraum dazu genommen. Das zahlst du alles recht heftig oben drauf.


    Ich halte Baar auf Grund der Steuern für den teuersten Ort und wäre ich Quellensteuerpflichtig, wäre ich da vermutlich nicht gelandet. Ist aber mein persönliches Bauchgefühl - kann man eh immer schlecht vergleichen. Meine Frau wollte die Wohnung unbedingt - ich war recht unentschlossen. Aber wie sagt man so schön: Happy wife, happy life. Würde ich daher immer wieder so machen...

  • Ich halte Baar auf Grund der Steuern für den teuersten Ort

    Ist das Zitat korrekt? Im Steuerrechner für den Kanton Zug ist Baar bei mir der günstigste Ort im Kanton, was das Thema Steuern angeht.


    Mal etwas anderes als nur das Thema Steuern und Lebenshaltungskosten: wie sieht es denn mit dem Nebel aus in Zug / Baar?

    Habe von mehreren Bekannten schon unschöne Geschichten gehört, dass sich der Nebel teilweise hartnäckig hält. Ist das korrekt?

    In Luzern gibt es zwar auch ab und an Nebel, aber grundsätzlich ist es wettertechnisch sehr schön hier.



    VG basileus

  • Das war missverständlich. Ich korrigiere:


    Ich halte Baar, weil die Steuern so niedrig sind, für den teuersten Ort bei Miete/Kauf von Immobilien.


    Betreffend des Nebels: Ich war ja vorher im Berner Seeland. Da war ich in der dunklen Jahreszeit ganz anderes gewohnt. Aber aktuell sehe ich die Ostsee, wenn ich aus dem Fenster schaue. Daher kann ich es Dir gerade nicht beantworten. Ich hole es aber gerne nach ;)

  • Mal etwas anderes als nur das Thema Steuern und Lebenshaltungskosten: wie sieht es denn mit dem Nebel aus in Zug / Baar?

    Habe von mehreren Bekannten schon unschöne Geschichten gehört, dass sich der Nebel teilweise hartnäckig hält. Ist das korrekt?

    Ja im Herbst ist das durchaus nervig... Mehr oder weniger der ganze Kanton versinkt da im Nebel.

    Man denkt sich dass es total schlechtes Wetter draussen ist, aber kaum geht man ein paar Meter höher zum Beispiel auf den Zugerberg strahlt die Sonne :sun:


    Das kann aber auch ganz schön sein - man kann da ganz fantastische Fotos machen :camera_with_flash:

  • -Strom Handy Internet ist nicht wesentlich teurer wie in Deutschland wenn man Preise vergleicht


    sparmöglichkeiten (einkaufen in Deutschland)


    wenn du Aktienanleger bist zahlst du keine Kapitalertragssteuer

    Da muss ich meinen Senf zu geben:


    - Handy ist bei vergleichbaren Kosten meist günstiger, da tatsächlich unlimitiert vom Volumen und schneller. Obendrein kann man hier von "Netzabdeckung" sprechen, deutlich weniger löchrig.


    - Einkaufen in Deutschland spart meist nichts, wenn man Zeit (auch am Zoll) und Wegekosten in Ansatz bringt. Zudem sind qualitativ gleichwertige Lebensmittel in Deutschland ähnlich teuer. (Rohmilch für 1.60 ist günstig, NaturaBeef Bio (also Weiderind mit Muttertierhaltung usw.) sucht man sehr lange) Wer industrielles Essen bevorzugt kann vielleicht günstiger einkaufen. ( Maik Gibt es auch einen Snob-Smiley? ) Tatsächlich halte ich von den Einkaufstrips nach Deutschland wenig. Wir sind hierher ausgewandert, profitieren von den deutlich höheren Löhnen, der Lebensqualität und Co, da sollten wir uns auch im Kreislauf des Landes bewegen wenn wir konsumieren. Oder ist es ok wenn für "In-Deutschland-Einkaufer" auch nur noch deutsche Löhne gezahlt werden sollen?


    - Kapitalertragssteuer fällt auf Dividenden an. Diese sogar mit 33%, allerdings als Verrechnungssteuer so dass später der individuelle Satz gilt. Änderung des Depots-Wertes unterliegen der Vermögenssteuer. Und wer in erheblichen Umfang Depotwert-Steigerungen erfährt, muss dieses je nach Umfang auch beim Einkommen berücksichtigen. Steuerfreu sind explizit Zahlungen aus Optionen. Daher gibt es für dafür "spannende" Produkte der Banken. Aber ob die wirklich taugen sei dahingestellt.



    Der Rest ist leider weniger prickelnd. Liegt aber natürlich an den Fahrzeugen.


    Nanu? Tesla spart sich doch bereits durch lustige Autobahn-Onsite-Reparaturen die immensen Werkstatt-Immobilien-Kosten. Reicht das noch nicht? :grinning_squinting_face:




    Und zum Thema Kinder und teuer:


    Man muss aufpassen dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.


    Unser 4-Jähriger besucht 2 ganze Tage eine Kita. Das kostet im Monat irgendwas um 730 CHF.


    Aber: Regelmässig sind dort 8-10 Kinder mit 3-4 Betreuungspersonen zusammen. Diese Quote von in dem Fall ausgebildeten Leuten sucht man in Deutschland ziemlich lange. Findet man sie, sind die Kosten ähnlich hoch. Will man sein Kind also nicht nur in einer 24/2 Gruppe "verwahren", so ist die Schweiz auch in dieser Hinsicht fast schon ein Paradies.


    Der "Profit" dieser auch im weiteren Alter höheren Kosten zeigt sich später. In Deutschland habe ich als Ausbilder nie so gute Lehrlinge gesehen wie hier. (Ja, Ausreisser gibt es überall.) Aber was in Deutschland inzwischen mit Abitur(!) vom Gymnasium in die Unis und Betriebe stolpert (i.d.R. kann kaum mehr einer richtig schreiben, selbst die Rechtschreibkorrektur im PC kann nicht bedient werden usw.) würde in der Schweiz in sonderpädagogischen Massnahmen fit für den Berufsweg gemacht (etwas überspitzt, aber gerade wieder so einen Fall gehabt.)


    Worauf ich hinaus will: Wie bei Lebensmitteln auch, muss geschaut werden dass man beim Preis auch gleiche Leistungen vergleicht. :smiling_face_with_smiling_eyes:




    :CH::CH::CH:

  • Diese sogar mit 33%, allerdings als Verrechnungssteuer so dass später der individuelle Satz gilt.

    Kleine Korrektur: die Verrechnungssteuer beträgt 35% :face_with_monocle::nerd_face:



    Steuerfreu sind explizit Zahlungen aus Optionen. Daher gibt es für dafür "spannende" Produkte der Banken. Aber ob die wirklich taugen sei dahingestellt.

    Was verstehst du unter Optionen? Strukturierte Produkte der Banken taugen zu 99% nichts.

    Wenn es um Optionen im Aktiensinn geht: dort sollte man aufpassen. Die Absicherung des Depots ist erlaubt, aber man muss (je nach Kanton) aufpassen wenn man öfter mit Optionen handelt. Im dümmsten Fall wird man als professioneller Wertschriftenhändler eingestuft und darf dann den Zuwachs im Depot auch versteuern.

  • Also im Kanton Bern wird Dir das mit dem "professionellen Wertschriftenhändler" sehr schnell unterstellt. Jedenfalls versuchen sie es. Und das, obwohl ich tatsächlich nur Aktien gekauft habe und auch keine riesigen Positionswechsel...