IQ der Menschen in der Schweiz

  • Ja fraglich, bin nur über die Seite mit der Statistik gestolpert und fand den Stellenwert CH nennenswert hier im Board.


    Ich habe dazu eine nicht dem Mainstream entsprechende Meinung. 4 Jahre auf dem Land in Südamerika als 22Hektar Farmer, ich dachte die Menschen in meinem Umfeld/Arbeiter sind schlichtweg auf der Ebene Landarbeiter. Dann musste ich sechs Monate die Menschen im gleichen Land in der Hauptstadt kennen lernen und stellte fest, das waren auch "Landarbeiter," nur sie hatten studiert :face_with_monocle: Da war ich ziemlich geschockt.

  • Ein weisser Kittel macht auch noch lange keinen Arzt oder eine Pflegekraft... Empathie, die hat man oder hat man nicht...

    Ob die Schweiz wirklich reich ist, die Menschen hier die beste Lebensqualität haben, das lasse ich mal so stehen...

    Auf Statistiken habe ich noch nie viel gegeben.

    Das ist wie beim Wandern, nur wo Du zu Fuss gewesen bist, warst Du wirklich!

    Für mich zählt die Realität, die ich tagtäglich bei der Arbeit, privat erlebe und speziell in der Vorweihnachtszeit erlebt habe. Ich habe Menschen und Institutionen Geld gespendet, obwohl ich selber im Moment finanziell zu knabbern habe. Den Rest kann Roger Federer erledigen.


    In diesem Sinne, lassen wir das Jahr 2021 friedlich ausklingen und sehen gelassen auf die Dinge, die da kommen werden im Jahr 2022:smiling_face_with_halo:

  • Wie intelligent ist die Schweiz, also die Menschen, die in der Schweiz leben? :grinning_face_with_smiling_eyes: Bin eben am Nachforschen über den Iran, will eine Iranerin für unsere Firma einstellen, liegt für mich überraschenderweise im Mittelfeld der US-Auswertung. Was mir auffällt: die Schweiz ist ordentlich weit oben.

    Weltrangliste der Länder nach ihrem durchschnittlichen IQ (brainstats.com)

    Das liegt natürlich hauptsächlich daran dass die üblichen IQ-Test die man so findet einen viel zu hohen Schwerpunkt auf Mathematik, Abstraktionsvermögen und Mustererkennung haben (welches diese Vielecke passt nicht in die Reihe etc.) und das passt natürlich gut zu der westlichen Bildung der letzten 250 Jahre.

    Tja, intelligent und studiert muss nicht zwangsweise im selben Kopf stecken, auch wenn viele Menschen dieser Meinung sind😋

    Ich sage es mal so, um in den meisten Studienfächern zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen ist schon eine gewisse Intelligenz notwendig :winking_face:

  • Da stimme ich Dir völlig zu fillg1. Die IQ Tests sind sehr rückständig zusammengestellt. Als dann Ende der 80er Jahre oder Anfang der 90er der EQ dazukam, Bücher dazu auf den Markt kamen, brach das ganze Konstrukt der Intelligenzforschung in sich zusammen. Die Hirnforscherbranche hatte sich ab diesem Zeitpunkt lächerlich gemacht und nur wenigen der Zunft ist es auch aufgefallen. Da existiert ein schöner Vergleich/Witz zwischen einem Studierenden im Fachbereich Medizin und in der Soziologie: Der Dozent legt den Medizinstudenten ein dickes Telefonbuch auf den Pult und sagt, den Inhalt müssen sie komplett auswendig lernen! Der angehende Soziologe fragt, warum soll ich das auswendig lernen, was bringt mir das und der Mediziner sagt: wie viel Zeit habe ich für diese Aufgabe. :beaming_face_with_smiling_eyes: :beaming_face_with_smiling_eyes:

  • Ein weisser Kittel

    Anja :grinning_face: Ich trage einen weißen Kittel und ich hasse es jeden Tag! Für mich ist schwarz bunt genug. :face_with_monocle: Allerdings, wenn ich im Krankenhaus wäre, in einer Operation, da wäre es mir völlig egal, ob der OP-Arzt ein Vollidiot oder sonstiges Getier ist, in der Hauptsache er macht seinen Job an meinem Körper richtig gut! In der Pflege ist das natürlich völlig anders, da sind andere Kriterien relevant. Ich wünsche mir für Dich, dass Du im anstehenden Jahr 2022 berufstechnisch in der Schweiz endlich mal in Deinen "Hafen der Ruhe " kommst. :red_heart:

  • Danke, Amadeus!

    Ich arbeite jeden Tag und sogar in meiner unbezahlten Freizeit daran!

    Vor allem aber, dass wenn ich dann beruflich in meinem Hafen der Ruhe angekommen bin, ich den Job auch mit ruhigem Gewissen machen kann/darf.

    Empathie ist nämlich auch eine Form der Intelligenz. Wie mittlerweile alles in unserem Alltag, gibt es diese auch in "künstlicher" Form. Egal ob im Beruf oder persönlichen Umfeld. Das ist mir schon länger aufgefallen und bewusst geworden.


    Ich möchte hier nicht alle "Weisskittel" über einen Kamm scheren, soll auch keiner persönlich nehmen.

    Ich trage ja selber weiss, während der Arbeit. Sogar als Schaufensterdekorateur in der DDR haben wir weisse Kittel getragen.

    Es ist ganz einfach die Neue Arbeitswelt, in die wir reinwachsen oder mit der wir uns anfreunden müssen.

    Leider auch in solchen Einrichtungen, wo es um das Wohl der Menschen oder auch der Kinder geht!

    Einsatz von Robotern im Altersheim, so eine Überlegung oder wenn ich von einem Pilotprojekt dieser Art höre, das bereitet mir grosse Sorgen!

    Wenn man bedenkt, wie teuer ein Heimplatz ist. In Deutschland so ca. 2500 bis 3000 Euro. In der Schweiz ca. 8000 bis 12000 Franken.


    Dr. Gerald Hüther, ein Hirnforscher hat über die Neue Arbeitswelt einen sehr interessanten Artikel geschrieben "Von einer Angstkultur zu mehr Vertrauen".

    Als Buchautor hat er ebenfalls Sympathiepunkte bei mir gewonnen:

    "Etwas mehr Hirn, bitte" - "Raus aus der Demenzfalle" - "Lieblosigkeit macht krank"

  • Schon interessant, dass der Mensch die Eigenschaft hat, sich immer besser zu fühlen, wenn er den Eindruck hat der Mensch ihm gegenüber ist nicht so intelligent wie man selbst. Nicht mal ein größerer Bizeps kann das kompensieren. Warum ist das so? Ich habe so die Eigenschaft bei mir entwickelt, im Laufe meines Lebens festgestellt, wenn ich im Dialog einem Menschen gegenüberstehe, der offensichtlich mehr Intelligenz hat als ich, oder eine total zu mir konträre Betrachtung eines Wissensstands, dass ich da nicht mit Neid oder sonstigem Dummzeugs reagiere, sondern ich eher versuche die Betrachtungen des Intelligenteren für mich zu reflektieren, nutzen für mich daraus zu ziehen. Der Umgang für mich mit Menschen, die intelligenter sind als ich, als Chance zu nutzen, meine weniger intelligenten Ansichten mit dem Intelligenteren zu bereichern. Ich hatte mal in den 80er Jahren einen Intelligenztest der besagte IQ 125 und mein "Sohn" ist garantiert bei einem IQ von 135 und ich empfinde das als erfrischend, zeigt er mir doch Perspektiven und Ansichten, über die ich bisher noch nie nachgedacht hatte.

  • Schon interessant, dass der Mensch die Eigenschaft hat, sich immer besser zu fühlen, wenn er den Eindruck hat der Mensch ihm gegenüber ist nicht so intelligent wie man selbst. Nicht mal ein größerer Bizeps kann das kompensieren. Warum ist das so?

    Das ist der gleiche Effekt warum man auch der bessere Autofahrer, der bessere Bundestrainer, der bessere Handwerker, der bessere Gesundheitsexperte usw. als das jeweilige Gegenüber ist. Nach meine bisherigen Erfahrungen sind die wirklich intelligenten und auch gebildeten Leute die, die bescheiden auftreten und auch immer wissen dass sie selbst Grenzen haben und ihr Wissen immer unvollständig sein kann. Leider verwechseln in letzter Zeit, sagen wir mal seit Facebook ;-), "selber denken" mit "solange googeln bis man einen Beitrag findet der der eigenen Meinung entspricht, die man sowieso schon hatte".

    Ein IQ von 125 ist allerdings schon deutlich über Durchschnitt, von 135 gar nicht zu reden, da besteht schon die Gefahr dass man in der Schule die Frage des Lehrers nicht versteht, weil die Antwort doch auf der Hand liegt und daher nicht richtig sein kann :winking_face:

  • Ich hatte mal zur Jahrtausendwende 3 Jahre einen Job in einem Eventresort mit 420 Betten im Salzkammergut in Österreich. Da kamen regelmäßig Bewerbungsmappen, aufklappbar, perfekt, da blieb mir fasst die Spucke weg bei dieser Fachkompetenz und alle diese Bewerbungen wurden stets kategorisch abgelehnt, weil der Eigentümer des Hotels immer bedacht war Personal einzustellen, was ihm nicht das Wasser reichen konnte. Das hatte mich seinerzeit schon schwer gewundert. Wenn man schon Chef/Eigentümer einer Firma ist, wenn also niemand seinen Job streitig machen kann, weil er eben der Eigentümer ist, dass dieser Herr immer nur Leute einstellte, die nicht so geistig auf der Höhe waren wie er. --- Ich sehe das anders, jeden Mitarbeiter/Mitarbeiterin, die wir aktuell einstellen, da freue ich mich über den, der mehr Dynamik und mehr Geist im Kopf hat als ich, weil das ist ja förderlich für die Firma.


    Der IQ ist schon eine Hausnummer, war er früher mal, aber den EQ betrachte ich als sogar wichtiger. Ein Level, den man wohl erst im Alter durch Lebenserfahrung erzielt. Wir haben hier im Testzentrum einen 25jährigen, er macht jetzt im März seinen Master für Rechtswissenschaften oder so ähnlich und der ist aufgrund seines Alters sehr dynamisch, da musste ich erstmals feststellen, welche Energie ein 25jähriger hat und welche nicht-Energie ich mit 52 habe und er ist bei diesem ganzen RKI WarnApp Quatsch und bei der Durchführung der PCR-Tests absolut TOP. Ich würde nie auf den Gedanken kommen mich mit ihm messen zu wollen, oder mich zu ärgern, weil er viele Dinge schlichtweg besser kann als ich.


    Vielleicht ist es ein Teil von Intelligenz entspannt und wissensreich mit Menschen umzugehen, die schlichtweg mehr im Kopf haben als man selbst.