Aufenthalt meiner Frau

  • Hallo Gemeinde


    Ich hab eine Frage. Ich arbeite ab 01.11 in CH, ich werde ja die Aufenthaltsbewilligung B bekomme, nun ist meine Frau noch 2 Jahre in elternzeit in D, und bleibt diese 2 Jahre auch noch in der Heimat.


    Darf sie sich bei mir unter der Woche aufhalten ? Oder wie ist das da mit den 90 Tagen die man bleiben darf


    Ich finde leider keine Antworten

  • Den Schweizer Behörden ist es egal, ob Sie (auch) einen Wohnsitz in Deutschland hat. Sie hat in der Schweiz die Möglichkeit eine Aufenthaltsbewilligung über den Familiennachzug zu erhalten. Das kann aber natürlich steuer- und sozialversicherungstechnische Implikationen haben.

  • Ist deine Frau denn auch in Elternzeit in Deutschland und hat für die Zeit des Elterngeldbezugs somit noch ein formell bestehendes (wenn auch ruhendes) Arbeitsverhältnis? Dann könnte sie auch mit (einzigem oder zusätzlichem) Wohnsitz in der Schweiz problemlos Elterngeld beziehen, siehe hier.


    Wenn sie kein deutsches Arbeitsverhältnis mehr hat und sich hauptsächlich in der Schweiz aufhält, dann würden die Voraussetzungen in den allermeisten Fällen wegfallen, das stimmt.

  • In dem Fall (ruhendes Arbeitsverhältnis in D, Abmeldung in D, Anmeldung in CH mit B-Bewilligung) hat es bei uns - ohne irgendeine Nachfrage durch das Amt - problemlos funktioniert. Entweder liegt irgendwas spezielles vor oder vielleicht kennen die bei der für dich zuständigen Stelle die Situation einfach nicht, ist ja doch eher speziell.


    Drei Ideen:

    - Vielleicht mal bei der L-Bank in Baden-Württemberg nachfragen, wie die das beurteilen würden, die kennen das sicherlich im Detail - und mit der Einschätzung kannst du dann nochmal an die zuständige Stelle herantreten.

    - Oder vielleicht auch mit dem Merkblatt (https://formulare.virtuelles-r…7e-46f6-aa5d-72f541daa650) der L-Bank bereits nochmal bei deiner zuständigen Stelle nachfragen, denn das sagt ja schon alles - und die Rechtsgrundlage ist ja Bundesrecht.

    - Eine Bekannte hat in einem solchen Fall mit einem mir nicht genauer bekannten Elterngeld-Beratungsdienst, den sie im Internet gefunden hat, gute Erfahrungen gemacht. Kostet etwas, spart aber ggf. Arbeit. Leider kann ich aber derzeit nicht nachfragen welcher das war.


    Leider alles etwas Aufwand, aber vermutlich insgesamt die problemloseste Lösung. Ich hatte im Zusammenhang mit meinem Umzug auch mehrfach solche Sachen, kleinere Ämter haben die Fälle halt seltener und sind dann am Ende (leider, aber doch irgendwie nachvollziehbar) überrascht was an Ausnahmen/Spezialfällen alles möglich ist…