covid - 19 Zertifikat für geimpfte

  • Hallo, wie ist denn eure Erfahrung im allgemeinen bzgl. Corona, sind die Leute entspannt unterwegs? gibts auch einen Massenhype mit Impfen, testen usw. und so dinge wie wir sperren ungeimpfte aus etc.? Danke schonmal vorab. LG

  • Als in Deutschland im Winter und Frühjahr der ganz harte Lockdown war, war in der Schweiz im öffentlichen Leben immer noch etwas mehr möglich, weshalb mehr Menschen unterwegs waren und alles ein bisschen mehr nach Normalität aussah. Auch hatte und habe ich das Gefühl, dass man teilweise ein bisschen entspannter mit der Situation umgegangen ist - was aber eben sicher auch daran lag, dass es eben weniger drastische Einschränkungen gab.

    Zwischenzeitlich sind die Unterschiede meines Erachtens eher gering.
    Die Home-Office-Pflicht wurde in eine Empfehlung umgewandelt, in Innenbereichen von Restaurants müssen Kontaktdaten erhoben werden.


    Ansonsten ähneln sich aber so langsam die Diskussionen bezüglich Gratis-Tests und Impfen:

    https://www.bzbasel.ch/aargau/…lltest-debatte-ld.2170506

    https://www.bzbasel.ch/basel/s…alitaet-werden-ld.2167898


    Weitere Schlagzeilen zur Stimmung:
    "Obwalden stimmt über Impfobligatorium ab


    Die Obwaldner Stimmberechtigten werden voraussichtlich am 28. November über einen Nachtrag zum Gesundheitsgesetz und damit über Bestimmungen zu einem Impfobligatorium abstimmen. "


    "Genfer Pflegepersonal muss Covid-Zertifikat vorweisen


    Im Kanton Genf muss das Pflegepersonal ab dem 23. August über ein gültiges Covid-19-Zertifikat verfügen. Der Staatsrat hat damit die Covid-Massnahmen verschärft, welche in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des BAG darauf abzielen, das Ansteckungsrisiko im Gesundheitswesen zu verringern, wie der Kanton Genf in einer Medienmitteilung schreibt.

    Die Zertifikatspflicht gilt für das Personal in öffentlichen und privaten medizinischen Einrichtungen, im Rettungsdienst, in Einrichtungen für Behinderte, in Spitex-Organisationen und in Tagespflegeeinrichtungen für ältere Menschen.

    Wer kein Zertifikat besitzt, muss sich alle sieben Tage einem Test unterziehen. Das muss der Arbeitgeber sicherstellen. Mitarbeiter, welches sich nicht an die neuen Massnahmen halten, werden strafrechtlich verfolgt, warnt der Staatsrat. Auch Besucher müssen unter Umständen ein Covid-Zertifikat oder einen negativen Text vorlegen."


    Hier noch ein Resümee:

    https://www.bzbasel.ch/interna…a-musterlander-ld.2170710
    "Der Schweiz kreidet ETH-Professor Sturm nur einen Fehler an: «Die zweite Welle Ende letzten, Anfang dieses Jahres hat die Schweiz nicht gut gemeistert», sagt er. Sie habe zu spät reagiert, die Geschäfte etwa erst kurz vor Weihnachten geschlossen. Natürlich hätte man bei früherem Schliessen Umsätze eingebüsst, aber das hätte Menschenleben gerettet, sagt er.


    Die Schweiz hat für die milden Massnahmen aber einen Preis gezahlt: Sie hat höhere Infektionszahlen, mehr Coronapatienten auf Intensivstationen und mehr Todesfälle in Kauf genommen. Die Zahl der Todesfälle lag im Frühjahr 2020 pro Million Einwohner rund 60 Prozent höher als etwa in Deutschland, wie Daten des SRF zeigen. Professor Sturms Fazit: «Aus heutiger Perspektive würde ich sagen: Die Massnahmen an sich haben gereicht, aber sie hätten in der zweiten Welle eher kommen müssen.»



    Die Schweiz bzw. das BAG verfolgt übrigens einen Dreistufen-Plan:

    https://www.bag.admin.ch/bag/d…rnational.html#1417967904


    "Die Gesamtstrategie der Schweiz zur Bewältigung der Epidemie stützt sich auf die drei Pfeiler Impfen, Testen und nicht-pharmazeutische Massnahmen. Durch die zunehmende Durchimpfung der Schweizer Bevölkerung ist eine zeitnahe Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens realistisch. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Bundesrat ein Drei-Phasen-Modell definiert, welches vor dem Hintergrund der zunehmenden Durchimpfungsrate und der Einführung von breiten und repetitiven Testungen das strategische Vorgehen bis zum Austritt aus der Covid-19-Krise skizziert. "

  • In der Hoffnung, dass die Fallzahlen sinken, weil die Schnelltests aus dem Verkehr gezogen wurden, wegen angeblichem Bakterienbefall und wenn PCR kostenpflichtig werden, hoffe ich dass sich die "dramatische" Lage irgendwann einmal entspannt.

    Mich irritiert, dass jetzt auf einmal die Reiserückkehrer die Zahlen wieder in die Höhe treiben... Durften sie doch alle geimpft, getestet oder genesen mit Maske und Covid Zertifikat in die Ferien fliegen... komisch


    Einige Politiker wollen, dass Ungeimpfte ihren Krankenhausaufenthalt selber zahlen müssen, falls sie an Corona erkranken...

    Raucher die an Lungenkrebs oder Gefässerkrankungen leiden, müssen das nicht... komisch

    Junge Übergewichtige, die mit Bewegung und gesunder Ernährung ihr Gewicht reduzieren könnten, bekommen stattdessen eine Magenbypass OP... komisch


    Ungeimpftes Pflegepersonal soll strafrechtlich verfolgt werden, habe ich das richtig interpretiert?

    Was wäre, wenn diese Berufsgruppe freiwillig den Dienst liquidiert, wegen Burnout???

    Dann gäbe es tatsächlich einen Notstand! Das war schon vor Corona so.


    Das sind meine Wahrnehmungen aus der Arbeitswelt und was ich in meiner Mittagspause in der Zeitung lese.

    Keine Verschwörungstheorien etc.

    Ich überlege wirklich beim BAG ein Covid Zertifikat für GESUNDE zu verlangen, die ihren Arbeitsplatz zum Überleben benötigen! Die nicht in die Ferien fliegen, weil sie auf Stellensuche sind, um sich nicht wieder beim RAV melden zu müssen, nur weil sie 55+ sind und zur "Risikogruppe" der anderen Art gehören.


    In diesem Sinne, tragt brav Euren Bussgeldschutz, auch an der frischen Luft und alleine im Auto...

    Bleibt schön entspannt und gelassen, denn Angst ist auch schädlich fürs Immunsystem.

  • Zitat

    Ungeimpftes Pflegepersonal soll strafrechtlich verfolgt werden, habe ich das richtig interpretiert?

    Das hast du falsch interpretiert. Diese müssen sich dann alle sieben Tage testen lassen. Erst wenn sie dies auch verweigern, wäre eine strafrechtliche Verfolgung denkbar (im Kanton Genf).


    Zitat

    Was wäre, wenn diese Berufsgruppe freiwillig den Dienst liquidiert, wegen Burnout???

    Fände ich persönlich gut. Medizinisches Personal, welches für Patienten und andere Mitarbeiter eine Gesundheitsgefährdung darstellt, sollte sich überlegen, ob es im richtigen Job arbeitet. Erst recht, wenn medizinische Erkenntnisse und Fakten selektiv ignoriert werden.

    Ansonsten: Wäre dir ein Burnout wegen überlasteter Intensivstationen lieber?


    Zitat

    Mich irritiert, dass jetzt auf einmal die Reiserückkehrer die Zahlen wieder in die Höhe treiben... Durften sie doch alle geimpft, getestet oder genesen mit Maske und Covid Zertifikat in die Ferien fliegen... komisch

    Als Person aus dem Gesundheitsbereich solltest du genau genug wissen, dass weder Impfungen, noch Tests, noch Masken eine hundertprozentige Sicherheit vor Ansteckung bieten (sondern je nach dem irgendwas um die 70 bis 95%) - erst recht, wenn ansteckendere Varianten wie die Delta-Variante unterwegs sind.

    Das ist das daher nicht komisch.


    Zitat

    In diesem Sinne, tragt brav Euren Bussgeldschutz, auch an der frischen Luft und alleine im Auto...

    Ein bisschen weniger Polemik wäre angebracht.


    PS: Das war mein letzter Beitrag zum Thema in diesem Thread.

  • In der Hoffnung, dass die Fallzahlen sinken, weil die Schnelltests aus dem Verkehr gezogen wurden, wegen angeblichem Bakterienbefall und wenn PCR kostenpflichtig werden, hoffe ich dass sich die "dramatische" Lage irgendwann einmal entspannt.

    Ich bin wegen dem ganzen "Mist" vermutlich etwa 90.000km mehr Auto gefahren (sonst wäre noch mehr Quarantäne/Isolation angezeigt gewesen und ich hätte Mitarbeiter entlassen müssen, weil ich keine Arbeit mehr für sie habe), habe tausende Franken für Tests ausgegeben (ein PCR Test pro MA und Woche mit Ausnahmebewilligung - zzgl. ein paar Antigen- und Schnelltests) und muss auch heute oder morgen wieder einen machen, weil ich sonst gar nicht in die USA einreisen darf (und nein: es ist kein Urlaub, sonst dürfte ich gar nicht einreisen). Von den unzähligen Diskussionen mit Mitarbeitern möchte ich gar nicht erst anfangen - das macht keinen Spass mehr.


    Und wenn ich mich dann bei der nächsten Welle (so sie denn kommt) entschliesse keine Tests machen zu wollen, dann ist das ja meine Entscheidung für die ich selber einstehen muss. Und vielleicht mache ich das auch, weil ich dann keine Lust mehr habe 16 Stunden Zug ohne Restaurant zu fahren, zu Fuss 4km mit Gepäck über die Grenze marschieren zu müssen (weil die Züge nicht die Grenze queren), 2 Tage im Flughafenterminal zu schlafen oder 16 Stunden im Grenzstau auf der A4 zu verbringen... Oder wie wäre es mit mit 9 Nächten in einer ungeheizten Zivilschutzanlage, weil der Transport aus Quarantänegründen nicht möglich ist... Jaja, nicht nur in der Pflege muss man Federn lassen!


    Und am Ende dieser Monate habe ich dann übrigens oft kein Geld verdient (mitunter auch wegen Insolvenzen). Ich habe wirklich (!) Verständnis dafür, wenn man sich nicht impfen lassen möchte. Ich habe auch Verständnis dafür, wenn man sich nicht testen lassen möchte. Und natürlich habe ich auch Verständnis dafür, wenn man möchte, dass alles so ist wie vor zwei Jahren. Wirklich! Aber verlangt nicht, dass die Gesellschaft für die Kosten, die durch eure legitimen Entscheidungen entstehen, noch mehr belastet wird. Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gehen da Hand in Hand. Wer selber bestimmt, ist auch verantwortlich. Also tragt die Verantwortung! Und wenn ihr nicht zufrieden seid: Engagiert euch politisch und ändert etwas. Druck machen geht auch ohne Wahlrecht.

  • Fände ich persönlich gut. Medizinisches Personal, welches für Patienten und andere Mitarbeiter eine Gesundheitsgefährdung darstellt, sollte sich überlegen, ob es im richtigen Job arbeitet. Erst recht, wenn medizinische Erkenntnisse und Fakten selektiv ignoriert werden.

    Ansonsten: Wäre dir ein Burnout wegen überlasteter Intensivstationen lieber?

    Ich arbeite noch 8 Tage als qualifizierte, belastbare, erfahrene Medizinische Praxisassistentin am Spital. 6 Jahre habe ich darauf gewartet, nach unzähligen Bewerbungen. Dann ging alles auf einmal ziemlich schnell. Weil ich mich im gegenseitigen Einvernehmen von meinem letzten Arbeitgeber getrennt habe, konnte ich innerhalb 4 Tagen die Stelle als Stationsassistentin antreten, um das Pflegepersonal zu entlasten!!!!!!!!!

    Die Stelle ist nur befristet, ab 1.9. kommt eine MA, die besser auf diese Stelle passt! Für die 3 Monate bin/war ich Schwangerschaftsvertretung/Krankheitsvertretung für eine wesentlich jüngere MA. Nach miserabler Einarbeitung, zum Glück bin ich ja noch ganz pfiffig für mein Alter, war ich 2.5 Wochen Ferienvertretung für meine 2 Jahre jüngere Kollegin. Ich musste alleine arbeiten. 7 Tage Arbeitswoche, 100% Pensum, Arbeitszeit von 6.45 Uhr bis 15.40 Uhr. Entsprechend 1,2 oder 3 Tage frei. Alles soweit ok für mich. Ich stehe an den Wochentagen halb 5 auf, Frühstücke in Ruhe, der erste Bus fährt um 6.00 Uhr. Am Wochenende fährt der erste Bus viel zu spät, also stehe ich um 4.00 Uhr auf und fahre mit dem Rad zum Bahnhof, auch alles ok. Ich habe ein schönes Zuhause und möchte nicht nur zum Essen und Schlafen dort sein.


    Die Hoffnung war gross innerhalb der 3 Monate eine Festanstellung zu bekommen. Es ist das 1. Mal, dass ich im Spital arbeite. Zwar ist es Stress, aber völlig anderer, als der in einer Arztpraxis.

    Um es kurz zu machen, nachdem ich mich nun leibhaftig davon überzeugen konnte und mit Pflegepersonal ins Gespräch gekommen bin, weiss ich, was diese wirklich zu leisten haben. 3 Schichtsystem arbeiten, PC Kenntnisse und zwar nicht zu knapp, damit alles gut dokumentiert werden kann. Für pflegerische Tätigkeiten und Zeit für den Patienten bleibt nur sehr wenig Zeit. Pflegeprozesse werden immer weiter optimiert...

    Gewissenskonflikte, dass es nicht mehr um den Patienten geht, hatte ich bereits bei meinem letzten Arbeitgeber, darauf möchte ich nicht weiter eingehen.

    Die Erkenntnis, dass ich mich trotz vieler Weiterbildungen und Zertifikate zurück entwickelt habe, speziell hier in der Schweiz, ist mir nun endgültig klar geworden. Auch, dass ich unbedingt meine Patientenverfügung fertig stellen muss.Wenn man bei mir morgen Krebs diagnostizieren würde, lehne ich Chemotherapie und weitere Behandlungen strickt ab! Meinen Körper möchte ich nach dem Tod der Wissenschaft zur Verfügung stellen! Ob hier oder in Deutschland weiss ich noch nicht. So viel zu Verantwortung und Selbstbestimmtheit.


    Nach 20 Arbeitsjahren, als Medizinische Praxisassistentin mit Herz und Verstand, 5 davon in der Schweiz, bin ich zu alt, zu teuer, zu überqualifiziert! Vor allem aber besitze ich immer noch zu viel emotionale Intelligenz und Empathie.

    Auf so eine Alte, wie mich, passen 5.5 Praktikanten besser... Die Tätigkeiten am Patienten, welche im Spital oder der Rehaklinik am aufwendigsten sind, werden von Freiwilligen erledigt, davon kann ich allerdings meine Miete nicht zahlen.

    Im nächsten Jahr werde ich mich zum Life Coach ausbilden lassen. Weil ich trotz aller Widrigkeiten immer noch bei bester Gesundheit bin, keine Burnout Symptomatik entwickelt habe. Ein Glück! Man nennt es auch Resilienz.

    Diese hat 7 Säulen, darüber mache ich mir mehr Gedanken, als über die 3 Säulen der Altersvorsorge.

    Ich möchte Kurse in der Natur für Erwachsene und Jugendliche anbieten, bei jedem Wetter. Mit Handyverbot.

    Für einen wesentlichen geringeren Preis, was eine Sitzung beim Psychotherapeuten kostet, mit der Garantie, dass wenn der Kurs den Menschen etwas gebracht hat, sie einen Teil ihrer Gebühr von mir zurück bekommen.

    Das wäre der Plan.

    Ausserdem möchte ich Arbeitnehmern 50+ bei der Stellensuche helfen.

    Denn, wer einen Job braucht und arbeiten möchte, hat es schwer in diesem Alter. Eine Zusammenarbeit mit dem RAV könnte ich mir dabei gut vorstellen. Mir hat der Kurs Standortbestimmung 50+ damals vor 2 Jahren nicht wirklich etwas gebracht. Ausser 3 wertvolle soziale Kontakte mit 2 echten (!) Schweizerinnen und einem Schweizer.

    Ich war damals die einzige Deutsche im Kurs und die Einzige, deren Glas noch halb voll war.

    Ich könnte mir auch etwas mit Jugendlichen vorstellen, nachhaltige Kinderkleidung nähen, als sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

    Die Vision vom Mehrgenerationenhaus behalte ich natürlich auch immer noch im Auge. Da muss die Chemie unter den Leuten einfach stimmen. Es braucht einen Investor und die passende Immobilie.


    Ich bin jetzt etwas vom Thema abgekommen, tut mir leid. Ich denke aber es ist ok, sonst wird dieser Thread auch noch geschlossen :smiling_face_with_halo:

    Meine Welt dreht sich nicht nur um mich! Und das ist gut so!


    Jaja, nicht nur in der Pflege muss man Federn lassen!

    Ich denke daran wird jetzt so mancher aus einem Pflegeberuf heftig zu schlucken haben...


    Übrigens genau aus den von Dir geschilderten Gründen, wie Du um Deine Mitarbeiter besorgt bist, habe ich mich von meinem letzten Chef im gegenseitigen Einvernehmen getrennt! Ich habe 46 Einstelltage von der Arbeitslosenkasse bekommen. Ein miserables Arbeitszeugnis, nur weil ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass er sich seinen Mitarbeitern gegenüber nicht fair verhält!

    Vielleicht solltest Du Dir mal vom Unternehmens- und Kommunikationsberater Andreas Schärer ein paar Tipps holen. Der hat die Glückszentrale gegründet, mit dem Ziel, die Philosophie des Bruttonationalglücks in der Schweiz zu verankern. Ein ganz interessanter Artikel den ich im Generalanzeiger am 31.12.2020 gefunden und mir aufgehoben habe. Menschlichkeit statt Kapitalismus lautet die grosse Überschrift.

    "Glück hat wenig mit Wohlstand zu tun - die innere Zufriedenheit ist wichtig!"

    Der Artikel endet mit dem Satz:

    "Es wäre schön, wenn gerade die Schweiz Vorreiterin für diesen Umschwung vom Kapitalismus zur Menschlichkeit wäre."

    Ja das wäre wirklich schön... Der Mann war selber Unternehmer und hat die Kurve offensichtlich gekriegt.

    Dazu muss man nun wirklich in die Politik einsteigen, oder???