Auswandern in die Schweiz

  • Hallo miteinander meine Absicht ist es mit der Familie von NRW in die Schweiz auszuwandern meine Frage an euch wie sieht es mit Jobs aus bin gelernter Maler habe aber in den letzten 5 Jahren im Bereich Lager Logistik gearbeitet wird in den Bereichen gesucht? Und sollte ich mich online bei Firmen melden oder mal für ein bis zwei Wochen in die Schweiz reisen und mich persönlich vorstellen wäre für jede hilfreiche Antwort sehr dankbar

  • Zumindest für Maler gibt es in der Schweiz aufgrund hoher Arbeitslosenzahlen eine Stellenmeldepflicht, das ist eine Art Inländervorrang-Light, siehe https://www.arbeit.swiss/secoa…/stellenmeldepflicht.html

    Logistik/Lager ist aktuell auf der Liste nicht zu finden, sieht wohl also besser aus.

    Und auf jeden Fall solltest du zu erstmal online recherchieren, was so an Jobangeboten im Markt ist - und auch, was denn ein üblicher Lohn wäre und ob man damit in der Schweiz gut über die Runden käme.


    Da du sagst Familie: In welcher Branche müsste denn eine Frau einen Job finden?

  • Reinigungskräfte unterliegen auch der Stellenmeldeplficht.

    Grundsätzlich sind beide Jobs (Logistiker, Reinigungskraft) auch in der Schweiz nicht unbedingt üppig bezahlt. Als Aussenstehender hört sich ein Durchschnittslohn von 58000 Franken vielleicht nach viel an, ist's aber in der Tatsache aber eher nicht.


    Was ist denn eine Motivation in die Schweiz auswandern?

  • Ich weiß nicht ob sie sich mit Deutschland so auskennen aber ich komme aus Duisburg bin da geboren und lebe da seit 30 Jahren und die Perspektivlosigkeit ist hier bei 0 daher auch mein Gedanke ein Neuanfang im ein anderen Land zu beginnen

  • Ein Kumpel von mir hat ein Malergeschäft. Ist schwer verdientes Brot - die Gipser (im gleichen Geschäft) stehen oft besser da. Bei Bedarf kann ich einen Kontakt herstellen - die Arbeiten primär für einen Grossverteiler und streichen über die Wochenenden Verkaufsflächen. Mehr verdienen wird man aber bestimmt in einem grossen Geschäft.

  • Ich weiß nicht ob sie sich mit Deutschland so auskennen aber ich komme aus Duisburg bin da geboren und lebe da seit 30 Jahren und die Perspektivlosigkeit ist hier bei 0 daher auch mein Gedanke ein Neuanfang im ein anderen Land zu beginnen

    Ich bin Deutscher, lebe in Deutschland, habe einen innerdeutschen "Migrationshintergrund" und arbeite in der Schweiz.


    Worauf ich hinaus wollte ist folgendes: Wenn die aktuelle Lebenslage beispielsweise auf Grund niedriger Löhne als schwierig eingeschätzt wird, dann ist es in der Schweiz bei den Jobs nicht unbedingt einfacher oder besser - darauf wollte ich auch hinweisen indem ich die Stellenmeldepflicht erwähne.

    Ich weiß nicht, inwieweit du dich schon konkret mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz beschäftigt hast; ist dir bewusst , dass du für jedes Familienmitglied die Krankenversicherungsbeiträge selber aus eigener Tasche (aus dem verteuerten Einkommen) bezahlen musst? Und dass trotzdem noch Selbstbehalte dazukommen?

    Ich will dich nicht abschrecken, aber dich ermutigen, die Wünsche auch einem Realitätscheck zu unterziehen, damit das ganze Unterfangen tatsächlich Erfolg haben kann und dass auch die Chance besteht, dass sich das einstellt, was du dir wünschst. Eine Flucht aus der Perspektivlosigkeit ist meines Erachtens auch innerhalb Deutschlands möglich. Hier im Südwesten Deutschlands (unterhalb von Freiburg) werden viele handwerkliche bzw. manuelle Berufe gesucht, als Logistiker hättest du gute Chancen.

  • Hallo, ich würde mir das sehr genau überlegen. Meine Frau und ich, beides Deutsche, sind vor drei Jahren voller Hoffnung in die Schweiz gezogen. Inzwischen habe ich meinen Job verloren und suche seit 10 Monaten eine neue Anstellung, bisher ohne Erfolg und das obwohl ich vier Sprachen spreche, Führungserfahrung besitze und im Ausland gearbeitet habe. Vieles läuft hier nur über Beziehungen, und wenn man die nicht hat, wirds auf Dauer schwer. Auch gibts oft Vorbehalte gegenüber den Deutschen, besonders ausserhalb von Grossstädten.

    Ob 60,000 Franken reichen, würde ich auch durchrechnen. Gerade mit Familie ist das nicht viel, da zum Beispiel Krankenkasse extra bezahlt werden muss (ca. 300-500 Franken pro Person/Monat + Selbstbehalt) und Mieten teilweise doppelt so teuer sind wie in Deutschland. Wir waren letztens auch im Berner Oberland wandern und da bezahlt man für eine Currywurst mit Pommes schon 20 Franken. Da kommt man schnell auf 200-300 Franken für einen Tagesausflug.